Auf der anderen Rheinseite im Düsseldorfer Castello feierte der TSV Bayer Dormagen zum Abschluss der Hinrunde am Freitagabend den vierten Auswärtssieg und kletterte in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga vor den restlichen Begegnungen des 19. Spieltags auf Nichtabstiegsplatz 14. Nach dem 31:23-Erfolg bei den Rhein Vikings liegt das Team von Ulli Kriebel mit 15 Punkten im Soll. Das letzte Spiel des Jahres ist gleichzeitig der Auftakt der Rückrunde: Am 2. Weihnachtstag spielen die Dormagener um 17 Uhr beim TuS N-Lübbecke. "Wir fahren dorthin und versuchen das Unmögliche möglich zu machen", kündigte Kriebel an.

Die Vorzeichen standen nicht gerade günstig: Nach einem im Spiel gegen Nordhorn erlittenen "Pferdekuss" konnte Daniel Eggert gar nicht spielen. Und Benni Richter war wegen einer Fußverletzung nur bedingt einsatzfähig. Doch die personellen Probleme spielten auf dem Castello-Boden keine Rolle. "Der Matchplan ist aufgegangen", sagte Kriebel und lobte seine Auswahl nach der geschlossenen Mannschaftsleistung. Von Beginn an bestimmte der TSV die Partie und musste die Gastgeber nur beim 5:6 in der 13. Minute durch Philipp Pöter bis auf einen Treffer herankommen lassen. Der 13:9-Vorsprung zur Pause hätte sogar noch deutlicher ausfallen können. Vikings-Schlussmann Vladimir Bozic zeigte sich allerdings in starker Verfassung und sorgte etwa mit seiner Doppelparade gegen Eloy Morante Maldonado und Benni Richter für gelegentlichen Szenenapplaus der heimischen Anhänger, die ansonsten von den Dormagener Fans überstimmt wurden. Die sahen auch einen bestens aufgelegten Nuno Rebelo, der erfolgreich abschloss und mit seinen platzierten Anspielen immer wieder die kompromisslos werfenden Tim Wieling und Carl Löfström in Szene setzte.

Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, nun aber mit einem jungen Linksaußen, der auf sich aufmerksam machte: Nick Braun traf bei sieben Versuchen vier Mal und erhielt ein Lob des Trainers: "Seine Leistung freut mich, nachdem er schon seit Wochen sehr engagiert bei uns mittrainiert." Nach einer Dreiviertelstunde war die Vorentscheidung gefallen, als Rechtsaußen Tim Wieling sicher zum 23:16 einnetzte. Obwohl ein echtes Aufbäumen der Vikings nicht zu erkennen war, verlor zumindest der Hallensprecher nicht die Geduld: "Ich glaub an uns." Da hatte Düsseldorfs Trainer Jörg Bohrmann schon längst keine Hoffnung mehr nach dem von ihm so genannten "blutleeren Auftritt" seines Teams. Bitter für die Vikings: In den Spielbericht war der falsche Moritz eingetragen worden: So durfte Linkshänder Moritz Görgen gar nicht erst auflaufen. Bitter auch in der fairen Begegnung: Felix Handschke renkte sich einen Wirbel im Nacken aus und konnte nicht weitermachen. Ebenso wie Niklas Weis, der sich beim Fußkontakt mit seinem eigenen Mannschaftskollegen Daniel Pankofer eine Knöchelverletzung zuzog. Unglücklich aber für den TSV und den Spieler: Der starke Morante Maldonado, der sich unter anderem durch zwei "geklaute" Bälle auszeichnete, musste in der 40. Minute ausscheiden. Die Untersuchung wird Aufschlüsse über die Schwere der Verletzung am umgeknickten Fuß geben.

 

Jörg Bohrmann entschuldigte sich später für die "unzureichende Leistung" der Vikings im Derby. "Wir müssen jetzt mit den Spielern reden und wissen, wer in der Rückrunde alles geben will. Das haben auch unsere Fans verdient." Bohrmann bescheinigte Ulli Kriebel eine "herausragende Arbeit" in Dormagen. Der TSV-Coach war mehr als zufrieden: "Wir haben unser Hinrundenziel erreicht, auch weil die Jungs immer mit Leidenschaft spielen." Und seine Arbeit an der Seitenlinie kommentierte er nicht ohne ein gewisses Schmunzeln: "Vielleicht waren wir ja heute erfolgreich, weil ich mich heute mehr bewegt und auch netter geguckt habe..."

