Am heutigen Mittwoch hat die Handball-Bundesliga GmbH den Spielplan der 2. Handball-Bundesliga für die Saison 2021/22 veröffentlicht. Eröffnet wird die Saison am Freitag, 10. September, um 19.30 Uhr mit der Partie zwischen dem HC Elbflorenz 2006 und dem TV Emsdetten. Der 38. und letzte Spieltag ist auf den 11. Juni 2022 terminiert. In der kommenden Saison werden statt 19 sogar 20 Teams in der 2. HBL an den Start gehen. Demnach stehen insgesamt 380 Partien auf dem Spielplan. Die Regelspielstärke mit 18 Vereinen in der 2. HBL soll ab der Saison 2023/24 wiederhergestellt sein.

Der TSV startet auswärts mit dem Gastspiel in Hamm am Samstag, 11. September, und beendet die Hinrunde mit dem Auswärtsspiel beim TuS Ferndorf am 2. Weihnachtsfeiertag. Dies ist gleichzeitig das letzte Spiel des Jahres. Weiter geht es nach der Europameisterschaft (13. bis 30. Januar in Ungarn und der Slowakei) mit dem Rückspiel beim Absteiger Eulen Ludwigshafen am 6. Februar. Die 38. und letzte Begegnung der Saison 2021/22 wird am 11. Juni im TSV Bayer Sportcenter gegen den TuS Ferndorf ausgetragen. Aufgrund der veränderten Zusammensetzung der 2. HBL gibt es auch ein weiteres Derby: Gegen TuSEM Essen spielen die Wiesel am Freitag, 10. Dezember. Das Mittelrhein-Derby gegen den VfL Gummersbach findet am Freitag, 4. März 2022, in Dormagen statt.

Der Spielplan in der Übersicht

Hinrunde
SA, 11.09., 19.15: ASV Hamm-Westfalen - TSV Bayer Dormagen
FR, 17.09., 19.30: TSV Bayer Dormagen - SG BBM Bietigheim
SA, 25.09., 19.30: HSC 2000 Coburg - TSV Bayer Dormagen
FR, 01.10., 19.30: TSV Bayer Dormagen - DJK Rimpar Wölfe
SO, 10.10., 16.00: VfL Gummersbach - TSV Bayer Dormagen
FR, 15.10., 19.30: TSV Bayer Dormagen - VfL Eintracht Hagen
FR, 22.10., 19.30: HC Elbflorenz 2006 - TSV Bayer Dormagen
MI, 27.10., 19.30: TSV Bayer Dormagen - Dessau-Roßlauer HV
SO, 31.10., 16.00: VfL Lübeck-Schwartau - TSV Bayer Dormagen
FR, 12.11., 19.30: TSV Bayer Dormagen - ThSV Eisenach
MI, 17.11., 19.30: TSV Bayer Dormagen - Eulen Ludwigshafen
SO. 21.11., 17.00: TV Großwallstadt - TSV Bayer Dormagen
FR, 26.11., 19.30: TSV Bayer Dormagen - TV Emsdetten
MI, 01.12., 19.30: TSV Bayer Dormagen - TV 05/07 Hüttenberg
4./5. 12. (genauer Termin noch offen): HC Empor Rostock - TSV Bayer Dormagen
FR, 10.12., 19.30: TSV Bayer Dormagen - TuSEM Essen
SA, 18.12., 17.00: EHV Aue - TSV Bayer Dormagen
DO, 23.12., 19.30: TSV Bayer Dormagen - HSG Nordhorn-Lingen
SO, 26.12., 17.00: TuS Ferndorf - TSV Bayer Dormagen

