Die Hoffnung auf ein erfolgreicheres Abschneiden beim Dessau-Roßlauer HV war groß. Doch in der Anhalt Arena konnte der TSV am Mittwochabend nicht an die Abwehrleistung im begeisternden Spiel gegen Dresden anknüpfen. Die Folge war ein hoher Rückstand bereits in der 36. Minute (20:13), den die Gastgeber vor 749 Zuschauern bis zum Schlusspfiff ordentlich verwalteten und mit dem 35:28-Erfolg den ersten Heimsieg gegen den TSV einfuhren. Umso wichtiger sind nun die beiden Punkte für den TSV am kommenden Sonntag, 3. April, ab 17 Uhr im TSV Bayer Sportcenter. Gegner ist dann der VfL Lübeck-Schwartau. Tickets gibt es online und an der Abendkasse, die eine Stunde vor Spielbeginn öffnet.

„Wir sind von Anfang an nicht richtig ins Abwehrspiel reingekommen und waren auch nicht gut im Zweikampfverhalten“, war Peer Pütz über diesen Dämpfer im Abstiegskampf enttäuscht. Dem Gegner bescheinigt der Coach eine gute Leistung: „Dessau hat das mit viel Bewegung gut gemacht und kam immer wieder durch bis an den Kreis.“ So war es Martin Juzbasic zu verdanken, dass dank starker Paraden der Rückstand nicht schon in der ersten Hälfte deutlicher ausfiel. Dem Team aus der Bauhausstadt gelang zwar mehrfach eine Drei-Tore-Führung. Aber der TSV kam wieder auf und durch Aron Seesing zum 8:8 und 9:9. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte leisteten sich die Gäste aber den ein und anderen Fehler zu viel, den Dessau eiskalt bestrafte. Zur Pause führte die Mannschaft von Uwe Jungandreas mit 16:12 - im Handball kein allzu großer Vorsprung.

Der war es aber kurz drauf dann doch. „Nach dem höheren Rückstand wurden wir unsicherer“, begründete Pütz Dessaus wachsende Führung. Zwar witterten die Wiesel noch mal eine Chance mit drei Treffern in Folge und dem Näherrücken bis auf 30:25 in der 54. Minute. Doch jetzt war es der starke Schlussmann Philipp Ambrosius, der auch den letzten Dormagener Hoffnungsschimmer verblassen ließ. „Gerade im Angriff haben wir genau das Mittel gefunden mit unserem Spiel über den Kreisläufer in den verschiedenen Varianten. Und die Abwehr steht seit ein paar Wochen wieder besser, wodurch Ambrosius natürlich auch viel zu halten bekommt“, war Uwe Jungandreas angetan vom Erfolg.

Dessau-Roßlauer HV - TSV Bayer Dormagen 35:28 (16:12)
Dessau: Ambrosius (14 Paraden), Malek (bei 2 7m); Löser (5), Hrstka (4/1), Sohmann (6/2), Bielzer, Schmidt, Haeske (1), Danneberg (1), Neumann, Scheithauer (3), Baumgart, Emanuel (5), Seidler (4), Pust (4), Leu (2).
Dormagen: Juzbasic (10 Paraden), Simonsen (ab 48., 3 Paraden); Karvatski, Meuser (3), Leitz, Senden (3), I. Hüter (2), Reimer (10/7), Grgic (2/2), Zurga (1), P. Hüter (1), Johannmeyer, Seesing (5), Steinhaus, Mast (1).
Schiedsrichter: Matthias und Sebastian Klinke.
Zuschauer: 749.
Zeitstrafen: 8:4 Minuten.
Siebenmeter: 3/5:9/10 (Ambrosius hält gegen Reimer - Hrstka scheitert an Juzbasic, Sohmann an Simonsen).
Spielfilm: 0:1, 5:2 (9.), 6:5 (16.), 8:5, 8:8 (20.), 13:9 (24.), 16:11, 16:12 - 18:12, 20:13 (36.), 29:20 (49.), 30:25 (54.), 32:27, 35:28.


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