Der TSV Bayer Dormagen bindet das nächste Talent langfristig. U19-Europameister Sören Steinhaus hat seinen Vertrag am Höhenberg bis 2024 verlängert. „Das ist ein sehr erfreuliches Signal eines jungen Spielers, der sein enormes Potenzial schon häufig unter Beweis gestellt hat“, freut sich Walter Haase, sportlicher Leiter beim TSV.

Das Eigengewächs kam in der C-Jugend zum TSV und hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend weiterentwickelt. Das sieht auch Haase ähnlich: „Sören hat gute Werte in allen relevanten Bereichen und ist dazu sehr klar im Kopf“, lobt der sportliche Leiter. Seit dieser Saison gehört Steinhaus regelmäßig zum Zweitliga-Kader des TSV und machte vor allem im Dezember mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Nebenbei spielt der 18-jährige noch in der Jugendbundesliga für die A-Jugend des TSV, mit der er letzte Saison bereits deutscher Vizemeister wurde. „Ich konnte hier eine tolle Ausbildung genießen, dadurch habe ich dem Verein viel zu verdanken und freue mich mit der Vertragsverlängerung auch etwas davon zurückgeben zu können“, erklärt Steinhaus.

Auch beim DHB ist man auf den vielseitigen Rückraumspieler aufmerksam geworden. Nach dem Gewinn der U19-Europameisterschaft in Kroatien im vergangenen Sommer ist der gebürtige Troisdorfer auch fester Bestandteil der U20-Nationalmannschaft unter Trainer Martin Heuberger. Nach der Vertragsverlängerung konzentriert sich Steinhaus jetzt aber auf die anstehende Rückrunde und den Abstiegskampf mit dem TSV: „Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses tolle Team in die 2. Liga gehört, deswegen liegt mein voller Fokus auf dem Klassenerhalt, für den wir gemeinsam alles geben werden.“


Das letzte Heimspiel des TSV Bayer Dormagen haben viele noch in guter Erinnerung. Neben dem 23:19-Erfolg über die HSG Nordhorn-Lingen am Tag vor Heiligabend konnte sich ein weiteres Ergebnis aus TSV-Sicht sehen lassen: So kam dank der vorweihnachtlichen Charity-Aktion des TSV zugunsten der Flutopfer im Ahrtal eine Spendensumme von 750 Euro zusammen. „Das ist ein tolles Ergebnis, mit dem wir so nicht gerechnet haben“, freut sich Marketing-Leiterin Jil Falkenstein über die Spendenbereitschaft der TSV-Fans und betont: „Wir danken jedem Fan, der sich an der Aktion beteiligt hat. Jedes gekaufte Los hilft, die Situation im Ahrtal weiter zu verbessern.“

Die Spendensumme ging komplett an die Initiative „You’ll nevAHR walk alone“ aus Dormagen, die das gesammelte Geld direkt im Ahrtal einsetzt. Denn obwohl die Flutkatastrophe bereits sechs Monate her ist, gibt es noch viel zu tun in den betroffenen Gebieten. Die TSV-Mannschaft hatte sich Ende Juli bereits selbst ein Bild von der Situation gemacht und bei den Aufräumarbeiten mit angepackt.

Auch einige TSV-Fans hatten doppelten Grund zur Freude. Drei Gewinne hatte der TSV ausgelobt, die im Rahmen des „Talk danach“, präsentiert von der Rheinland Versicherung, ausgelost wurden. Alle glücklichen Gewinner waren vor Ort und konnten ihre Gewinne entgegennehmen. Losfee Jan Reimer bewies ein gutes Händchen und zog Melanie und Norbert Karbach als Gewinner des signierten TSV-Banners, was beim immer wieder trommelnden Ehepaar aus dem Fanclub „Fan Power 09“ großen Jubel auslöste. Darüber hinaus freuten sich zwei Fans über ein signiertes Matchworm-Trikot von Andre Meuser, sowie zwei VIP-Karten für ein TSV-Rückrunden-Spiel.