Rückrunde
SO, 06.02., 16.00: Eulen Ludwigshafen - TSV Bayer Dormagen
FR, 11.02., 19.30: TSV Bayer Dormagen - ASV Hamm-Westfalen
FR, 18.02., 19.00: SG BBM Bietigheim - TSV Bayer Dormagen
MI, 23.02., 19.30: TSV Bayer Dormagen - HSC 2000 Coburg
SA, 26.02., 19.30: DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen
FR, 04.03., 19.30: TSV Bayer Dormagen - VfL Gummersbach
MI, 09.03., 19.30: VfL Eintracht Hagen - TSV Bayer Dormagen
FR, 25.03., 19.30: TSV Bayer Dormagen - HC Elbflorenz 2006
MI, 30.03., 19.30: Dessau-Roßlauer HV - TSV Bayer Dormagen
SO, 03.04., 17.00: TSV Bayer Dormagen - VfL Lübeck-Schwartau
SA, 09.04., 19.30: ThSV Eisenach - TSV Bayer Dormagen
MI, 22.04., 19.30: TSV Bayer Dormagen - TV Großwallstadt
SA, 30.04., 19.00: TV Emsdetten - TSV Bayer Dormagen
SA, 07.05., 19.30: TV 05/07 Hüttenberg - TSV Bayer Dormagen
FR, 13.05., 19.30: TSV Bayer Dormagen - HC Empor Rostock
FR, 20.05., 19.30: TuSEM Essen - TSV Bayer Dormagen
FR, 27.05., 19.30: TSV Bayer Dormagen - EHV Aue
SA, 04.06., 19.30: HSG Nordhorn-Lingen - TSV Bayer Dormagen
SA, 11.06., 18.00: TSV Bayer Dormagen - TuS Ferndorf

Die 2. HBL-Saison 2021/22 verspricht eine besonders spannende zu werden. Immerhin stoßen mit dem HSC 2000 Coburg, TuSEM Essen, HSG Nordhorn-Lingen und den Eulen Ludwigshafen gleich vier Teams zu dem sowieso schon hochklassigen Starterfeld hinzu, die in der vergangenen Saison noch in der LIQUI MOLY HBL aufgelaufen sind. Mit den Aufsteigern VfL Eintracht Hagen und HC Empor Rostock verstärken zwei altbekannte Klubs die Liga. Alle Spiele der 2. HBL sind weiterhin live beim Online-TV-Sender Sportdeutschland.TV zu sehen.

Infos zum Kauf von Dauerkarten


Dehnen, strecken, laufen, kicken - der Handball spielt zum Saisonbeginn traditionell keine Rolle. Erst kurz vor dem ersten Testspiel am 31. Juli gegen Kras Volendam nehmen die Spieler des TSV Bayer Dormagen das Spielgerät wieder in ihre Hände - und freuen sich ganz besonders auf die Ausübung ihres Sports. Zum Auftakt fehlten jetzt die vier Youngster Aron Seesing, Sören Steinhaus, Lucas Rehfus und Lennart Leitz, die sich aktuell mit der U18/19-Nationalteam auf die Europameisterschaft in Kroatien (10.-22. August) vorbereiten. Dafür wurde der einzige Neuzugang Patryk Biernacki herzlich von Mitspielern und Offiziellen begrüßt. Der 25-jährige Rückraumspieler kommt vom polnischen Erstligisten Sandra SPA Pogon Szczecin. Er hat in Dormagen einen Vertrag bis 2023 unterschrieben.

In den nächsten Wochen führt Trainer Dusko Bilanovic zumeist zweimal täglich das Training im TSV Bayer Sportcenter oder auf der Anlage am Höhenberg durch. Abwechslung steht dabei durchaus auf dem Programm: Am Donnerstag, 29. Juli, geht es zum Stehpaddeln nach Xanten. Am 19. August lädt Klaus Pelzer zum aktiven Yoga und zur prophylaktischen Arbeit ins Therapiezentrum Dormagen ein. Zuvor findet das kompakte Trainingslager vom 9. bis 12. August in der Sportschule Hennef statt. Zweimal ist der TSV Gast bei Benefizspielen: Am Samstag, 4. September, spielen die Wiesel ab 18 Uhr beim TuS Weibern zugunsten der Hochwasserhilfe - es ist der erste Klub von TSV-Linksaußen Joshua Reuland. Beim OSC Rheinhausen tritt der TSV am Sonntag, 12. September, ab 16 Uhr anlässlich der Saisoneröffnung an. Der Duisburger Verein entstand vor 50 Jahren aus der Fusion des TuS und des ESV Jahn Rheinhausen.

