Die TSV Bayer Dormagen Handball GmbH informiert zum Thema Coronavirus: Der TSV steht in Sachen Coronavirus im engen Austausch mit der Handball-Bundesliga und den zuständigen örtlichen Behörden. "Nach aktuellem Stand (Dienstag, 10. März, 14 Uhr) können wir keine gesicherte Aussage darüber treffen, ob das Lokalderby des 25. Spieltages der 2. HBL zwischen dem TSV und der HSG Krefeld wie geplant am kommenden Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr stattfinden kann", erklärt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel.

Der TSV Bayer Dormagen hat gegenüber seinen Mitarbeitern eine besondere Fürsorgepflicht. Barthel: "Wir bitten daher um Verständnis, dass alle PR-Termine mit der Teilnahme unserer Spieler bis auf weiteres ausgesetzt werden. Sollten sich aufgrund der bundesweit dynamischen Lage Änderungen ergeben, werden wir über unsere Kommunikationskanäle umgehend informieren."


Eine tolle Idee der Harzhelden und des TSV Bayer Dormagen: Wenn die Meisterschaftsrunde gelaufen ist, versammeln sich die Handball-Amateure der Region im TSV Bayer Sportcenter. Die Allstars spielen gegen das Zweitliga-Team des TSV. Bevor es am Freitag, 5. Juni, ab 19.30 Uhr so weit ist, sind alle Handballfans aufgerufen, das Allstar-Team aufzustellen.

Gesucht wird ein Spieler für jede Position. Doch es wird nicht bei den sieben Akteuren bleiben. Am Ende werden es 14 sein, weil jede Position doppelt besetzt wird. Über die zweite Hälfte wird sich eine Jury vermutlich sehr lange den Kopf zerbrechen müssen - weil es so viele tolle Kandidaten gibt. Robert Deutzmann von den Harzhelden: „Das haben wir in unserer jungen Geschichte seit den ersten Tagen im September 2019 zwar geahnt, doch unsere Hoffnungen wurden weit übertroffen.“

Und so geht es: Jeder kann sich selbst bewerben oder einen anderen Spieler vorschlagen. Name, Position, Verein und Spielklasse sind wichtig. Ein paar kurze Worte zur Begründung wären nicht verkehrt - sind aber keine Bedingung. Für die Bewerbung gibt es eine spezielle E-Mail-Adresse: allstargame@harzhelden.news. Die Vorschlags-Frist läuft am 11. März 2020, also kommenden Mittwoch, um 24 Uhr ab. Anschließend werden aus den eingegangenen Vorschlägen mehrere Spieler für jede der Positionen über die Harzhelden-Facebookseite ins Voting gestellt. Danach sind die Fans wieder an der Reihe. Sie können darüber abstimmen, wer die wahren Harzhelden sind, die im Juni gegen die Profis aus Dormagen antreten sollen.

Sicher ist, dass es am 5. Juni nur Gewinner geben kann: Den TSV Bayer, weil er sich mit Trainer Dusko Bilanovic für die Aktion zur Verfügung stellt und kurz nach dem Ende der Zweitliga-Saison seinen vollen Kader aufbietet. Und die Harzhelden sowie alle teilnehmenden Spieler und Handball-Freunde, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Wer „nur“ als Zuschauer dabei sein will, kann ab sofort schon Karten online ordern. Die Preise, Gruppen: 5 Euro (pro Person, mindestens 10 Erwachsene); Einzelkarten: 7 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Jugendliche (7 bis 17 Jahre). Kinder bis zum Alter von 6 Jahren haben freien Eintritt.


Der Spitzenreiter der 2. Handball-Bundesliga hatte noch keins seiner bisherigen elf Heimspiele verloren. Und an dieser Glanz-Bilanz konnte auch der TSV Bayer Dormagen bei seinem Gastspiel am Freitagabend in der HUK-Arena nicht kratzen. Letztlich verhinderte das schmale Aufgebot eine zweistellige Niederlage wie zuletzt in Lübbecke. Nach 60 Minuten freute sich der HSC 2000 Coburg vor 2210 Zuschauern über den 32:25 (15:10)-Erfolg. Der TSV musste nach der 12. Saisonniederlage den TuS Ferndorf in der Tabelle vorbei ziehen lassen und fiel auf Rang 10 zurück. Ferndorf gewann beim kommenden TSV-Gegner HSG Krefeld mit 28:24. Das Derby gegen Krefeld findet am Samstag, 14. März, ab 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter statt. Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online.

