Bis zum heutigen Tage konnte die TSV Bayer Dormagen Handball GmbH bereits 260.000 Euro für die laufende Saison durch die breite Unterstützung der Handball-Familie generieren.

Somit besteht unter vollständiger Berücksichtigung der seitens der Mannschaft und Geschäftsstelle erklärten Gehaltsverzichte in einer Gesamthöhe von 225.000 Euro für die laufende Saison 2023/24 keine Insolvenzgefahr mehr. Der Spielbetrieb kann bis zum 30. Juni 2024 geordnet weitergeführt werden.

Die Bemühungen des Umfeldes des TSV Bayer Dormagen Handball und der Sanierungs-Task-Force sind nunmehr darauf gerichtet, eine Reduzierung der erklärten Gehaltsverzichte zu ermöglichen und die wirtschaftliche Ausgangs-Situation für die Saison 24/25, die noch eine sechsstellige Unterdeckung im voraussichtlich unteren Bereich ausweist, möglichst zeitnah weiter zu stabilisieren.

Für die bis zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgte, wirklich mehr als herausragende Unterstützung in einer äußerst schweren Ausnahmesituation möchten wir uns von ganzem Herzen bei allen Beteiligten bedanken!

Besonders danken möchten wir an dieser Stelle Bürgermeister Erik Lierenfeld, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sowie Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz von der IHK Mittlerer Niederrhein für deren außergewöhnliches Engagement für den TSV Bayer Dormagen Handball.

Björn Barthel, Geschäftsführer TSV Bayer Dormagen Handball GmbH
Frank Neuenhausen, Geschäftsführer TSV Bayer Dormagen e.V.

Jörg Föste

Dr. Marc D'Avoine

Dr. Peter Kluth


„Wir haben heute gar nichts auf die Platte gebracht. Heute hat über 60 Minuten nur einer Leistung gebracht und das war das Publikum. Es war heute trotzdem bis zum Schluss Unterstützung da. Das rechne ich Euch hoch an“, so ein maßlos enttäuschter Dormagener Trainer Matthias Flohr nach der deutlichen 31:38 (12:20)-Heimniederlage gegen den TV Hüttenberg.

Die Dormagener Wiesel liefen vor der neuen Saisonbestmarke von 1.379 Zuschauern gegen eine gut aufgelegte Hüttenberger Mannschaft von Beginn an der Musik hinterher. Nach dem 1:1-Ausgleich durch Peter Strosack (2. Minute) brach das TSV-Angriffsspiel früh zusammen.

Die 3:2:1-Deckung der Mittelhessen bereitete den Gastgebern enorme Probleme. Ein technischer Fehler und Ballverlust reihten sich an den Nächsten, sodass die Gäste die Einladungen dankend annahmen.

Bereits nach elf Minuten nahm Flohr beim Stand von 4:8 die erste Auszeit und brachte den nach seiner in Hamm erlitten Platzwunde am Kopf leicht angeschlagenen Ian Hüter. Doch was die Dormagener personell auch versuchten, die Fehlerquote blieb hoch und der Rückstand wuchs stetig an.

Mit 12:20 ging es in die Halbzeitpause, auch weil die Abwehr samt Torhüter keine mittel gegen die Hüttenberger Angriffe fand. „Das war keine Aggressivität, kein Zupacken, kein Aufbäumen, keine Emotionen, keine Torwartleistung. Dazu zu viele technische Fehler im Angriff. Dass wir nach dem schlechten Start, so schnell zusammenbrechen, darf nicht passieren“, fasste Flohr das Geschehen auf dem Spielfeld zusammen.

Nach der Pause ging es zunächst nahtlos so weiter und nach 46 Minuten führten die Gäste bereits mit 32:20, ehe ein 5:0-Lauf dem TSV etwas Milderung verschaffte. Geburtstagskind Florian Träger, er wurde 21, konnte in dieser Phase ein wenig auf sich aufmerksam machen.

