„Die Situation ist ernst. Aber wir werden - wie viele andere auch - den Kopf nicht in den Sand stecken. Aus vielen Gesprächen und schriftlichen Nachrichten wissen wir, dass die Dormagener Handballförderer und -fans die Situation richtig einschätzen und voll hinter uns stehen“, sagt Björn Barthel. Der Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen GmbH und sein Team in der Geschäftsstelle arbeiten mit Hochdruck daran, die sich aus der Corona-Krise ergebenden Konsequenzen zu ziehen. Das Hauptziel auch des Dormagener Zweitligisten: „Wir wollen die Saison nach Möglichkeit zu Ende zu spielen - was natürlich abhängig ist von der weiteren Entwicklung der Pandemie sowie den politischen und behördlichen Rahmenbedingungen“, betont Barthel. Dabei ist er durchaus zuversichtlich, weil er aus Kontakten zu den übrigen 35 Handball-Bundesligisten das große Interesse an gemeinsamen Lösungen vernommen hat.

Der TSV unternimmt im Rahmen seiner Möglichkeiten alles, um die weitere Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Barthel: „Wir kommen unserer Vorbildfunktion nach und wollen damit unseren Teil dazu beitragen, schnellstmöglich den Handballbetrieb wieder aufnehmen zu können. Bis es so weit ist, müssen wir allerdings diverse Maßnahmen ergreifen und konsequent umsetzen.“ Dazu gehören:
- Das gemeinsame Training wurde eingestellt. Die Spieler haben von Trainer Dusko Bilanovic individuelle Fithaltepläne bekommen.
- Der regelmäßige Austausch mit Spielern und Trainern erfolgt unter anderem über Telefonkonkurrenzen.
- Die Geschäftsstelle ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Das Team ist aber insbesondere per E-Mail (info@handball-dormagen.de) zu erreichen.

Handballer engagieren sich ehrenamtlich
Björn Barthel und Marketingleiterin Jil Falkenstein begrüßen, dass Spieler des Handball-Bundesligisten sich spontan bereit erklärt haben, Solidarität zu zeigen und sich im Rahmen des ehrenamtlichen Hilfeangebots in Dormagen engagieren. „Die Handballer, die zeitlich dazu in der Lage sind, stehen auf der Liste der Stadt und helfen etwa betagten Menschen bei Alltagsarbeiten wie zum Beispiel beim Einkaufen“, erklärt Falkenstein. „Der Handball gibt damit etwas zurück von der Unterstützung, die der Verein in der aktuellen Situation erhält und mit Blick auf die Zukunft des Profisports benötigt“, macht Barthel deutlich. Die Dormagener Bürger-Hotline ist telefonisch unter 02133 257 555 zu erreichen.


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