HC Rhein Vikings - TSV Bayer Dormagen 23:31 (9:13)
Düsseldorf: Bozic (13 Paraden), Moldrup (ab 50., 2 Paraden); Gipperich (3), Hoße (4/2), Artmann, Pöter (1), Kozlina, Weis (1), Coric (5), Pankofer (3), Handschke (1), Bahn, Zwarg (1), Rutzki, Oelze (4), Horn (n.e.).
Dormagen: Bartmann (11 Paraden), Boieck (ab 53., 2 Paraden); Pyszora (1), Eberlein, Löfström (4). I. Hüter (2), Köster, Rebelo (4), Richter (2/2), Braun (4), Jagieniak (1), Morante Maldonado (4), Stutzke (4), Wieling (5).
Schiedsrichter: Merz / Schilha.
Zuschauer: 1001.
Zeitstrafen: 2:4 Minuten.
Siebenmeter: 2/3:2/3 (Bozovic hält gegen Wieling - Hoße scheitert an Bartmann).
Spielfilm: 1:3, 3:6, 5:6 (13.), 5:8, 6:11 (25.), 9:13 - 10:15,12:18 (37.), 15:21, 17:24 (47.), 22:30, 23:31.


Das Saisonziel hatten die Verantwortlichen des TSV Bayer Dormagen Anfang August klar benannt: Es kann im Aufstiegsjahr nur darum gehen, den Platz in der "stärksten 2. Handball-Liga der Welt" zu behalten. Die Herausforderung ist in dieser Saison noch schwerer, da fünf Klubs absteigen werden - schließlich wird die 2. Liga auf 18 Teams reduziert. Wieviel Punkte benötigt werden, um nach 38 Spielen mindestens auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 15 zu stehen, darüber kann man trefflich streiten. Im Augenblick nimmt Großwallstadt diesen Rang ein. Der namhafte Mitaufsteiger hat 13:23-Punkte und damit exakt so viele wie der TSV, der allerdings auf Rang 17 das schlechtere Torverhältnis aufweist. Mindestens 30 Punkte sind aus Sicht des TSV nötig, um zweitklassig zu bleiben. Beim letzten Hinrundenspiel an diesem Freitag, 21. Dezember, ist die Hälfte des Saisonziels erreichbar - mit einem Sieg bei den Rhein-Vikings im Castello Düsseldorf an der Karl-Hohmann-Straße 1. Die Geschwister Maike Merz und Tanja Schilha (Tettnang) pfeifen die Partie um 20 Uhr an.

Natürlich ist es ein besonderes Spiel aufgrund der speziellen Rivalität der beiden Vereine. Und es kommt hinzu, dass der frühere Dormagener Trainer Jörg Bohrmann inzwischen als Coach der Rhein-Vikings fungiert und nach seiner Tätigkeit in Saarlouis wieder in Dormagen wohnt. Spätestens mit dem Anpfiff der Schiedsrichterinnen aus dem DHB-Elitekader spielen diese Beziehungen freilich keine Rolle mehr. Dann wird es nicht zuletzt auf die Tagesform ankommen. Beide Mannschaften standen sich in der Saisonvorbereitung zweimal gegenüber. Die erste Partie gewann der TSV deutlich mit 24:14, das zweite Trainingsspiel endete 24:23 für die Rhein-Vikings. Am TSV-Erfolg war auch der Ex-Viking Heider Thomas mit drei Treffern beteiligt. Schade nur, dass dies eins seiner bisher ganz wenigen Spiele für den TSV war. Aufgrund seiner Leistenbeschwerden muss Trainer Ulli Kriebel weiterhin auf Thomas verzichten. Ebenso wie auf Kapitän Patrick Hüter, der schon gegen Nordhorn aufgrund eines Bänderrisses pausierte.

