Der Sohn des ehemaligen Dormagener Spielers Joachim Sproß rettete dem HSC 2000 Coburg am letzten Samstag einen Punkt: Linksaußen Felix Sproß traf dreimal in der Schlussphase gegen Aue und erzielte auch das entscheidende 26:25 fünf Sekunden vor Schluss. "Umso mehr ist der eine Punkt gegen Aue wert, den wir vor kurzem geholt haben", sagt TSV-Trainer Dusko Bilanovic. Das wenig berauschende Spiel in Wilhelmshaven ist vergessen, "wir haben es aufgearbeitet und uns seit Anfang der Woche ganz auf unser Heimspiel gegen Coburg am Freitag konzentriert." Die Partie des 24. Spieltages wird am Freitag, 1. März, um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Fabian Friedel und Rick Herrmann aus Aue im TSV Bayer Sportcenter angepfiffen. Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64, online und an den Abendkassen, die eine Stunde vor Spielbeginn öffnen. Übrigens: Wer kostümiert in der Halle erscheint, bekommt ein Freigetränk gratis.

Die Gäste haben vor der Saison einen "Coburger Weg" kreiert, der ein erfolgversprechendes Modell für die Zukunft sein soll. Mit einer Mischung aus "talentierten Akteuren und erfahrenen Korsettstangen" will der Club wieder in die 1. Liga einziehen. Dabei gingen die Verantwortlichen nicht unbedingt davon aus, dass dieses Ziel in dieser Saison umgesetzt werden kann. Trainer Jan Gorr: "Unser Ziel ist es, zu den sieben, acht Teams zu gehören, die sich um die vordersten Platzierungen streiten." Aktuell steht der Klub auf dem zweiten Aufstiegsplatz mit vier Punkten Rückstand auf Balingen und einem Punkt vor Nordhorn-Lingen. Vier der bisherigen fünf Niederlagen kassierte Coburg auswärts. Die beiden letzten Auswärtsspiele in Dresden (27:35) und Nordhorn (21:29) wurden verloren. "Wir haben derzeit eine gewisse Wackeligkeit im Spiel, besonders in der Abwehr", beobachtete Gorr.

Die Bilanz aus TSV-Sicht ist negativ: Vier der bisherigen sieben Spiele gegen Coburg wurden verloren, es gab zwei Siege und ein Remis. Die Niederlage im Hinspiel fiel mit 21:37 deftig aus und steht als höchster Misserfolg in der Saisonbilanz. Die Zahlen auf der Anzeigetafel sollen am Freitag natürlich anders aussehen: "Wir müssen und werden unsere in den ersten beiden Heimspielen des Jahres gezeigte Abwehrstärke wiederfinden", sagt Bilanovic. "In Wilhelmshaven war die Defensive viel zu lieb." Üblicherweise geht der Tabellenzweite gegen den Viertzehnten als Favorit aufs Spielfeld, doch "wir können frei aufspielen und haben unser tolles Publikum hinter uns", kündigt Bilanovic eine engagierte Leistung bis zum Abpfiff an. Seine einzige Sorge: "Die Grippewelle setzt immer noch mehreren Spielern zu."


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