Am 4. Dezember starteten mit HANDBALL HILFT! beim weltweiten Online-Marktplatz eBay die Versteigerungen von einmaligen Handballerlebnissen zugunsten der Deutschen Krebshilfe. Bis zum 14. Dezember werden über 70 Auktionen für den guten Zweck angeboten. Bereits im siebten Jahr in Folge dürfen sich Handballinteressierte in der Vorweihnachtszeit auf die Auktionen von HANDBALL HILFT! freuen: Handballfans können beim weltweiten Online-Marktplatz eBay ihre Gebote abgeben, bevor die exklusiven Auktionen unter den Hammer kommen und die vorweihnachtliche Bescherung stattfindet. Alle Erlöse aus den Auktionen kommen der Deutschen Krebshilfe zugute. Vereine, Partner und Sponsoren präsentieren wie in den Vorjahren einmalige Auktionen, die jedes Handballherz höher schlagen lassen.

Auch der TSV Bayer Dormagen macht mit
Bei dieser Auktion sollten Handballvereine aus der Region mitbieten, die gerne mal gegen eine Zweitligisten spielen wollen. Als Höchstbietende(r) darf der Klub ein Freundschaftsspiel gegen die Handballer des TSV Bayer Dormagen bestreiten. Das Dormagener Team reist zur Halle des Gewinners (bis zu einem Umkreis von 100 Kilometer um Dormagen) und bestreitet dort ein Freundschaftsspiel. Vielleicht gelingt ja die Sensation - aber natürlich steht vor allem der Spaß im Vordergrund und das einmalige Erlebnis, einmal gegen den Traditionsklub Dormagen gespielt zu haben! Im Anschluss stehen die Spieler natürlich für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

Termin: In der Länderspielpause, zwischen dem 12. Januar und dem 1. Februar 2015 (nach Absprache).

Eine Übersicht aller Auktionen finden Sie unter www.handball-hilft.de – Bieten Sie mit und machen Sie sich und anderen eine ganz besondere Weihnachtsfreude.


"Die Siebenmeter tun weh, da müssen wir mal an einen Psychologen denken", sagte TSV-Trainer Jörg Bohrmann nach wieder mal drei vergebenen Strafwürfen. 26:24 gewann die HSG Nordhorn-Lingen am Donnerstag Abend - zumindest theoretisch hätten die drei Topchancen zum Dormagener Erfolg gereicht. "Dormagen war ganz stark und hat uns alles abverlangt", stellte Nordhorns Coach Heiner Bültmann fest. Und: "Wir mussten heute an unsere Grenzen gehen, um zu gewinnen." 1044 Zuschauer sahen eine spannende Partie, die bis zum Ende offen war. Matchwinner war der ehemalige Dormagener Bobby Schagen, der alle sieben Siebenmeter verwandelte und weitere fünf Treffer erzielte. Bester TSV-Werfer war Max Bettin mit sechs Toren. Neuzugang Bastien Arnaud zeigte eine gute Leistung in der Defensive.

Auch wenn die beiden Punkte an die Gäste gingen, die damit Revanche für die Pokalniederlage im August feiern konnten, so nahm Jörg Bohrmann positive Erkenntnisse aus dem Spiel mit: "Das war ein klarer Schritt nach vorne. Die Mannschaft hat diszipliniert gespielt und stand hinten gut. Letztlich wurden für Kleinigkeiten bestraft." Gegen die immer wieder offensive Abwehr tat sich Nordhorn häufig schwer, konnte sich aber auf die Vollstrecker Bobby Bobby Schagen und Jens Wiese sowie auf Torhüter Björn Buhrmester (12 Paraden) verlassen. Nicky Verjans konnte sich hingegen kaum entfalten, weil er bei Sebastian Damm in guten Händen war. Sven Bartmann stach seinen Nordhorner Kollegen mit 14 Paraden sogar noch aus. Und vorne machte ein Spieler in der zweiten Hälfte besonders auf sich aufmerksam, der normalerweise von der rechten Seite trifft: Im Rückraum fühlte sich Peter Strosack ausgesprochen wohl und überraschte Buhrmester mit vier platzierten Würfen.