Dank der Treffer von Jakub Sterba und Ian Hüter hielten die Gäste fünf Minuten lang den Anschluss. Doch anderthalb Minuten später stand es bereits 6:2, weil Coburg die Einladungen zu den Kontern gerne annahm. TSV-Coach Dusko Bilanovic reagierte mit dem Griff zur grünen Karte. Nach der Auszeit konnte der Lauf der Gastgeber etwas gestoppt werden - auch weil Janis Boieck mit mehreren starken Paraden aufwartete. Er spielte von Beginn an, da Sven Bartmann aufgrund seiner schweren Erkältung gar nicht erst mit ins Oberfränkische gereist war. Als zweiter Torwart war Conny Dahmen mit dabei, der bei einem Strafwurf in den Kasten rückte.

Um näher als bis auf drei Tore heranzukommen hätte die Dormagener Offensive freilich besser treffen und den Ball präziser passen müssen. Bilanovic notierte 21 Fehlwürfe und neun technische Fehler. Der HSC baute seinen Vorsprung weiter aus - und hatte dabei mitunter auch Glück. So traf Carl Löfström die Latte, kurz drauf profitierte Kreisläufer Stepan Zeman von einem Abpraller, den er abfing und zum 15:9 einnetzte. Den letzten Treffer in der ersten Hälfte erzielte der aufmerksame Benni Richter, der in der Abwehr den Ball abfing und den Gegenstoß erfolgreich abschloss.

Hoffnung kam beim kleinen Gäste-Tross auf, als Andre Meuser und anschließend Joshua Reuland nach dem Wiederanpfiff noch zweimal bis auf vier Tore verkürzten. Doch nach dem 17:12 durch den überragenden Florian Billek konnten die Rheinländer nicht mehr für die gewisse Spannung sorgen. Liga-Torschützenkönig Billek traf nach Belieben und trug sich insgesamt 13 Mal in die Tagestrefferliste ein. Erstmals lag Coburg nach einer Dreiviertelstunde mit acht Toren vorne (25:17). Noch deutlicher wurde es nicht, weil der TSV bis zum Schlusspfiff mit einer kämpferischen Topleistung aufwartete und Janis Boieck weitere Male auf sich aufmerksam machte. Den schönsten Treffer der Partie steuerte Jakub Sterba bei, der den Pass von Benni Richter trotz Behinderung aufnahm und den Kempa zum 29:22 verwandelte. Das gleiche Kunststück mit der zweitbesten B-Note präsentierten anschließend Sebastian Weber und Lukas Wucherpfennig zum 32:24 - ehe Benni Richter auch für den letzten Treffer in der zweiten Halbzeit verantwortlich zeichnete.

"Die Jungs haben alles versucht, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Und was in unserer Lage besonders wichtig war: niemand hat sich verletzt", stellte Dusko Bilanovic fest. "Jetzt haben wir zwei Heimspiele in Folge und werden unsere Hausaufgaben machen. Gegen Krefeld stehen uns hoffentlich wieder mehr Spieler zur Verfügung."

HSC 2000 Coburg - TSV Bayer Dormagen 32:25 (15:10)
Coburg: Kulhanek, Poltrum; Preller, Jaeger (4), Wucherpfennig (2/1), Sproß, Kelm (1), Weber, Billek (13/4), Knauer, Zettermann (2), Varvne (3), Zeman (5), Schröder (2), Neuhold.
Dormagen: Boieck, Dahmen; Reuland (7/5), Görgen, Meuser (4), Richter (5/1), Löfström (1), I. Hüter (1), P. Hüter (1), Braun (2), Sterba (3), Grbavac (1).
Schiedsrichter: Christian und Fabian vom Dorff.
Zuschauer: 2210.
Zeitstrafen: 2:4 Minuten.
Siebenmeter: 5/5:6/6.
Spielfilm: 3:2, 6:2, 8:3 (11.), 9:6 (16.), 10:7, 12:7, 13:9, 15:9, 15:10 - 15:11, 16:12, 18:12, 20:15, 22:17 (43.), 25:17 (45.), 26:18, 29:22, 31:24 32:25.


