Die erfreulichste Nachricht zuerst: Der wegen seines beim Spiel in Nettelstedt Ende März erlittenen Kreuzbandrisses am längsten ausgefallene Spieler Joshua Reuland ist wieder einsatzfähig. „Doch wir werden nichts überstürzen“, sagt TSV-Trainer Dusko Bilanovic. „Vielleicht bekommt er am Donnerstag gegen Nordhorn erste kurze Einsatzzeiten.“ Die Rückkehr des Linksaußen ist auf jeden Fall ein äußerst positives Signal vor dem letzten Heimspiel des Jahres am 23. Dezember. Die Schiedsrichter Christopher Hillebrand und Stefan Umbescheidt (Kaiserau) pfeifen die Partie des 18. Spieltags um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Tickets gibt es online, die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Wer nicht zum Spiel zweier Handball-Traditionsklubs kommen kann: Sportdeutschland.tv überträgt live.

Nicht nur wer dort zuschaut soll eine klare Botschaft wahrnehmen: Am Tag vor Heiligabend hat der TSV das Motto „blau-weiße Weihnachten“ ausgegeben - alle Fans möchten bitte in den Vereinsfarben in die Halle kommen. Außerdem besteht am Schlusstag der Verlosungssaktion zu Gunsten der Flutopfer im Ahrtal die Möglichkeit, interessante Preise zu gewinnen. Beim Talk danach werden die Gewinner eines unterschriebenen Banners aus der letzten Saison, eines Matchworntrikots von Andre Meuser (auch unterzeichnet) und von zwei VIP-Karten für ein Spiel nach Wahl in der Rückrunde gezogen.

Auch wenn das letzte offizielle Spiel zwischen dem TSV und Nordhorn bereits zweieinhalb Jahre zurückliegt, so standen sich beide Teams zu Begegnungen in der Saisonvorbereitung gegenüber. So zuletzt im August in Nordhorn, als sich der Erstligaabsteiger in Bestbesetzung mit 31:21 durchsetzte. Inzwischen sind einige Monate vergangen, in denen die HSG Nordhorn-Lingen sich eher ihrem Saisonziel genähert hat als der TSV. In der Erfolgsbilanz stehen Siege in Hagen, Essen oder auch Dresden - nach drei Niederlagen, aber sechs Siegen in Gastspielen liegen die Niedersachsen in der Auswärtstabelle der 2. Handball-Bundesliga auf dem zweiten Platz hinter Eintracht Hagen. Als Dritter in der Gesamttabelle weist Nordhorn 24:10-Punkte auf und liegt damit in der unmittelbaren Nähe eines Aufstiegsplatzes.

Die personellen Veränderungen hielten sich bei den Niedersachsen nach dem Abstieg in Grenzen. Den Klub verließen Levin Zare, Toon Leenders – der aber für den Notfall immer noch bereitsteht – sowie Philipp Vorlicek, sicher ein herber Verlust: Der Linkshänder hat seine Möglichkeiten auch beim Gastspiel mit seinem neuen Verein Eintracht Hagen in Dormagen angedeutet. Nachfolger im rechten Rückraum ist Johannes Wasielewski, der wie Trainer Daniel Kubes zuvor beim TV Emsdetten aktiv war. Pech für den 24-Jährigen: Er musste wegen eines Mittelfußbruchs operiert werden und konnte nur bedingt auf sich aufmerksam machen. Mit Julian Possehl verfügt die HSG zudem über einen wurfstarken Linkshänder, der mit zehn Treffern entscheidenden Anteil am 29:26-Erfolg gegen Dessau am letzten Sonntag hatte. Ein bekanntes Gesicht auf Rechtsaußen: Robert Weber ist auch im Alter von 36 Jahren aktuell Nordhorns erfolgreichster Schütze mit 90/39 Treffern.


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