Von Heiner Bültmann stammten die aufmunternden Worte: "Wenn Dormagen weiter so diszipliniert und abgeklärt spielt, werden sich hier nicht viele Mannschaften durchsetzen." Man darf gespannt sein, wie es am Samstag, 13. Dezember, gegen den aktuell Vorletzten Eintracht Hildesheim mit dem soeben verpflichteten Ex-Dormagener Andreas Simon aussieht. Der TSV rutschte derweil auf den 17. Platz ab und wurde von TUSEM Essen nach dem 30:23-Sieg gegen Saarlouis überholt. Vor dem nächsten Heimspiel wartet noch das Auswärtsspiel in Eisenach am kommenden Mittwoch auf die Dormagener.  

TSV Bayer Dormagen - HSG Nordhorn-Lingen 24:26 (11:13)
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (6/1), Genz (3), Plaz (3), Eisenkrätzer, Doetsch, Kübler (3), Damm (3), Noll, Strosack (4), Marquardt (2), Arnaud.
Nordhorn: Buhrmester, Bartels; Verjans (2), Schumann (2), Leenders, Mickal, Miedema, Schagen (12/7), Terwolbeck (3), de Boer (1), Kintrup, Wiese (6).
Schiedsrichter: Kern/Kuschel.
Zuschauer: 1044.
Zeitstrafen: 8:6 Minuten.
Siebenmeter: 1/4:7/7 (Buhrmester hält gegen Bettin und Genz, der zudem an den Pfosten wirft).
Spielfilm: 0:2, 3:2, 5:5 (13.), 5:8 (16.), 10:10 (26.), 11:13 - 13:16, 16:17 (43.), 16:19 (46.), 19:21 (50.), 21:22, 23:24 (59.), 24:25, 24:26.


Das Heimspiel des TSV Bayer Dormagen gegen die HSG Nordhorn-Lingen wurde wegen des Weltcup-Turniers der Junioren-Säbelfechter auf diesen Donnerstag, 4. Dezember, ab 19.30 Uhr im TSV Sportcenter vorgezogen. Es ist bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison: Kurz vor dem Meisterschaftsstart schaltete der TSV die HSG mit 21:18 aus dem DHB-Pokal aus. Dementsprechend sagt TSV-Trainer Jörg Bohrmann im aktuellen Tribünentalk: "Wir wissen, dass wir sie geschlagen haben." Hingegen wollen die Gäste erklärtermaßen die "Schmach der Pokalniederlage aus dem August tilgen." 

Der Dezember hat es in sich: "Das wird knallhart mit noch sechs Spielen in diesem Jahr", betont Bohrmann. Zum Auftakt trifft der TSV auf die Nordhorner, die seit drei Spielen unbesiegt sind. Auch wenn Gäste-Trainer Heiner Bültmann nach dem Pokalspiel die Rolle eines Aufstiegsfavoriten zurückwies, so mischt das Zwei-Städte-Team als Fünfter der 2. Handball-Bundesliga vorne aussichtsreich mit. Das Saisonziel wird offiziell mit "besser abzuschneiden als im Vorjahr" angegeben - da wurde Nordhorn Sechster. Bis auf den früheren Dormagener Nils Meyer, der verletzungsbedingt ausfällt, werden die Grafschafter komplett antreten können.

Beim TSV wird eventuell der soeben verpflichtete Bastien Arnaud zum Aufgebot gehören. Er könnte dann mithelfen, den fünften Saisonsieg zu holen. "Wir müssen auch gegen stärkere Teams punkten", hofft Bohrmann auf den Erfolg. "Für unser Spiel erhalten wir immer wieder Lob von allen Seiten. Irgendwann bringt das aber auch nichts mehr. Wir brauchen etwas Zählbares."

Die Partie wird von den Schiedsrichtern Thomas Kern und Thorsten Kuschel (Bellheim/Hagenbach) geleitet. Tickets gibt es noch im Vorverkauf in der City-Buchhandlung, die Abendkassen öffnen um 18 Uhr.


Aus persönlichen Gründen hat sich Andreas Simon dafür entschieden, den TSV Bayer Dormagen zu verlassen und eine neue Herausforderung zu suchen. "Es ist seine Entscheidung, wir wünschen ihm viel Erfolg", sagt TSV-Trainer Jörg Bohrmann. Der TSV hat reagiert und will mit der Verpflichtung von Bastien Arnaud vor allem die Abwehr stärken. Bohrmann: "Bastien hat bei uns im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen. Ich bin davon überzeugt, dass er uns gerade in der Deckung helfen kann."