Dass der TSV die zweite Halbzeit noch mit 19:18 gewann, ging in der Gesamtgemengelage unter und ist auch kein Trost in Anbetracht der dürftigen Leistung.

„Das war unser erstes richtig schlechtes Spiel in dieser Saison. Das darf uns nicht wieder passieren. Die Mannschaft ist jetzt sehr geknickt. Wir werden die Themen ansprechen und Sonntag wartet schon der vielleicht stärkste Gegner in dieser Liga“, so Flohr mit Blick auf die Partie beim 1. VfL Potsdam.

Die Spielstatistik:

TSV Bayer Dormagen – TV Hüttenberg 31:38 (12:20)
TSV:
Juzbasic (1 Parade), Simonsen (1 Tor, 7 P); Reuland (1), Boehnert (3), Kremp (1), Rehfus (2), I. Hüter (1), Reimer (6/4), Schroven (1), Strosack (2), P. Hüter, Träger (4), Schmidt (1), Pauli (3), Steinhaus (3), Sondermann (2); Trainer: Matthias Flohr.
TVH: Grazioli (5 Paraden), Rüspeler (2 P); Schwarz (3), Kirschner (3), Weber (4), Zörb, Reichl (2), Rüdiger, Hofmann, Leunissen (2), Klein (2), Kompenhans (9), Scheibel, Schreiber (2), Kuntscher (11); Trainer: Stefan Kneer.
SR: Jaros/Thrun (Waldstetten/Lauterstein). – Z: 1.379. – Zeitstrafen: 6:6 Minuten (P. Hüter, Träger, Schmidt – Zörb/zweimal, Schwarz). – Siebenmeter: 6/4:0 (Reimer an den Pfosten/30., Rüspeler hält gegen Reimer/56.) – Spielverlauf: 0:1 (1.), 1:1 (2.), 2:3 (4.), 4:9 (13.), 7:14 (20.), 12:20 (30.) – 15:26 (36.), 18:31 (45.), 20:32 (46.), 25:32 (48.), 26:36 (53.), 30:37 (59.), 31:38 (60./EN).


Die vierte Ausgabe der Saison 2023/24 ist online!

Zum Interview des Monats haben wir uns mit Peter Strosack getroffen. Der 29 Jahre alte Rechtsaußen verriet uns unter anderem, warum er an den Höhenberg zurückgekehrt ist, wie es derzeit mit dem Sportstudium aussieht und wie wichtig ihm Freundschaften sind.

Dazu Infos über die kommenden vier Gegner, INTEAM-Steckbriefe mit Peter Strosack, Jan Reimer und Florian Träger sowie aus der Rubrik „TSV-Historie“ eine Story über die Saison 2003/04.

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Die Sache mit dem Finger!

Im Februar 2022 hatten wir uns entschlossen - auch aus Gründen der Nachhaltigkeit - auf die gedruckte Ausgabe des Wiesel Inside Magazins zu verzichten. Ein Schritt, hinter dem wir auch nach wie vor zu einhundert Prozent stehen und für uns nur ein Baustein auf dem Weg in die richtige Richtung in diesen Zeiten ist.

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Einen Punkt trennen in der 2. Handball-Bundesliga den Tabellenfünfzehnten TSV Bayer Dormagen und den Dreizehnten TV Hüttenberg. Nun treffen die beiden Tabellennachbarn am Mittwoch in Dormagen (Anwurf: 19.30 Uhr) aufeinander.

Am vergangenen Wochenende erlebten beide Teams ein dramatisches Ende ihrer Partien. Doch während die Dormagener in letzter Sekunde beim ASV Hamm mit 27:28 unterlagen, kamen die Hüttenberger daheim nach einem Drei-Tore-Rückstand beim 32:32 gegen die HSG Nordhorn noch zu einem Punktgewinn.