Allein der Blick auf die Tabelle macht die besondere Schwere dieser Auswärtsaufgabe an diesem Freitag, 6. März, für den TSV Bayer Dormagen deutlich: Der HSC Coburg 2000 ist Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga - vor allem dank seiner bislang makellosen Heimbilanz. Alle bisherigen elf Spiele in der HUK-COBURG Arena gewannen die Oberfranken. Die beiden Heimspiele in diesem Jahr allerdings nur knapp: 24:22 gegen Aue, 27:26 gegen Hüttenberg. Die Aussicht auf das erfolgreiche Dutzend nennt Trainer Jan Gorr „ein verlockendes Ziel.“ Für Dormagens Coach Dusko Bilanovic hingegen steht fest: „Natürlich ist Coburg Favorit. Doch wir fahren nicht einfach so hin und zurück 900 Kilometer - wir werden 60 Minuten fighten.“

Das Spiel wird um 20 Uhr von den Schiedsrichtern Christian und Fabian vom Dorff angepfiffen. Die müssen die gleiche Strecke wie der TSV fahren: Das Gespann kommt aus Kaarst und gehört damit dem Handballverband Niederrhein an - Dormagen dem HV Mittelrhein. Wer das Spiel live und kostenlos im TV verfolgen will, der kann das bei sportdeutschland.tv.

Eine weitere Verbesserung der personellen Lage nach der Rückkehr von Andre Meuser ist beim TSV noch nicht angesagt. Die Mannschaft wird wohl in der Formation auflaufen, die sich nach einer kämpferisch starken Leistung mit 27:26 gegen Emsdetten durchsetzte. Wobei ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sven Bartmann steht. Die Erkältung setzt dem Schlussmann weiterhin zu. Neben dem am letzten Freitag starken Janis Boieck wird deshalb auch Conny Dahmen die Reise in den Süden antreten. Derweil hat sich Pascal Noll der erfolgreichen Operation im Knöchelbereich unterzogen: Ein Knochenteilchen hatte sich schon vor einiger Zeit gelöst und wurde am Mittwoch von TSV-Mannschaftsarzt Dr. Guido Laps im Kölner St. Marien-Hospital entfernt. „Es ärgert mich natürlich, dass ich der Mannschaft im Augenblick nicht helfen kann“, sagt der Linksaußen. Er wird in dieser Saison vermutlich nicht mehr zum Einsatz kommen.

Jan Gorr kann aus dem Vollen schöpfen, nahezu die komplette Besetzung ist einsatzfähig. Nur Marcel Timm muss nach seinem Mittelhandbruch pausieren.


Der TSV Bayer Dormagen bildet seine Nachwuchsspieler bestmöglich aus und wurde dafür immer wieder von der Liga mit dem Jugendzertifikat ausgezeichnet. Es ist die erklärte Absicht des Vereins, regelmäßig junge Handballer an die Bundesliga heranzuführen. Aus dem aktuellen Erfolgsteam der A-Jugend haben Tim Mast und Fynn Johannmeyer Verträge bis 2022 unterschrieben und gehören damit ab der Saison 2020/21 zum erweiterten Dormagener Zweitliga-Kader.

Tim Mast ist als Allrounder auf unterschiedlichen Positionen einsetzbar. Er soll künftig auch vermehrt Spieleinsätze in der 2. Mannschaft erhalten und dort Verantwortung übernehmen. Linkshänder Fynn Johannmeyer wird in der kommenden Spielzeit mit Zweitspielrecht ausgeliehen und den rechten Rückraum des TuS 82 Opladen verstärken. Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel: „Er wird nach Absprache in beiden Vereinen trainieren. Im Vordergrund steht die mittelfristige, geduldige Förderung der Spieler mit dem Ziel, sie zu vollwertigen Zweitligaspielern zu entwickeln.“

Nick Braun, Carlos Marquis und Matija Mircic werden den TSV nach dieser Saison verlassen. Braun wurde kein neuer Vertrag angeboten, da mit Pascal Noll und Joshua Reuland zwei Linksaußen unter Vertrag stehen. Barthel: „Wir haben Carlos und Matija die Möglichkeit aufgezeigt, hier in Dormagen weiterhin gezielt gefördert zu werden. Sie haben sich aber gegen das Angebot entschieden, dem zukünftigen TSV-Kader anzugehören.“ Marquis hat sich der HSG Krefeld angeschlossen. Bei Mircic und Braun steht der neue Verein noch nicht fest.


