Das letzte Vorbereitungsspiel im heimischen TSV Bayer Sportcenter gewannen die Wiesel am Samstag ohne zu glänzen gegen die Limburg Lions aus den Niederlanden mit 32:26 (17:14). Beim Drittligisten Longericher SC sammelt die Mannschaft von Dusko Bilanovic am kommenden Mittwoch, 25. August, weitere Spielpraxis. Das erste Pflichtspiel steht dann am nächsten Samstag, 28. August, in der ersten Runde des DHB-Pokals beim ATSV Habenhausen in Bremen an.

Gegen den nie nachlassenden Erstligisten und dreifachen niederländischen Meister lief es nicht immer ganz rund. „Zehn technische Fehler sind zu viel, gegen Lemgo hatten wir lediglich fünf“, kritisierte Bilanovic. „Uns fehlte heute allerdings auch die Frische, nachdem wir im Training noch einmal richtig Gas gegeben haben“, erkannte der Coach, der mehr mit der Leistung seiner Abwehr als mit dem Angriff zufrieden war: „26 Tore sind etwas zu viel, aber die Verteidigung stand insgesamt gut.“ Dahinter zeigten sich beide Torhüter in guter Verfassung: Martin Juzbasic verhinderte mit 13 Paraden, dass die Gäste nach dem 2:0-Vorsprung später noch einmal in Führung gehen konnten. Und der in der 41. Minute eingewechselte Christian Simonsen stellte sein Können ebenfalls unter Beweis.

Erfolgreichster Werfer war Jan Reimer, der sich als Vollstrecker von der Siebenmeterlinie herauskristallisiert hat. Gegen die Lions traf er bei sechs Versuchen fünfmal, den einen Abpraller holte er sich auch und verwandelte. Verlass ist auf Kapitän Patrick Hüter, der wieder kompromisslos seine Chancen verwertete. Zusammen fünf Treffer gehen auf das Konto von Tim Mast und Jaka Zurga, die auf dem linken Flügel einen guten Eindruck hinterließen. Erneut treffsicher aus dem Rückraum war Ante Grbavac, während Patryk Biernacki überwiegend in der Defensive zum Einsatz kam. „Er war etwas angeschlagen, deshalb sollte er weniger im Angriff spielen“, erklärt Bilanovic.

TSV Bayer Dormagen - Limburg Lions 32:26 (17:14)
Dormagen: Juzbasic (13 Paraden), Simonsen (ab 41., 5 P.); M. Köster, Meuser (2), Biernacki (1), I. Hüter (4), Reimer (7/5), Zurga (2), P. Hüter (6), Johannmeyer (1), Sterba (1), Grbavac (5), Mast (3).


Bei den Wieseln läuft es immer besser. Zwar verlor das Team von Dusko Bilanovic auch den erneuten Vergleich mit einem ambitionierten Erstligisten, doch lange führten die Gastgeber vor rund 100 Zuschauern gegen den TBV Lemgo-Lippe. Am Ende waren es die schnellen Konter nach leichten TSV-Fehlern, die dem deutschen Pokalsieger den 27:24-Erfolg bescherten. Zur Pause stand es 13:13. Ein weiteres Heimtestspiel steht am Samstag auf dem Vorbereitungsprogramm: Ab 17.30 Uhr sind die Limburg Lions im TSV Bayer Sportcenter zu Gast. Tickets gibt es online.

Mehrfach wechselte in der ersten Hälfte die Führung. Aus dem Dormagener Rückraum kamen immer wieder genaue Anspiele an den Kreis, Patrick Hüter verwandelte dreimal in Folge eiskalt. Ante Grbavac und Andre Meuser beeindruckten die Fans mit platzierten Würfen, die aus dem 7:9-Rückstand ein 11:10 in der 25. Minute machten, auch weil Martin Juzbasic mit mehreren starken Paraden aufwartete. Nach dem 13:13 zur Halbzeit legte der TSV richtig los: Patrick Hüter, Patryk Biernacki, Ante Grbavac und Jan Reimer mit drei Treffern in Folge sorgten für die 19:15-Führung. Lediglich Pechvogel Ian Hüter ging leer aus: „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte er nach vier Pfosten- oder Lattentreffern. Auch wenn es „nur“ ein Test war - verlieren wollten die Ostwestfalen natürlich nicht, nutzten jetzt ihre Chancen konsequenter und verschafften sich wieder einen Vorsprung. Nach dem 24:25-Anschluss durch Jaka Zurga sorgte Lukas Zerbe für die Entscheidung.