Somit liegen die Mittelhessen nun einen Punkt vor den Rheinländern und wollen diesen Vorsprung möglichst halten, wenn nicht gar ausbauen, wie TVH-Trainer Stefan Kneer verriet: „Wir wollen auf das Spiel von Nordhorn aufbauen und wie in der letzten Englischen Woche, in der wir das erste Spiel ebenfalls unentschieden gespielt und das zweite gewonnen haben, nun auch in Dormagen nachlegen. Wenn wir an die Leistung gegen Nordhorn anknüpfen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das auch schaffen werden.“

Kneers Pendant Matthias Flohr hat naturgemäß etwas dagegen und ist gewillt, mit seinen Wieseln den dritten Heimsieg der Saison einzufahren, um in der Tabelle wieder am TVH vorbeizuziehen. Dabei wird neben der eigenen Defensivstärke unter anderem von Nöten sein, die gute 3:2:1-Abwehr der Gäste auszuhebeln.

„Auf diese unangenehme Deckung müssen wir uns besonders gut vorbereiten. Darüber hinaus gilt es, Spielmacher Ian Weber in den Griff zu bekommen“, so Dormagens Coach, der sich seinerseits um „seinen Spielmacher Ian“ sorgt.

Denn Ian Hüter zog sich in der letzten Aktion in Hamm eine Platzwunde am Kopf zu und musste genäht werden. Genau wie beim am Knie verletzten Sören Steinhaus gibt die medizinische Abteilung des TSV alles, um beide Akteure für Mittwoch spielfähig zu bekommen.

Der Ausfall der beiden besten Feldtorschützen wäre ein herber Verlust für das junge Wieselteam, wenngleich auch die Mannschaft schon so manchen personellen Rückschlag in dieser Saison gut verkraftet hat.

Apropos Schützen: Das Spiel steht unter dem Motto „Dormagener Schützenvereine unterstützen die Wiesel“. Neben ermäßigten Karten für Mitglieder von Schützenvereinen (Karten der Kategorie C kann man statt für 11 Euro für 5 Euro bis Mittwoch 12 Uhr unter info@dormagen-handball.de bestellen) erhält jeder Schütze in Uniform an der Abendkasse eine Freikarte.

Die Zweitligabilanz TSV – TVH:

Heim: 9 Spiele – 7 Siege, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen.
Auswärts: 10 Spiele – 7 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen.
Gesamt: 19 Spiele – 14 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen.
Letzte Saison: 29:27 (H) – 28:30 (A).

Anwurf: Mi., 29.11.2023, 19.30 Uhr, TSV Bayer Sportcenter, Dormagen.
SR: Nicolas Jaros/Felix Thrun (Waldstetten/Lauterstein).

TV: Der Streamingdienst Dyn überträgt per livestream:
Dyn - TSV Bayer Dormagen - TV 05/07 Hüttenberg


Der TSV Bayer Dormagen hat in der 2. Handball-Bundesliga zwar erneut seine bisher Auswärtsstärke demonstriert, doch beim Aufstiegsmitfavoriten und Bundesliga-Absteiger ASV Hamm-Westfalen sprang beim unglücklichen 27:28 (14:16) diesmal nichts Zählbares für die Wiesel heraus.

Glück und Pech liegen im Sport halt dicht beieinander. Gelang dem TSV in der Vorwoche durch Sören Steinhaus kurz vor dem Abpfiff in Lübeck noch der vielumjubelte 29:29-Ausgleich, so kassierte man nun in der WESTPRESS Arena zu Hamm quasi mit der Schlusssirene das entscheidende 27:28.

Jan von Boenigk war der entscheidende Akteur in der dramatischen Schlussphase vor der ASV-Saisonrekordkulisse von 2.130 Zuschauern. Nach einem Foul am langen Linkshänder wurde TSV-Kapitän Patrick Hüter rund zwei Minuten vor dem Ende mit der Roten Karte vom Feld geschickt.

