Der TSV Bayer Dormagen würde gerne das neue Jahr so beginnen wie das letzte endete - mit zwei gewonnenen Punkten. Doch auch wenn das Team von Jörg Bohrmann im Hinspiel beim SV Henstedt-Ulzburg den ersten Saisonsieg mit 32:27 feierte, so hat der Trainer großen Respekt vor den Norddeutschen: "Henstedt ist enorm auswärtsstark. Da müssen wir von Beginn an voll konzentriert zur Sache gehen." Das erste Pflichtspiel des Jahres 2015 wird am Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr im TSV Sportcenter vom Gespann Steven Heine / Sascha Standke (Halberstadt / Klostermansfeld) angepfiffen.

Wie wichtig ein Erfolg für den TSV wäre, lässt sich mit Blick auf die Tabelle erkären: Die Dormagener liegen zwei Punkte hinter den Gästen auf dem 17. Platz, Henstedt belegt Rang 15. Mit einem Sieg würde der TSV demnach mit dem SV gleichziehen und könnte je nach Ausgang der Begegnungen mit Beteiligung von Essen (gegen Eisenach) und Hildesheim (gegen Nordhorn-Lingen) im Idealfall den Abstiegsplatz verlassen. Mit den Neuzugängen Nejc Poklar und Marijan Basic ist der TSV breiter aufgestellt, beide haben kurzfristig die Spielberechtigung erhalten. "Nejc und Marijan sind in der Lage, der Mannschaft sofort zu helfen. Die Feinabstimmung muss natürlich in den nächsten Wochen erfolgen." Frederic Rudloff muss wegen einer Schulterverletzung erneut pausieren. Ob die erkrankten Jo Gerrit Genz und Jonathan Eisenkrätzer eingesetzt werden können, wird sich erst kurz vor dem Anpfiff zeigen.

Mit Dormagener Beteiligung fand übrigens an diesem Freitag das Vorspiel zum All Star Game in Nürnberg statt: Der kurzfristig nachnominierte Max Bettin beteiligte sich mit zwei Treffern am 37:32 (19:12)-Erfolg der B-Nationalmannschaft gegen den Zweitligisten HSC 2000 Coburg. In der Mannschaft standen mit Moritz Preuss (6 Tore), Tim Suton (4) und Simon Ernst (3) drei ehemalige Dormagener. 

Wichtig für die Dormagener Handballfans: Noch kann die preislich reduzierte Dauerkarte für die restlichen Spiele der Rückrunde erworben werden. Diese gilt zugleich als Dauerlos für die Gewinnaktion „Knackt die 2.000!“, bei der es als Hauptpreis einen Toyota Aygo zu gewinnen gibt. Tickets gibt es weiterhin am Samstag in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58. Die Kassen am TSV Sportcenter öffnen am Sonntag um 14.30 Uhr.


Der TSV Bayer Dormagen hat Rückraumspieler Marijan Basic (28) verpflichtet. 
Der gelernte Bauingenieur trainierte bereits mit der Mannschaft und soll beim Heimspiel gegen Henstedt-Ulzburg am Sonntag erstmals das TSV-Trikot tragen. Der Transfer vom Drittligisten Stralsunder HV zum TSV wurde dank des spontanen Engagements des heimischen Personaldienstleisters GIS möglich, der Marijan Basic unter Vertrag genommen hat. "Ich freue mich sehr über diese neue Form der Kooperation mit GIS. Damit wird nicht zuletzt unser Modell, Leistungssport mit beruflicher Karriere zu verbinden, weiterentwickelt", sagt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Marijan Basic ist stark daran interessiert, in seinem Berufsfeld Fuß zu fassen. "Wir gehen als Personaldienstleister jederzeit auf individuelle Wünsche ein und bieten allen Beteiligten langfristige Möglichkeiten", erklärt Martina Weichert, Niederlassungsleiterin von GIS mit Sitz in Delrath.

Nach Nejc Poklar verfügt Jörg Bohrmann damit über einen weiteren neuen Rückraumspieler: "Marijan Basic kann dort auf allen Positionen spielen und besitzt auch eine gute Qualität in der Abwehr", betont der TSV-Trainer. "Es war eine sehr schöne Zeit in Stralsund. Ich wünsche dem Team und Trainer Danny Anclais viel Erfolg für die Zukunft", sagt Rechtshänder Basic, der mit 99 Treffern großen Anteil daran hatte, dass der Stralsunder HV in der 3. Liga Nord aktuell den sechsten Platz belegt.

