Für den TSV Bayer Dormagen geht es nach zwei Meisterschaften in der 3. Liga in der laufenden Spielzeit um den Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen ist das mit Abstand jüngste Team der 2. Bundesliga nach dem Wiederaufstieg auf die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer angewiesen. „Mit dem Klassenerhalt wollen wir beweisen, dass unser Konzept, vornehmlich auf junge Talente zu setzen, in der Tat aufgeht“, erklärt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Bei den verbleibenden neun Heimspielen der Saison geht es daher ums Ganze. Hochspannung und beste Unterhaltung sind garantiert, denn im Laufe der Rückrunde empfangen die Wiesel im TSV Sportcenter noch renommierte Mannschaften wie den TV Emsdetten und den ThSV Eisenach. Zudem kommen mit dem TUSEM Essen und dem TV Großwallstadt zwei Altmeister nach Dormagen.

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr statt. Gegner ist der SV Henstedt-Ulzburg, mit dem der TSV im Falle eines Sieges gleichziehen würde. „In der Hinrunde haben uns oft nur Kleinigkeiten zum Sieg gefehlt. Umso wichtiger ist es daher, unseren jungen Wieseln durch eine massive Zuschauerunterstützung die nötige Sicherheit und den Rückhalt zu geben“, sagt Barthel. Wer kein Heimspiel mehr verpassen möchte, der kann auch jetzt noch eine preislich reduzierte Dauerkarte für die restlichen Spiele der Rückrunde erwerben. Diese gilt zugleich als Dauerlos für die Gewinnaktion „Knackt die 2.000!“, bei der es als Hauptpreis einen Toyota Aygo zu gewinnen gibt.

Erhältlich sind die Dauerkarten in der City-Buchhandlung in Dormagen, Kölner Straße 58. Unter www.handball-dormagen.de finden Sie alle Infos rund um die Tickets.


Nach dem Gastspiel anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des TuS Ehrenfeld (42:15 für den TSV) trägt der TSV Bayer Dormagen ein Testspiel beim Bundesligisten HSG Wetzlar aus, der vom ehemaligen Dormagener Trainer Kai Wandschneider gecoacht wird. Das Spiel wird am Sonntag, 25. Januar, ab 17 Uhr in Dutenhofen ausgetragen. Trotz WM-Pause gibt es in der nächsten Woche auch in Dormagen wieder Handball live. Der TSV Bayer Dormagen erwartet am Mittwoch, 28. Januar, den Drittligisten HSG Krefeld. Das Trainingsspiel beginnt um 19.45 Uhr im TSV Sportcenter. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene, 14- bis 18-Jährige zahlen 1 Euro. Wer jünger ist hat freien Eintritt.

Zwei Tage später findet dann das Benefizspiel zwischen den Handballern der SG Zons und des TSV Bayer Dormagen in Zons statt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern werden an gemeinnützige Vereine aus Zons und Dormagen, die den Sport und/oder die Jugend fördern, verteilt. Über die konkrete Verteilung können alle Interessierten abstimmen. Dies geschieht über ein seit dem 20. Januar (bis zum Spielanpfiff) freigeschaltetes online Voting.

Zum Hintergrund des Spiels: Im Dezember fanden im Rahmen der Aktion HANDBALL HILFT! beim Online-Marktplatz eBay die Versteigerungen von einmaligen Handballerlebnissen zugunsten der Deutschen Krebshilfe statt. Über 70 Auktionen für den guten Zweck wurden angeboten. Darunter auch das Angebot des TSV Bayer Dormagen, einmal gegen den TSV in der WM-freien Zeit zu spielen. Das Ergebnis aus Dormagener Sicht ist Spitze: Der Förderverein Handball der SG Zons ersteigerte das Spiel, 300 Euro kommen so für den guten Zweck zusammen. Gespielt wird am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr in der Zonser Dreifachhalle. Marc Vallbracht, Abteilungsleiter der Handballabteilung der SG Zons, ist begeistert: „Ich freue mich, dass wir über unseren Förderverein den Zuschlag für das Freundschaftsspiel erhalten haben und gleichzeitig mit unserem Gebot die Deutsche Krebshilfe unterstützen. Björn Barthel vom TSV und ich hatten bereits vor einiger Zeit schon einmal über eine lockere Zusammenarbeit zwischen den Handballabteilungen des TSV und der SG Zons nachgedacht. Vielleicht ist dieses Freundschaftsspiel ein erstes Zeichen dafür. Allerdings hoffe ich, dass die Bundesligaprofis aus Dormagen kein Kleinholz aus uns machen und nachsichtig sein werden. Immerhin spielen die Jungs aus Dormagen einige Ligen höher.“