26:25 für den ASV zeigte die Anzeigetafel und von Boenigk selbst war es, der den sich bietenden Raum in Überzahl zum 27:25 nutzte. Zwei Tore Rückstand und noch rund eineinhalb Minuten Restspielzeit in Unterzahl – es sah nicht gut aus für die Dormagener.

TSV-Trainer Matthias Flohr nahm eine Auszeit und stellte seine Wiesel für die Crunchtime ein. Ian Hüter war es, der mit seinem sechsten Treffer zunächst auf 27:26 verkürzte.

Dann verpasste der ASV Hamm die Vorentscheidung. Nach einem Foul an Jonathan Dayan gab es Siebenmeter, den allerdings Fabian Huesmann vergab. TSV-Torhüter Martin Juzbasic, der in der 2. Halbzeit in den Kasten für Christian Simonsen rückte, blieb in diesem Duell zum zweiten Mal Sieger und bestätigte seine starke Leistung.

Dann war es erneut der starke Ian Hüter, dem mit seinem siebten Treffer rund 20 Sekunden vor dem Ende der 27:27-Ausgleich glückte. Doch es sollte nicht für einen Punkt reichen, denn da war ja noch von Boenigk…

Besonders bitter aus Dormagener Sicht, dass sich Ian Hüter beim Abwehrversuch gegen den Hammer Angreifer eine Kopfverletzung zuzog und minutenlang benommen am Boden liegen blieb.

„Er hat eine Platzwunde davongetragen und ist auf dem Weg ins Krankenhaus, auch um abzuklären, ob zudem eine Gehirnerschütterung vorliegt“, so TSV-Coach Flohr, der entsprechend bedient war nach dem Abpfiff, zumal auch für Sören Steinhaus nach einem Schlag auf das Knie das Spiel vorzeitig beendet war.

„Das war eine sehr bittere Niederlage heute in Anbetracht des Ergebnisses und der Ausfälle. Wir müssen jetzt regenerieren, nach vorne schauen und sehen, wer am Mittwoch auf der Platte steht“, so der 41-Jährige, der hofft, dass zumindest der erkrankte Lucas Rehfus gegen den TV Hüttenberg (Anwurf: 19.30 Uhr) wieder zur Verfügung steht.

Die Spielstatistik:

ASV Hamm-Westfalen – TSV Bayer Dormagen 28:27 (16:14)
ASV:
Hertlein (10 Paraden), Colodeti (4 P); Huesmann (4/4), Fuchs, Schöttle (1), Artmeier, Schulze (4), Sterba (2), Jungemann (1), Zintel (2), Bornemann (3), Orlowski (1), Dayan (3), Stüber (3), von Boenigk (4), Bauer; Trainer: Michael Lerscht.
TSV: Juzbasic (7 Paraden), Simonsen (4 P); Kriescher (n.e.), Reuland (2/1), Boehnert (4), Kremp (n.e.), I. Hüter (7), Reimer (4/1), Beckers (n.e.), Schroven (2), Strosack (1), P. Hüter, Schmidt, Pauli, Steinhaus (5), Sondermann (2); Trainer: Matthias Flohr.
SR: Kittel/Scharfe (Neuenhagen/Gosen-Neu Zittau). – Z: 2.130. – Zeitstrafen: 2:10 Minuten (Fuchs – Boehnert, Schroven, P. Hüter, Schmidt und Disqualifikation P. Hüter/58.). – Siebenmeter: 6/4:4/2 (Juzbasic hält zweimal gegen Huesmann/34. u. 60. – Hertlein hält gegen Reimer/23., Reimer am Tor vorbei/45) – Spielverlauf: 1:0 (1.), 1:3 (5.), 3:3 (6.), 7:7 (13.), 7:9 (18.), 8:10 (21.), 12:10 (25.), 14:12 (26.), 16:14 (30.) – 16:16 (35.), 18:18 (40.), 20:18 (43.), 22:20 (47.), 22:23 (50.), 25:23 (55.), 27:25 (59.), 27:27 (60.), 28:27 (EN).