Daten zu Marijan Basic
Geb.: 6. August 1986 in Split (Kroatien)
Größe: 1,88 m
Vereine, u.a.: Stralsunder HV, TuS Ferndorf, RD Ribnica (1. Liga Slowenien)


Das Ergebnis war am Freitag Abend nicht ganz so wichtig: Über 300 Zuschauer erlebten in der Zonser Dreifachhalle ein Handballfest zu Gunsten eines guten Zwecks. Die Neuauflage des Stadtduells nach über zehn Jahren machte allen Beteiligten sichtlich Spaß. "Das war eine gute Entscheidung unseres Fördervereins, das Spiel zu ersteigern und so auch mal wieder Handball von hoher Qualität in Zons zu zeigen", sagte Joachim Fischer, der Vorsitzende der SG Zons. Und auch Björn Barthel war angetan von dem Benefizspiel: "Das war ein gelungener Handballabend. Vielleicht haben wir ja auch den ein oder anderen Zonser Handballfan davon überzeugen können, mal wieder ins TSV Sportcenter zu kommen." Zweitligist TSV Bayer Dormagen gewann 46:19 (23:8) gegen den Bezirksligisten SG Zons.

Der TSV Bayer Dormagen hatte sich im Dezember an der Aktion HANDBALL HILFT! beteiligt und das Angebot unterbreitet, in der WM-freien Zeit gegen das Team von Jörg Bohrmann zu spielen. Der Förderverein Handball der SG Zons hatte darauf hin das Spiel ersteigert, 300 Euro flossen in die Spendenkasse der Deutschen Krebshilfe. Darüber hinaus hatten die Organisatoren die Idee, den Erlös des Spiels heimischen Vereinen zur Verfügung zu stellen. Sechs interessierte Vereine beteiligten sich und konnten per Online Voting "gewählt" werden. Mit 30 Prozent erhielt die St. Hubertus-Schützengesellschaft die meisten Klicks, knapp vor dem Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Zons (29 Prozent). Die Ausschüttung der Beträge erfolgt im prozentualen Verhältnis.

Marc Vallbracht, Abteilungsleiter Handball der SG Zons, sah auf dem Spielfeld, dass "die Zweitligisten natürlich schneller und robuster sind." Die Dormagener hatten sich schon bald daran gewöhnt, den Ball auch mal ohne den in Zons verbotenen Harzkleber zu spielen. So führte der TSV nach fünf Minuten 4:0, ehe die SG stärker aufkam. Am Widerstand beteiligten sich vor allem die Jarosch-Brüder Paul und Thomas mit jeweils sechs Treffern. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass der TSV in der 23. Minute erstmals mit zehn Toren vorne lag (17:7). Zur Halbzeit stand es 23:8, am Ende 46:19. Die beiden Trainer Peter Weiß und Jörg Bohrmann waren zufrieden: "Niemand hat sich verletzt, es gab keine Strafzeit und alle hatten Spaß am Spiel."

SG Zons - TSV Bayer Dormagen 19:46 (8:23)
Zons: Rasselnberg, Solf, Gülich; Vallbracht (1), Spill (1), P. Jarosch (6), Moll (1), T. Jarosch (6), Daniel (2/1), Toruniak, Freis, Strecha (2).
Dormagen: Bartmann, Jäger; Damm (12/1), Eisenkrätzer (1), Genz (5), Strosack (7), Poklar (3/1), Plaz (7), Doetsch (2), Bettin (3/1), Rudloff (1), Hüter (2), Arnaud (3), Marquardt.


Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen hat sich mit dem 28-jährigen Slowenen Nejc Poklar verstärkt. Mit seiner in Champions League- und Europacupspielen gewonnenen Erfahrung soll der Rückraumspieler vor allem dem Dormagener Angriff Stabilität verleihen und mithelfen, das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Als Gastspieler hat er nach wenigen Trainingseinheiten im Freundschaftsspiel gegen HSG Krefeld mit acht Treffern auch seine Torgefährlichkeit sowie seine Abwehrqualitäten unter Beweis gestellt. Trainer Jörg Bohrmann ist davon überzeugt, dass „Nejc Poklar im Abstiegskampf eine wertvolle Hilfe sein wird.“

Björn Barthel dankt ausdrücklich allen an dem Transfer beteiligten Sponsoren insbesondere aus dem Kreise der „Partner für Sport und Bildung“ (PSB) sowie der Bayer AG für die Unterstützung. „Ohne diese Hilfestellung hätten wir Nejc Poklar nicht verpflichten können“, sagt der Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Poklar erhält zunächst einen Vertrag bis Ende der Saison 2014/15.

Daten zu Nejc Poklar
Geboren: 6. September 1986 in Koper (Slowenien)
Größe: 1,89 m
Gewicht: 89 kg
Position: Rückraum links / Rückraum Mitte
Ehemals Spieler bei u.a. RK Cimos Koper und HC Celje Pivovarna Lasko


Für den TSV Bayer Dormagen geht es nach zwei Meisterschaften in der 3. Liga in der laufenden Spielzeit um den Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen ist das mit Abstand jüngste Team der 2. Bundesliga nach dem Wiederaufstieg auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer angewiesen. „Mit dem Klassenerhalt wollen wir beweisen, dass unser Konzept, vornehmlich auf junge Talente zu setzen, in der Tat aufgeht“, erklärt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Bei den verbleibenden neun Heimspielen der Saison geht es daher ums Ganze. Hochspannung und beste Unterhaltung sind garantiert, denn im Laufe der Rückrunde empfangen die Wiesel im TSV Sportcenter noch renommierte Mannschaften wie den TV Emsdetten und den ThSV Eisenach. Zudem kommen mit dem TUSEM Essen und dem TV Großwallstadt zwei Altmeister nach Dormagen.

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr statt. Gegner ist der SV Henstedt-Ulzburg, mit dem der TSV im Falle eines Sieges gleichziehen würde. „In der Hinrunde haben uns oft nur Kleinigkeiten zum Sieg gefehlt. Umso wichtiger ist es daher, unseren jungen Wieseln durch eine massive Zuschauerunterstützung die nötige Sicherheit und den Rückhalt zu geben“, sagt Barthel. Wer kein Heimspiel mehr verpassen möchte, der kann auch jetzt noch eine preislich reduzierte Dauerkarte für die restlichen Spiele der Rückrunde erwerben. Diese gilt zugleich als Dauerlos für die Gewinnaktion „Knackt die 2.000!“, bei der es als Hauptpreis einen Toyota Aygo zu gewinnen gibt.

Erhältlich sind die Dauerkarten in der City-Buchhandlung in Dormagen, Kölner Straße 58. Unter www.handball-dormagen.de finden Sie alle Infos rund um die Tickets.


Nach dem Gastspiel anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des TuS Ehrenfeld (42:15 für den TSV) trägt der TSV Bayer Dormagen ein Testspiel beim Bundesligisten HSG Wetzlar aus, der vom ehemaligen Dormagener Trainer Kai Wandschneider gecoacht wird. Das Spiel wird am Sonntag, 25. Januar, ab 17 Uhr in Dutenhofen ausgetragen. Trotz WM-Pause gibt es in der nächsten Woche auch in Dormagen wieder Handball live. Der TSV Bayer Dormagen erwartet am Mittwoch, 28. Januar, den Drittligisten HSG Krefeld. Das Trainingsspiel beginnt um 19.45 Uhr im TSV Sportcenter. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene, 14- bis 18-Jährige zahlen 1 Euro. Wer jünger ist hat freien Eintritt.

Zwei Tage später findet dann das Benefizspiel zwischen den Handballern der SG Zons und des TSV Bayer Dormagen in Zons statt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden an gemeinnützige Vereine aus Zons und Dormagen, die den Sport und/oder die Jugend fördern, verteilt. Über die konkrete Verteilung können alle Interessierten abstimmen. Dies geschieht über ein seit dem 20. Januar (bis zum Spielanpfiff) freigeschaltetes online Voting.