Weitere Informationen über die Initiative und ihre Arbeit finden sich auf der Facebook-Seite und https://www.facebook.com/Helfer.Alex001


Das Testspiel gegen den TuS Opladen kann leider an diesem Dienstag, 25. Januar, nicht stattfinden. Am Abend sagte der Drittligist die im TSV Bayer Sportcenter geplante Begegnung aufgrund von Coronafällen ab.

Der TSV Bayer Dormagen bedauert dies und wünscht den Betroffenen eine schnelle Genesung.


Ein klares Bild zeigt die Tabelle der 2. Handball-Bundesliga nach der Hinrunde eher nicht: Nur sechs Mannschaften haben die geplanten 19 Spiele ausgetragen, zwei Teams weisen lediglich 16 Partien auf. Der TSV Bayer Dormagen gehört zu den vier Vereinen, die bislang 17 mal auflaufen konnten. Mit jeweils drei Siegen und Unentschieden sowie elf Niederlagen liegen die Wiesel auf dem 19. und damit vorletzten Tabellenplatz, der den Abstieg in die 3. Liga bedeuten würde. Den aber wollen die Rheinländer unbedingt vermeiden. „Ich freue mich auf die Aufgabe, mit euch noch enger zusammenarbeiten zu können“, sagte Peer Pütz (30) am Montagabend im TSV Bayer Sportcenter bei der ersten Spielerbegrüßung im neuen Jahr. Der bisherige Co-Trainer hat mit sofortiger Wirkung die Position des verantwortlichen Trainers übernommen und wird dabei von einem Team unterstützt. Hierzu gehören Athletik-Coach Nico Brandt, Torwarttrainer Joachim Kurth, Nachwuchs-Coach David Röhrig und der sportliche Leiter Walter Haase. Zu Beginn des Treffens war auch Dusko Bilanovic anwesend, der sich nach drei Trainerjahren mit einem Kasten Bier verabschiedete und der Mannschaft viel Erfolg wünschte.

Aus verschiedenen Gründen konnten noch nicht alle Spieler das erste Training mitmachen. Mit Ian Hüter und Alex Senden waren aber zwei Rückraumakteure wieder dabei, die dem Team lange fehlten. Hüter ist dabei schon einen Schritt weiter als Senden, „auf die richtige Belastung müssen wir aber natürlich genau achten“, sagt Pütz. So konzentrierte sich Senden zunächst auf Wurftraining ohne Kontakt.

Die Regie der ersten Viertelstunde gehörte Nico Brandt, der vor dem obligatorischen Fußballspiel zum konzentrierten Warmmachen eingeladen hatte. Ein Schwerpunkt der anschließenden Trainingseinheit gehörte der Optimierung des Überzahlspiels im Angriff. Pütz: „Da müssen wir uns unbedingt verbessern.“ Erstmals bei einem Testspiel sind die Wiesel am Dienstag, 25. Januar, ab 20.30 Uhr im Sportcenter zu sehen: Gegner ist dann Drittligist TuS Opladen. Ein weiteres Trainingsspiel findet am Freitag, 28. Januar, 15 Uhr beim Erstligisten Hannover-Burgdorf statt.

Termine der Nachholspiele
Die beiden im letzten Jahr ausgefallenen Heimspiele wurden jetzt terminiert: Gegner am Dienstag, 1. März 2022, ist der ThSV Eisenach, gegen die Eulen Ludwigshafen geht es am Mittwoch, 27. April. Beide Spiele werden wie üblich um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter angepfiffen.


Nach einer umfassenden, sachlichen und intensiven Analyse des ersten Halbjahres der Saison 2021/22 hat Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen die Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit Trainer Dusko Bilanovic mit sofortiger Wirkung zu beenden. „Die Trennung tut mir persönlich leid, gerade auch weil Dusko Bilanovic wesentlichen Anteil daran hatte, dass wir uns in der 2. Bundesliga etablieren konnten“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. „Unter Berücksichtigung aller Aspekte müssen wir nun jedoch feststellen, dass die Basis für eine weitere, erfolgversprechende gemeinsame Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist.“ Bilanovic (50) hatte die Mannschaft Anfang 2019 übernommen.

