Wenn der TSV Bayer Dormagen am kommenden Sonntag, 19. Januar, ab 17 Uhr ein Testspiel in der Sporthalle Dutenhofen gegen Bundesligist HSG Wetzlar bestreitet, dann geht es nicht nur um Sieg oder Niederlage sondern vor allem darum, langsam wieder Spielpraxis zu gewinnen. Seit Anfang dieser Woche sind die Spieler von Dusko Bilanovic nach dem Urlaub teilweise zweimal am Tag im Training. Dabei spielte das Lauf- und Athletiktraining eine besondere Rolle. Ein zweites geplantes Testspiel in der EM-Pause kam übrigens nicht zustande. "Stattdessen machen wir ein Spiel untereinander. Davon haben alle Spieler mehr, weil sie nahezu durchspielen können", betont Bilanovic. Ian Hüter wird immer noch nicht zum Einsatz kommen. Der operierte Ringfinger seiner rechten Hand bereitet immer noch Probleme.

Die HSG Wetzlar, die kurz vor Weihnachten mit einem klaren Sieg in Kiel überraschte, wird ohne ihre fünf EM-Teilnehmer antreten. Darüber hinaus fehlen die Spieler, die verletzungsbedingt weiterhin pausieren müssen. Deshalb wird Coach Kai Wandschneider Ian Weber, Torben Waldgenbach und Torhüter Anadin Suljakovic aus dem erweiterten Kader einsetzen. Aus der U23 stößt zudem Linkshänder Kevin Kunzendorf zum Kader. "Solche Spiele in der jetzigen Phase sind neben dem Training sehr wichtig, denn die Spieler müssen in ihren Rhythmus finden", sagt Wandschneider, der weiterhin eine gute Beziehung zum TSV hat. Immerhin war der 60-Jährige vor seinem Engagement in Wetzlar zehn Jahre lang Trainer der Rheinländer.


Joshua Reuland hat seinen Vertrag beim Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen um zwei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Der Linksaußen kam 2018 an den Höhenberg. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Josh. Er ist in seinen Leistungen deutlich konstanter geworden. Daher war es keine große Überlegung, mit ihm auch weiterhin unseren Weg zu bestreiten“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel.

Der 25-jährige Joshua Reuland ist mit aktuell 75 Treffern (23 Siebenmetern) nach Ante Grbavac (81/14) der erfolgreichste Dormagener Schütze. „In der Hinrunde lief es gut - bei mir und dem gesamten Team. Ich hoffe natürlich, dass wir alle auf dem Niveau weiterspielen werden“, betont Reuland. Die gestiegene Konkurrenzsituation spiele für seine starke Leistung im abgelaufenen Jahr eine gewisse Rolle. „Entscheidender ist aber meiner Meinung nach der Sprung von der 3. in die 2. Liga. Der war doch sehr groß und da muss man sich erst zurecht finden.“

In die Schlussphase geht es mit seinem Sport- und Geschichtsstudium an der Kölner Uni und Sporthochschule. In diesem Jahr will Reuland gerne seine Masterarbeit schreiben und dann vor dem späteren Referendariat die Gelegenheit nutzen, um schon mal in den Lehrbetrieb einer Schule reinzuschnuppern. „Ich bin zuversichtlich, dass dies in Dormagen möglich sein wird. Der TSV verfügt ja im Rahmen seiner anerkannt guten Nachwuchsarbeit über beste Kontakte.“


„Natürlich sind wir glücklich über diese Auszeichnung - auch wenn wir aufgrund unserer hervorragenden Strukturen nicht daran gezweifelt haben", bewertet Nachwuchskoordinator Jamal Naji die erneute Vergabe des Jugendzertifikats an den TSV Bayer Dormagen. „Der Verein gibt sich mit dem Status Quo aber nicht zufrieden. Alle arbeiten kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und den Schulen weiter zu verbessern." Das klare Ziel ist, künftig das Jugendzertifikat mit Stern zu erhalten. „Wir werden mit der Neuaufstellung im Nachwuchsbereich auch die Voraussetzung einer zweiten Hauptamtlichkeit erfüllen", kündigt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel an.

Insgesamt werden in diesem Jahr 25 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga mit dem Jugendzertifikat für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Sieben der 36 Mannschaften bekommen das ligaübergreifende Gütesiegel mit Stern für eine hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH: „Die Erfolge der Jugend-und Juniorennationalmannschaften zeigen, dass sich die Nachwuchsförderung in Deutschland auf internationalem Topniveau befindet. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jugendzertifikats bilden wir eine gute Grundlage für die hochwertige Ausbildung der Nachwuchstalente.“

Seit 2008 wird das Jugendzertifikat an Klubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Klub und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie zum Beispiel ausgereifte Betreuungs-und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen.