Somit wird am 30. Januar nach gut elfeinhalb Jahren die Zweitauflage des "Stadtduells" ausgetragen. Damals, am 19. Mai 2004, siegte der Drittplatzierte der 2. Bundesliga Süd deutlich bei den Bezirksligisten (höchste Spielklasse im Handballkreis Düsseldorf) aus Zons. Damals wie auch heute stehen natürlich der Spaß am Handball, der gute Zweck sowie die Förderung des Handballs in Dormagen/Zons im Vordergrund. Das Vorspiel bestreiten ab 18 Uhr die D-Jugend-Teams des TSV Bayer Dormagen und des TSV Norf.


Der TSV Bayer Dormagen ist der einzige Handball-Zweitligist, der das Jugendzertifikat 2015 für herausragende Nachwuchsarbeit mit dem erstmals verliehenen Stern erhalten hat. "Das ist eine klare Bestätigung unserer nachhaltigen Arbeit", freut sich Björn Barthel. Der Geschäftsführer Handball dankt gleichzeitig allen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz, der "zu dieser hervorragenden Auszeichnung geführt hat, auf die wir sehr stolz sein können." Der Stern als besonderes Prädikat mache deutlich, dass der Handball-Stützpunkt Dormagen zu den maßgebenden Ausbildungsstandorten in Deutschland gehört. Barthel: "Wir sorgen mit den Trainingsangeboten und den qualifizierten Trainern sowie den Sport- und Teilinternaten dafür, dass die jungen Spieler die bestmögliche Förderung auf dem Weg zum Topspieler bekommen."

Die DKB Handball-Bundesliga hat seit 2007 zum achten Mal das Jugendzertifikat an die Clubs der 1. und 2. Handball-Bundesligen vergeben. Von den Clubs der DKB Handball-Bundesliga hatten 17 Vereine einen entsprechenden Antrag gestellt. 13 Vereine der 2. Handball-Bundesliga reichten Antrag und Unterlagen fristgemäß ein. Der Expertenausschuss des Jugendzertifikates urteilte nach intensiver Prüfung der Unterlagen und nach zahlreichen Ortsterminen und verteilte insgesamt acht Zertifikate mit Stern. Demnach befindet sich der einzige Zweitligist TSV Bayer Dormagen im illustren Kreis der Klubs Füchse Berlin, Rhein-Neckar Löwen, SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo, TSV Hannover-Burgdorf und VfL Gummersbach. Das Jugendzertifikat 2015 ohne Prädikat geht an die Erstligisten Frisch Auf Göppingen, HBW Balingen-Weilstetten, HSV Handball, THW Kiel, TSG Ludwigshafen-Friesenheim, TSV GWD Minden und TuS N-Lübbecke sowie an die Zweitligisten EHV Aue, HC Empor Rostock, SC DHfK Leipzig, ThSV Eisenach, TUSEM Essen und TV 1893 Neuhausen. Nicht aufgeführte Klubs haben das Liga-Zertifikat nicht beantragt oder haben das Jugendzertifikat aufgrund nicht erfüllter Kriterien oder unvollständig eingereichter Anträge nicht erhalten.

Das Jugendzertifikat wurde 2007 als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen und 2008 zum ersten Mal an Profiklubs verliehen, die für Nachwuchs-Handballer herausragende Rahmenbedingungen schaffen. Das Gütesiegel der DKB Handball-Bundesliga setzt voraus, das Nachwuchsspieler im Klub und in dessen Umfeld optimale Bedingungen vorfinden, die die Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. So werden Kriterien geprüft, wie ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte im Hinblick auf die duale Karriere, Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung qualitativer und kontinuierlicher Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Vorraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern reifen zu können. 