„Ich bin super zufrieden“, sagte Dusko Bilanovic. „Wir haben guten Handball gegen einen starken Erstligisten gezeigt. Die Jungs kommen langsam in Form, aber es gibt noch einiges zu tun.“ Den Anfang der zweiten Halbzeit fand Lemgos Coach Florian Kehrmann aufgrund der „schlechten Abschlüsse gar nicht gut.“ Bei seiner Abwehr vermisste er die Aggressivität. Erst mit der verbesserten Defensive, „kamen wir auch besser ins Spiel.“ Und Kehrmann schickte ein Kompliment an die Gastgeber: „Dormagen machte wenig Fehler.“

TSV Bayer Dormagen - TBV Lemgo Lippe 24:27 (13:13)
Dormagen: Juzbasic, Simonsen; M. Köster, Meuser (4), Biernacki (2), I. Hüter, Reimer (4/1), Zurga (1), P. Hüter (5), Johannmeyer, Sterba (2), Grbavac (5), Mast (1).
Lemgo: Johannesson, Zecher; Hutecek (1), Elisson (7/1), Kogut (1), I. Guardiola, Simak (1), Carlsbogard (3), Schagen (1), Timm (2), Schwarzer (4), Zerbe (6), Reitemann (1).


Die Saisoneröffnung des TSV Bayer Dormagen konzentrierte sich heute auf 60 interessante Spielminuten zwischen dem Zweit- und dem Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf. Letztlich konnten beide Mannschaften mit dem Verlauf zufrieden sein: Die Niedersachsen, weil sie nach dem 37:25 in Gummersbach am Samstag auch im TSV Bayer Sportcenter mit 30:26 (15:12) gewannen. Und die Gastgeber, weil sie vor rund 150 Zuschauern eine engagierte Einstellung zeigten. Auch im nächsten Testspiel geht es gegen einen Bundesligisten: Gegner am kommenden Mittwoch, 18. August, ist der Deutsche Pokalsieger TBV Lemgo-Lippe. Die Partie beginnt im Sportcenter um 18.30 Uhr. Tickets gibt es online - die Hälfte des Erlöses kommt wiederum Flutopfern im Ahrtal zugute.

Während die Nachwuchsspieler Lennart Leitz, Aron Seesing und Sören Steinhaus nahezu zeitgleich bei der U19-Europameisterschaft in Kroatien im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark (29:29) spielten und deshalb nicht zur Verfügung standen, musste TSV-Coach Dusko Bilanovic zudem auf die verletzten Alexander Senden, Jakub Sterba und Lucas Rehfus verzichten. Dementsprechend konnte das Team nur mit 12 Spielern auflaufen - ergänzt durch Gastspieler Gary Hines, der in der Schlussphase sein erstaunliches Sprungvermögen andeutete.

Die Gäste führten von Beginn an, doch „wir konnten uns gegen die variabel angreifenden Dormagener nicht entscheidend absetzen“, stellte Burgdorfs sportlicher Leiter Sven-Sören Christophersen später fest. Tatsächlich hielten die Wiesel die Partie offen, in der ersten Hälfte blieb der Rückstand bei höchstens drei Treffern. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff fing Ian Hüter den Ball am eigenen Kreis ab und brachte sein Team sogar bis auf 11:12 heran. Doch die Niedersachsen reagierten cool und verhinderten das Unentschieden. Nach dem Seitenwechsel sorgten sie schnell für einen Vier-Tore-Vorsprung, doch das Bayer-Team ließ sich auch dadurch nicht beeindrucken und kam insbesondere durch den immer wieder am Kreis gesuchten und gefundenen Patrick Hüter sowie durch den in der zweiten Hälfte starken Ante Grbavac heran.

Beim Stande von 22:24 hatte der eingewechselte Neuzugang Jaka Zurga Pech mit seinen Abschlüssen: Zweimal wehrte Domenico Ebner ab, der dritte Versuch des Linksaußen landete an der Latte. Ein Treffer in dieser Phase hätte die Partie noch einmal spannend gemacht. Doch kurz darauf beseitigte der Erstligist letzte Zweifel am Ausgang des Spiels und machte mit drei Toren in Folge alles klar. „In entscheidenden Momenten lebte Burgdorf von seiner Erfahrung“, sagte Bilanovic, der unter dem Strich mit der Leistung seiner Auswahl zufrieden war.

