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Niederlage im ersten Ligaspiel: Dormagen verliert zuhause gegen Elbflorenz

1. Mannschaft | 31. August 2026
Für den TSV gab es im ersten Ligaspiel eine deutliche Niederlage. Foto: Heinz Zaunbrecher

Der TSV Bayer Dormagen musste im ersten Ligaspiel der neuen Saison eine Niederlage hinnehmen. Gegen den Vorjahres-Dritten HC Elbflorenz Dresden verlor das Team von Trainer Julian Bauer mit 31:38 (16:21).

Lange auf Augenhöhe

Dabei begegneten die Dormagener dem favorisierten Gast aus Dresden in der ersten Hälfte lange auf Augenhöhe. So entwickelte sich in der Anfangsphase eine umkämpfte Begegnung mit wenigen Treffern.

Nach dem 1:0 für Dormagen gingen die Gäste zwar mit 3:1 in Führung, doch der TSV ließ sich zunächst nicht abschütteln. Über 4:4 und 6:6 blieb die Mannschaft von Trainer Julian Bauer in Schlagdistanz.

Beim Stand von 7:10 nahm Bauer in der 18. Minute seine erste Auszeit und justierte noch einmal nach. Mit Erfolg: Florian Boehnert verkürzte in der 23. Minute auf 12:13 und brachte den TSV damit wieder bis auf einen Treffer heran.

Technische Fehler werden konsequent bestraft

Doch Dresden reagierte mit einer eigenen Auszeit – und anschließend kippte die Partie. Beim TSV schlichen sich nun zu viele Fehler ein. Aus dem knappen 12:13 wurde innerhalb kurzer Zeit ein 13:17. Bis zur Pause konnten die Gäste ihren Vorsprung sogar noch weiter ausbauen. Mit einem 16:21 aus Dormagener Sicht ging es in die Kabinen.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Mannschaften zeigte sich dabei weniger bei den Fehlwürfen. Hier lagen beide Teams mit insgesamt 19 beziehungsweise 20 nahezu gleichauf. Deutlicher war die Differenz bei den technischen Fehlern: Während Dresden lediglich sechs verzeichnete, standen beim TSV am Ende 14 zu Buche.

„Wir können mit dem Ergebnis auf keinen Fall zufrieden sein, mit dem Spiel an sich schon ein bisschen mehr. Ich finde, so weit weg waren wir eigentlich nicht“, bilanzierte Cheftrainer Julian Bauer. Gerade mit der Abwehrarbeit zeigte er sich phasenweise zufrieden: „In der ersten Halbzeit verteidigen wir vernünftig in der 5:1, da kamen wir aber viel zu selten rein. Jeder technische Fehler, den wir im Angriff gemacht haben, wurde sofort mit einem Tempo-Tor bestraft. Wir haben einfach zu viele technische Fehler in der ersten Halbzeit gemacht.“

Guter Positionsangriff reicht nicht zur Wende

Dormagen erwischte zunächst den besseren Start in den zweiten Durchgang und verkürzte den Rückstand schnell auf drei Treffer. Noch einmal keimte die Hoffnung auf, die Partie gegen den Vorjahres-Dritten drehen zu können.

Doch auch diesmal reagierten die Gäste. Nach einer Dresdner Auszeit in der 37. Minute gelang es dem TSV nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Stattdessen setzte sich der HC Elbflorenz zunehmend ab und spielte seine Führung in der Schlussphase konsequent aus.

Bauer sah dennoch auch im zweiten Durchgang positive Aspekte: „In der zweiten Halbzeit haben wir einen hervorragenden Positionsangriff gespielt, aber wir waren auf der Anzeigetafel einfach zu weit weg.“

So stand am Ende für den TSV zum Auftakt in die neue Zweitliga-Saison eine 31:38-Heimniederlage gegen einen starken Gegner aus Dresden. Insbesondere die ersten gut 20 Minuten und der Positionsangriff nach der Pause zeigten jedoch, dass die Dormagener durchaus auf Augenhöhe agieren können.

Zwei Auswärtsspiele vor dem Derby

Für den TSV geht es nun zunächst zweimal in der Fremde weiter. Am kommenden Samstag gastiert das Team von Julian Bauer beim VfL Lübeck-Schwartau, anschließend steht die Auswärtspartie beim TuS N-Lübbecke auf dem Programm. Am 18. September kehrt der TSV dann ins heimische Sportcenter zurück. Dort wartet mit dem Derby gegen den TUSEM Essen das nächste Highlight der noch jungen Saison.

Die Spielstatistik:

TSV Bayer Dormagen vs. HC Elbflorenz Dresden: 31:38 (16:21)

TSV:
Deekens, Simonsen; Krist, Leun (3), Leis (4), Boehnert (3), Kriescher, Köster (2), Böckenholt (3/2), Strosack (7/3), Schmidt (2), Scholl (1), Manders (2), Sondermann (2), Hein (1), Trainer: Julian Bauer

HCE: Mallwitz, Cantegrel; Bensch (1), Meyer-Siebert (3), Norberg (4), Dierberg (1/1), Preußner (4), Bláha, Skopár (2), Aktas, Stavast (3), Greß (6), Fuhrmann (4), Löser (7), Seidler (2), Trainer: André Haber

SR: Gimmler/Rips
Zeitstrafen: 2/4 Minuten
Siebenmeter: 5/8, 1/1
Zuschauer: 1032

Spielverlauf: 1:0 (4.), 1:3 (5.), 4:4 (9.), 6:6 (12.), 6:9 (20.), 10:11 (25.), 12:15, 13:17, 16:21 (30) – 18:21 (36.), 20:25 (38.), 22:22 (42.), 25:25 (48.), 25:30 (52.), 26:32 (58.), 26:34 (60./EN)

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