Zahlreiche Testspiele gegen Top-Teams
Terminiert sind zahlreiche Testspiele gegen niederländische Top-Teams und deutsche Spitzenklubs. Vier Begegnungen werden im Sportcenter durchgeführt, drei davon mit Zuschauern. Noch ohne Fans wird die Partie am Samstag, 31. Juli, ab 16 Uhr gegen Kras Volendam (NL) ausgetragen. Die offizielle Saisoneröffnung ist am Sonntag, 15. August, 14 Uhr, mit einem Spiel gegen TSV Hannover-Burgdorf. Drei Tage später, am Mittwoch, 18. August, kommt es zu einer weiteren Auseinandersetzung mit einem deutschen Erstligisten: Um 18.30 Uhr erfolgt der Anpfiff gegen den amtierenden deutschen Pokalsieger TBV Lemgo-Lippe. Und am Samstag, 21. August, stellen sich die Limburg Lions (NL) ab 17.30 Uhr im Sportcenter vor.

Für die drei Spiele mit Zuschauern gilt: Es können personalisierte Tickets online bestellt werden. Es gibt zwei Preiskategorien:
Gerade: Erwachsene 7 Euro - ermäßigt 3 Euro
Hinter dem Tor: Erwachsene 5 Euro - ermäßigt 2 Euro
(Ermäßigt: Kinder/Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre; Schüler, Studenten, Azubis bis einschließlich 25 Jahren; Schwerbehinderte. Entsprechende Nachweis sind bei der Einlasskontrolle vorzuzeigen).
Der Einlass erfolgt jeweils ab 30 Minuten vor Spielbeginn. Die Cafeteria hat geöffnet. Möglich ist der Zugang für vollständig Geimpfte, Genese und Getestete (Bürgertest nicht älter als 48 Stunden). Der Erlös dieser drei Heimspiele kommt zur Hälfte den Opfern der Hochwasserkatastrophe zugute.
 
Im Rahmen der Vorbereitung stehen auch Auswärtsspiele auf dem Programm:
Mittwoch, 4. August, 18 Uhr, bei Zweitliga-Rückkehrer HSG Nordhorn-Lingen
Sonntag, 8. August, 15 Uhr, bei Erstligist HSG Wetzlar
Mittwoch, 25. August, 19.30 Uhr, bei Drittligist Longericher SC

Das DHB-Pokalspiel beim ATSV Habenhausen findet am 28. oder 29. August statt. Der Terminplan für die 38 Meisterschaftsspiele wird in der nächsten Woche bekannt gegeben. Los geht es für den TSV mit einem Auswärtsspiel am Samstag, 11. September.


Zwei Spieler aus dem heutigen Kader waren Ende April 2018 in Habenhausen dabei, als der TSV Bayer Dormagen den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machte: Ian und Patrick Hüter durften beim 32:24-Erfolg jubeln. Und auch Co-Trainer Peer Pütz musste auf der linken Außenbahn ran und stellte seine sportliche Qualität mit zwei Treffern unter Beweis. In sechs Wochen geht es wieder nach Bremen: Bei der heutigen Pokalauslosung in der HBL-Geschäftsstelle zog „Losfee“ Jutta Ehrmann-Wolf, ab 1. August neue hauptamtliche Leiterin des DHB-Schiedsrichterwesens, den Drittligisten als Gegner des TSV. Der ATSV Habenhausen, Amateurpokalsieger 2019, hat am Wochenende 28./29. August gegen den klassenhöheren TSV Heimrecht.