Als Carl Löfström mit seinem achten Treffer 19 Sekunden vor dem Abpfiff das 27:25 für den TSV Bayer Dormagen erzielte, stand der vierte Sieg in Folge gegen den TV Emsdetten fest. Das letzte Tor von Sören Kress kam zu spät für eine mögliche Punkteteilung. Die 1077 Zuschauer im TSV Bayer Sportcenter sahen eine nach taktischen Gesichtspunkten ausgerichtete Begegnung, die vor allem von ihrer Spannung lebte. Neben Löfström war insbesondere TSV-Schlussmann Janis Boieck der Matchwinner mit zehn Paraden in der zweiten Hälfte - und einem Tor.

Nach zuletzt drei Niederlagen wollte der immer noch durch mehrere Ausfälle gebeutelte TSV gegen die Münsterländer doppelt punkten, um weiterhin der ersten Tabellenhälfte der 2. Handball-Bundesliga anzugehören. Zumindest etwas aufatmen konnte Trainer Dusko Bilanovic, da Jakub Sterba wieder dabei war und auch Andre Meuser immerhin für mehrere Phasen aufs Spielfeld zurückkehrte. Der lange Linkshänder trug mit seinem Einsatz dazu bei, dass Allrounder Ian Hüter notwendige Pausen einlegen durfte. Hinter der Bank mussten aber nach wie vor Julian Köster, Eloy Morante Maldonado, Heider Thomas und Jan Reimer Platz nehmen.

Aaron Ziercke, der in der Vorwoche Daniel Kubes als Trainer abgelöst hatte, wollte mit seiner umgebauten Mannschaft an den Auftaktcoup gegen den ASV Hamm anschließen. Zunächst konzentrierte sich Neuzugang Aivis Jurdzs auf seine Rolle als Ballverteiler und überließ dem im rechten Rückraum spielenden Rechtshänder Sven Weßeling die Aufgabe des Schützen. Mit seinem dritten Treffer sorgte Weßeling für das 5:5 nach zehn Minuten. Als der TSV sich auf die Spielweise eingestellt hatte, präsentierte Jurdzs sein Wurfrepertoire und sorgte mit einem Doppelpack für Emsdettens erste Zwei-Tore-Führung (11:9). Mit ebenfalls zwei Toren gelang dem immer wieder am Kreis gesuchten Carl Löfström der erneute Ausgleich. Doch weiterhin legte der Tabellenvorletzte vor und verschaffte sich mit dem 15:13-Vorsprung zur Pause einen gute Ausgangsposition.

Die allerdings hatte nach dem Seitenwechsel nur einen kurzen Bestand: Die TSV-Fans jubelten über die Tore von Ante Grbavac und Benni Richter. Und die zunehmende Begeisterung galt Janis Boieck, der Sven Bartmann im Dormagener Tor abgelöst hatte. Boieck wartete mit einer Fülle von Glanzparaden auf und war mit einem platzierten Wurf ins leere TVE-Tor für die erste Führung in der zweiten Spielhälfte verantwortlich (17:16). Da sich aber auch sein Gegenüber Konstantin Madert mehrfach bestens auszeichnen konnte, blieb es eng. Bis hin zum 25:25 in der 58. Minute ging kein Team mit mehr als einem Treffer in Führung. Dann aber machte der TSV sich auf in Richtung Saisonsieg Nr. 12: Den nach einem Foul an Löfström fälligen Strafwurf netzte Richter sicher zum 26:25 ein. Anschließend wehrte Boieck den Wurf von Sören Kress ab, der TSV lief den nächsten Angriff. Doch die Schiedsrichter pfiffen Schritte gegen Ian Hüter. Der wiederum war kurz drauf hellwach, ahnte den Passweg von Weßeling zu Jurdzs, fing den Ball ab und spielte ab auf den mitgelaufenen Löfström. Der ließ Madert keine Chance und löste den Siegesjubel aus.

„Janis hat heute ein hammergutes Spiel gezeigt“, lobte Dusko Bilanovic seinen Torwart und darüber hinaus Carl Löfström und Benni Richter, „der das Spiel gesteuert hat.“ Einen „tollen Kampf“ bescheinigte der Trainer seiner gesamten Auswahl und war froh über diesen „Arbeitssieg“. Aaron Ziercke stellte fest, dass „sich keiner über ein Unentschieden beschwert hätte. Am Ende war Dormagen cleverer.“

Gegensätzlicher kann es kaum kommen: Am kommenden Freitag, 6. März, spielt der TSV beim Tabellenführer HSC 2000 Coburg. Im Sportcenter geht es am Samstag, 14. März, weiter mit der Partie gegen Schlusslicht HSG Krefeld.