In der 2. Handball-Bundesliga hat der Spielplangestalter bereits die zweite Englische Woche vorgesehen. Für den TSV Bayer Dormagen stehen dabei zwei Auswärtsfahrten und ein Heimspiel auf der Agenda.

In der Fremde geht es jeweils sonntags zu den Topteams aus Hamm und Potsdam, die sich derzeit auf den Rängen zwei und drei aussichtsreich im Aufstiegsrennen tummeln, sowie am Mittwoch gegen den Tabellennachbarn TV Hüttenberg.

Zum Auftakt wartet mit dem ASV Hamm-Westfalen in der heimischen Arena (Sonntag, 18 Uhr) das einzige Team der Liga mit noch weißer Weste vor eigenem Anhang. Sechs Spiele, sechs Siege lautet die Bilanz des Teams von Trainer Michael Lerscht bisher.

Dem Bundesliga-Absteiger sind die Dormagener bereits Mitte August in der Vorbereitung begegnet. In Lünen zog man dabei mit 25:34 deutlich den Kürzeren. Für TSV-Trainer Matthias Flohr spielt das Ergebnis ein Vierteljahr später nur noch eine untergeordnete Rolle.

„Der ASV hat uns damals deutlich die Grenzen aufgezeigt. Nun wollen wir beweisen, dass wir uns seitdem auf vielen Ebenen weiterentwickelt haben. Ich bin davon überzeugt, dass wir dem Favoriten einen heißen Kampf liefern werden“, so der 41-Jährige.

Ob Lucas Rehfus (Erkältung) und Frederik Sondermann (Schulter) den Wieseln dann zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Sicher mit dabei ist Jan Reimer, der am Donnertag per Zweitspielrecht erstmals im Kader des Erstligisten Bergischen HC stand, aber dort nicht zum Einsatz kam.

Für das Wiedersehen mit Rechtsaußen Jakub Sterba, der seit dieser Saison das ASV-Trikot trägt, reisen die Dormagener somit als Außenseiter in die gut 100 Kilometer entfernte WESTPRESS Arena. Doch gerade in der Fremde wussten die Rheinländer zuletzt zu überzeugen und konnten dort schon fünf Zähler einsammeln.

Das ist auch Michael Lerscht, der seinen Abschied nach vier Jahren als ASV-Trainer zum Saisonende bekannt gegeben hat, nicht entgangen: „Die Platzierung sollte niemanden täuschen: Uns erwartet wieder eine herausfordernde Aufgabe.“

Die Zweitligabilanz TSV – ASV:

Heim: 6 Spiele – 2 Siege, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen.
Auswärts: 7 Spiele – 1 Sieg, 0 Unentschieden, 6 Niederlagen.
Gesamt: 13 Spiele – 3 Siege, 0 Unentschieden, 10 Niederlagen.
Letzte Saison: keine Spiele.

Anwurf: So., 26.11.2023, 18.00 Uhr, Westpress Arena, Hamm.
SR: Alexander Kittel/Lars Scharfe (Neuenhagen/Gosen-Neu Zittau).

TV: Der Streamingdienst Dyn überträgt per livestream:
Dyn - ASV Hamm-Westfalen - TSV Bayer Dormagen


Der TSV Bayer Dormagen und der Bergische HC haben sich auf ein Zweitspielrecht für Jan Reimer verständigt. Der 22jährige Rechtsaußen kann bereits am Donnerstag für den BHC im Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig auflaufen.

Der Handlungsdruck war aufgekommen, nachdem sich Isak Persson beim Montagstraining einen Fingerbruch zugezogen hatte. Die Ausfallzeit für den Schweden lässt einen Einsatz im Kalenderjahr 2023 wohl nicht mehr zu.


Der TSV Bayer Dormagen hat in der 2. Handball-Bundesliga erneut in der Fremde gepunktet. Das Team von Trainer Matthias Flohr entführte beim 29:29 (15:15) einen verdienten Zähler beim VfL Lübeck-Schwartau.