Bei der Partie des 19. Spieltages geht es nicht nur um die sportliche Auseinandersetzung auf dem Spielfeld: Der Düsseldorfer Gutenachtbus kommt zum Castello und sammelt "Wärme" für Obdachlose. Dazu zählen dicke Kleidung, Schlafsäcke und Isomatten. Aber auch Unterwäsche und frische Hygieneartikel werden gerne entgegengenommen.


Die Zuschauer fühlten sich erinnert an das letzte Heimspiel gegen Dessau: Rasant begann der TSV Bayer Dormagen und führte nach fünf Minuten bereits mit 4:1. Ohne Respekt vor den favorisierten Niedersachsen bauten die Gastgeber auch dank der geschickt agierenden Defensive den Vorsprung acht Minuten später sogar bis auf 9:5 aus. Da hatte Nordhorns Trainer Heiner Bültmann genug von der in den letzten Spielen bewährten 6:0-Abwehr und schickte nach der Auszeit Georg Pöhle als Störer nach vorne. Zudem kam Björn Buhrmester für Bart Ravensbergen in den Kasten.

Prompt kam der zuvor so gut laufende TSV-Motor ins Stottern - auch weil es plötzlich nicht mehr von der Linie klappte: Insgesamt fünf Siebenmeter wurden abgewehrt oder landeten am Gehäuse. Nordhorn kam bis auf einen Treffer heran, doch noch zweimal verhinderte der TSV vor allem durch glänzende Paraden von Sven Bartmann den Gleichstand. Das Tor von Carl Löfström zum 11:9 in der 23. Minute war allerdings das letzte für sein Team in der ersten Hälfte. Mit platzierten Würfen aus der zweiten Reihe glichen die Gäste zum 11:11 aus. Und ihr erfolgreichster Schütze Philipp Vorlicek stellte mit der ersten Führung auch gleichzeitig den Halbzeitstand in der 28. Minute her.

Trotz Ballbesitz kassierte die HSG nach dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Löfström. Das 12:12 wiederum sollte das letzte Remis der Partie sein. Nordhorn-Lingen machte zu viele "leichte" Tore, der TSV hingegen schloss oft zu unplatziert ab und leistete sich ein paar Fehler mehr als der nach dem 18. Spieltag auf Tabellenrang 4 vorgerückte Zwei-Städte-Klub. Zum letzten Mal näherte der TSV sich den Gästen in der 47. Minute bis auf einen Treffer durch den gelungenen Konter von Wieling zum 19:20. Drei erfolgreiche HSG-Abschlüsse in Folge sorgten dann schon für die Vorentscheidung. Und spätestens als Pöhle in der 54. Minute das 20:25 markierte, begannen die mitgereisten Fans den Auswärtssieg zu feiern.

Nach dem 28:23-Erfolg lobte Heiner Bültmann den TSV in höchsten Tönen: "Ihr habt es uns sehr schwer gemacht." Für ihn und seinen TSV-Kollegen Ulli Kriebel war die Abwehrumstellung der Knackpunkt des Spiels: "Wir sind gut reingekommen und waren auf die 6:0-Abwehr vorbereitet", sagte Dormagens Coach. Doch gegen die 5:1-Variante lief es erst in der zweiten Halbzeit besser. Kriebel: "Dann haben wir aber zu viele gute Möglichkeiten liegen gelassen." Die Hinrunde endet am kommenden Freitag, 21. Dezember, ab 20 Uhr mit dem Spiel im Castello auf der anderen Rheinseite bei den Rhein-Vikings. Da der TSV keine Tickets auf Kommission bekommen hat, werden die Fans gebeten, Eintrittskarten in Ticket-Shops oder online zu erwerben. Die auf Rang 17 abgerutschte Dormagener Mannschaft hofft auf die Unterstützung vieler Fans. Kriebel: "Auch wenn die Vikings erst drei Punkte geholt haben, das Derby wird sicher kein leichtes Spiel."