Vereine, die das Jugendzertifikat nicht vorweisen können, zahlen in einen Fond ein, dessen Mittel Projekten zu Gute kommen, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern. Diese sind zum Beispiel Trainersymposien, Kindertrainingsseminare, positionsspezifische Lehrgänge sowie das bundesweit größte Nachwuchsturnier, der "ROOKIE CUP".


Was für ein Finale 2014: Der TSV Bayer Dormagen hatte gegen den TV Neuhausen schon zur Pause 16 Tore wie im gesamten Spiel am Freitag bei der DJK Rimpar erzielt. Nach einer fulminanten Aufholjagd der Gäste wurde es vor 1423 Zuschauern im TSV Sportcenter dramatisch. Kurz vor Schluss kam der TV bis auf einen Treffer heran, doch Robin Doetsch machte mit seinem Tor zum 29:27 neun Sekunden vor dem Abpfiff alles klar. Sein Linkshänder-Kollege Peter Strosack war zuvor mit acht Treffern überragend - nur noch übertroffen von Max Bettin, der zehn Mal einnetzte. Da Cornelius Maas noch einmal traf, hieß es am Ende 29:28 für den TSV, der seinen sechsten Saisonsieg feierte. Jetzt geht es in die verdiente WM-Pause - das nächste Pflichtspiel findet am Sonntag, 8. Februar. ab 16 Uhr gegen den SV Henstedt-Ulzburg im TSV Sportcenter statt.

Max Bettin war einmal mehr kaum zu stoppen. Und hinten machte die Defensive um den trotz Schulterverletzung auf die Zähne beißenden Kapitän Dennis Marquardt und den mit herausragenden Paraden aufwartenden Sven Bartmann den Gästen das Leben schwer. So setzte der TSV sich bis auf 16:11 zur Pause ab und baute den Vorsprung weiter aus: Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel führten die Gastgeber sogar mit 20:12. "Die Jungs haben unglaublich gefightet, später waren sie einfach müde", erklärte Trainer Jörg Bohrmann die schrumpfende Führung. Tatsächlich kam Neuhausen immer näher, auch weil Schlussmann Magnus Becker sein Tor vernagelte. So erlebten die Zuschauer ein vorgezogenes Feuerwerk mit einer an Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase.

"Die Willensqualität beim TSV war einfach größer", urteilte Neuhausens Coach Aleksandar Stevic. "Wir haben uns aber auch in der ersten Hälfte im Angriff oft sehr dämlich verhalten und in Überzahl schwach gespielt." Jörg Bohrmann dankte vor allem Dennis Marquardt für seinen Einsatz: "Er hat sich trotz seiner Schmerzen in den Dienst der Mannschaft gestellt. Da kann ich nur den Hut vor ziehen."

TSV Bayer Dormagen – TV Neuhausen 29:28 (16:11)
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (10/2), Genz (1), Plaz, Eisenkrätzer (1), Doetsch (1), Kübler (4), Damm (3), Strosack (8), Hüter, Arnaud, Marquardt (1).
Neuhausen: Redwitz, Becker (ab 12.); Hansen, Theilinger (4), Schuldt (1), Keinath, Reusch, Wessig, Klingler (13/3), Keupp, Michalik (6), Leventoux, Maas (4), Behr.
Schiedsrichter: Dedens/Geckert
Zuschauer: 1423.
Zeitstrafen: 12:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/4:3/4 (Becker hält zweimal gegen Bettin, der einmal per Nachwurf trifft – Keinath wirft an die Latte).
Spielfilm: 1:2, 3:3, 7:3 (12.), 12:10 (22.), 16:11 - 20:12 (35.), 22:19 (44.), 24:20, 24:22 (54.), 26:22 (56.), 27:25, 28:25, 28:27, 29:27, 29:28.