„Das ist ein guter Gegner in dieser Phase der Vorbereitung“, sieht TSV-Trainer Dusko Bilanovic sein Team in Bremen „natürlich in der Favoritenrolle. Wir werden Habenhausen sicher nicht unterschätzen, hoffen aber auf einen erfolgreichen Ausgang und eine erneut gute Auslosung für die 2. Runde des Pokal-Wettbewerbs. Wir wollen so weit wie möglich kommen.“

Jutta Ehrmann-Wolf zog aus Lostopf 1 zehn Drittligisten sowie aus dem zweiten Lostopf 14 Klubs der 2. Handball-Bundesliga. Der Modus für die Ziehung der 1. Runde im DHB-Pokalwettbewerb sah vor, dass zuerst die zehn Drittligisten mit Heimrecht gegen zehn Klubs aus der 2. HBL zugelost werden, um anschließend die vier übrigen Klubs der 2. HBL gegeneinander zuzulosen.

Alle Spiele der 1. Runde im Überblick
HSG Rodgau Nieder-Roden - DJK Rimpar Wölfe
HC Empor Rostock - SG BBM Bietigheim
TGS Pforzheim - ASV Hamm-Westfalen
ATSV Habenhausen - TSV Bayer Dormagen
SV 64 Zweibrücken - TuS N-Lübbecke
HC Oppenweiler/Backnang - TV 05/07 Hüttenberg
OHV Aurich - TV Großwallstadt
SG Pforzheim/Eutingen - VfL Gummersbach
VfL Eintracht Hagen - TuS Ferndorf
1. VfL Potsdam - EHV Aue
VfL Lübeck-Schwartau - ThSV Eisenach
Handball Sport Verein Hamburg - HC Elbflorenz 2006

Die jeweiligen Aufsteiger kamen nach der Spielklassenzugehörigkeit der Saison 2020/21 in die Lostöpfe.

Die Paarungen der ersten DHB-Pokalrunde werden am 28./29. August und damit eine Woche vor dem Pixum Super Cup (4. September) ausgetragen. Die Zweitrundenpartien sind für den 5./6. Oktober angesetzt. Hier greifen die Klubs mit der Tabellenplatzierung 1-18 der LIQUI MOLY HBL aus der letzten Saison in den Wettbewerb ein, ebenso zwei Klubs aus dem DHB-Amateurpokal. Die Auslosung dieser 2. Pokalrunde ist im Rahmen des Pixum Super Cups vorgesehen. Auch das Achtelfinale (14./15. Dezember) sowie das Viertelfinale (5./6. Februar 2022) sind bereits fest terminiert. Am Wochenende 23./24. April 2022 findet das REWE Final4 um den DHB-Pokal in der Hamburger Barclaycard Arena statt.


Die organisatorischen Vorbereitungen mit Blick auf die Handball-Saison 2021/22 laufen beim TSV Bayer Dormagen auf Hochtouren. Auch sportlich geht es jetzt los: Sechs Wochen vor dem ersten Pflichtspiel im DHB-Pokal beginnt die Mannschaft von Dusko Bilanovic in dieser Woche mit den ersten Trainingseinheiten. Auch wenn das erste Heimspiel der Meisterschaftsrunde erst Mitte September stattfindet, so ist der Kauf von Dauerkarten bereits möglich. Die Vorteile eines Erwerbs der Tickets für alle 19 Spiele im TSV Bayer Sportcenter: Die Dauerkarten-Preise bleiben trotz eines zusätzlichen Heimspiels aufgrund von künftig 20 Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga unverändert. Damit haben Käufer von Dauerkarten eine Ersparnis von bis zu sechs Spielen (im Vergleich zum Vorverkaufspreis). Und bei Verhinderung kann das Ticket übertragen werden.