Bastien Arnaud ist kein Unbekannter in Dormagen: Er kam 2011 zum DHC Rheinland, hatte aber seinerzeit einiges Verletzungspech. Mit Dormagen blieb der inzwischen 29-Jährige weiterhin eng verbunden, schließlich ist seine Frau eine Dormagenerin. Hier fühlte er sich immer wohl, deshalb freut sich Bastien auch darauf, den "Wieseln" beim Kampf um den Klassenerhalt zu helfen. Zuletzt gehörte er der Auswahl von Zweitliga-Konkurrent TV Großwallstadt an, wo er in der laufenden Saison unter Maik Handschke nicht die Rolle spielte, die er sich erhofft hatte.

Bastien Arnaud
Position: Kreis
Geb.: 24. Juni 1985
Größe: 1,99 m
Beim TSV seit 3. Dezember 2014

Bisherige Vereine:
2003-2009 Sélestat AHB
2009-2011 USAM Nîmes
2011-2012 DHC Rheinland
2013 ART Düsseldorf
2013-2014 TV Großwallstadt


Hatte der TSV Bayer Dormagen zuletzt den direkten Tabellennachbarn HG Saarlouis mit 31:26 besiegt, so verlor das Team von Jörg Bohrmann am späten Sonntag Nachmittag beim Konkurrenten HCE Rostock mit 26:32. Zur Pause lagen die Gäste vor 1000 Zuschauern noch mit 14:13 vorne. Im Erfolgsfall hätte der TSV die Rostocker in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga überholt, bleibt aber nun auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 16.

Die erste Halbzeit war ausgeglichen und endete mit dem knappen 14:13-Vorsprung der Rheinländer. Die technischen Fehler hielten sich beim TSV zunächst in Grenzen und diesmal landeten auch die Strafwürfe im Tor: Jo Gerrit Genz verwandelte alle fünf Siebenmeter. Auch nach dem Seitenwechsel lief es erfolgreich beim TSV, der bis zur 37. Minute mit 19:17 vorne lag. Dann aber kamen jene Szenen, die Trainer Jörg Bohrmann ärgerten: "Da setzt die Mannschaft lange Zeit alles so um, wie wir es besprochen haben. Und dann schenken wir das Spiel regelrecht her." Zahlreiche Fehler nutzte der Gastgeber eiskalt aus und drehte die Partie mit einem 5:0-Lauf innerhalb von dreieinhalb Minuten. Den Vorsprung gab Rostock nicht mehr aus der Hand. Jo Gerrit Genz und Alexander Kübler, die beiden erfolgreichsten TSV-Werfer, brachten ihr Team zwar mit zwei Toren innerhalb von 40 Sekunden nach einmal bis auf 26:23 heran. Fünf Minuten später aber hieß es 30:24 für den HC Empor, der durch den Erfolg auf Rang 12 kletterte.

HCE Rostock - TSV Bayer Dormagen 32:26 (13:14)
Rostock: Kominek, Malitz; Dethloff (2), Flödl (3), Zemlin (3), Barten, Kruscak (7), Gruszka (5), Sadewasser, Wetzel (4), Papadopoulos (3/3), Hövels (1), Zboril (3), Porath (1/1).
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (4), Genz (7/5), Plaz (1), Simon, Eisenkrätzer (1), Rudloff, Doetsch (1), Kübler (8), Damm (2), Strosack, P. Hüter, Marquardt (2).
Schiedsrichter: Dedens/Geckert.
Zuschauer: 1000.
Zeitstrafen: 8:10 Minuten.
Siebenmeter: 3/5:5/5 (Bartmann hält gegen Wetzel und Gruszka).
Spielfilm: 1:3 (6.), 4:3 (10.), 8:6 (17.), 8:10 (23.), 10:12, 13:14 - 15:15, 17:19 (37.), 22:19 (40.), 24:20 (47.), 26:23 (52.), 30:24 (56.), 32:26.

TSV trifft erneut auf Nordhorn
Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit trifft der TSV Bayer Dormagen am Donnerstag, 4. Dezember, ab 19.30 Uhr in einem Pflichtspiel auf die HSG Nordhorn-Lingen. Unmittelbar vor dem Auftakt der Meisterschaftssaison gewann der TSV in der 1. Runde des DHB-Pokals mit 21:18 gegen die Grafschafter. Inzwischen gehört die HSG zu den führenden Mannschaften der 2. Liga und rangiert punktgleich mit Bad Schwartau auf dem fünften Tabellenplatz.