Viel Zeit bleibt nicht, um die Niederlage bei der DJK Rimpar aus den Köpfen der Dormagener Spieler zu löschen. Ob es Trainer Jörg Bohrmann gelungen ist seine Mannschaft wieder aufzubauen und auf den nächsten und letzten Gegner des Jahres einzustellen, können die Fans an diesem Sonntag ab 17 Uhr verfolgen. Zu Gast im TSV Sportcenter ist der TV Neuhausen, der zwar nicht gerade als Auswärtsschreck gilt - allerdings insgesamt bereits acht Punkte mehr geholt hat als der TSV und auf Tabellenplatz 11 liegt.

Das Hinspiel gewannen die Schwaben mit 26:22. Damals hatte Rechtsaußen Philipp Keinath mit seinen elf Treffern, darunter acht von neun verwandelten Siebenmetern, den größten Anteil am Erfolg. Die Rückraumspieler Cornelius Maas und Nicolai Theilinger, die mit 90 bzw. 83 Treffern zu den besten Feldtorschützen der 2. Handball-Bundesliga gehören, steuerten jeweils vier Treffer bei. Das Aushängeschild der Auswahl von Coach Aleksandar Stevic ist freilich die Defensive. "Die stehen hinten sehr dicht", kennt Jörg Bohrmann die Stärken des TV Neuhausen, der nach drei Niederlagen in Folge durch die beiden Heimerfolge über Emsdetten (32:26) und Bad Schwartau (25:22) in der Tabelle weiter nach oben kletterte. Die Dormagener Mannschaft hofft darauf, dass möglichst viele Fans zum letzten Spiel vor der WM-Pause ins Sportcenter kommen. 

Tickets für die Partie gibt es noch ONLINE, die Kassen am Sportcenter öffnen um 15.30 Uhr. Vor dem Anpfiff des Gespanns Dedens/Geckert wird das Olympia-Perspektivteam des Rhein-Kreises Neuss vorgestellt. Bei der Aktion "KNACKT DIE 2000!" besteht zum ersten Mal die Chance, ein Auto zu gewinnen. Erneut gibt es eine Kooperation mit dem TSV und der Dormagener Tafel: Es können wieder haltbare Lebensmittel vor dem Spiel am Fahrzeug der Tafel vor dem Sportcenter abgegeben werden. Als kleines Dankeschön erhalten die Spender von den Handballern ein Getränk.


Das erste Spiel der Rückrunde endete mit der höchsten Saisonniederlage für den TSV Bayer Dormagen. „Dies habe ich in dieser Form in meiner Trainerlaufbahn noch nicht erlebt“, war Jörg Bohrmann sichtlich enttäuscht nach der 16:33-Pleite bei der DJK Rimpar Wölfe in der Würzburger s-Oliver Arena. Der Trainer stellte sich nach der schwächsten Leistung der Saison vor sein Team: „Natürlich muss ich mir ankreiden lassen, dass ich die Mannschaft heute nicht stabilisieren konnte.“ Jetzt gilt die ganze Vorbereitung dem letzten Heimspiel des Jahres an diesem Sonntag, 28. Dezember, ab 17 Uhr gegen den TV Neuhausen im TSV Sportcenter.

Die Torhüter Max Brustmann und Max Jäger verhinderten zunächst Torerfolge auf beiden Seiten. Sebastian Kraus erzielte per Strafwurf erst in der 5. Minute den ersten Treffer des Spiels. Die durchaus ordentlich beginnenden Gäste glichen bis zum 3:3 aus und hatten sogar mehrfach die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Rimpar konnte sich in dieser Phase bei Brustmann bedanken, der mit mehreren herausragenden Paraden einen Rückstand verhinderte. Doch plötzlich riss der Faden bei den Rheinländern, die sich eine Reihe von vermeidbaren und auch unglücklichen Fehlern leisteten. Erst in der 24. Minute nach einer Viertelstunde Torpause erzielte Jonny Eisenkrätzer den vierten Treffer für den TSV. Da hatten die 2400 Fans der DJK bereits 12 Mal einen Treffel ihres Teams bejubelt. Sicher war der Ausfall von Dennis Marquardt auch ein Grund für die schwache Gesamtleistung: Der Kapitän bekam auf seine im Training lädierte Schulter einen Schlag und wird sich kurzfristig einer Untersuchung unterziehen.