Dauerkarten können im Internet über das Online-Formular auf der Handball-Homepage bestellt werden. Nach der Bestellung erhält man eine automatische Eingangsbestätigung. Die Rechnungsstellung erfolgt erst Ende August. Die bisher üblichen Plastikkarten werden zunächst nicht ausgegeben, damit eine Anpassung an die aktuelle Situation möglich ist: „Wir gehen davon aus, dass die kommende Saison unter normalen Bedingungen ohne Einschränkungen stattfinden wird“, betont Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. Insofern können wie bisher Stammplätze gebucht werden, gegebenenfalls wird aber ein vergleichbarer Platz angeboten. „Wir spüren nach vielen Gesprächen mit den Fans eine Aufbruchsstimmung und sind fest davon überzeugt, dass wir in der kommenden Spielzeit wieder die berühmte Heimatmosphäre im Sportcenter erleben werden, die den TSV immer ausgezeichnet hat“, sagen Jil Falkenstein und Marie Krupinski, bei denen die organisatorischen Fäden am Höhenberg zusammenlaufen.

Die Auslosung für den DHB-Pokal wird an diesem Dienstag, 20. Juli, ab 11 Uhr auf Youtube, Facebook und Sportdeutschland übertragen. Die Erstligisten steigen erst in Runde 2 in den Wettbewerb ein. Der Spielplan für die insgesamt 38 Meisterschaftsspiele wird noch erstellt und in Kürze bekannt gegeben.


50 Vereine aus ganz Deutschland dürfen sich auch dieses Jahr wieder über „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ 2021 freuen. Mit dabei ist die Handball-Abteilung des TSV Bayer Dormagen. „Das Grüne Band“ und die damit verbundene Prämie von 5000 Euro ist nach den coronabedingten Einschränkungen eine besonders willkommene Würdigung des Engagements der Vereine. „Was für eine Wertschätzung. Das macht uns unendlich stolz. Besonders nach einer Saison, die uns vor nie gekannte Herausforderungen gestellt hat, ist das eine große Überraschung“, sagt Abteilungsleiter Jocky Krapp, der allen Trainern und Betreuern sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Dank sagt für die Unterstützung. „Ein großes Dankeschön geht auch an alle hauptamtlichen Kräfte um Björn Barthel und alle Sponsoren. Ihr habt nie nachgelassen, einen großartigen Job zu machen und habt alle diese Auszeichnung verdient.“

„Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Nachwuchsförderung durch das Grüne Band mit einem der gefragtesten Zertifikate im Kinder- und Jugendsport ausgezeichnet werden soll“, erklärt TSV-Nachwuchskoordinator Dennis Horn. „Dies würdigt unsere Arbeit der letzten schwierigen Monate, vor allem aber auch den Aufbau und die nachhaltige Weiterentwicklung unserer Strukturen der Nachwuchsförderung sowie die Arbeit unserer Jugendtrainer in den letzten Jahren.“ Dass dies mittlerweile auch sportartübergreifend und national Anerkennung finde, „erfüllt uns besonders mit Stolz“, betont Horn.

Die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) prämieren bereits seit 35 Jahren gemeinsam jährlich 50 Sportvereine mit dem Förderpreis „Das Grüne Band“. Er gilt als der wichtigste Preis im deutschen Nachwuchsleistungssport. Eine hochkarätig besetzte Jury wählt die Gewinnervereine aus zahlreichen Bewerbungen mit qualitativ überzeugenden und innovativen Nachwuchsleistungskonzepten aus. Bewertet werden beispielsweise sportliche Erfolge ebenso wie Kooperationen mit Schulen, die Trainersituation sowie die sozialen und pädagogischen Angebote des Vereins.

„Wir sind stolz, dass wir gemeinsam mit der Commerzbank als starken Partner wieder 50 Vereine für ihre herausragende Nachwuchsarbeit belohnen und damit den Vereinssport in Deutschland unterstützen können. `Das Grüne Band´ ist für uns ein wichtiger Baustein im Nachwuchsleistungssport und damit gerade in diesen schwierigen Zeiten ein wertvolles Signal an die talentierten Athletinnen und Athleten“, sagt Veronika Rücker, Jurymitglied des „Grünen Bandes“ und Vorstandsvorsitzende des DOSB.

