In der Vorwoche stand die Ahlener SG vor einer großen Überraschung, verlor nur knapp bei Spitzenreiter Eintracht Hagen mit 30:31. Am Samstag will das Team von Sascha Bertow mehr: "Wir haben die Sensation nur um einen Spieltag verschoben, um direkt mit Euch zu feiern...", lautet die Ansprache an die Fans auf der Facebookseite der SG vor dem Spiel gegen den TSV Bayer Dormagen. Der wiederum will die Heimniederlage gegen Lemgo vergessen lassen und seine makellose Auswärtsbilanz beibehalten. Das sechste Auswärtsspiel der Dormagener wird um 18 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen angepfiffen. Auf eine Siegesfeier in der heimischen Halle wartet der aktuelle 12. der 3. Bundesliga West schon länger: Zuletzt gewann der Aufsteiger am 16. September mit 23:22 gegen Volmetal.

Der verletzte Schlussmann Andreas Tesch wird den Gastgebern weiterhin fehlen. Doch die Kollegen Pavol Niroda und Sven Kroker haben längst gezeigt, dass sie sich hinter Tesch nicht verstecken brauchen. Zu den Leistungsträgern gehören die Brüder Kevin (Linksaußen) und der Bundesliga erfahrene Kreisläufer Björn Wiegers. Erfolgreichster Werfer ist Rückraumspieler Marvin Michalczik, der 46 seiner insgesamt 60 Tore von der Siebenmeterlinie erzielte und damit der beste "Vollstrecker" der gesamten Staffel ist. "Ahlen kann eine starke 6:0-Abwehr spielen", sagt TSV-Trainer Alex Koke.

Ob Eloy Morante Maldonado die Fahrt nach Ahlen mitmacht ist noch offen. Der junge Spielmacher legte aufgrund einer Erkrankung eine Trainingspause ein. Ansonsten hofft Koke, dass sich niemand im heutigen Abschlusstraining verletzt. Noch nicht so weit ist Rechtsaußen Frederik Spinner, der aber schon wieder intensiver trainieren kann und vermutlich zur Rückrunde die Mannschaft verstärken kann. Übrigens: Am Sonntag wollen etliche Spieler beim Dormagener Weihnachtsmarkt ihren Beitrag zur Weihnachtswette der City-Offensive Dormagen leisten. Natürlich ist es für alle angenehmer, dann von einem Erfolg in Ahlen erzählen zu können...


Es gibt diese Spiele, bei denen nicht viel zusammenläuft. Das siebte Heimspiel gegen die Lemgo Youngster war eine solche Begegnung für den TSV Bayer Dormagen, nach der Trainer Alex Koke beim Talk danach nur noch von einem kollektiven Versagen sprechen konnte. Mit zwei Ausnahmen: Der gut aufgelegte Max Bettin erzielte bei der 23:31 Niederlage neun Treffer und Eloy Morante Maldonado sorgte für einen ordentlichen Spielaufbau. Der Blick auf den Spielfilm macht deutlich: Lemgo hatte das Spiel im Griff und baute die Führung bereits in der ersten Hälfte mit dem 18:11 zur Halbzeit so deutlich aus, dass eine Hoffnung auf die Wende bei den Dormagener Fans nicht mehr aufkam. Der mitgereiste Lemgoer Anhang bejubelte indes nach zuletzt vier Niederlagen in Folge die Rückkehr in die Erfolgsspur.

"Wir waren Lemgo heute in allen Belangen unterlegen", monierte Koke vor allem vor allem das Rückzugsverhalten seiner Mannschaft. So gelang den konterstarken Gästen ein Gegenstoß nach dem anderen. Und ansonsten wanderten sie häufig ohne ausreichenden Widerstand durch die löchrige Dormagener Abwehr. "Unsere Torwarte wurden zu oft alleine gelassen", stellte Koke fest. Mit acht abgewehrten Bällen erreichte Sven Bartmann denn auch nicht seine übliche Bilanz. Auf der anderen Seite "haben wir Mark van den Beucken zum Weltmeister geworfen." Der Niederländer (13 Paraden) konnte sich immer wieder gerade bei flachen Würfen auszeichnen, obwohl seine Stärken im Training angesprochen wurden. Lemgos Coach Christian Plesser war mit der Abwehr- und besonders der disziplinierten Angriffsleistung seines Teams zufrieden. Und für seinen Tainerkollegen hatte er Trost parat: "Mir ging es nach der 21:34-Pleite in Hagen vor einer Woche ähnlich wie dir heute."