„Spieler bleiben beim Verein, neue kommen, einige verlassen uns“, erinnerte Björn Barthel beim Neujahrsempfang des TSV Bayer Dormagen an übliche Veränderungen zum Saisonende. Dabei wusste der Handball-Geschäftsführer, dass er einen Spieler auf jeden Fall am letzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga am 23. Mai verabschieden wird: Eloy Morante Maldonado hatte den TSV nämlich darüber informiert, dass er nach fünf Jahren in Dormagen eine neue Herausforderung sucht.

„Natürlich hätten wir Eloy sehr gerne in unserem gewachsenen Team weiterhin halten wollen. Wir können jedoch den Wunsch sich verändern zu wollen nachvollziehen“, sagt Barthel. Morante Maldonado, der am 25. Februar seinen 22. Geburtstag feiert, werde sicher Spuren in Dormagen hinterlassen. Barthel: „Dafür sorgen schon seine Leistungen in der Dormagener A-Jugend, in der 3. und nun in der 2. Liga.“ Deutschlandweit ist er in der Handballszene durch seine Einsätze in den Nachwuchs-Nationalmannschaften bekannt. Man werde auch die loyale und freundliche Ausstrahlung des aus Wermelskirchen stammenden Rückraumspielers - der auch Linksaußen kann - vermissen. „Wir bedanken uns bereits jetzt bei Eloy für die zurückliegende gemeinsame Zeit und wünschen ihm ab Sommer 2020 alles Gute“, betont Barthel.

„Wir spielen eine tolle Saison. Und ich werde bis zur letzten Sekunde Vollgas für den TSV geben“, kündigt Eloy Morante Maldonado an.


Der EHV Aue nahm am Freitagabend Revanche für die 25:35-Niederlage im Hinspiel und setzte sich in der Erzgebirgshalle Lößnitz mit 32:29 gegen den TSV Bayer Dormagen durch. Zur Pause stand es exakt wie im August im Sportcenter 14:14. Doch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein vollständig anderes Spiel. Schnell setzten die Gastgeber sich bis auf 18:14 ab, ehe Benni Richter in der 38. Minute den ersten TSV-Treffer in der zweiten Hälfte erzielte. Der Vorsprung reichte den Gastgebern vor 1932 Zuschauern, um den TSV bis zum Schlusspfiff auf Distanz zu halten. "Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft, die sich in dieser Saison hervorragend entwickelt hat", sagte TSV-Coach Dusko Bilanovic. "Die Spieler brauchen jetzt die Pause." Nach der Europameisterschaft startet der TSV als Tabellensechster der 2. Handball-Bundesliga am Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr gegen den Handball Sport Verein Hamburg ins neue Jahr.

"Fünf Mal war ich hier und habe noch nie zwei Punkte mitgenommen", stellte TSV-Kapitän Patrick Hüter fest, nachdem er zum Gäste-Spieler der Partie gekürt worden war. Nach der ersten Halbzeit wäre es zumindest ein Punkt gewesen. Da lagen die Rheinländer zumeist vorne - in der ersten Viertelstunde fast immer durch Joshua Reuland, der für fünf der sechs Treffer verantwortlich war. Es hätten sogar zwei mehr sein können. Doch Aues Schlussmann Erik Töpfer entschärfte gleich zwei Strafwürfe des zuletzt so sicheren Vollstreckers. So kam die Zeit von Benni Richter, der zwei Siebenmeter hintereinander zur Dormagener Zwei-Tore-Führung (9:7) verwandelte. Dann machte ein EHV-Spieler auf sich aufmerksam, der in den vergangenen Spielen eher im Schatten der wurfstarken Rückraum-Kollegen stand: Der lettische Nationalspieler Austris Tuminskis drehte die Parte mit einem sauberen Hattrick zum 11:10. Den Pausenstand 14:14 stellte Carl Löfström her.

