Dresden kam vor einer Woche als Tabellensiebter der 2. Handball-Bundesliga nach Dormagen und verlor deutlich. An diesem Sonntag ist der VfL Lübeck-Schwartau im TSV Bayer Sportcenter zu Gast - als Tabellensiebter. Das nachvollziehbare Ziel für die Wiesel am 3. April ab 17 Uhr: „Die Hansestädter wollen wir ebenfalls schlagen“, sagt Trainer Peer Pütz - und damit Revanche nehmen für die 21:26-Niederlage im Hinspiel, in dem der TSV zur Pause mit 10:9 führte. Tickets gibt es online und ab 16 Uhr an der Sportcenter-Kasse. Interessant: Am Fanshop-Stand in der Halle gibt es Freiexemplare (solange der Vorrat reicht) der Fachzeitschrift handballtraining, in der unter anderem zu lesen ist, wie der TSV Bayer Dormagen seinen Nachwuchs auf Erfolg „trimmt“ und mit welcher Übung sich Bundesligatorhüter Christian Simonsen am liebsten in Höchstform bringt.

Am offiziell 29. Spieltag leiten Christian und Falk vom Dorff (Kaarst) die Partie. Die BIlanz beider Mannschaften ist relativ ausgeglichen: In bisher 22 Vergleichen gewann der TSV zehn Spiele, Lübeck elf, eine Partie endete Remis. Mit inzwischen 29:27 Punkten hat sich der zwischenzeitlich abgerutschte VfL auf Rang 7 vorgeschoben und hat folglich mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Erstaunlich ist der Blick auf die Gastspiele: Mit acht Auswärtserfolgen und nur sechs Niederlagen liegen die Gäste auf dem zweiten Platz der Auswärtstabelle hinter der HSG Nordhorn-Lingen - die in Dormagen beide Punkte abgeben musste.

VfL-Cheftrainer Michael Roth, der im Laufe der Saison Piotr Przybecki ablöste, hat sich mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich mit leichten Symptomen in häuslicher Isolation. Deshalb konnte der 60-Jährige beim Heimspiel am Mittwoch nicht in der Halle sein und musste die Partie zuhause am Livestream verfolgen. Roth wird auch am Sonntag in Dormagen nicht bei seinem Team sein. Co-Trainer Gerrit Claasen wird die Mannschaft betreuen. Verzichten müssen die Lübecker weiterhin auf Abwehrchef Martin Waschul (gebrochener Finger), Fynn Ranke (Knieprobleme), Joscha Ritterbach (Aufbautraining) sowie den erkrankten Tormann Nils Conrad, der im Hinspiel eine starke Leistung zeigte.


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