TSV Bayer Dormagen - TSV Hannover-Burgdorf 26:30 (12:15)
Dormagen: Juzbasic (7 Paraden), Simonsen (ab 50., 1 P.); Reimer (4/2), I. Hüter (2), Meuser (3), P. Hüter (6), Grbavac (5), Mast (4), Biernacki (2), Johannmeyer, Zurga, Hines.
Burgdorf: Lesjak (2 Paraden), Ebner (2. HZ, 7 P.); Roscheck, Martinovic (3/3), Mävers (2), Juric, Pevnov (4), Kuzmanovski (4), Böhm (3), Krone (2), Edvardsson (3), Hanne (4), Brozovic (2), Feise (2), Büchner (1).


Der TSV erwartet die TSV zur Saisoneröffnung - mit anderen Worten: Der Turn- und Sportverein Bayer Dormagen spielt am Sonntag, 15. August, ab 14 Uhr gegen die Turn- und Sportvereinigung Hannover-Burgdorf im TSV Bayer Sportcenter. Die frisch aus dem Trainingslager in der Sportschule Hennef zurückgekehrten Wiesel freuen sich auf den Vergleich mit dem Erstligisten, der in der letzten Saison Bundesligaplatz 11 belegte. Die „Recken“ befinden sich aktuell noch im Trainingslager in Barsinghausen. Nach Dormagen kommen sie über Gummersbach, wo sie am Samstag ein Testspiel austragen.

Nicht nur in der Handballszene bekannt sind zwei Repräsentanten der Niedersachsen: Ex-Bundestrainer Christian Prokop ist Burgdorfs neuer Coach. Er hat den früheren spanischen Internationalen Antonio Carlos Ortega abgelöst, der zum FC Barcelona wechselte. Und als sportlicher Leiter fungiert Sven-Sören Christophersen, der auch beim ZDF als Handball-Experte zum Einsatz kommt. Mit Nationalspieler Fabian Böhm verfügt die Mannschaft über einen Rückraumakteur, der Dormagen aus seinen Einsätzen für den damaligen DHC im Jahre 2011 kennt.

Derweil ist Wiesel-Trainer Dusko Bilanovic zufrieden mit den effektiven Übungseinheiten in Hennef: „Das war eine runde Sache“, sag­t der 50-Jährige, „wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht.“ Allerdings gibt es auch eine Hiobsbotschaft: Alexander Senden wird weder das Spiel am Sonntag noch die ersten Pflichtspiele auf dem Spielfeld miterleben. Wegen eines Knorpelschadens in der Schulter wird der Rückraumlinke acht bis zwölf Wochen ausfallen. Neben dem Langzeitverletzten Joshua Reuland muss auch Flügelspieler Jakub Sterba wegen Problemen mit dem Schienbein am Sonntag pausieren. Lennart Leitz, Aron Seesing und Sören Steinhaus gehören zum deutschen Aufgebot bei der U19-EM in Kroatien und stehen deshalb nicht zur Verfügung. Das Trio feierte mit dem DHB-Team am Donnerstag den souveränen 35:27-Auftaktsieg gegen Russland. Leitz erzielte drei Treffer, Seesing und Steinhaus jeweils eins. Heute kann der Einzug in die Hauptrunde im Gruppenspiel gegen Norwegen (16.30 Uhr) bereits perfekt gemacht werden. Das dritte Gruppenspiel ist am Sonntag ab 14.30 Uhr gegen Dänemark. Alle Spiele werden live auf Sportdeutschland.tv übertragen.

Ti­ckets für das Spiel gegen Hannover-Burgdorf kön­nen noch bis kurz vor dem Anpfiff am Sonntag ausschließlich on­line er­worben werden. Es gel­ten die 3G-Re­geln (ge­impft, ge­ne­sen, ge­tes­tet). Am Sitz­platz kann die Mas­ke ab­ge­nom­men wer­den. Im Sportcenter ist die Cafeteria mit einem köstlichen Kuchenangebot geöffnet. Aufgrund der Corona-Regeln ist eine Autogrammstunde und das Machen von Fotos mit den Spielern nicht möglich. „Wir müssen leider gewisse Zonen einhalten und können die Spieler zum jetzigen Zeitpunkt nicht direkt zu den Fans bringen“, informiert Marketingleiterin Jil Falkenstein. 