Die 1.700 Zuschauer in der stimmungsvollen Hansehalle zu Lübeck sahen von der ersten bis zur letzten Sekunde ein Duell auf Augenhöhe und am Ende eine gerechte Punkteilung.

Dass es zum Auswärtspunkt reichte, verdankte der TSV einmal mehr seiner Nervenstärke in Auswärtsspielen. Wie schon bei den Last-Minute-Siegen in Dessau und Großwallstadt kamen die Dormagener in den Schlusssekunden entscheidend zum Torerfolg.

Diesmal war die Ausgangslage in den letzten Sekunden allerdings besonders knifflig, denn die Gastgeber, die ihrerseits in dieser Saison auch schon dreimal hauchdünne Siege einfahren konnten, gingen neun Sekunden vor dem Abpfiff durch Janik Schrader mit 29:28 in Führung und hatten den vierten Heimsieg schon vor Augen.

Matthias Flohr nahm sechs Sekunde vor dem Abpfiff eine Auszeit und nach einem Doppelpass mit Ian Hüter war es Sören Steinhaus, der mit seinem achten Treffer den Endstand zum 29:29 markierte.

„Es war ein temporeiches Spiel. Beide Teams haben sich einige Fehler geleistet, aber das ist normal, wenn zwei Teams mit offenem Visier agieren. Es stand bis zuletzt Spitz auf Knopf und das Remis ist das gerechte Ergebnis“, so Flohr, der besonders zufrieden mit der Schlussphase war.

In der ging es recht turbulent zu. Denn als der TSV Bayer nach einer Disqualifikation gegen Kapitän Patrick Hüter (45. Minute) auch noch Jan Schmidt aufgrund seiner dritten Zeitstrafe (48.) verlor, standen zwei wichtige zentrale Deckungsspieler nicht mehr zur Verfügung. Fortan hielten Frederik Sondermann, Lucas Rehfus & Co. die Deckung zusammen und mit einem gut aufgelegten Martin Juzbasic stand darüber hinaus ein sicherer Rückhalt im Kasten.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wie sie defensiv diese knifflige Situation gemeistert hat und am Ende im Angriff die Coolness bewahrt hat, war spitze. Das ist unter dem Strich ein gewonnener Punkt“, so Flohr abschließend.

Die Spielstatistik:

VfL Lübeck-Schwartau – TSV Bayer Dormagen 29:29 (15:15)
VfL:
Dreyer (5 Paraden), Klockmann (5 P), Conrad, Vésteinsson (3), Leitz, Hagedorn (1), Löfström (3), Skorupa (2), Blaauw (1), Schrader (2), Kretschmer (4), Nickelsen (2), Speckmann (8/2), Geenen, Bruhn (3); Trainer: David Röhrig.
TSV: Juzbasic (10 Paraden), Simonsen (0 P); Reuland (5), Boehnert, Kremp, Rehfus (3), I. Hüter (3), Reimer (1/1), Schroven (2), Strosack (2), P. Hüter (1), Schmidt, Pauli, Steinhaus (8), Sondermann (4); Trainer: Matthias Flohr.
SR: Thöne/Zupanovic (Lilienthal/Berlin). – Z: 1.700. – Zeitstrafen: 8:10 Minuten (Vésteinsson, Löfström. Skorupa, Disqualifikation Löfström/59. – Schmidt/dreimal – Disqualifikation/48., P. Hüter und Disqualifikation P. Hüter/45.). – Siebenmeter: 3/2:2/1 (Juzbasic hält gegen Schrader/20. – Dreyer hält gegen Reimer/53.) – Spielverlauf: 5:5 (9.), 8:8 (12.), 11:8 (16.), 11:11 (19.), 13:14 (25.), 15:15 (28.) – 16:15 (32.), 16:18 (36.), 19:19 (42.), 22:22 (46.),  25:25 (50.), 27:28 (56.), 29:28 (60.), 29:29 (EN).


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