In Unterzahl musste der TSV nach der Strafe gegen Patrick Hüter kurz vor dem Pausenpfiff das Spiel wieder aufnehmen. Und das gelang weniger gut. Nun war es der Rückraumlinke Benas Petreikis, der mit drei Toren innerhalb von knapp acht Minuten besonders auf sich aufmerksam machte. Da auch Kevin Roch exakt ins zwischenzeitlich verwaiste TSV-Tor zielte und der erfolgreichste Werfer der Partie Bengt Bornhorn traf, wuchs Aues Vorsprung kontinuierlich an. Denn vorne ließen jetzt die Dormagener gute Chancen aus oder erhöhten die Zahl der technischen Fehler. Bitter war, dass der Aufsetzer des freistehenden Löfström an den Pfosten knallte und auch Julian Kösters Wurf nur knapp das Gehäuse verfehlte. Der nächste Wurf von Eloy Morante Maldonado landete zwar im Netz, doch die Schiedsrichter hatten zuvor bereits auf Freiwurf für Aue entscheiden. Weil Morante trotzdem abgeschlossen hatte, musste er für zwei Minuten auf die Bank - auf der schon Hüter nach seiner zweiten Zeitstrafe saß.

Mit diesem Handicap kam der TSV durchaus zurecht. Und als die Mannschaft wieder vollzählig war verkürzte Ante Grbavac auf 19:16. Doch um den elften Saisonsieg zu feiern hätte nun in der Erzgebirgshalle alles klappen müssen. Das war aber nicht der Fall. Die heimstarken Auer nutzten vor zahlreichen eingeladenen prominenten Ex-DDR-Nationalspielern jeden Fehler der Gäste eiskalt aus und sorgten für eine mehrfache Sechs-Tore-Führung. "Es war sicher mitentscheidend, dass wir Dormagen nach der Pause eine Viertelstunde lang auf drei Tore halten konnten", betonte EHV-Coach Stephan Swat. Dass es letztlich nur ein Sieg mit drei Toren Vorsprung wurde lag am TSV, der seine insgesamt sehr positive Torbilanz nicht in Gefahr bringen wollte. Der starke Kampfgeist mit zwei Treffern von Patrick Hüter in der Schlussminute ließ ein Spiel hinter sich, das nicht das beste aus Dormagener Sicht war. Aber auch das ist zu verzeihen: "Unser junges Team spielt eine glänzende Saison. Da kann es nicht zuletzt nach diesen Reisestrapazen in der Weihnachtswoche dazu kommen, dass es einmal nicht so gut läuft", räumte Walter Haase vom sportlichen Kompetenzteam ein.

EHV Aue - TSV Bayer Dormagen 32:29 (14:14)
Aue: Töpfer (1 Tor, 12 Paraden), Rasimas (bei einem 7m), Musil (n.e.); De Santis (2), Schröder, Roch (4), Ebert (3), Bornhorn (9/5), Petreikis (3), Roth (1), Brykner (2), Slachta, Kammlodt (1), Paraschiv, Tuminskis (5), Faith (1).
Dormagen: Bartmann (7 Paraden), Boieck (ab 43., 3 Paraden); Reuland (8/1), Köster, Meuser (2), Richter (6/4), Löfström (2), Thomas, Rebelo, Noll, P. Hüter (4), Morante Maldonado (1), Sterba (3), Grbavac (3).
Schiedsrichter: Fratczak / Ribeiro.
Zuschauer: 1932 in der Erzgebirgshalle Lößnitz.
Zeitstrafen: 8:12 Minuten.
Siebenmeter: 5/5:5/7 (Töpfer hält zweimal gegen Reuland).
Spielfilm: 2:3, 4:3 (9.), 4:5, 7:9 (21.), 8:10, 11:10 (25.), 11:12, 13:12, 14:14 - 18:14, 18:15, 23:17, 25:21 (50.), 29:23, 30:26, 32:29.


Zum dritten Mal treffen EHV Aue und der TSV Bayer Dormagen in diesem Jahr aufeinander - und es schließt sich quasi ein Kreis: Das 25:25 im Februar war das erste Spiel der Dormagener unter der Regie von Dusko Bilanovic. Im August war es die erste Begegnung der Saison 2019/20 - folglich ist die heutige Partie die erste der Rückrunde. Und in die möchten die Rheinländer gerne mit der Fortsetzung ihrer Erfolgsbilanz von zuletzt fünf Siegen in sechs Spielen starten. Die Schiedsrichter Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro (Geldern / Diepholz) pfeifen das vorletzte Spiel der 2. Handball-Bundesliga 2019 um 19 Uhr in der Erzgebirgshalle Aue an. Sportdeutschland übertragt wie immer live und kostenfrei.