TSV Bayer Dormagen - HSG Nordhorn-Lingen 23:28 (11:12)
Dormagen: Bartmann, Boieck (ab 53.), Rózsavölgyi (n.e.); Pyszora (n.e.), Eggert (2), Löfström (3), I. Hüter, Köster (n.e.), Rebelo, Richter (3/2), Braun (n.e.), Jagieniak, Morante Maldonado (3), Stutzke (2), Wieling.(10/4).
Nordhorn-Lingen: Ravensbergen (bis 17. und bei 3 7m), Buhrmester (ab 17.); Leenders (1), Mickal (3/2), Miedema (6), Meyer (n.e.), de Boer, Zare (n.e.), Vorlicek (7), Smit (1), Seidel (1), van Lengerich (n.e.), Possehl (3), Pöhle (6).
Schiedsrichter: Lier /Lier.
Zuschauer: 1109.
Zeitstrafen: 4:8 Minuten.
Siebenmeter: 6/11:2/3 (Buhrmester hält gegen Wieling, der einmal an die Latte wirft, Buhrmester und Ravensbergen halten gegen Richter, Morante Maldonado wirft an den Pfosten - Bartmann hält gegen Pöhle).
Spielfilm: 4:1 (5.), 9:5 (13.), 9:8 (18.), 10:8, 11:9, 11:12 - 12:12, 12:14, 13:16 (37.), 17:18 (44.), 19:20, 19:23 (51.), 20:25, 23:26 (59.), 23:28.


Im letzten Heimspiel des Jahres 2018 trifft der TSV Bayer Dormagen an diesem Sonntag, 16. Dezember, auf einen ambitionierten Gegner: Mittelfristig will die HSG Nordhorn-Lingen wieder der DKB Handball-Bundesliga angehören. Das Ziel in der laufenden Saison heißt "oberes Tabellendrittel". Oder wie es Trainer Heiner Bültmann ausdrückt: "Wir wollen in allen Bereichen besser sein als in der letzten Saison." Da belegte die HSG den siebten Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga. Nach dem 34:19-Kantersieg gegen Aue am jüngsten Spieltag nehmen die Niedersachsen Rang Sechs ein. Die Schiedsrichter Jan und Manuel Lier aus Stuttgart pfeifen die Partie des 18. Spieltages um 17 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Tickets gibt es im Tabakshop, Kölner Straße 64 und online.

Die Gäste haben trotz einer längeren Verletztenliste nur eine der letzten acht Partien verloren. So werden Alex Terwolbeck, Lutz Heiny und Jens Wiese wohl noch ausfallen. Rechtsaußen Nicky Verjans, Schwager von Dormagens Athletiktrainer und Ex-Spieler Dennis Marquardt, muss sich einer Operation unterziehen, bei der Gelenkkörperchen im Fuß entfernt werden. Vielleicht sehen wir den ehemaligen Dormagener und vor kurzem 39 Jahre alt gewordenen Nils Meyer auf dem Spielfeld. Er war auch gegen Aue mit dabei.

Personell sieht es beim TSV nicht gerade erfreulich aus: Linksaußen Joshua Reuland fällt weiterhin ebenso aus wie sein Positionskollege Tyron Hartmann. Potenzielle Kandidaten für den linken Flügel sind Benni Richter und Eloy Morante Maldonado. Und Nick Braun aus der A-Jugend wird eventuell zum Kader gehören. Heider Thomas muss wegen der hartnäckigen Leistenbeschwerden nach wie vor pausieren. Nach einer gezielten Physiotherapie mit einem abgestimmten Kraftaufbautraining wird im Januar entschieden, ob er das Mannschaftstraining wieder aufnehmen kann. Und auch wenig erfreulich: Kapitän Patrick Hüter wird nach einem Bänder- und Kapselriss in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen.

Einem Spieler dankt der TSV ganz besonders: Kurzfristig war der sympathische ungarische Keeper Gergö Rózsavölgyi nach dem Motorradunfall von Sven Bartmann zu Saisonbeginn verpflichtet worden. Und da sich auch Janis Boieck verletzte, bildete Gergö Rózsavölgyi zunächst das Torwartduo zusammen mit Matthias Broy. Nachdem "Barti" und Janis wieder fit sind endet die Zeit von Gergö in Dormagen. Er wird am Sonntag vor dem Spiel von Handball-Geschäftsführer Björn Barthel verabschiedet.

Der TSV hofft auch aufgrund des umfangreichen Rahmenprogramms auf regen Besuch.