Mit 593 Kilometern steht am Sonntag für die Mannschaft von Trainer Jörg Bohrmann beim HC Empor Rostock die längste Auswärtsfahrt in dieser Saison auf dem Programm. Die Mannschaft macht sich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg an die Ostsee und möchte  die optimale Punktausbeute erzielen.

In der Tabelle steht Empor mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz 13 (11:17 Punkte) drei Plätze vor dem TSV (16., 9:19 Punkte), so dass man von einem sogenannten Vier-Punkte-Spiel sprechen kann.

Mit dem bisherigen Abschneiden der Mannschaft von der Ostseeküste ist man alles andere als zufrieden, so dass der Vereinsvorsitzende Jens Gienapp in einem Interview mit  den Norddeutschen Neuesten Nachrichten den Druck deutlich erhöht und aus den kommenden vier Partien vier Siege erwartet.

„Der Erfolg am letzten Samstag gegen die HG Saarlouis hat der Mannschaft sehr gut getan“, so Trainer Jörg Bohrmann, der mit der Trainingswoche und der Einstellung der Mannschaft sehr zufrieden ist . „Wir können befreit und ohne Druck aufspielen. Rostock muss, wir wollen gewinnen“.

Ob Pascal Noll die Reise mitantreten kann, steht noch in Frage, da er seit Mitte der Woche mit einer starken Erkältung zu kämpfen hat.

Das Spiel wird 16.30 Uhr in der Stadthalle zu Rostock angepfiffen.


Am 4. "Spieltag der Vielfalt" bot sich den 1125 Zuschauern im TSV Sportcenter eine wahrlich abwechslungsreiche Partie. Die Gäste aus Saarlouis lagen bereits mit 24:20 in Führung als der TSV in der letzten Viertelstunde aufdrehte und schließlich seinen vierten Saisonsieg mit dem dann doch überraschend deutlichen 31:26 (14:14) feiern konnte. Gehörigen Anteil am Erfolg hatte Linkshänder Robin Doetsch - mit sieben Treffern der erfolgreichste Dormagener. Trainer Jörg Bohrmann richtete auch ein dickes Kompliment an den in der 43. Minute eingewechselten Torwart Max Jäger, der mit drei Paraden in entscheidenden Situationen aufwartete.

Saarlouis hatte einen guten Start und führte nach einem "Dreier-Pack" des schnellen Dirk Holzner mit 4:2 - um bald 5:8 zurück zu liegen. Der TSV legte weiterhin mehrfach drei Tore vor, die Gäste ließen sich aber nicht wirklich abschütteln. Vor allem weil der für Torwart Patrick Schulz eingewechselte Darius Jonczyk unspektakulär stark hielt. Die Saarländer hatten sich nach dem Pausenremis einiges vorgenommen und brachten nach dem Seitenwechsel den TSV in arge Verlegenheit. Über 15:18 setzte die HG sich bis auf 20:24 Mitte der zweiten Hälfte ab. Doch urplötzlich kam Leben in die Dormagener Mannschaft. Jörg Bohrmann hatte eindringlich in der Auszeit an seine Jungs appelliert, den Versuch des Schönspielens einfach mal sein zu lassen und sich über den Kampf noch einmal ins Spiel zu bringen. Das Geschehen verlagerte sich auf die rechte Seite, wo immer wieder Rechtsaußen Robin Doetsch gesucht wurde und zum Matchwinner avancierte. Er war es auch, der per Strafwurf den Ausgleich zum 24:24 erzielte. Nach der letzten HGS-Führung war das Eis gebrochen, bei den Gästen lief kaum noch etwas zusammen. Auch dank der intensiven Unterstützung der Fans baute der TSV den Vorsprung Tor um Tor mit einem 7:0-Lauf aus.

"Ich denke jetzt noch nicht an unser nächstes Auswärtsspiel am Sonntag in Rostock", sagte Bohrmann. Jetzt dürfen wir uns erstmal über die zwei Punkte freuen. Dann werden wir uns gezielt auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Wir werden versuchen, uns in Rostock so gut wie möglich zu verkaufen." Goran Suton, dessen Sohn Tim ehemals in Dormagen spielte, erhielt beim "Talk danach" Beifall der Fans für seine Aussage: "Ich bin eng verbunden mit dem TSV und hoffe, dass wir auch in der nächsten Saison in der 2. Liga aufeinander treffen." Durch den Dormagener Erfolg sind beide Klubs näher zusammengerückt. Der TSV liegt nur noch einen Punkt hinter Saarlouis auf Platz 16 der Tabelle. Das nächste Heimspiel trägt der TSV am Donnerstag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr gegen die HSG Nordhorn-Lingen im TSV Sportcenter aus.