Die dritte Heimniederlage wird der TSV jetzt aufarbeiten und die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Ahlen am kommenden Samstag, 3. Dezember, um 18 Uhr beginnen.

TSV Bayer Dormagen - HSG Handball Lemgo II 23:31 (11:18)
Dormagen: Bartmann, Genz; Bettin (9), Pötzsch (1), Bongaerts (1), Eisenkrätzer (1), I. Hüter, Kübler (2), P. Hüter (1), Brüren (4/2), Morante Maldonado (3), Stutzke (1).
Lemgo: van den Beucken (1), Benjamin; Brüggemeier, Harnacke, Vorlicek (8), Zerbe (5/1), Engelhardt (2), Binder, Rydergard, Hübscher (9/3), Brass (2), Waldhof (3), Lemke (1).
Schiedsrichter: Aniol / Gillmann.
Zuschauer: 868.
Zeitstrafen: 4:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/3:4/5 (Bettin scheitert an van den Beucken - Bartmann hält gegen Zerbe).
Spielfilm: 1:1, 4:7 (10.), 6:8, 7:14 (20.), 10:15, 11:18 - 17:22 (40.), 20:26 (49.), 23:31.


Im vorletzten Heimspiel des Jahres erwartet der Tabellendritte an diesem Samstag, 26. November, den Sechsten der 3. Liga West: Die Schiedsrichter Jürgen Aniol und Holger Gillmann (Düsseldorf / Krefeld) pfeifen das Spiel zwischen dem TSV Bayer Dormagen und den Lemgo Youngsters um 19 Uhr im TSV Sportcenter an. Tickets gibt es noch im Vorverkauf in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58, oder auch online. Die Abendkassen öffnen am Samstag um 18 Uhr.

"Die junge, hungrige Mannschaft ist für ihr sehr gutes Tempospiel bekannt", hat TSV-Coach Alex Koke beim Videostudium ein Lemgoer Team gesehen, das "in dieser Saison durchaus für Furore gesorgt hat." Nach einem Traumstart mit 13:1-Punkten kassierte die Auswahl von Christian Plesser zuletzt allerdings vier Niederlagen, drei davon in fremden Hallen. Im vierten Auswärtsspiel in Folge will Lemgo nach eigener Aussage "den Bock umstoßen" und wieder Punkte einfahren. Genau diese Punkte will der TSV aber behalten und den dritten Rang verteidigen. Koke: "Mit einer konzentrierten Leistung sind wir in der Lage, das Spiel zu gewinnen. Doch dürfen wir uns nicht solche Fehler erlauben, die wie zuletzt in Krefeld den Gegner wieder ins Spiel bringen." Der Niederländer Mark van den Beucken ist ein hervorragender Torwart, sagt Koke, der weitere talentierte Spieler gesehen hat: "So wie es sich für den Unterbau einen Bundesligisten gehört."

Der TSV kann bis auf Pascal Kern mit einem nahezu kompletten Kader in die Begegnung gehen. Linksaußen Jan Hüfken trainiert in den nächsten Wochen dreimal mit der 1. Mannschaft und zweimal mit der Zweiten, die er auch in den kommenden Meisterschaftsspielen verstärken soll. "Nach seiner Verletzung ist es für ihn wichtig, dass er durch Spielpraxis wieder an die 1, Mannschaft herangeführt wird", betont Alexander Koke. Im aktuellen Tribünentalk geht Ian Hüter nicht zuletzt auf die Partie gegen Lemgo ein.


