Nach drei Jahren wird Rückraumspieler Benjamin Richter den TSV Bayer Dormagen verlassen. Linksaußen Pascal Noll, der schon zu Jugendzeiten das TSV-Trikot trug und nach zwei Jahren in Saarlouis 2019 wieder ein Wiesel wurde, wird sich nach der Saison 2020/21 ebenfalls einem anderen Verein anschließen.

Unabhängig von der Entscheidung des Handball-Zweitligisten hatte Benni Richter den Wunsch, andere Schwerpunkte zu setzen: „Ich bin in der Schlussphase meiner Ausbildung und habe vor, so bald wie möglich meine Referendariatszeit an einem Berufsbildungszentrum zu beginnen. Mit den zumeist acht Trainingseinheiten in der Woche ist das nicht zu leisten“, sagt der künftige Lehrer für Sport und Wirtschaftswissenschaften, der im August 30 Jahre alt wird. Auch wenn er sportlich kürzertreten will, so hat er aber schon vor, noch einige Jahre auf einem relativ hohen Niveau zu spielen. „Bis Ende der Saison werde ich natürlich alles geben, um mit dem tollen Team den einstelligen Tabellenplatz zu halten.“

Der soeben 25 Jahre alt gewordene Pascal Noll hatte sich vorstellen können, noch länger für den TSV anzugreifen. Der ausgebildete Automobilkaufmann, der seit Anfang des Jahres in Vollzeit arbeitet, hat als deutscher B-Jugendmeister einen festen Platz in den Annalen des Vereins. „Ich bedanke mich bei meinen Mitspielern, die Jungs sind einfach super. Sie haben mir während meiner Zeit in Dormagen stets Zuspruch entgegengebracht, mit vielen werde ich sicher in Kontakt bleiben.“ Als Handballer wird man „Pasi“ sicher weiter auf dem Spielfeld sehen - bis Ende der Saison „gebe ich Vollgas für den TSV und hoffe auf meine Chance.“


Das für heute um 17 Uhr geplante Spiel der 2. Handball-Bundesliga zwischen der DJK Rimpar Wölfe und TSV Bayer Dormagen in Würzburg wurde witterungsbedingt kurzfristig abgesagt. Das gilt ebenso für die Partie zwischen Dessau-Rosslauer HV 06 und TuS N-Lübbecke. Die extreme Wetterlage in Teilen Deutschlands macht es den betroffenen Mannschaften unmöglich, die Spielorte gefahrlos zu erreichen.

„Die unsichere Witterungslage würde uns einem unnötigen Risiko aussetzen. Alle Wetterbeobachter warnen vor Fahrten. Das Risiko ist zu hoch, daher haben wir um Verlegung gebeten“, erklärt Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. Dieser Verlegung stimmten die DJK Rimpar und die Verantwortlichen der 2. HBL sofort zu. Barthel: „Nun müssen wir zwar ein weiteres Spiel nachholen, aber die Gesundheit aller Beteiligten geht natürlich vor.“


Während der TSV Bayer Dormagen im neuen Jahr zwei Testspiele gegen Eintracht Hagen und Erstligist Eulen Ludwigshafen absolvierte, ging es für die DJK Rimpar Wölfe in Nachholspielen bereits zweimal um Punkte. Dabei verbesserten die Bayern ihre Auswärtsbilanz mit dem 30:29-Erfolg in Fürstenfeldbruck und dem 24:24 am Mittwoch in Ferndorf. So kletterte die Mannschaft von Ceven Klatt auf den neunten Rang der 2. Handball-Bundesliga. Am kommenden Sonntag, 7. Februar, erwartet Rimpar den TSV um 17 Uhr in der Würzburger S.Oliver Arena. Das Spiel leiten Steven Heine und Sascha Standke (Wendeburg / Ronnenberg). Fans können das erste Pflichtspiel der Wiesel im Jahr 2021 bei sportdeutschland.tv verfolgen.

Viermal spielten die Dormagener in der Vergangenheit bei den Wölfen, ein Erfolgserlebnis blieb aus. Die Gastgeber gewannen alle vier Begegnungen. Allerdings war der TSV beim letzten Aufeinandertreffen nah dran an einem Zähler, musste sich aber doch mit 23:24 geschlagen geben. Und weil die Gäste auch im Rückspiel in Dormagen mit 21:20 erfolgreich waren, sinnt Dusko Bilanovic mit seiner Auswahl auf Revanche. Doch der Dormagener Coach weiß auch um die Schwere der Aufgabe: "Rimpar steht robust in der Abwehr und versteht es, vorne den Ball sehr lange in den eigenen Reihen zu halten." Bei dem Versuch, etwas Zählbares aus Würzburg mitzunehmen, kann der weiterhin verletzte Ante Grbavac nicht helfen. Bilanovic: "Hinter dem Einsatz weiterer angeschlagener Spieler steht noch ein Fragezeichen. Ich hoffe, dass sie am Sonntag fit sind."