Zum Hintergrund des Spiels: Im Dezember fanden im Rahmen der Aktion HANDBALL HILFT! beim Online-Marktplatz eBay die Versteigerungen von einmaligen Handballerlebnissen zugunsten der Deutschen Krebshilfe statt. Über 70 Auktionen für den guten Zweck wurden angeboten. Darunter auch das Angebot des TSV Bayer Dormagen, einmal gegen den TSV in der WM-freien Zeit zu spielen. Das Ergebnis aus Dormagener Sicht ist Spitze: Der Förderverein Handball der SG Zons ersteigerte das Spiel, 300 Euro kommen so für den guten Zweck zusammen. Gespielt wird am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr in der Zonser Dreifachhalle. Marc Vallbracht, Abteilungsleiter der Handballabteilung der SG Zons, ist begeistert: „Ich freue mich, dass wir über unseren Förderverein den Zuschlag für das Freundschaftsspiel erhalten haben und gleichzeitig mit unserem Gebot die Deutsche Krebshilfe unterstützen. Björn Barthel vom TSV und ich hatten bereits vor einiger Zeit schon einmal über eine lockere Zusammenarbeit zwischen den Handballabteilungen des TSV und der SG Zons nachgedacht. Vielleicht ist dieses Freundschaftsspiel ein erstes Zeichen dafür. Allerdings hoffe ich, dass die Bundesligaprofis aus Dormagen kein Kleinholz aus uns machen und nachsichtig sein werden. Immerhin spielen die Jungs aus Dormagen einige Ligen höher.“

Somit wird am 30. Januar nach gut elfeinhalb Jahren die Zweitauflage des "Stadtduells" ausgetragen. Damals, am 19. Mai 2004, siegte der Drittplatzierte der 2. Bundesliga Süd deutlich bei den Bezirksligisten (höchste Spielklasse im Handballkreis Düsseldorf) aus Zons. Damals wie auch heute stehen natürlich der Spaß am Handball, der gute Zweck sowie die Förderung des Handballs in Dormagen/Zons im Vordergrund. Das Vorspiel bestreiten ab 18 Uhr die D-Jugend-Teams des TSV Bayer Dormagen und des TSV Norf.


Der TSV Bayer Dormagen ist der einzige Handball-Zweitligist, der das Jugendzertifikat 2015 für herausragende Nachwuchsarbeit mit dem erstmals verliehenen Stern erhalten hat. "Das ist eine klare Bestätigung unserer nachhaltigen Arbeit", freut sich Björn Barthel. Der Geschäftsführer Handball dankt gleichzeitig allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz, der "zu dieser hervorragenden Auszeichnung geführt hat, auf die wir sehr stolz sein können." Der Stern als besonderes Prädikat mache deutlich, dass der Handball-Stützpunkt Dormagen zu den maßgebenden Ausbildungsstandorten in Deutschland gehört. Barthel: "Wir sorgen mit den Trainingsangeboten und den qualifizierten Trainern sowie den Sport- und Teilinternaten dafür, dass die jungen Spieler die bestmögliche Förderung auf dem Weg zum Topspieler bekommen."

Die DKB Handball-Bundesliga hat seit 2007 zum achten Mal das Jugendzertifikat an die Clubs der 1. und 2. Handball-Bundesligen vergeben. Von den Clubs der DKB Handball-Bundesliga hatten 17 Vereine einen entsprechenden Antrag gestellt. 13 Vereine der 2. Handball-Bundesliga reichten Antrag und Unterlagen fristgemäß ein. Der Expertenausschuss des Jugendzertifikates urteilte nach intensiver Prüfung der Unterlagen und nach zahlreichen Ortsterminen und verteilte insgesamt acht Zertifikate mit Stern. Demnach befindet sich der einzige Zweitligist TSV Bayer Dormagen im illustren Kreis der Klubs Füchse Berlin, Rhein-Neckar Löwen, SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo, TSV Hannover-Burgdorf und VfL Gummersbach. Das Jugendzertifikat 2015 ohne Prädikat geht an die Erstligisten Frisch Auf Göppingen, HBW Balingen-Weilstetten, HSV Handball, THW Kiel, TSG Ludwigshafen-Friesenheim, TSV GWD Minden und TuS N-Lübbecke sowie an die Zweitligisten EHV Aue, HC Empor Rostock, SC DHfK Leipzig, ThSV Eisenach, TUSEM Essen und TV 1893 Neuhausen. Nicht aufgeführte Klubs haben das Liga-Zertifikat nicht beantragt oder haben das Jugendzertifikat aufgrund nicht erfüllter Kriterien oder unvollständig eingereichter Anträge nicht erhalten.