Gestern überholte Bietigheim den TSV in der Tabelle dank des 36:33-Gewinns in Hamm. Mit einem Sieg in Aue würden die Dormagener wieder auf Tabellenrang 5 zurückkehren, aber auch der klare 35:25-Erfolg im Hinspiel macht aus der heutigen Begegnung keinen Selbstläufer. "Aue ist traditionell sehr heimstark und hat in dieser Saison bisher lediglich zwei Spiele in der eigenen Halle verloren. Gewonnen wurde unter anderem deutlich gegen Coburg. Deshalb sind wir mit Respekt ins Erzgebirge gefahren und wissen, dass uns kein einfaches Spiel erwartet", erklärte Bilanovic nach dem gestrigen Weihnachtsessen im Hotel "Blauer Engel", das die Delegation nach der siebenstündigen Anreise erreicht hatte.

Wie schon vor einer Woche in Lübeck sind "wenige Fehler und konsequente Abschlüsse" der Schlüssel zum Erfolg. Auf das Spiel bereitete sich die Mannschaft heute Morgen in der Erzgebirgshalle in Lößnitz beim Abschlusstraining vor. "Wichtig ist, dass wir uns vor dem Spiel noch einmal richtig bewegen konnten", betont Bilanovic. "Schließlich wollen wir auch heute Abend das Tempo wieder hoch halten und zwei Punkte mit nach Hause nehmen." Bis auf Ian Hüter, der sein Comeback nach der EM-Pause am 2. Februar feiern soll, stehen alle Spieler zur Verfügung. Aue liegt in der Tabelle mit 16:18-Punkten auf dem 11. Platz.


Der zehnte Sieg in dieser Saison, der vierte in fremden Hallen und der fünfte in den letzten sechs Spielen - diese Bilanz spricht für sich. "Ich bin heute sehr stolz auf mein Team. Alle Spieler haben nahezu 60 Minuten Gas gegeben und den Matchplan hervorragend umgesetzt", freute sich TSV-Trainer Dusko Bilanovic nach dem 32:28-Erfolg beim VfL Lübeck-Schwartau. Sein Kollege Piotr Przybecki gratulierte zum "verdienten Sieg" und machte deutlich: "Mit einer Quote von zehn verschossenen Bällen ist es schwer zu gewinnen." Sportlich ist das Jahr 2019 noch nicht beendet: Am kommenden Freitag, 27. Dezember, beginnt die Rückrunde der 2. Handball-Bundesliga mit dem Gastspiel beim EHV Aue. Nach der EM-Pause geht es für den TSV weiter mit dem Heimspiel gegen den Handball Sport Verein Hamburg am Sonntag, 2. Februar.

Nach einer ersten starken Parade von Sven Bartmann gegen Finn Kretschmer hatten die Gastgeber Glück, dass der Abpraller bei Fynn Ranke landete, der das 1:0 erzielte. Das sollte allerdings die einzige Führung der Norddeutschen bleiben. Bartmanns Siebenmeterparade gegen Thees Glabisch, ein cleveres Anspiel von Andre Meuser auf Patrick Hüter, der Konter von Joshua Reuland und zwei weitere Treffer von Meuser und Jakub Sterba brachten den Vorsprung, der dem TSV die nötige Sicherheit brachte. Souverän setzte der TSV sich kontinuierlich ab und wirkte hellwach. So ließ Jakub Sterba die verdutzten Lübecker stehen und erzielte mit der schnellen Mitte das 9:4. Carl Löfström ließ in der 17. Minute nach einem Anspiel von Heider Thomas das 10:4 folgen.

Doch der VfL kam mit dem 4:1-Lauf wieder zurück ins Spiel. So hieß es nur noch 12:10 für den TSV nach dem Doppelschlag von Linksaußen Fynn Gonschor. Joshua Reuland verwandelte den folgenden Strafwurf, der herausragende Andre Meuser ließ danach Schlussmann Marino Mallwitz keine Chance. Dem Isländer Sigtryggur Runarsson verdankten die Lübecker, dass sie nur mit drei Toren Rückstand (11:14) in die Pause gehen konnten. Nach dem Seitenwechsel wirkte der VfL druckvoller, doch es änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf: Eloy Morante Maldonado brachte seine Mannschaft in der 35. Minute sogar mit 19:15 in Führung. Dann aber schöpften die Gastgeber neue Hoffnung, kamen näher und durch den Treffer von Torwart Mallwitz ins leere Tor sogar zum 20:20. Die VfL-Führung war möglich, doch der nächste Wurf von Markus Hansen Richtung verwaister TSV-Kasten konnte die Linie nicht überqueren, weil Sven Bartmann rechtzeitig in seinem Kasten war.