Der Sprung ins Wasser gehört inzwischen zum regelmäßigen Programmpunkt in der Saisonvorbereitung. „Für die Spieler ist der aktive Besuch in der Römer Therme nicht nur eine Abwechslung vom üblichen Handball-Training, Schwimmen ist auch ein Sport für den ganzen Körper“, erklärt Dusko Bilanovic. Und ebenfalls nicht zu unterschätzen: „Sport im Wasser ist gelenkeschonend“, sagt der Trainer des TSV Bayer Dormagen, der zum dritten Mal eine umfangreiche Trainingseinheit im beliebten Freibad anbot. Ideal für die Sportler sind nicht zuletzt die kurzen Wege: Vom TSV Bayer Sportcenter bis zum ganzjährig geöffneten Schwimmbad sind es nur wenige Meter. „Unsere Sportanlage am Höhenberg bietet vielseitige Möglichkeiten zum Sporttreiben. Toll, dass unsere Handballer auch unsere Römer Therme für ihr Training entdeckt haben“, freut sich TSV-Geschäftsführer Frank Neuenhausen.

Gerade in den doch noch zu erwartenden Sommertagen bietet sich der Besuch der Römer Therme nicht nur für Sportler sondern gerade auch für Familien mit Kindern an. Bis Mitte September ist das Bad dienstags bis freitags von 6 bis 19 Uhr geöffnet, am Wochenende von 9 bis 19 Uhr und montags von 11 bis 19 Uhr. Aktuell sind eine Online-Anmeldung und Negativ-Test nicht notwendig. Die Corona-Inzidenzstufe 1 verlangt lediglich die Kontaktnachverfolgung - entweder über die Luca App oder über ein Kontaktformular.

Saisoneröffnung: Am Sonntag gegen TSV Hannover-Burgdorf
Übrigens: Nach den angenehmen Erfahrungen besuchen viele Handballer auch unabhängig vom angesetzten Training die Römer Therme. Nur nicht am kommenden Sonntag, 15. August. Dann steigt ab 14 Uhr die Saisoneröffnung des Zweitligisten im TSV Bayer Sportcenter mit dem Spiel gegen den ambitionierten Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf und der Vorstellung der Mannschaft und der wunderschönen Trikots für die Saison 2021/22. Tickets gibt es online, es gelten die 3G-Regeln (geimpft, genesen, getestet). Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden. Um 17 Uhr ist ein Spiel der Dormagener C-Jugend vorgesehen.


Der TSV Bayer Dormagen hat ein weiteres Wiesel-Mitglied: Der 23-jährige Linksaußen Jaka Zurga wurde bereits als Gastspieler bei zwei Partien eingesetzt und hat jetzt einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben. „Wir wissen noch nicht, wann Joshua Reuland nach seinem Kreuzbandriss wieder voll einsatzfähig ist“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. „Bei den Tests hinterließ Jaka Zurga einen guten Eindruck. Mit Blick auf die Herausforderungen in der 2. Liga haben wir uns für die Verpflichtung entschieden.“ Der in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana geborene Handballer wird am kommenden Sonntag, 15. August, bei der Saisoneröffnung gegen TSV Hannover-Burgdorf (Anpfiff: 14 Uhr) im TSV Bayer Sportcenter zu sehen sein.

Dann ist auch der US-Amerikaner Gary Hines mit dabei, der aktuell das Trainingsteam aufgrund der Teilnahme von drei TSV-Spielern bei der U19-Europameisterschaft komplettiert. Hines versteht sich als Allrounder, der seine Wurfgewalt lange Zeit bei Bad Neustadt in der 3. Liga unter Beweis stellte und im Rahmen eines speziellen Programms zur Förderung des Handballs in China und den USA seine Trainerausbildung machte. Der ein oder andere wird Gary Hines bereits bei RTL gesehen haben: Er ist seit Jahren bei Ninja Warrior Deutschland engagiert und erreichte dort sogar das Finale.

