TSV Bayer Dormagen und Vinzent Bertl lösen Vertrag einvernehmlich auf

Der TSV Bayer Dormagen und Rückraumspieler Vinzent Bertl gehen künftig getrennte Wege. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, den ursprünglich noch bis zum Sommer 2027 laufenden Vertrag des 22-Jährigen einvernehmlich aufzulösen. Zum 1. September wechselt Bertl zum Drittligisten SV 04 Plauen-Oberlosa.
Bertl kam Anfang Dezember 2024 vom SC DHfK Leipzig per Zweitspielrecht an den Höhenberg. Zur Saison 2025/26 erfolgte schließlich der feste Wechsel in die Zweitliga-Mannschaft des TSV Bayer Dormagen.
Verletzungsbedingt konnte der Rückraumspieler sein Potenzial beim TSV allerdings nur phasenweise zeigen. Ungeachtet dessen brachte sich Bertl während seiner Zeit in Dormagen stets engagiert in die Mannschaft ein und stellte sich in den Dienst des Teams.
„Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim TSV und für die Erfahrungen, die ich in Dormagen sammeln durfte. Auch wenn meine Zeit hier durch die Verletzungen nicht immer einfach war, habe ich mich in der Mannschaft und im Verein sehr wohlgefühlt. Ich wünsche dem gesamten Team und dem TSV für die laufende Saison viel Erfolg und alles Gute“, sagt Bertl.
„Durch seine Verletzungen konnte Vinzent hier leider nie so richtig ankommen, was mir für ihn persönlich sehr leidtut. Trotzdem hat er sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich wünsche ihm für die Zukunft vor allem, dass er gesund bleibt. Dann bin ich mir sicher, dass er noch eine tolle Karriere im Leistungssport vor sich hat“, sagt TSV-Cheftrainer Julian Bauer.
Auch Michiel Lochtenbergh, Sprecher des Wirtschaftsbeirates, dankt Bertl für seinen Einsatz: „Wir haben gemeinsam mit Vinzent offen über seine sportliche Situation und seine Perspektive gesprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Vertragsauflösung für beide Seiten die beste Lösung ist. Vinzent hat sich während seiner Zeit beim TSV jederzeit professionell verhalten. Es ist wirklich sehr schade, dass er durch seine Verletzungen nicht sein Potenzial zeigen konnte, denn mit seinen Qualitäten hätte er der Mannschaft sicherlich geholfen. Dafür gebührt ihm unser Dank. Wir wünschen ihm bei seinem neuen Verein vor allem Gesundheit, viel Spielzeit und sportlichen Erfolg.“