Interimsmäßig wird der bisherige Co-Trainer Peer Pütz, bis auf Weiteres, die anstehenden Aufgaben übernehmen. Dabei wird er von Torwarttrainer Joachim Kurth und Athletiktrainer Nicolas Brandt unterstützt. Die Vorbereitung auf die Rückrunde der 2. HBL beginnt am kommenden Montag, 17. Januar. Walter Haase wird bis zum Ende der Saison die Funktion des sportlichen Leiters übernehmen und somit näher an die Mannschaft und das Trainerteam heranrücken.

„Wir wünschen Dusko Bilanovic für seinen weiteren Weg als Trainer alles Gute und viel Erfolg“, betont Björn Barthel.


Beim TuS Ferndorf konnte der TSV Bayer Dormagen am 2. Weihnachtsfeiertag nicht an die im Spiel gegen Nordhorn gezeigte Leistung anknüpfen und verlor das letzte Spiel des Jahres mit 22:25. Letztlich brachten die Gastgeber vor 810 Zuschauern ihren 14:8-Pausenvorsprung über die Zeit, auch weil die Wiesel gleich vier Siebenmeter vergaben. Die TSV-Spieler gehen jetzt mit Heimtrainingsplänen in die EM-Pause und treffen sich wieder am 17. Januar. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde der 2. Handball-Bundesliga, in der auch noch die Nachholspiele gegen Ludwigshafen und Eisenach anstehen.

„Mein Comeback habe ich mir auch etwas anders vorgestellt“, sagte Joshua Reuland, der neun Monate nach seinem Kreuzbandriss in der 35. Spielminute eingewechselt wurde. Der Linksaußen erhielt keine Gelegenheit zum Abschluss, schuftete aber intensiv in der Abwehr. In der ersten Hälfte sah er eine Dormagener Offensive, die gegen die Verteidigung des Tabellenletzten wenig ausrichten konnte. Und dann war da auch noch Schlussmann Lucas Puhl, der sich als Meister seines Fachs erwies.

Als Sören Steinhaus nach dem Seitenwechsel das Spielfeld betreten durfte, kam wieder mehr Leben ins Dormagener Angriffsspiel. Eine Veränderung war auch im rechten Rückraum notwendig, als der bereits viermal erfolgreiche Andre Meuser in der 37. Minute die Rote Karte sah: Nachdem Julian Schneider den Linkshänder energisch festhielt, versuchte Meuser sich zu befreien - eine Aktion, die von den Schiedsrichtern offenbar als Revanchefoul bewertet wurde. Jedenfalls durfte der längste Dormagener nicht mehr weiterspielen, Schneider musste für zwei Minuten auf die Bank. Jan Reimer rückte jetzt auf die rechte Außenbahn, Jakub Sterba machte Druck aus dem rechten Rückraum.

Da Martin Juzbasic auch in der zweiten Hälfte nicht wie gewohnt ins Spiel kam, löste ihn Christian Simonsen ab der 44. Minute ein zweites Mal ab. Mit Erfolg: Der 21-Jährige wehrte acht Bälle ab und traf zudem zum 23:19 ins verwaiste Ferndorfer Tor. Da waren noch zehn Minuten zu spielen, in denen die Gäste immer näherkamen und mehrfach beste Möglichkeiten hatten, nach dem 24:22 noch näher an die Siegerländer heranzukommen. Doch nun trumpfte Kai-Bastian Rottschäfer auf, wehrte gleich drei Strafwürfe ab und wurde zu Ferndorfs gefeiertem Helden.