Nach dem 16:7 zur Pause ging es in der zweiten Hälfte eigentlich nur noch darum, den Misserfolg nicht ausufern zu lassen. Nach vier Toren in Unterzahl sah es auch so aus, als könne die Mannschaft mit einer einstelligen Niederlage nach Hause fahren. Doch das 19:12 in der 38. Minute war nur ein kleiner Lichtblick am 2. Weihnachtsabend. Rimpar zog wieder an und kam zum locker eingefahrenen Sieg. Coach Jens Bürkle war froh, dass „es heute etwas entspannter war als zuletzt“, und dass er seinen jüngeren Spielern längere Einsatzzeiten geben konnte als gewohnt.
 
DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen 33:16 (16:7)
Rimpar: Madert, Brustmann (1. HZ); L. Spieß (3), Kraus (6/3), Schmitt (1), Schömig (7/2), Heinrich, Bötsch, Schäffer (1), Kaufmann (4), Drude (1), Keidel (4), Büttner (4), Brielmeier (2).
Dormagen: Jäger, Bartmann (ab 24.); Bettin (2/1), Plaz, Eisenkrätzer (5), Doetsch, Kübler, Damm (2), Strosack, Hüter (1), Marquardt (1), Arnaud, Genz (3), Noll (2).
Schiedsrichter: Linker/Schmidt.
Zuschauer: 2413.
Zeitstrafen: 8:12 Minuten.
Siebenmeter: 5/6:1/4 (Jäger hält gegen Schömig, der den Nachwurf verwandelt – Bettin/zweimal und Genz scheitern).
Spielfilm: 3:3 (9.), 12:4 (24.), 16:6, 16:7 – 19:8, 19:12 (38.), 23:12, 24:14, 28:14 (50.), 33:16.


Die Strecke kennt die Mannschaft - diesmal muss der Bus allerdings rund 80 Kilometer mehr zurücklegen. Nach dem letzten Spiel der Hinrunde beim TV Großwallstadt vor einer Woche in Aschaffenburg bestreitet der TSV Bayer Dormagen am 2. Weihnachtsfeiertag das erste Spiel der Rückrunde gegen die DJK Rimpar in der sOliver Arena Würzburg. Die Partie gegen die "Wölfe", die nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den punktgleichen Teams aus Bittenfeld und Nordhorn auf Tabellenplatz 4 der 2. Handball-Bundesliga stehen, wird um 17 Uhr angepfiffen.

"Wir fahren keineswegs nach Bayern, um dort Geschenke abzuliefern", sagt TSV-Coach Jörg Bohrmann. Auch wenn Rimpar in der heimischen Arena nur die Partie gegen Spitzenreiter Leipzig verloren hat, so tat sich die Mannschaft von Jens Bürkle gegen Teams aus dem Tabellenkeller mehrfach schwer. So wurde TUSEM Essen mit 23:21 bezwungen, Hüttenberg "nur" mit 26:25. Das Hinspiel im Sportcenter gewann die DJK relativ deutlich mit 32:25, bis zur Pause allerdings hielt der TSV mit und kam erst durch die schwache Chancenverwertung auf die Verliererstraße. Ein Phänomen, das sich im Laufe der Saison wiederholen sollte. Nicht aber an diesem Freitag. Bohrmann: "Die Jungs haben gegen Großwallstadt im Angriff ordentlich gespielt. Wenn sie die Leistung bestätigen, haben wir auch eine Chance in Würzburg."

Ein Erfolgserlaubnis vor dem letzten Spiel des Jahres am Sonntag (17 Uhr) im TSV Sportcenter gegen den TV Neuhausen könnten die Dormagener gut gebrauchen. Tickets hierfür gibt es noch am Samstag im Vorverkauf in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 oder ONLINE. Die Abendkassen öffnen am 28. Dezember um 15.30 Uhr. Für den Besuch der Partie sprechen etliche Gründe: Die Mannschaft braucht die volle Unterstützung, anschließend gibt es die WM-Pause bis zum 8. Februar, vor dem Anpfiff wird das Olympia-Perspektivteam des Rhein-Kreises Neuss vorgestellt und: Bei der Aktion "KNACKT DIE 2000!" besteht zum ersten Mal die Chance, ein Auto zu gewinnen.