Die Commerzbank und der DOSB möchten auch 2021 die Nachwuchstalente, Trainer*innen und Helfer*innen im Rahmen der geltenden Regeln persönlich für ihre vorbildliche Talentförderung ehren. Aktuell prüfen die Verantwortlichen, inwieweit eine Rückkehr zu Preisverleihungen im Rahmen der Deutschlandtour des „Grünen Bandes“ möglich sein wird und entwickeln ein an die jeweilige Pandemieentwicklung angepasstes Veranstaltungskonzept unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen. „Um die Vereine und ihre jungen Talente nach dem langen Verzicht auf soziale Kontakte würdevoll zu ehren, versuchen wir als Commerzbank gemeinsam mit dem DOSB, Preisverleihungen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten stattfinden zu lassen“, betont Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank und Jurymitglied.


Uwe Schwenker (62) wurde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung von den Delegierten der insgesamt 38 Profiklubs einstimmig als Präsident des Handball-Bundesliga e. V. für vier weitere Jahre bestätigt. Die übrigen Präsidiumsmitglieder, die sich für eine erneute Amtszeit zur Verfügung stellten, wurden ebenfalls wiedergewählt. Dazu gehört auch Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel (43). Zwei Plätze des insgesamt achtköpfigen HBL-Präsidiums waren neu zu besetzen, da die bisherigen Beisitzer Klaus Elwardt und Benjamin Chatton nicht erneut für das Ehrenamt zur Verfügung standen. Sie werden abgelöst von Jennifer Kettemann (Rhein-Neckar Löwen) und Karsten Günther (SC DHfK Leipzig).

„Die Arbeit in dem fachkundigen Team macht großen Spaß“, sagt Björn Barthel, der sich besonders darauf freut, „weiter an der Entwicklung der 2. Handball-Bundesliga mitarbeiten zu können.“ Die ordentliche Mitgliederversammlung war die erste Präsenzveranstaltung, zu der die Handball-Bundesliga GmbH eingeladen hatte. Die diesjährige Tagung unterlag einem entsprechenden Hygiene- und Sicherheitskonzept. Zudem gab es die Möglichkeit, dass Vertreter der Profiklubs digital an der zweitägigen Veranstaltung teilnehmen konnten.

Das Präsidium der Handball-Bundesliga
Uwe Schwenker, Präsident
Gerd Hofele, Vizepräsident Finanzen
Marc-Henrik Schmedt, Vizepräsident 1. Liga
Jennifer Kettemann, Beisitzerin 1. Liga
Karsten Günther, Beisitzer 1. Liga
Franz Dressel, Vizepräsident 2. Liga
Björn Barthel, Beisitzer 2. Liga
Niels Ellwanger, Beisitzer 2. Liga


Üblicherweise beginnt die neue Handball-Saison am 1. Juli - damit gehören auch die acht Spieler offiziell neuen Klubs an, die der TSV Bayer Dormagen nach dem letzten Meisterschaftsspiel verabschiedet hat. Handball-Geschäftsführer Björn Barthel würdigte die nunmehr Ex-Spieler und erinnerte an manch amüsante Anekdote. Zuvor gratulierte er dem gesamten Team für das beste Abschneiden einer Dormagener Mannschaft seit vielen Jahren. Die Verbindung zwischen der 1. Mannschaft und dem Nachwuchs wurde mit der Ehrung der A- und B-Jugend für die herausragenden DM-Ergebnisse mit Platz 2 und 3 hergestellt.