„Glücklich, aber nicht unverdient“. Dieses Fazit konnten die Trainer beider Mannschaften nach dem 28:27 (15:15)-Erfolg des TSV Bayer Dormagen bei der HSG Krefeld durchaus unterstreichen. In der überaus spannenden Begegnung wechselte die Führung erstaunliche neun Mal. Und selbst nach dem Drei-Tore-Vorsprung der Gäste in der 56. Minute (27:24) war noch nichts entschieden. Die beiden Punkte waren erst eingefahren als KC Brüren  22 Sekunden vor dem Abpfiff das 28:26 für den TSV erzielte. David Breuer stellte per Siebenmeter nur noch den Endstand her. Dormagen bleibt damit auswärts ohne Punktverlust und klettert wieder auf den dritten Tabellenrang der 3. Bundesliga West. Das nächste Heimspiel bestreitet die Mannschaft von Alexander Koke am kommenden Samstag, 26. November, um 19 Uhr im TSV Sportcenter gegen die HSG Handball Lemgo.

Der Spielverlauf in der Sporthalle Königshof folgte einem gewissen Schema: Dormagen legte vor, Krefeld antwortete mit der eigenen Führung. Dabei profitierten beide Teams häufig von individuellen Fehlern des Gegners. So machten Dario Polman und Maik Schneider innerhalb von 13 Sekunden aus dem 6:7 das 8:7 für die HSG, als der TSV zu nachlässig agierte. Auf der anderen Seite fing die Dormagener Abwehr mehrfach Bälle ab und kam dadurch zu erfolgreichen Gegenstößen. Dabei zeichneten sich vor allem Pascal Noll und auch Max Bettin aus.

Nach dem Seitenwechsel lag der TSV einige Male mit zwei Toren vorne, geriet aber doch wieder in Rückstand, weil jetzt Stefan Nippes im Krefelder Kasten mit guten Paraden aufwartete und der TSV nach einem Wechselfehler kurzzeitig nur mit vier Spielern abwehren konnte. Das 22:21 in der 43. Minute sollte aber die letzte HSG-Führung sein: Kevin-Christopher Brüren mit drei Treffern und Pascal Noll sorgten jetzt für das 25:22, das noch ausbaufähig schien. Aber Bettin und Koke scheiterten an Latte und Pfosten. So kamen die Gastgeber vor 500 Zuschauern wieder näher, kamen aber nicht zum Ausgleich, weil Sven Bartmann (insgesamt 12 Paraden) einen Strafwurf von David Breuer und einen freien Ball von Tim Gentges hervorragend abwehrte. Der TSV schaffte durch Ian Hüter und Bettin den erneuten Drei-Tore-Vorsprung, dem Krefeld nur noch zwei Tore entgegensetzen konnte. „Ich bin glücklich, dass wir dank der guten Mannschaftsleistung gegen die starken Krefelder gewinnen konnten“, lobte Spielertrainer Alex Koke seine Auswahl.

HSG Krefeld - TSV Bayer Dormagen 27:28 (15:15)
Krefeld: Ruch, Nippes; Breuer (5/2), Hombrink (1), Görden (6), Schneider (3), Plhak (1), Gentges (3), Rommelfanger, Kuhfuss, Pagalies (4), Buhre (4), Polman (3).
Dormagen: Bartmann, Broy; Bettin (6/1), Pötzsch, Koke (1), Eisenkrätzer (1), I. Hüter (1), Kübler (1), Noll (7/1), P. Hüter (2), Brüren (8), Morante Maldonado, Stutzke (1).
Schiedsrichter: Hillebrand/Umbescheidt.
Zuschauer: 500.
Zeitstrafen: 10:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/4:2/3 (Bartmann hält gegen Breuer, Görden und Noll werfen an den Pfosten).
Spielfilm: 2:1 (4.), 2:4 (7.), 8:7, 8:9, 11:9 (21.), 14:14, 14:15, 15:15 – 16:18, 19:18, 21:20, 22:21 (43.), 22:25 (48.), 24:27, 26:27, 26:28, 27:28.


Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Leichlingen will der TSV Bayer Dormagen an diesem Samstag, 19. November, gerne seine makellose Auswärtsbilanz beibehalten. Doch die Partie bei den angeschlagenen Krefeldern dürfte der Mannschaft von Alexander Koke sicher alles abverlangen. "Nach einem Drittel der Saison scheinen Hagen und Neuss eine gewisse Sonderrolle in der Liga zu spielen", sagt TSV-Coach Alex Koke. "Aber Krefeld gehört mit Leichlingen, Lemgo und uns zu den stärksten Verfolgern, auch wenn die Mannschaft aufgrund von personellen Problemen zuletzt nicht ganz ihr Leistungsvermögen erreichte." Das Spiel wird in der Sporthalle Krefeld-Königshof, Johannes-Blum-Straße 101, um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Christopher Hillebrand und Stefan Umbescheidt (Kaiserau) angepfiffen.

"Obwohl wir in Hagen leider mit einem auf den ersten Blick fürchterlichen Ergebnis (29:40) wieder nach Hause fahren mussten, hatten wir einer Mannschaft, die gespickt ist mit vielen ehemaligen Erst- und Zweitligaspielern, extreme Schwierigkeiten gemacht - so lange unsere Kräfte reichten", betont Krefelds Trainer Olaf Mast. "Wir müssen schon an unser Limit kommen, um die anspruchsvolle Aufgabe gegen den TSV erfolgreich zu bewältigen", rechnet Mast auch mit einer "ordentlichen Fangemeinde" aus seiner Heimatstadt Dormagen. Um den nach den Langzeitverletzungen von Stephan Pletz und Michael Heimansfeld kleiner gewordenen Kader zu ergänzen, will die HSG kurzfristig einen neuen Spieler verpflichten. Die Suche nach einem erfahrenen Handballer, der das Team stabilisieren könne, laufen auf Hochtouren. Zuletzt hatte Krefeld schon mit der Rückholaktion von David Breuer überrascht.

Von einer optimalen Vorbereitung auf die Partie in Krefeld kann Alex Koke nicht sprechen. Aufgrund von schweren Erkältungen und einer Streptokokken-Infektion bei Gertjan Bongaerts und Jan Hüfken konnte der Coach in dieser Woche nur mit einer kleinen Trainingsgruppe arbeiten. Da mit einem Einsatz von Fredrik Genz kaum zu rechnen ist, dürfte vermutlich Matthias Broy zusammen mit Sven Bartmann das Torwart-Duo bilden. Die Niederlage gegen Leichlingen "haben wir nicht mehr extrem thematisiert", erklärt Koke. "Jeder hat sicher erkannt, dass man ein solches Spiel nur gewinnen kann, wenn man über die vollen 60 Minuten konzentriert spielt." Alle Spieler sollten sich im Übrigen im Selbststudium ihre "guten und auch eher schlechten Aktionen" ansehen. Koke hat die individuellen Sequenzen für jeden einzelnen zusammengeschnitten, teilweise mit Kommentaren verbunden und in die gemeinsame Dropbox gestellt. Er hofft, dass die jeweils ein oder zwei Videominuten auch tatsächlich angeschaut werden. "Denn sie machen richtiges und auch falsches Verhalten in bestimmten Aktionen deutlich."

Aufgrund der "Movember-Aktion", die von der pronova BKK unterstützt wird, hat der TSV eine Sonderausgabe des Tribünentalks veröffentlicht: HIER


Das Team des TSV Bayer Dormagen ist um eine Erfahrung reicher: Trotz einer 10:3-Führung nach knapp einer Viertelstunde gab die Mannschaft von Alex Koke beide Punkte an den Leichlinger TV ab. Nach 60 Minuten, in denen immer wieder Hoffnung auf zumindest einen Zähler aufkeimte, hieß es vor 914 Zuschauern im TSV Sportcenter 29:31 für die jubelnden Gäste. Gerade der hohe Vorsprung brach dem TSV offenbar das Genick: "Das lief am Anfang einfach zu leicht", stellte TSV-Trainer Alex Koke beim "Talk danach" fest. Doch aus dem vermeintlichen Selbstläufer wurde erst eine Leichlinger Aufholjagd und dann der Versuch einer Wende. Es blieb die Enttäuschung. Auch bei Koke, der seine eigene Leistung selbstkritisch bewertete: "Ich war schlecht."