Daten zu Jaka Zurga
Geburtstag: 7. Juli 1998
Geboren in: Ljubljana (Slowenien)
Familienstand: ledig
Beruf: Student / Handballspieler
Größe: 1,83 m
Gewicht: 88 kg
Spielposition: Linksaußen
Bisherige Vereine: Rd Slovan Ljubljana, Bodens BK handboll (Schweden)
Hobby: Basketball


Nächster Schritt in der Vorbereitung auf die neue Handball-Saison: Die Mannschaft des TSV Bayer Dormagen spielte heute beim Erstligisten HSG Wetzlar. Nach den 60 abwechslungsreichen Minuten gewann das Team des neuen Trainers Ben Matschke mit 34:27 (17:13). Doch Wiesel-Coach Dusko Bilanovic war keineswegs unzufrieden mit dem Verlauf der Partie: „Das sah schon ganz gut aus, vor allem in der ersten Halbzeit.“ Da drehten die Gäste den Spielstand zwischen der 6. und 10. Minute mit vier Treffern in Folge von 3:5 auf 7:5 und verteidigten den Vorsprung bis zum 10:8 in der 17. Minute. Als Wetzlar die Chancen wieder konsequenter verwertete und der HSG-Torwart sich gut auf die Rückraumwürfe von Andre Meuser eingestellt hatte, führte der Gastgeber fünf Minuten vor dem Pausenpfiff mit 13:10. Zur Halbzeit hieß es 17:13 für den Bundesliga-Zehnten der letzten Saison.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wetzlar schnell auf 19:13. Der TSV kam noch einmal bis auf 19:17 heran, musste dann aber die Überlegenheit der Hessen anerkennen. „Für uns stand der Test im Mittelpunkt, wir haben viel gewechselt“, sagte Bilanovic. Allzu viele Alternativen hatte er aber nicht: Lennart Leitz, Aron Seesing und Sören Steinhaus holen sich seit Samstag in Ismaning den letzten Feinschliff für die U19-Europameisterschaft in Kroatien (12.-22. August). Fynn Johannmeyer und Lucas Rehfus wurden geschont.

Ab Montag bis Donnerstag findet das Trainingslager in der Sportschule Hennef statt. Der nächste Test ist am kommenden Sonntag, 15. August, ab 14 Uhr im TSV Bayer Sportcenter. Gegner bei der offiziellen Saisoneröffnung ist dann Erstligist TSV Hannover-Burgdorf. Tickets sind online erhältlich.

HSG Wetzlar - TSV Bayer Dormagen 34:27 (17:13)
TSV: Simonsen (1. HZ), Juzbasic (2. HZ); Mast (2), Zurga (2), Grbavac (4), Senden (6), I. Hüter (1), Biernacki (1), Meuser (1), Sterba (1), Reimer (4/4), P. Hüter (5).


Die Ergebnisse spielen bei den Vorbereitungstests nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidender ist die Erkenntnis, an welchen Schwachstellen besonders gearbeitet werden muss. Beim Spiel in Nordhorn am Mittwochabend war eindeutig, warum der TSV Bayer Dormagen zur Pause klar mit 8:16 hinten lag: „Das waren zu viele technische Fehler. Außerdem haben wir uns zu viele unvorbereitete Würfe geleistet“, erklärte TSV-Coach Dusko Bilanovic. Doch der hohe Rückstand hatte einen weiteren wesentlichen Grund: „Nordhorn nahezu in Bestbesetzung zeigte eine sehr starke Leistung.“

Der Bundesliga-Absteiger lag über 4:1 und einem 7:0-Lauf nach einer Viertelstunde mit 11:2 vorne, ehe Jan Reimer, Patryk Biernacki und Gastspieler Jaka Zurga zur Ergebnisverbesserung beitrugen. Nach dem Seitenwechsel lief es deutlich besser bei den Gästen, die in der 44. Minute durch Reimer bis auf 20:16 herankamen. „Da kann man drauf aufbauen“, blickt Bilanovic schon auf den kommenden Auswärtstest beim Erstligisten HSG Wetzlar am Sonntag.

HSG Nordhorn-L. - TSV Bayer Dormagen 31:21 (16:8)
TSV: Juzbasic, Simonsen (2. HZ); Zurga (2), Steinhaus, Grbavac, Senden (2), I. Hüter (3), Biernacki (1), Meuser (3), Johannmeyer, Sterba (1), Reimer (6/3), P. Hüter (3).


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