Das Jugendzertifikat wurde 2007 als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen und 2008 zum ersten Mal an Profiklubs verliehen, die für Nachwuchs-Handballer herausragende Rahmenbedingungen schaffen. Das Gütesiegel der DKB Handball-Bundesliga setzt voraus, das Nachwuchsspieler im Klub und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die die Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. So werden Kriterien geprüft, wie ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte im Hinblick auf die duale Karriere, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen zu können. 

Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Diese sind zum Beispiel Trainersymposien, Kindertrainingsseminare, positionsspezifische Lehrgänge sowie das bundesweit größte Nachwuchsturnier, der "ROOKIE CUP".


Was für ein Finale 2014: Der TSV Bayer Dormagen hatte gegen den TV Neuhausen schon zur Pause 16 Tore wie im gesamten Spiel am Freitag bei der DJK Rimpar erzielt. Nach einer fulminanten Aufholjagd der Gäste wurde es vor 1423 Zuschauern im TSV Sportcenter dramatisch. Kurz vor Schluss kam der TV bis auf einen Treffer heran, doch Robin Doetsch machte mit seinem Tor zum 29:27 neun Sekunden vor dem Abpfiff alles klar. Sein Linkshänder-Kollege Peter Strosack war zuvor mit acht Treffern überragend - nur noch übertroffen von Max Bettin, der zehn Mal einnetzte. Da Cornelius Maas noch einmal traf, hieß es am Ende 29:28 für den TSV, der seinen sechsten Saisonsieg feierte. Jetzt geht es in die verdiente WM-Pause - das nächste Pflichtspiel findet am Sonntag, 8. Februar. ab 16 Uhr gegen den SV Henstedt-Ulzburg im TSV Sportcenter statt.

Max Bettin war einmal mehr kaum zu stoppen. Und hinten machte die Defensive um den trotz Schulterverletzung auf die Zähne beißenden Kapitän Dennis Marquardt und den mit herausragenden Paraden aufwartenden Sven Bartmann den Gästen das Leben schwer. So setzte der TSV sich bis auf 16:11 zur Pause ab und baute den Vorsprung weiter aus: Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel führten die Gastgeber sogar mit 20:12. "Die Jungs haben unglaublich gefightet, später waren sie einfach müde", erklärte Trainer Jörg Bohrmann die schrumpfende Führung. Tatsächlich kam Neuhausen immer näher, auch weil Schlussmann Magnus Becker sein Tor vernagelte. So erlebten die Zuschauer ein vorgezogenes Feuerwerk mit einer an Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase.

"Die Willensqualität beim TSV war einfach größer", urteilte Neuhausens Coach Aleksandar Stevic. "Wir haben uns aber auch in der ersten Hälfte im Angriff oft sehr dämlich verhalten und in Überzahl schwach gespielt." Jörg Bohrmann dankte vor allem Dennis Marquardt für seinen Einsatz: "Er hat sich trotz seiner Schmerzen in den Dienst der Mannschaft gestellt. Da kann ich nur den Hut vor ziehen."

TSV Bayer Dormagen – TV Neuhausen 29:28 (16:11)
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (10/2), Genz (1), Plaz, Eisenkrätzer (1), Doetsch (1), Kübler (4), Damm (3), Strosack (8), Hüter, Arnaud, Marquardt (1).
Neuhausen: Redwitz, Becker (ab 12.); Hansen, Theilinger (4), Schuldt (1), Keinath, Reusch, Wessig, Klingler (13/3), Keupp, Michalik (6), Leventoux, Maas (4), Behr.
Schiedsrichter: Dedens/Geckert
Zuschauer: 1423.
Zeitstrafen: 12:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/4:3/4 (Becker hält zweimal gegen Bettin, der einmal per Nachwurf trifft – Keinath wirft an die Latte).
Spielfilm: 1:2, 3:3, 7:3 (12.), 12:10 (22.), 16:11 - 20:12 (35.), 22:19 (44.), 24:20, 24:22 (54.), 26:22 (56.), 27:25, 28:25, 28:27, 29:27, 29:28.



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