Mit dem auf verschiedenen Positionen einsetzbaren Yannik Bialowas gelang Rimpar im Dezember eine passende Nachverpflichtung. Der 19-Jährige setzte in den ersten drei Spielen mit insgesamt zehn Treffern bereits mehrere Ausrufezeichen. Auch der zu Saisonbeginn aus Gummersbach gekommene Spielmacher Yonatan Dayan wurde schnell integriert. Mit 43 Treffern ist er der beste Rückraumschütze der Wölfe und noch erfolgreicher als die Routiniers Steffen Kaufmann, Benedikt Brielmeier und Patrick Schmidt.


Der TSV Bayer Dormagen und Sven Bartmann (33) trennen sich nach dieser Saison. Dies teilt der Handball-Zweitligist heute mit. „Wir möchten uns auf der Torwartposition verändern“, erklärt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. „Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dafür ausgesprochen, den auslaufenden Vertrag von Sven nicht zu verlängern.“

Sven Bartmann kam 2013 zum TSV und trug seitdem auch fünf Jahre lang das Torwarttrikot in der 2. HBL. „Ich hätte mir vorstellen können, weiter beim TSV zu spielen“, kommentiert der Schlussmann die Entscheidung. „Denn die Mannschaft und diese tollen Charaktere liegen mir am Herzen. Der Trainingsalltag mit solch ehrgeizigen Spielern macht halt Spaß.“ Der verheiratete Bartmann kam nach Verletzungen immer wieder zurück und feierte jetzt bei zwei Testspielen sein Comeback: Im November hatte er sich einen Bänderriss zugezogen, Filip Baranasic (20) war deshalb aushilfsweise verpflichtet worden. Bartmann: „Natürlich mache ich weiter als Torwart und traue mir durchaus zu, auch künftig in der 2. Liga zu spielen. In Dormagen werde ich nicht nur Teamkollegen, sondern auch echte Freunde verlassen.“

„Kaum ein Torwart hat den TSV so lange auf dem Spielfeld begleitet. Wir wissen, dass er bis zum Ende der laufenden Saison alles geben wird und werden ihm einen gebührenden Abschied bereiten“, betont Björn Barthel.


Nach dem Test gegen Eintracht Hagen ließ der TSV Bayer Dormagen das zweite und letzte Trainingsspiel vor dem ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres folgen. Gegen Eulen Ludwigshafen verpasste die Mannschaft von Dusko Bilanovic knapp das Remis, der Bundesligist blockte den letzten Wurf und gewann 30:29. Der TSV war gleichwohl zufrieden, gewannen die Dormagener doch die zweite Halbzeit mit 17:14. "Das waren ordentliche 60 Minuten. Auch neu einstudierte Spielzüge klappten bereits gut", sagte Bilanovic. Die meisten Treffer erzielten Alexander Senden und Aron Seesing.

Im Kreise der Mitspieler verabschiedete Handball-Geschäftsführer Björn Barthel den 20-jährigen Julian Köster und übergab dem zum VfL Gummersbach wechselnden Rückraumspieler ein gerahmtes Bild mit Spielszenen, die Fotograf Heinz Zaunbrecher zusammengestellt hatte. Das exakt gleiche Ergebnis verbuchte übrigens die DJK Rimpar, die mit dem 30:29 zwei Punkte im Nachholspiel beim TuS Fürstenfeldbruck holte. Am kommenden Sonntag spielt der TSV in Würzburg gegen Rimpar.


Der 29. Januar 2021 ist ein ganz besonderer Tag im sportlichen Leben von Aron Seesing: Der 18-Jährige unterschrieb an diesem Freitag seinen ersten Profivertrag beim Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen, der ab sofort in Kraft tritt. „Aron ist eins der großen Talente, denen die Zukunft gehört“, sagt Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel: „Er hat sich hervorragend in den bisherigen fünf Jahren beim TSV entwickelt und es spricht für ihn, dass er in seinem ersten Jahr in der A-Jugend auch schon Zweitligaluft schnuppern konnte.“ Der in Wesel geborene Kreisläufer ist „glücklich, dass ich hier so gut aufgenommen wurde“ und hat einfach „Bock auf die Zeit, die jetzt kommt.“

2016 kam Aron Seesing von seinem Heimatverein HSG Haldern / Mehrhoog / Isselburg (HMI) nach Dormagen. Den Ball hatte er schon in die Hand genommen, als er fünf Jahre alt war. Vater Stefan spielte selbst Handball und förderte die Entwicklung des Jungen. Längst erhielt der Kreisläufer Einladungen zu Lehrgängen der Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes. Jetzt ist er voller „Erwartung und Hoffnung“ und nickt zustimmend bei den Worten von Björn Barthel: „Wir wollen lang gemeinsam erfolgreich sein.“ Der Vertrag gilt zunächst bis 2023.