Für den platziert werfenden und auch als Anspieler überzeugenden Lukas Stutzke gab es wie auch für den ebenfalls sicher vollstreckenden Linksaußen Pascal Noll und den mehrfach gegen frei werfende Leichlinger parierenden Sven Bartmann immer wieder Szenenapplaus. Die Gastgeber hatten die Partie im Griff - doch die Rechtsrheinischen ließen sich vom hohen Rückstand nicht irritieren. Die kurzzeitige doppelte Manndeckung und die Rückkehr zur defensiveren Variante bremste die Dormagener Angriffsbemühungen aus. Zudem stellte der beste LTV-Werfer Valdas Novickis jetzt seine Qualitäten unter Beweis. Blieb der TSV zunächst noch in Führung, so schaffte Tim Hilger den ersten Ausgleich zum 13:13 in der 27. Minute. Ein kluges Anspiel von Max Bettin verwandelte Noll zum erneuten Vorsprung, doch Novickis sorgte für den Gleichstand zur Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel lag der LTV erstmals vorne, ehe Koke und zweimal Noll das 17:15 herstellten. Mit dem Vorsprung war es dann bald wieder vorbei. Die Partie nahm an Spannung zu, nachdem der Liga-Torschützenkönig Mike Schulz mit einem Dreher das 22:19 für die Gäste markierte. Danach drehte der TSV noch mal auf, der wendige Ian Hüter traf in der 47. Minute zum 23:23 - das war aber auch der letzte Ausgleich des Spiels. Der LTV legte nun ständig vor, führte plötzlich erneut mit drei Toren (30:27), ehe Ian Hüter und Jonny Eisenkrätzer bis auf einen Treffer verkürzten und Fredrik Genz mit mehreren starken Paraden weitere LTV-Tore verhinderte. Nach einer umstrittenen Zeitstrafe gegen Eisenkrätzer nutzte aber Henning Padeken die Lücke in der Abwehr und entschied das Spiel.

"Wir waren diesmal nicht als Favorit nach Dormagen gekommen. Vielleicht hat uns das auch geholfen", meinte Leichlingens Teamkoordinator Jens Buss. "Hinten raus war sicher auch etwas Glück dabei." Probleme in der Abwehr waren für Alex Koke ein Grund für die zweite Saisonniederlage, gleichzeitig die zweite im TSV Sportcenter. Die genaue Analyse des Spiels soll mit dazu beitragen, die weiße Auswärtsweste zu behalten: Am kommenden Samstag, 19. November, spielt der TSV bei der HSG Krefeld, die am gestrigen Freitagabend in Hagen mit 29:40 verlor.

Statistik:
TSV Bayer Dormagen - Leichlinger TV 29:31 (14:14)
Dormagen: Bartmann, Genz; Bettin, Bongaerts, Koke (3), Eisenkrätzer (1), I. Hüter (3), Kübler (2), Noll (10/4), P. Hüter, Brüren (2), Stutzke (8).
Leichlingen: Vukas, Fuchs; Lange (1), Hilger (4/1), Hansen (4), Novickis (9), Lajnef (2), Padeken (4), Schulz (6/1), Barwitzki (n.e.), Zechmeister (n.e.), Kreckler (1).
Schiedsrichter: Buttke/Clausing.
Zuschauer: 914.
Zeitstrafen: 8:6 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:2/3 (Bartmann hält gegen Schulz).
Spielfilm: 5:1 (7.), 10:3 (14.), 10:8 (19.), 13:13 (27.), 14:14 - 14:15, 17:15, 18:20 (40.), 19:22, 23:23, 25:28, 27:30, 29:30, 29:31.


Der TSV Bayer Dormagen leiht Julian Mumme mit sofortiger Wirkung bis Saisonende an den TV Aldekerk aus. Der aktuelle Spitzenreiter der Nordrheinliga ist der Heimatklub des 19-Jährigen, der in den nächsten Monaten bei beiden Vereinen trainieren wird. Auch Aldekerks Trainer Achim Schürmann freut sich auf die Zusammenarbeit mit Mumme, der bereits an diesem Samstag im Heimspiel gegen Homberg das Trikot des niederrheinischen Traditionsklubs tragen wird.