„Ich habe in der ersten Hälfte eine Mannschaft ohne Emotionen gesehen“, kritisierte TSV-Coach Dusko Bilanovic, lobte aber die kämpferische Aufholjagd seines Teams in der zweiten Halbzeit. Die zweite Zeitstrafe gegen Aron Seesing bereits in der 19. Minute habe weh getan. „Wir haben zwei Punkte geholt, mehr aber auch nicht“, machte Ferndorfs Trainer Robert Andersson darauf aufmerksam, dass „wir unbedingt gewinnen mussten, um in der Rückrunde eine Chance zu haben.“

TuS Ferndorf - TSV Bayer Dormagen 25:22 (14:8)
Ferndorf: Puhl (8 Paraden), Rottschäfer (4 P.); Strakeljahn, L. Schneider (4), Persson (1), M. Michel (3), Voss-Fels (7), L. Michel, Siegler (3), J. Schneider (2), Rüdiger (1), Koloper, Ten Velde (4/1), Diebel, Duvancic.
Dormagen: Juzbasic (1 Parade), Simonsen (1 Tor, 8 Paraden); Dasburg, Reuland, Meuser (4), Köster, Biernacki (1), Reimer (3/2), Richter (1/1), Zurga, P. Hüter (5), Sterba (2), Grbavac (1), Seesing, Steinhaus (4), Mast.
Schiedsrichter: Hörath / Hofmann.
Zuschauer: 810.
Zeitstrafen: 14:10 Minuten.
Siebenmeter: 1/2:3/7 (Ten Velde wirft an die Latte - Reimer, Grbavac und Richter scheitern an Rottschäfer, Reimer wirft daneben).
Spielfilm: 3:1, 3:3 (9.), 9:5 (21.), 11:6, 12:8 (28.), 14:8 - 17:13, 19:14 (40.), 24:19 (51.), 24:22 (55.), 25:22.


Ein Sieg zum richtigen Zeitpunkt: Der TSV Bayer Dormagen setzte sich am Vortag des Heiligen Abends mit 23:19 (9:10) gegen den Tabellendritten der 2. Handball-Bundesliga durch und schickte im letzten Heimspiel des Jahres ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Die HSG Nordhorn-Lingen hatte zuvor erst ein Meisterschaftsspiel in Dormagen verloren - im Mai 2001 mit 23:28. Dank einer herausragenden Quote war Jan Reimer der erfolgreichste Werfer der Partie. Der Rechtsaußen ist mit jetzt 41/28 Treffern der drittbeste Wiesel-Schütze.

Das Finale des Jahres findet am 2. Weihnachtstag beim TuS Ferndorf in der Sporthalle Stählerwiese, Am Park in Kreuztal statt. „Wir können mit viel Selbstvertrauen nach Ferndorf fahren und wollen unserem Ziel wieder ein bisschen näherkommen“, sagte Reimer, der am 29. Dezember 21 Jahre alt wird.

Die bewegliche 3:2:1-Deckung der Gäste konnte die TSV-Angreifer zunächst nicht stoppen. Andre Meuser, Jan Reimer von der Siebenmeterlinie und Ante Grbavac sorgten für die 3:0-Führung nach sechs Minuten - auch weil Martin Juzbasic gegen Markus Stegefelt parierte und der Wurf von Georg Pöhle an die Latte knallte. Doch mit zunehmender Spielzeit machten sich die Dormagener Probleme gegen den speziellen Nordhorner Riegel bemerkbar, die technischen Fehler summierten sich auf sieben in der ersten Hälfte. Mit drei Treffern in Folge gelang dem Bundesligaabsteiger in der 24. Minute die erste Zwei-Tore-Führung (9:7), von der die Wiesel sich aber nicht beeindrucken ließen. Zumal sie sich auf ihre hart aber fair agierende Defensive verlassen konnten, gegen die kein einziger Strafwurf ausgesprochen wurde. Benni Richter und Ante Grbavac glichen aus, die Pausenführung 10:9 erzielte Nordhorns Kreisläufer Nils Torbrügge.