TSV Bayer Dormagen - HG Saarlouis 31:26 (14:14)
Dormagen: Bartmann, Jäger (ab 43.); Bettin (4), Genz (4/1), Plaz, Simon (2), Eisenkrätzer, Doetsch (7/2), Kübler (4), Damm (3), Noll, Strosack (3), Marquardt (4).
Saarlouis: Schulz (bis 14. und bei vier 7m), Jonczyk; Krings (1), Faulenbach (3), Leist (3), Janiszewski (1), Spiljak (5), Kessler, Walz (1), Weißgerber, Holzner (10/4), Schulz, Klyuyko, Riganas (2).

Schiedsrichter: Kilp/Maier.
Zuschauer: 1125.
Zeitstrafen: 8:10 Minuten.
Siebenmeter: 3/5:4/4 (Schulz hält gegen Doetsch und Genz).
Spielfilm: 2:1, 2:3, 5:4 (9.), 8:5 (14.), 11:8 (20.), 13:10 (25.), 13:13 (28.),14:14 - 14:15, 15:18 (36.), 18:20 (41.), 20:24 (45.), 24:24 (50.), 24:25 (51.), 31:25 (59.), 31:26.


Zwei Punkte benötigt der TSV Bayer an diesem 13. Spieltag ganz besonders. Denn es geht am Samstag, 22. November, ab 19 Uhr gegen den direkten Tabellennachbarn HG Saarlouis, der als 15. der 2. Bundesliga drei Punkte mehr auf dem Konto hat als der TSV. Eine Niederlage würde den Anschluss an das Mittelfeld erst einmal verbauen. Für Trainer Jörg Bohrmann ist denn auch klar: "Realistisch betrachtet stehen wir unter Druck und sind auch kein Favorit. Die Saarländer können schließlich am Samstag ganz locker aufspielen." Zumal die Gäste eine größere Erfahrung besitzen. Und mit Siegen in Aue und Emsdetten sowie dem bisher einzigen Erfolg gegen Spitzenreiter Leipzig aufwarten können. Zuletzt verlor die HG allerdings mit 22:29 daheim gegen Bad Schwartau.

Bohrmann hofft darauf, dass die Deckung mit dem wieder spielfähigen Kapitän Dennis Marquardt steht und sich nicht wie in Baunatal so oft ausspielen lässt. Und vorne muss einfach getroffen werden. "Die Jungs haben oft genug gezeigt, dass sie es können", erinnert der Coach. Auch dank des 4. Spieltags der Vielfalt, der der TSV zusammen mit dem städtischen Integrationsrat veranstaltet, werden mehr Zuschauer erwartet als zuletzt gegen Bad Schwartau. In Dormagen ansässige Migrantenorganisationen informieren an mehreren Ständen über ihre Arbeit und bieten Kulinarisches aus ihren Heimatländern an. Erstmals dabei sind Vertreterinnen des Vereins Kultur und Integration aktiv in Dormagen. „Handball ist längst ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Wo kann man einfacher so viele Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen?“ fragt Marketingleiter Tobias Plaz vom TSV Bayer Dormagen. Gemeinsam mit dem Integrationsrat bietet der Verein daher die Gelegenheit, sich bei dem Heimspiel über neue Mitbürger in Dormagen zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Unterstützt wird diese Initiative vom Chempark Dormagen. „Handball ist ein gutes Stück Dormagen. Für uns ist es deshalb eine Ehre, bei dieser Initiative mitzumachen“, stellt Mehmet Güneysu, der Vorsitzende des Integrationsrates, den „verbindenden Charakter des Sports“ heraus.


An Infoständen gibt es Informationen über den Jugendmigrationsdienst (JMD) und den Verein Kultur und Integration aktiv in Dormagen (KIaD). Auf dem Speiseplan stehen die Angebote: Brasilianisch/Spanisch (diverse Tortillas, nur Kaltspeisen), Indisch (verschiedene kalte und warme Spezialitäten), Karibisch (verschiedene Spezialitäten, kalt und warm), Russisch/Kasachisch (Verschiedenes, auch Süßes, angeboten mit Tee und Brotgetränk).



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