TSView – der Wochenblick des TSV mit Paul Scholl
Erstes Zweitliga-Tor vor heimischer Kulisse, kurz darauf die Verkündung des ersten Profivertrages für die kommende Saison: Für Linksaußen Paul Scholl waren die vergangenen Tage etwas ganz Besonderes. Im TSView spricht er über seinen emotionalen Premierentreffer gegen Lübbecke, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung und seine Ziele mit dem TSV.
Paul, beim Heimspiel gegen Lübbecke ist dir dein erstes Tor gelungen – wie hast du diesen Moment auf dem Feld erlebt und was bedeutet er dir persönlich?
„Das war für mich überragend, direkt im ersten Einsatz mein erstes Tor zu machen. Ich war sehr glücklich, dass der Ball auf jeden Fall reingegangen ist. Trotzdem musste der Fokus sofort wieder auf dem Spiel liegen, deshalb habe ich mich auf dem Feld nicht allzu lange gefreut. Danach habe ich viel Zuspruch bekommen und konnte mich dann in Ruhe richtig darüber freuen.“
Du hast für die kommende Saison deinen ersten Profivertrag unterschrieben – was bedeutet dieser Schritt für dich persönlich und welche Ziele verbindest du damit?
„Das bedeutet mir total viel. Ich spiele schon sehr lange Handball und schon immer hier in Dormagen. Deshalb bedeutet es mir enorm viel, dass ich mir diesen Traum hier erfüllen kann. Jetzt versuche ich, möglichst schnell Fuß zu fassen und mich als gestandener Spieler zu entwickeln.“
Du standest nun schon ein paar Mal im Kader der Zweitliga-Mannschaft. Wie würdest du dich selbst als Spieler beschreiben?
„Da ich auf Außen spiele, würde ich mich als trickreich beschreiben – und auch ein bisschen frech, das gehört auf der Position dazu. Außerdem bin ich schnell. Das sind die Attribute, mit denen ich mich am ehesten beschreiben würde.“