Am Sonntag, 16. Dezember, wird Teichmann Racing vor Ort sein - ein Auto-Rennstall aus Dormagen, der reihenweise Top-Platzierungen am Nürburgring einfährt. In der Halle wird ein Rennsimulator aufgebaut. Der schnellste Fahrer am Spieltag gewinnt zwei Tickets für ein Rennwochenende (VLN Langstreckenmeisterschaft) am Nürburgring. Zusätzlich werden zwei weitere Rennwochenend-Tickets unter allen Käufern der Rückrundendauerkarte verlost. Jede Dauerkarten-Bestellung bis einschließlich 16. Dezember nimmt an der Verlosung teil. Die Dauerkarten für zehn Heimspiele gibt es für 122 Euro (Kat.1) bzw. 88,50 Euro (Kat.2) in der Geschäftsstelle der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH am Höhenberg.

Damit nicht genug: Die Handballer des TSV Bayer Dormagen wollen mit dazu beitragen, dass die Stadtwette von Bürgermeister Erik Lierenfeld und Martin Voigt (Vorsitzender der Bürgerstiftung) definitiv in Erfüllung geht. Dafür wird am Sonntag gesammelt - und wer sich mit einer Spende beteiligt, der bekommt das brandneue Handball-Sammelalbum mit der Sticker-Kollektion 2018/19 (so lange Exemplare vorhanden sind). Ein großer Schwerpunkt der mit der DKB Handball-Bundesliga aufgelegten Kollektion liegt in diesem Jahr auf der Männer-Nationalmannschaft, die bei der WM im eigenen Land für Furore sorgen soll. Integriert in die Sammlung sind auch Historien-Shots (WM Siege 1978 und 2007). Aber auch die DKB Handball-Bundesliga und die 2. Bundesliga sind wieder in der Kollektion vertreten.

Das Album gibt es auch im Handel und kann in ausgewählten Kiosken und Spielwarenhandel oder am Bahnhofsbuchhandel erworben werden. Außerdem ist die Kollektion im Webshop des Herstellers www.handballmeister.de/shop
 zu bestellen. Hier gibt es auch spezielle limitierte Sondersticker, die sonst nicht erhältlich sind. Die Kollektion umfasst ein Album mit insgesamt 96 Seiten (2,95 Euro) und 509 Sammelstickern, von denen 60 als ganz besondere Glitzersticker in aufwändigem Hologramm-Druck gestaltet sind. Ein Päckchen mit fünf Stickern kostet 0,80 Euro.

Mit himmlischer Unterstützung strebt der TSV zudem an, die Punkte im TSV Bayer Sportcenter zu halten. Und wenn der Weihnachtsmann schon da ist, dann hat er natürlich etwas für die kleinen Besucher dabei: Tolle Kinder-DVDs, die der HIT-Markt Dormagen zur Verfügung stellt. Das Spiel gegen den langjährigen Rivalen aus Nordhorn wird am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen.


Egal ob Urlaub, Auszeit oder sportliche Ferien – in Nauders kommen alle auf ihre Kosten. Auf 1400 Metern liegt der österreichische Urlaubsort im Dreiländereck von Österreich, Schweiz und Italien am Reschenpaß. Der TSV Bayer Dormagen freut sich auf die Kooperation mit den Ferien-Appartements Nowders-high living (www.nowders.at) - ein Bauernhaus aus dem  15. Jahrhundert, runderneuert und  mit  moderner  und  komfortabler  Ausstattung. Das Urlaubsdomizil für die ganze Familie wird unter anderem bei allen Heimspielen auf der Werberollbande im TSV Bayer Sportcenter vertreten sein. Die Bundesliga-Handballer des TSV Bayer Dormagen freuen sich sehr, zukünftig überregionaler Werbebotschafter für die Urlaubsregion zu sein.