Daten zu Aron Seesing
Geburtstag: 14. Januar 2003
Geboren in Wesel
Größe: 1,96 m
Gewicht: 114 kg
Beruf: Schüler am BBZ Dormagen / Fachabi 2021
Spielposition: Kreisläufer
Beim TSV seit 2016
Heimatverein: HSG Haldern / Mehrhoog / Isselburg
Hobby: Kocht gerne (Omas Küche)


In der Vorwoche stand fest: Julian Köster (20) und der TSV Bayer Dormagen beenden die Zusammenarbeit nach der laufenden Saison. In der Zwischenzeit gab es zwischen dem TSV und dem VfL Gummersbach zahlreiche Gespräche: Die Oberbergischen waren stark daran interessiert, den Vereinswechsel vorzuziehen. „Letztlich haben wir nach Rücksprachen mit unserem sportlichen Kompetenzteam und Trainer Dusko Bilanovic dem Wunsch entsprochen“, erklärt Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. Für die vorzeitige Vertragsauflösung zum 31. Januar waren sportliche Gründe ausschlaggebend: „Noch ist unklar, wann Julian nach seiner verletzungsbedingten Pause und dem notwendigen Aufbautraining wieder die erhoffte Rolle in der Mannschaft übernehmen kann. Wenn er uns nicht zu hundert Prozent zur Verfügung steht, ist es nur konsequent, dass er die Gelegenheit zur Integration bei seinem neuen Klub erhält“, betont Barthel.

„Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des TSV Bayer Dormagen, die Julian keine Steine in den Weg gelegt und diesen Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt erst möglich gemacht haben“, erklärt Gummersbachs Geschäftsführer Christoph Schindler.

„Wir danken Julian für seinen Einsatz im TSV-Trikot, hoffen, dass er seine Verletzung vollständig auskuriert und wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft“, so Björn Barthel abschließend.


Der TSV Bayer Dormagen hat die Verträge mit zwei Linkshändern bis 2023 verlängert: Rechtsaußen Jan Reimer (20) wird mindestens so lange das Trikot der Wiesel tragen wie auch der Rückraumrechte Fynn Johannmeyer (19). „Wir sind froh, dass wir damit Planungssicherheit haben und mit zwei starken Gespannen angreifen können - Fynn Johannmeyer und Andre Meuser sowie Jan Reimer und Jakub Sterba“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. Der TSV und Efthymios Iliopoulos haben sich hingegen darauf verständigt, den Vertrag zum Ende dieser Spielzeit auslaufen zu lassen.

Jan Reimer ist ein Dormagener Urgestein, gehört dem TSV seit 2004 an und durchlief alle Jugendteams. „Wir waren beiderseitig ganz zufrieden mit der Zusammenarbeit und verfolgen ähnliche Zukunftspläne“, betonen Barthel und Reimer übereinstimmend. „Ich freue mich sehr bei meinem Heimatverein weiterzuspielen und mich vor allem persönlich weiterzuentwickeln, weil ich immer noch ein junger Spieler bin, der an sich arbeiten muss, um immer mehr Teil dieser Mannschaft werden zu können“, macht Jan Reimer zudem deutlich, dass er die sportliche Karriere gut mit seinem Studium in Köln vereinbaren kann.

Auch Fynn Johannmeyer freut sich, in „den nächsten zwei Jahren weiterhin ein Teil der Wiesel Familie zu sein.“ Er strebt ebenfalls die persönliche Weiterentwicklung an und es ist sein Ziel, der Mannschaft „dabei zu helfen einen erfolgreichen und attraktiven Handball zu spielen.“ Der in Dormagen geborene Johannmeyer schloss sich 2015 dem TSV an. In der letzten Spielzeit trug er auch das Trikot des TuS Opladen. Das Zweitspielrecht wurde jetzt aufgelöst, der 19-Jährige kann sich voll auf den TSV konzentrieren. „Er hat sich sehr gut fortentwickelt und unser sportliches Kompetenzteam überzeugt“, stellt Björn Barthel fest.

Daten zu Jan Reimer
Geburtstag: 29. Dezember 2000
Beruf: Student
Größe: 1,89 m
Gewicht: 86 kg
Spielposition: Rechtsaußen
Beim TSV seit 2004

Daten zu Fynn Johannmeyer
Geburtstag: 4. Mai 2001
Beruf: Student
Größe: 2,01 m
Gewicht: 104 kg
Spielposition: Rückraum rechts
Beim TSV seit 2015
Erster Verein: Pulheim Hornets


Unterkategorien


sponsor startseite selectsponsor startseite sparkassesponsor startseite buergelsponsor startseite cityringsponsor startseite egnsponsor startseite therapiezentrumsponsor startseite evdsponsor startseite Orthopaediesponsor startseite ineos