TSV Bayer Dormagen - TV Emsdetten 27:26 (13:15)
Dormagen: Bartmann (4 Paraden), Boieck (ab 31., 10 Paraden, 1 Tor); Reuland (3/2), Görgen, Meuser (1), Richter (6/3), Löfström (8), I. Hüter (2), P. Hüter, Braun (n.e.), Sterba (2), Grbavac (4), Mircic (n.e.).
Emsdetten: Madert (10 Paraden), Paske (bei 2 7m); Weischer (n.e.), Kress (4), Terhaer, Toom (n.e.), Kolk (n.e.), Schliedermann (2), Dräger (4), Urban, Damm (1), Holzner (5/2), Weßeling (3), Jurdzs (7), Schalles.
Schiedsrichter: Linker / Schmidt.
Zuschauer: 1077.
Zeitstrafen: 4:10 Minuten.
Siebenmeter: 5/6:2/3 (Madert hält gegen Reuland - Holzner wirft an den Pfosten).
Spielfilm: 1:2, 5:3, 6:6, 8:9 (19.), 9:11, 12:12, 12:14, 13:14, 13:15 - 15:15, 17:16, 19:18 (40.), 19:20, 20:21 (48.), 23:24, 25:24 (56.), 25:25, 27:25 (60.), 27:26.

 


Gerade auch in schwierigen Zeiten hofft der TSV Bayer Dormagen auf die Unterstützung durch möglichst viele Fans: „Aufgrund von Verletzungen stehen uns nicht alle Spieler zur Verfügung. Deshalb brauchen wir umso mehr Hilfe von der Tribüne“, sagt Trainer Dusko Bilanovic vor der Partie gegen den TV Emsdetten. Das elfte Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga pfeifen die Schiedsrichter Frederic Schmidt und Sascha Linker (Recklinghausen / Bochum) am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online. Die Abendkassen öffnen um 18.30 Uhr.

Zweitliga-Dino Emsdetten versucht gerade, den Schalter umzulegen und den drohenden Abstieg zu verhindern. In der letzten Woche wurde Trainer Daniel Kubes beurlaubt, der seit 2014 Verantwortung bei den Münsterländern trug. Nachfolger ist mit dem früheren deutschen Nationalspieler Aaron Ziercke ein alter Bekannter: Der 48-Jährige coachte bis zum Frühjahr 2019 den TuS N-Lübbecke, war zuvor in Rostock und Minden tätig. Mit seinem neuen Klub feierte Ziercke, in Personalunion auch lettischer Nationalcoach, am letzten Samstag den 31:27-Erfolg gegen den ASV Hamm-Westfalen. Ein neuer Spieler setzte dabei die Akzente: Emsdetten hatte noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und einen Wechsel im halblinken Rückraum vorgenommen: Der Niederländer Jorn Smits hat den Verein verlassen, auf der Position spielt nun Aivis Jurdzs. Der 36-jährige lettische Nationalspieler, der für Hannover und Leipzig in der 1. Liga spielte, stellte seine Wurfqualitäten mit zehn Treffern gegen Hamm unter Beweis. Zuvor hatte er bei der 24:26-Niederlage in Ferndorf vier Tore erzielt. Ein neues Gesicht auch auf der rechten Angriffsseite: Der 122-fache slowakische Nationalspieler Tomas Urban (30) „wird uns mit seiner Erfahrung im Abstiegskampf helfen“, betonte TVE-Geschäftsführerin Heike Schürkötter. Der Linkshänder kann im Rückraum und auf Rechtsaußen spielen.

Im Hinspiel feierte der TSV den ersten Auswärtssieg der Saison 2019/20. Die Mannschaft drehte die Partie nach einem zweimaligen Vier-Tore-Rückstand in der letzten Viertelstunde und gewann mit 30:27 (11:12). Bester Dormagener Werfer war mit sechs Treffern Eloy Morante Maldonado. Am Freitag wird der Mittelmann ebenso wie Linksaußen Pascal Noll und Heider Thomas verletzungsbedingt fehlen. Jakub Sterba macht Fortschritte und wird vermutlich dabei sein. Auch Julian Köster und Andre Meuser würden gerne spielen. Das letzte Wort dazu kommt vom Arzt.