Den TSV verlassen hat Christian Wilhelm. „Wir hätten dich gerne behalten“, sagte Barthel, „können aber nachvollziehen, dass du aus persönlichen Gründen nach Rostock gehst.“ Immerhin wird der Kreisläufer im Verlauf der Saison ins TSV Bayer Sportcenter zurückkommen, da der HC Empor Rostock in die 2. Liga aufgestiegen ist. „Du hast das Bruderduell in Lübbecke gewonnen“, ging Barthel auf Linus Skroblien ein, der im Februar nach Dormagen kam: „Bei noch 21 Spielen in der Rückrunde waren wir sehr froh, mit dir einen Spieler in den Reihen zu haben, der sich vom ersten Tag an voll reingehangen hat.“ Skroblien geht zurück zum Stralsunder HV. Dass der kleinste Spieler auch im rechten Rückraum spielen kann, hat viele überrascht. „Das war schon beeindruckend“, lobte Barthel den Einsatz von Moritz Görgen, der wieder das Trikot der Bergischen Panther tragen wird. Ein klasse Typ ist ebenfalls Carlos Iliopoulos, der im Laufe der Saison vom Verletzungspech verfolgt wurde. Barthel: „Wenn du dich rangekämpft hast, kam immer wieder ein Rückschlag.“ Der Linkshänder geht zurück in seine Heimat Griechenland.

„Benni Richter hat sich zum Leader entwickelt, der auch immer ein offenes Ohr für seine Mitspieler hat. Wir verlieren mit dir einen tollen Teamplayer“, dankte Barthel dem 29-Jährigen, der aus beruflichen Gründen mit dem Handballspiel etwas kürzertreten will und künftig wieder beim Longericher SC aktiv sein wird. Der wird dann in der 3. Liga auch auf die HSG Krefeld treffen, zu der gleich drei Spieler wechseln: Sven Bartmann, Antonio Juric und Pascal Noll. „Es ist schade, dass Toni und Pasi von Verletzungen nicht verschont blieben“, wünschte der Geschäftsführer den Beiden viel Erfolg beim nicht weit entfernten Nachbarn. Nolls Wechsel war schon der zweite, nachdem der Linksaußen aus Saarlouis zurückgekehrt war.

Bewegend der Abschied von Sven Bartmann - schließlich war der Torwart acht Jahre lang für den TSV im Einsatz. „Du hast in dieser Zeit alle Höhen und Tiefen mitgemacht und nimmst einen besonderen Platz in der Dormagener Handballgeschichte ein“, gab Barthel das Mikrofon an den gerührten 34-Jährigen weiter. „Barti“ dankte vor allem seiner Frau, seinem „Sponsor-Paten“ Norbert Heinen und den „Zuschauern, die mich 2013 hier so toll aufgenommen haben.“ Und mit Blick auf die Mannschaft stellte er fest: „Wir sind ein eingeschworener Haufen geworden. Ich vermisse euch schon jetzt. Passt auf euch auf!“


So wie die Saison begonnen hat, endete sie auch. Doch zwischen den beiden Heimniederlagen gegen Dessau und Dresden liegen herausragende Monate unserer Wiesel, die zur besten Zweitliga-Platzierung seit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga 2008 führten: Vor dem Finale gegen Elbflorenz wäre Rang 5 möglich gewesen, doch nach dem 33:35 im torreichsten Saisonspiel mit Beteiligung des TSV Bayer Dormagen wurde es der 7. Platz knapp hinter Großwallstadt und vor der SG Bietigheim. Nach 36 Spielen weist die Mannschaft von Dusko Bilanovic 38:34-Punkte auf und schrammte knapp an der 1000er-Toremarke mit 976 erzielten und 954 kassierten Treffern vorbei. Jetzt geht es für alle in die wohl verdiente Pause. Aber bereits am 19. Juli kommt das neue Team erstmals wieder zusammen. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Spielzeit 2021/22 mit 20 Mannschaften und damit jeweils 19 Heim- und Auswärtsspielen. Der TSV startet am Wochenende 10./12. September auswärts. Die 1. Runde des Pokalwettbewerbs ist für das letzte August-Wochenende vorgesehen.