Am Ergebnisverlauf änderte sich noch nichts, die Niedersachsen lagen bis zur 40. Minute vorne. Dann kippte die Partie zugunsten der Gastgeber, weil vor allem die pfeilschnellen Sören Steinhaus und Oliver Dasburg mit ihren Durchbrüchen Nordhorns Deckung vor neue Aufgaben stellten. Weil die Lösungsversuche nicht ausreichten, setzte der TSV sich innerhalb von vier Minuten auf 19:15 ab. Der sorgenvolle Blick galt jetzt Martin Juzbasic, der nach einer Abwehr gegen den blass bleibenden Robert Weber in seinem Torkreis liegen blieb. „Ich hatte gegen den Boden geschlagen und verspürte einen stechenden Schmerz“, erklärte der 33-Jährige später. Er konnte nach einer kurzen Pause weitermachen.

Nicht aber Luca de Boer, der in der 52. Minute die Rote Karte sah. Was genau passiert war, konnten die 762 Zuschauer kaum wahrnehmen. Auf jeden Fall spürte Andre Meuser eine fremde Hand im Gesicht und kam zu Fall. Ob es aber die Hand von de Boer war, scheint eher zweifelhaft. Wie dem auch sei, spielentscheidend war das vorzeitige Ausscheiden nicht. Zu souverän verteidigte der TSV die Führung, an der auch die immer offensiver werdende Nordhorner Verteidigung nicht mehr rütteln konnte. Den Schlusspunkt unter ein bemerkenswertes Spiel setzte Jan Reimer mit Tor Nr. 9.

Nordhorns Trainer Daniel Kubes kam erst gar nicht zum „Talk danach“. Warum nicht, begründete Georg Pöhle, der sich bereiterklärte, ein Statement abzugeben: „Die Stimmung in der Kabine war nicht ganz so gut. Der Trainer ist frustriert, hat so viele Sachen im Kopf und sitzt bereits im Bus.“ Die Niederlage tue weh, auch weil „unsere offensive Deckung Dormagen nicht lag. Allerdings haben wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht und scheiterten vorne zu oft. Da waren wir zu hektisch und es kamen ein paar technische Fehler hinzu.“ Für TSV-Coach Dusko Bilanovic war klar: „Wahnsinn, was unsere Abwehr heute gespielt hat. Sören Steinhaus und Oliver Dasburg haben in der zweiten Hälfte richtig Randale gemacht und sind immer wieder mutig in Nordhorns Deckung gegangen. Und Jan Reimer hat von außen alles getroffen. Nach der Pause ging die Mannschaft sehr konzentriert zur Sache und machte nur noch zwei technische Fehler.“

TSV Bayer Dormagen – HSG Nordhorn-Lingen 23:19 (9:10)
Dormagen:
Juzbasic (11 Paraden), Simonsen (n.e.); Dasburg (1), Reuland (n.e.), Meuser (4), Biernacki (1), Reimer (9/4), Richter (3), Zurga, P. Hüter, Sterba, Grbavac (2), Seesing (1), Mast, Steinhaus (2), Eugler.
Nordhorn: Ravensbergen (8 Paraden), Maier (50.-57.); Speckmann (n.e.), Torbrügge (3), Weber (1), Mickal (3), Stegefelt (2), Patzel (1), Fontaine, de Boer (1), Visser, Possehl (6), Wasielewski (1), Pöhle (1), Kalafut (n.e.).
Schiedsrichter: Hillebrand / Umbescheidt.
Zuschauer: 762.
Zeitstrafen: 6:8 Minuten.
Siebenmeter: 4/5:0 (Ravensbergen hält gegen Reimer, der den Nachwurf verwandelt.)
Spielfilm: 3:0, 3:1 (6.), 3:3 (12.), 4:3 (18.), 7:6 (21.), 7:9 (24.), 9:9 (29.), 9:10 - 9:11, 12:12 (37.), 13:14 (39.), 16:14 (47.), 16:15, 19:15 (54.), 21:16 (56.), 21:18, 23:19.