Das letzte Spiel der Hinrunde ließ die Erinnerungen an weitere Partien der bisherigen Spielzeit in der 2. Handball-Bundesliga wach werden: Der TSV hätte auch aus der Aschaffenburger frankenstolz arena was Zählbares mit nach Hause bringen können. Doch am Ende bejubelte der TV Großwallstadt den 33:29 (17:14)-Erfolg. Herausragend auf Dormagener Seite waren Max Bettin und Alexander Kübler, die zusammen 22 Tore erzielten. Noch mal nach Bayern reist der TSV am 2. Weihnachtsfeiertag zur DJK Rimpar. Das letzte Spiel des Jahres steigt am Sonntag, 28. Dezember, ab 17 Uhr im TSV Sportcenter gegen den TV Neuhausen.

Der TSV überraschte die Gastgeber vor 1236 Zuschauern mehrfach mit der schnellen Mitte und übernahm in der Anfangsphase immer wieder die Führung, nachdem Max Bettin nach 49 Sekunden erstmals seine Treffsicherheit von der Siebenmeterlinie unter Beweis stellte. In der 10. Minute führten die Dormagener beim 6:4 durch Robin Doetsch mit zwei Toren - vergaben aber die Chance auf den weiteren Ausbau des Vorsprungs. So scheiterten Doetsch und Bastien Arnaud in aussichtsreichen Positionen an TVG-Torwart Mathias Lenz. Als Linksaußen Kris Jost in der 22. Minute das 12:11 für den Altmeister vom Kreis aus erzielte, konnte Patrick Hüter noch einmal ausgleichen - gleichzeitig zum letzten Mal.

Kaum zu stoppen war anschließend der wuchtige Kreisläufer Jannik Kohlbacher. Michael Spatz zeichnete sich durch seine schnellen Gegenstöße aus und Chen Pomeranz durch seine platzierten Würfe. Er und auch der Isländer Fannar Fridgeirsson nutzten ihre Beweglichkeit angesichts der in der zweiten Hälfte offensiver werdenden TSV-Deckung. Trainer Jörg Bohrmann wollte eine Veränderung vornehmen, um den bis auf fünf Tore angewachsenen Rückstand einzudämmen. Doch "wir wussten, dass Dormagen uns beim 1:1 nicht aufhalten kann", war TVG-Coach Maik Handschke auch mit der 63-prozentigen Wurfeffektivität zufrieden. "Beim 1:1 haben wir nicht ausreichend nachgeschoben", kritisierte Bohrmann, der gleichzeitig lobte, dass "der Angriff seine Aufgaben ganz gut gelöst hat." Und damit meinte er vor allem Max Bettin und Alex Kübler.

TV Großwallstadt - TSV Bayer Dormagen 33:29 (17:14)
Großwallstadt: Lenz (12 Paraden), Putera (bei einem 7m); Spatz (8/4), Fridgeirsson (4), Lopez (n.e.), Weißbach, Metzner (1), Prokopec (5/2), Jost (4), C. Pomeranz (8/1), Kohlbacher (3), G. Pomeranz (n.e.).
Dormagen: Bartmann (13 Paraden), Jäger (bei einem 7m); Bettin (12/6), Genz (1), Plaz (1), Eisenkrätzer, Doetsch (1), Kübler (10), Damm (1), Noll, Strosack (1), Hüter (1), Marquardt (1), Arnaud.
Schiedsrichter: Köppl/Regner.
Zuschauer: 1236.
Zeitstrafen: 2:10 Minuten.
Siebenmeter: 7/9:6/6 (Bartmann hält gegen Spatz, Prokopec wirft an die Latte).
Spielfilm: 4:6 (10.), 7:7 (13.), 10:11 (21.), 12:11 (22.), 14:12, 15:14, 17:14 - 20:15 (36.), 22:19, 26:21 (45.), 30:25 (51.), 30:27, 32:27, 33:29.



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