"Unsere kleine Schwächephase haben wir gut überstanden", stellte Dusko Bilanovic später fest. "Es war wichtig, dass wir ruhig blieben." Ohne jede Hektik zogen die Gäste wieder davon, auch weil der jetzt eingewechselte Janis Boieck nahtlos an die Leistung von Sven Bartmann anschließen konnte. Auch Boieck trug sich in die Torschützenliste ein mit seinem Treffer zum 30:25 in der 51. Minute. Morante erhöhte auf 31:25 und mit der Freude über die gefallene Entscheidung ließ der TSV noch einige gute Chancen liegen. Das blieb aber am Freitagabend ohne Konsequenzen, denn der VfL Lübeck-Schwartau hatte sich bereits relativ früh mit der dritten Heimniederlage abgefunden.

VfL Lübeck-Schwartau - TSV Bayer Dormagen 28:32 (11:14)
Lübeck: Mallwitz (19.-48., 4 Paraden, 1 Tor), Klockmann (3 P.); Glabisch, Gonschor (6/1), Hansen (2), Ranke (3), Waschul (1), Schult, Hagen, Köhler (1), Schrader (2), Kretschmer (2), Claasen, Runarsson (3), Möller (n.e.), Bruhn (5).
Dormagen: Bartmann (10 Paraden), Boieck (ab 42., 5 P., 1 Tor); Reuland (6/2), Köster (3), Meuser (8), Richter (1), Löfström (2), Thomas, Rebelo, Noll (n.e.), P. Hüter (2), Braun (n.e.), Morante Maldonado (4), Sterba (2), Grbavac (2).
Schiedsrichter: Gimmler / Rips.
Zuschauer: 2018 in der Hansehalle Lübeck.
Zeitstrafen: 8:6 Minuten.
Siebenmeter: 1/3:2/2 (Bartmann hält gegen Glabisch und Schrader).
Spielfilm:1:0, 1:4 (6.), 2:7 (12.), 4:10 (17.), 6:12 (21.), 10:12 (27.), 10:14, 11:14 - 15:19 (35.), 20:20 (39.), 22:22, 22:25, 25:29 (50.), 28:32.


Der TSV Bayer Dormagen beendet die Hinrunde der 2. Handball-Bundesliga mit einem überlegen herausgespielten Auswärtssieg in der immer ruhiger gewordenen "Hansehölle" Lübeck. Nach 60 Minuten hieß es 32:28 für die Gäste und der TSV kletterte zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz 5.

Bereits nach sechs Minuten führte der TSV 4:1 in der Hansehalle. In der 17. Minute hatten die Rheinländer den Vorsprung bis auf sechs Tore ausgebaut (10:4). Wesentlichen Anteil an der deutlichen Führung hatte einmal mehr Torwart Sven Bartmann, der in der ersten Hälfte neun Bälle abwehrte - darunter zwei Strafwürfe. Und die Dormaganer Offensive nutzte zunächst die Chancen konsequent, die durch eine Fülle von technischen Fehlern der Lübecker ermöglicht wurden.

Vor 2018 Zuschauern kam der VfL noch mal auf, schaffte mehrfach das Remis, konnte aber die Partie nicht drehen. Im Gegenteil: Der TSV setzte sich wieder ab, Janis Boieck schloss nahtlos im Tor an die starke Leistung von Bartmann an.

VfL Lübeck-Schwartau - TSV Bayer Dormagen 28:32 (11:14)
Lübeck: Mallwitz (4 Paraden, 1 Tor), Klockmann 3 P.); Glabisch, Gonschor (6/1), Hansen (2), Ranke (3), Waschul (1), Schult, Hagen, Köhler (1), Schrader (2), Kretschmer (2), Claasen, Runarsson (3), Möller, Bruhn (5).
Dormagen: Bartmann (10 Paraden), Boieck (4 P., 1 Tor); Reuland (6/2), Köster (3), Meuser (8), Richter (1), Löfström (2), Thomas, Rebelo, Noll, P. Hüter (2), Braun, Morante Maldonado (4), Sterba (3), Grbavac (2).
Schiedsrichter: Gimmler / Rips.
Zuschauer: 2018.
Zeitstrafen: 8:6 Minuten.
Siebenmeter: 1/3:2/2 (Bartmann hlt gegen Glabisch und Schrader).
Spielfilm:1:0, 1:4 (6.), 2:7 (12.), 4:10 (17.), 6:12 (21.), 10:12 (27.), 10:14, 11:14 - 15:19 (35.), 20:20 (39.), 22:22, 22:25, 25:29 (50.), 28:32.

Weitere Informationen folgen.



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