 


Die erfreulichste Nachricht zuerst: Der wegen seines beim Spiel in Nettelstedt Ende März erlittenen Kreuzbandrisses am längsten ausgefallene Spieler Joshua Reuland ist wieder einsatzfähig. „Doch wir werden nichts überstürzen“, sagt TSV-Trainer Dusko Bilanovic. „Vielleicht bekommt er am Donnerstag gegen Nordhorn erste kurze Einsatzzeiten.“ Die Rückkehr des Linksaußen ist auf jeden Fall ein äußerst positives Signal vor dem letzten Heimspiel des Jahres am 23. Dezember. Die Schiedsrichter Christopher Hillebrand und Stefan Umbescheidt (Kaiserau) pfeifen die Partie des 18. Spieltags um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Tickets gibt es online, die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Wer nicht zum Spiel zweier Handball-Traditionsklubs kommen kann: Sportdeutschland.tv überträgt live.

Nicht nur wer dort zuschaut soll eine klare Botschaft wahrnehmen: Am Tag vor Heiligabend hat der TSV das Motto „blau-weiße Weihnachten“ ausgegeben - alle Fans möchten bitte in den Vereinsfarben in die Halle kommen. Außerdem besteht am Schlusstag der Verlosungssaktion zu Gunsten der Flutopfer im Ahrtal die Möglichkeit, interessante Preise zu gewinnen. Beim Talk danach werden die Gewinner eines unterschriebenen Banners aus der letzten Saison, eines Matchworntrikots von Andre Meuser (auch unterzeichnet) und von zwei VIP-Karten für ein Spiel nach Wahl in der Rückrunde gezogen.

Auch wenn das letzte offizielle Spiel zwischen dem TSV und Nordhorn bereits zweieinhalb Jahre zurückliegt, so standen sich beide Teams zu Begegnungen in der Saisonvorbereitung gegenüber. So zuletzt im August in Nordhorn, als sich der Erstligaabsteiger in Bestbesetzung mit 31:21 durchsetzte. Inzwischen sind einige Monate vergangen, in denen die HSG Nordhorn-Lingen sich eher ihrem Saisonziel genähert hat als der TSV. In der Erfolgsbilanz stehen Siege in Hagen, Essen oder auch Dresden - nach drei Niederlagen, aber sechs Siegen in Gastspielen liegen die Niedersachsen in der Auswärtstabelle der 2. Handball-Bundesliga auf dem zweiten Platz hinter Eintracht Hagen. Als Dritter in der Gesamttabelle weist Nordhorn 24:10-Punkte auf und liegt damit in der unmittelbaren Nähe eines Aufstiegsplatzes.

Die personellen Veränderungen hielten sich bei den Niedersachsen nach dem Abstieg in Grenzen. Den Klub verließen Levin Zare, Toon Leenders – der aber für den Notfall immer noch bereitsteht – sowie Philipp Vorlicek, sicher ein herber Verlust: Der Linkshänder hat seine Möglichkeiten auch beim Gastspiel mit seinem neuen Verein Eintracht Hagen in Dormagen angedeutet. Nachfolger im rechten Rückraum ist Johannes Wasielewski, der wie Trainer Daniel Kubes zuvor beim TV Emsdetten aktiv war. Pech für den 24-Jährigen: Er musste wegen eines Mittelfußbruchs operiert werden und konnte nur bedingt auf sich aufmerksam machen. Mit Julian Possehl verfügt die HSG zudem über einen wurfstarken Linkshänder, der mit zehn Treffern entscheidenden Anteil am 29:26-Erfolg gegen Dessau am letzten Sonntag hatte. Ein bekanntes Gesicht auf Rechtsaußen: Robert Weber ist auch im Alter von 36 Jahren aktuell Nordhorns erfolgreichster Schütze mit 90/39 Treffern.


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