"Wir erhoffen uns eine stetige Weiterentwicklung von Julian, dem wir aktuell aufgrund unserer Kaderzusammensetzung keine regelmäßigen Spielanteile garantieren können", sagt TSV-Trainer Alex Koke. "Aber wir werden seine Entwicklung natürlich weiter eng begleiten. Bei Aldekerk wird er auch nachhaltige Erfahrung in der Abwehr sammeln können."


Das Spiel in Korschenbroich hat Trainer Alex Koke ohne weitere Blessuren überstanden: "Nach sieben Wochen Verletzungspause war es ein schönes Gefühl, wieder mit meinen Spieler gemeinsam auf dem Feld zu stehen und um Punkte zu spielen", sagt der Spielertrainer des TSV Bayer Dormagen. Deshalb wird er an diesem Freitag, 11. November, gegen den Leichlinger TV auch wieder zur Verfügung stehen. Ob der 37-Jährige so lange spielen wird wie beim 27:26-Erfolg in Korschenbroich hängt sicher auch vom Verlauf der Partie ab. Koke: "Mit Leichlingen erwartet uns der letztjährige Meister der 3. Liga West und eine starke Mannschaft mit gut ausgebildeten Spielern. Trotzdem wollen wir das Spiel zuhause gewinnen." Der Anpfiff der Schiedsrichter Hendrik Buttke und Mark Clausing (Lemförde) im TSV Sportcenter erfolgt um 20 Uhr. Tickets im Vorverkauf gibt es in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58, und online. Die Abendkassen öffnen um 20 Uhr.

Bei den letzten Vergleichen im Sportcenter im Jahre 2013 erzielte Leichlingen jeweils 28 Tore, der TSV aber 38 bzw. 35 und gewann damit beide Heimspiele. Auch wenn LTV-Trainer und Manager Frank Lorenzet vor der Saison eher tiefstapelte, so zeigte der Titelverteidiger doch bisher sehr gute Leistungen und liegt mit 13:5-Punkten zwei Plätze hinter dem TSV auf Platz 5 der 3. Liga West. Großen Anteil an den bisherigen sechs Siegen hat der von Ratingen gekommene Rechtsaußen Mike Schulz, der mit 74/21 Treffern die Torschützenliste der 3. Liga West anführt. "Er gehört sicher zu den besten Rechtsaußen der Liga", sagt Koke. Der LTV verfügt zudem mit den Routiniers Valdas Novickis, Tim Hilger und David Kreckler über eine Menge Erfahrung. Hinzu kommen auf allen Positionen talentierte Spieler wie Linksaußen Moritz Barwitzki, der auch schon mal das Trikot des TSV Bayer Dormagen trug.

Der TSV kann wieder aus dem Vollen schöpfen. Koke: "Der Einsatz von KC Brüren hatte keine Auswirkungen auf sein Fußgelenk, er wird spielen können." Pascal Kern, der zuletzt wegen eines grippalen Infekts pausieren musste, ist wieder ins Training eingestiegen. Und für die A-Jugendlichen lässt der Spielplan einen Einsatz zu: Das ungeschlagene Team von Ulli Kriebel hat sein nächstes Spiel am kommenden Sonntag, 13. November, um 15 Uhr gegen das noch sieglose Schlusslicht JSG NSM-Nettelstedt.

Am Freitag findet auch eine Aktion der Dormagener Mannschaft im Rahmen der Aktion "Movember" statt, die von der Pronova BKK unterstützt wird. Zuschauer können Fotos zum Beispiel mit Schnäuzer von sich machen lassen. Spenden für die Männergesundheit werden gerne angenommen. Direkt zu der Movember-Informationsseite: HIER
Über den Movember sprechen auch Fredrik Genz und Julian Mumme im aktuellen Tribünentalk.
Wer nicht ins Sportcenter kommen kann, hat die Möglichkeit, das Spiel per Livestream bei Rhein-Live.tv zu verfolgen.


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