Ein Aufenthalt bei Nowders, wird auch von Handball-Geschäftsführer Björn Barthel wärmstens empfohlen: "Ich war schon mehrmals vor Ort, die ruhige Atmosphäre lädt sowohl im Sommer, wie auch im Winter zum Entspannen ein. Aber auch diejenigen, die auf Action aus sind, werden hier schnell fündig. Für Handballfans die perfekte Auszeit." Wandern, Biken, Motorrad fahren und der Skisport sind das Aushängeschild für diese Region. Über 300 Sonnentage und ein schneesicheres Skigebiet sind der Garant für einen erholsamen Urlaub in Nauders.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Sponsor dieser attraktiven und beliebten Liga werden. Handball steht wie kaum eine andere Sportart für Dynamik, Teamwork, Emotionen und Fairplay. Eigenschaften, die zu unserem Leitbild - einfach. nachhaltig. menschlich. fair. - passen, und die wir von Nowders Appartements voll und ganz teilen. Wir wünschen dem TSV Bayer Dormagen eine erfolgreiche Saison," sagt Inhaber Bernd Habicher.


Nach einem erfolgreichen Dormagener Auftakt wurde der Senior zum Matchwinner: Die TSV-Spieler scheiterten am Samstagabend reihenweise am 36-jährigen Max Brustmann im Kasten der DJK Rimpar Wölfe. Bis zur Pause (12:10) blieb die Partie des 17. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga zwar weiter offen. Und auch nach dem Seitenwechsel durften die Gäste noch geraume Zeit auf etwas Zählbares hoffen. Doch innerhalb von vier Minuten fiel zwischen der 43. und 47. Minute die Vorentscheidung, als die Unterfranken von 18:15 auf 22:15 erhöhten. Am Ende freute sich Rimpar vor 1407 Zuschauern in der s.Oliver Arena Würzburg über den 31:24-Erfolg und damit den vierten Sieg im fünften Vergleich der beiden Teams. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, will der TSV wieder punkten: Dann geht es ab 17 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres im TSV Bayer Sportcenter gegen den langjährigen Rivalen HSG Nordhorn-Lingen.

"Ich bin erleichtert, denn wir wussten um die Stärke von Dormagen", sagte Rimpars Trainer Prof. Dr. Matthias Obinger nach den 60 Minuten. Mit der Forderung nach einem Pflichtsieg ist Obinger normalerweise "vorsichtig", doch vor der Partie sah er sich zum Undenken gezwungen und verlangte zwei Punkte: "Ich wollte den Druck artikulieren so wie er ist." Die Umsetzung auf dem Spielfeld gelang seinen Spielern in der zerfahrenen ersten Hälfte nur bedingt. Doch der TSV zog daraus kein Kapital, ließ beste Chancen liegen und warf Brustmann geradezu warm. "Er machte hinten dicht wie zuletzt Sven Bartmann bei uns", stellte TSV-Coach Ulli Kriebel fest.

Während Obinger "Fortschritte beim Tempospiel" erkannte, vermisste Kriebel dies bei seiner Mannschaft: "Das war nicht gut." Und weil sich die Fehlerzahl auch bei Risiko-Anspielen steigerte, lief der TSV nach der ersten Rimparer Führung (5:4, 13.) immer einem Rückstand hinter her. Der wurde vor der Pause noch mal knapper, als Nuno Rebelo den von ihm abgefangenen Ball zum 9:8-Anschluss in der 21. Minute verwertete. Und anschließend brachten auch Patrick Hüter und Tim Wieling die Rheinländer bis auf einen Treffer heran. Pech für Wieling: Brustmann kam noch an den dritten Strafwurf heran und verhinderte damit das 12:11 zur Halbzeit. Prompt traf Benedikt Brielmeier nach dem Seitenwechsel zum 13:10 und brachte damit auch das Publikum in Stimmung.

Durch Benni Richter - mit acht Treffern bester Werfer der Partie - kam der TSV zum letzten Mal bis auf zwei Treffer (14:12) heran. Danach spielte auch das Glück nicht mit: Erst bediente Bartmann mit einem Traumpass den zumeist auf Linksaußen eingesetzten Richter, der den Ball allerdings nicht an Brustmann vorbeibekam. Anschließend traf Lukas Stutzke die Latte. Und als Rimpars Rechtsaußen Julian Sauer den Ball an den Pfosten setzte, knallte der Abpraller an Bartmann und von ihm ins Tor. Rimpar erhöhte den Druck durch den konsequenten Einsatz des siebten Feldspielers, kam schließlich zum ungefährdeten dritten Heimsieg und überholte den TSV in der Tabelle.   

DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen 31:24 (12:10)
Rimpar: Brustmann (15 Paraden), Wieser (bei zwei 7m); Herth (5/2), Böhm (2), Schmidt (3), Kaufmann (2), Siegler (1), Brielmeier (3), Karle, Sauer (6), Bauer, Backs (4), Schulz (1), Gempp (4), Meyer.
Dormagen: Bartmann (12 Paraden), Boieck (ab 54., 1 Parade), Rózsavölgyi (n.e.); Pyszora, Eggert (1), Löfström (2), I. Hüter (1), Rebelo (1), Richter (8/4), P. Hüter (2), Morante Maldonado (3), Stutzke (2), Wieling (4/2).
Schiedsrichter: Heine / Standke.
Zuschauer: 1407 in der s.Oliver Arena Würzburg
Zeitstrafen: 8:2 Minuten.
Siebenmeter: 2/3:6/7 (Herth wirft neben das Tor - Brustmann hält gegen Wieling).
Spielfilm: 0:2, 3:4, 6:4 (13.), 8:5 (16.), 9:8 (21.), 11:10, 12:10 - 13:10, 16:12 (36.), 18:13, 18:15 (43.), 22:15 (47.), 27:18, 31:24.


Nach drei Siegen in Folge und dem höchsten Saisonerfolg gegen Dessau-Roßlau fährt der TSV Bayer Dormagen an diesem Samstag mit großem Selbstvertrauen nach Würzburg. Dabei weiß die Mannschaft von Ulli Kriebel, dass Gastgeber DJK Rimpar Wölfe stärker ist als es Tabellenplatz 16 aussagt. "Rimpar spielt einen guten Handball und verfügt über einen starken Rückraum vor allem mit dem Halbrechten Steffen Kaufmann und Patrick Schmidt in der Mitte", sagt der TSV-Coach. Die Beiden sind auch die erfolgreichsten Werfer der Unterfranken aus dem Landkreis Würzburg. Bester Schütze mit sechs Treffern bei der 27:33-Niederlage zuletzt in Aue war zudem der Halblinke Benedikt Brielmeier. In der Würzburger s.Oliver Arena wird die Partie um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Steven Heine und Sascha Standke (Braunschweig / Friedland) angepfiffen.

Mit insgesamt vier Heimspielen im Dezember hat Rimpar durchaus die Chance, sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten - hin zum Saisonziel einstelliger Mittelfeldplatz. Coach Prof. Dr. Matthias Obinger weiß freilich, dass er gerade gegen den TSV die Einsatzzeiten richtig verteilen muss. Schließlich steht am Dienstag auch noch das Nachholspiel des 2. Spieltages gegen Emsdetten an. Die Heimbilanz der Gastgeber ist mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen negativ. Zuletzt aber setzte sich Rimpar mit 29:28 gegen Nettelstedt-Lübbecke durch. "Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche", zog Ulli Kriebel am Freitag nach dem Abschlusstraining eine positive Bilanz der letzten Tage. Jetzt ist die Hoffnung groß, dass auch Nuno Rebelo wieder einsatzfähig ist, um Daniel Eggert im rechten Rückraum zu entlasten.

Auf Teddy Bear Toss folgt Rennsimulator
Derweil laufen die Vorbereitungen für das Rahmenprogramm beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Nordhorn-Lingen. Nach dem erfolgreichen Teddybärwerfen gegen Dessau wird a
m 16. Dezember Teichmann Racing vor Ort sein - ein Auto-Rennstall aus Dormagen, der reihenweise Top-Platzierungen am Nürburgring einfährt. In der Halle wird ein Rennsimulator aufgebaut. Der schnellste Fahrer am Spieltag gewinnt zwei Tickets für ein Rennwochenende (VLN Langstreckenmeisterschaft) am Nürburgring.

Zusätzlich werden zwei weitere Rennwochenend-Tickets unter allen Käufern der Rückrundendauerkarte verlost. Jede Dauerkarten-Bestellung bis einschließlich 16. Dezember nimmt an der Verlosung teil. Die Dauerkarten für zehn Heimspiele gibt es für 122 Euro (Kat.1) bzw. 88,50 Euro (Kat.2) in der Geschäftsstelle der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH am Höhenberg.

 



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