„Die gesunden Spieler haben Karneval gut überstanden und fleißig trainiert“, stellt Dusko Bilanovic fest und kündigt an: „Wir erwarten Emsdetten mit Respekt, werden aber den Kampf annehmen und die Punkte hier behalten.“ Das soll mit einer ähnlich starken Abwehr wie gegen Rimpar gelingen. „Nur vorne müssen wir uns dann schlauer anstellen.“


Die Zeichen standen schon vor der Partie des 22. Spieltages nicht gut: Der TSV Bayer Dormagen musste am Samstagabend ohne sechs Stammspieler beim besser platzierten TuS N-Lübbecke antreten. Der kannte kein Pardon, gewann mit 36:25 (18:13) und behält den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen. Der TSV rutschte auf Tabellenrang 9 mit dem ausgeglichenen Punktekonto 22:22. Nächster Heimgegner ist der TV Emsdetten am kommenden Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr. Tickets gibt es unter anderem im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online.

„Nettelstedt nutzte unseren dünnen Kader aus“, sah TSV-Trainer Dusko Bilanovic mit Blick auf die schwierige personelle Situation. Nach Pascal Noll, Andre Meuser und Heider Thomas musste auch Eloy Morante Maldonado (Kniebeschwerden) passen. Julian Köster brachte vom DHB-Lehrgang Fußprobleme mit, die einen Einsatz nicht zuließen. Und Jakub Sterba konnte wegen der Schmerzen am Sprunggelenk nicht auflaufen. Mit Moritz Görgen stand immerhin auf Rechtsaußen eine gute Alternative zur Verfügung. TuS-Trainer Emir Kurtagic: „Wir wussten, dass Dormagen aus personellen Gründen nicht viel wechseln konnte. Und dass wir auch daher als klarer Favorit hier heute Abend ins Rennen gegen würden. Aber gerade solche Spiele können dann sehr gefährlich werden.“ Am Anfang war das tatsächlich der Fall. Der TSV spielte gut mit, ließ sich auch vom 1:4-Rückstand nicht irritieren und ging in der 9. Minute zum zweiten Mal in Führung (6:5). Bis zum 10:9 nach einer Viertelstunde blieben die Rheinländer dran.

Doch dann schlichen sich mehrere Fehler ins Dormagener Spiel ein. Nettelstedt profitierte auch von falschen Entscheidungen der Gäste und setzte sich bis auf 14:9 ab. Nur einmal konnte der TSV noch bis auf drei Tore verkürzen - beim 15:12 in der 25. Minute. Die Vorentscheidung bahnte sich bereits bald nach dem Seitenwechsel an: Den Pausenvorsprung 18:13 bauten die Westfalen bis zur 37. Minute auf 22:13 aus. Anschließend wehrte der TSV sich gegen die zweistellige Niederlage, die aber letztlich doch nicht verhindert werden konnte. Das 36:25 ist zugleich die höchste Niederlage der Saison.

Mit Fynn Johannmeyer und Tim Mast hatte Dusko Bilanovic auch zwei A-Jugendliche mit nach Lübbecke genommen. „Bei diesem Spielverlauf hätte ich den Beiden mit einem Einsatz keinen Gefallen getan, wenn schon gestandene Spieler Probleme gegen die individuell starken Nettelstedter haben“, betonte der Trainer. „Ich gehe davon aus, dass Fynn und Tim auch so wichtige Erfahrungen sammeln konnten.“

TuS N-Lübbecke - TSV Bayer Dormagen 36:25 (18:13)
N-Lübbecke: Tatai (10 Paraden), Jepsen ( 1 P.); Becvar (2), Genz (3), Walczak (2), Bechtloff, Ebner (2), Gierak, Bagaric (2), Strosack (5/1), Mundus, Spohn (7), Schade (2), Orlowski (6), Speckmann (5).
Dormagen: Bartmann (4 Paraden), Boieck ( 1 P.); Johannmeyer, Reuland (7/6), Görgen (3), Richter (6/2), Löfström (2), I. Hüter (4), Mast, P. Hüter (2), Braun, Sterba, Grbavac (1), Mircic.
Schiedsrichter: Bona / Frank.
Zuschauer: 1517.
Siebenmeter: 1/1:8/10 (Tatai hält gegen Reuland und Richter).
Zeitstrafen: 10:4 Minuten.
Spielfilm: 0:1, 4:1 (5.), 5:6 (9.), 8:6, 10:9 (15.), 14:9 (19.), 15:12, 18:12 (28.), 18:13 - 22:13 (37.), 27:18 (46.), 36:25.



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