Der TSV führte in der Anfangsphase zweimal, lief aber ansonsten immer einem Rückstand hinterher. Das lag vor allem an einer clever agierenden Dresdner Mannschaft, die die Saison als Vierter beenden wollte. Elbflorenz hatte nicht so viel Mühe, Tore zu erzielen: Die Außen trafen souverän, platzierte Würfe kamen aus dem Rückraum. Hinzu kam der schnelle Rückzug, die Defensive stellte den Dormagener Angriff vor große Probleme, der freilich auch viele gute Lösungen fand. Insbesondere in der ersten Hälfte wurde Andre Meuser gesucht, der kaum zu stoppen war und zum ersten Mal in der 2. Liga zehn Treffer erzielte. Der lange Linkshänder war auch entscheidend an der ersten Aufholjagd beteiligt, als aus dem 10:14-Rückstand das 14:15 wurde. In Bestform präsentierte sich zudem Patrick Hüter, der oft von seinem Bruder Ian, Alex Senden oder Andre Meuser am Kreis gefunden wurde. Sehenswert das 16:17 des Kapitäns nach einem hervorragenden Anspiel von Senden.

Schon kurz nach dem Seitenwechsel verschafften die Gäste sich einen bedeutenden Vorsprung - sie lagen auch aufgrund der erfolgreichen Abschlüsse von Linksaußen Julius Dierberg mit 25:20 vorne. Ohne ein Zeichen der Resignation kämpfte der TSV sich wieder heran und hielt die Partie weiter offen. Doch es mangelte an einer wesentlichen Voraussetzung, um das Spiel tatsächlich zu drehen: „Heute fehlte uns die Torwartleistung“, stellte Coach Dusko Bilanovic später fest. Das Dormagener Duo Sven Bartmann und Martin Juzbasic verbuchte beim letzten Zusammenspiel lediglich drei Paraden (plus einem abgefangenen Ball durch den herausgelaufenen Juzbasic). Anders lief es bei den Sachsen: Der in der 41. Minute eingewechselte Max Mohs führte sich glänzend mit einer Doppelparade ein und wurde in der Schlussphase zum Dresdner Rückhalt.

Nach dem letzten Saisonspiel gab es mit der Ehrung der A- und B-Jugendlichen für ihr fantastisches Abschneiden mit den DM-Plätzen 2 und 3 sowie der Verabschiedung von insgesamt acht Spielern eine angemessene Würdigung im TSV Bayer Sportcenter (Bericht folgt). Die Saison 2020/21 ist beendet - es lebe die Saison 2021/22!

TSV Bayer Dormagen – HC Elbflorenz 33:35 (17:18)
Dormagen: Bartmann (2 Paraden), Juzbasic (19.-49., 1 P.); Seesing (2), Senden (5), Meuser (10), Richter (4/3), Iliopoulos, I. Hüter (3), Reimer (1), Görgen, Noll, P. Hüter (6), Wilhelm, Sterba, Skroblien, Mast (2).
Dresden: Noack (3 Paraden), Mohs (ab 41., 7 Paraden); Wucherpfennig (7/2), Emanuel (1), Dierberg (5), Buschmann (1), Dumcius (1), Burmeister (n.e.), Kretschmer (2), Jungemann (5), Stavast (1), Klepp (n.e.), Greß (8), Vanco (2), Thümmler (2), Wellner.
Schiedsrichterinnen: Blunck / Maczeyzik.
Zuschauer: 423.
Zeitstrafen: 8:4 Minuten.
Siebenmeter: 3/5:2/2 (Richter scheitert an Noack und Mohs).
Spielfilm: 3:2, 5:5, 5:8 (13.), 7:9, 10:12, 10:14, 13:14 (24.), 15:16, 17:18 - 17:19, 20:21, 20:25 (38.), 23:25, 26:31, 30:31 (55.), 32:33, 32:35, 33:35.


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