Was für ein begeisterndes Spiel.1358 Zuschauer erlebten im TSV Bayer Sportcenter eine großartig funktionierende Dormagener Mannschaft, die erneut einem Tabellenfünften der 2. Handball-Bundesliga keine Chance gab. Der Unterschied zur Partie in Essen: Gegen den VfL Lübeck-Schwartau glänzte der TSV von Beginn an und musste erst gar keinen Rückstand aufholen. "Das war großes Kino" lobte TSV-Trainer Dusko Bilanovic nach dem 31:23-Erfolg am Samstagabend. Mit jetzt 24 Punkten kletterte sein Team auf Platz 13. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Schließlich geht es weiter eng zu in der Abstiegsregion. Da erhält die kommende Begegnung am kommenden Freitag, 5. April, ab 20 Uhr bei Eintracht Hagen eine besondere Bedeutung. Wie schon in Essen freuen die Dormagener Spieler sich auf die Unterstützung von möglichst vielen Fans. Tickets
 

Die deutliche Niederlage wollte Gerrit Claasen keineswegs auf den Ausfall von sechs Spielern schieben. "Ein Sieg wäre auch mit den verbliebenen 13 Spielern möglich gewesen. Aber wir konnten heute einfach nicht umsetzen was wir uns vorgenommen hatten", sagte Lübecks Interimscoach nach den 60 relativ einseitigen Minuten und der ständigen Dormagener Führung ab der ersten Minute. Schon früh hatte der TSV den Gästen die Zähne gezogen - Lübecks Shooter Jan Schult erzielte lediglich ein Tor. Und der mit neun Treffern im Hinspiel überragende Antonio Metzner leistete sich eine Fülle von Fehlern. Gegen eine solch starke Mannschaft wie Lübeck kann man freilich nur bestehen, wenn man seine Aufgaben erfüllt. Und das machten die Dormagener Spieler mit einer großen Spielfreude und einer erneut bärenstarken Abwehr. Der bestens aufeinander abgestimmte Innenblock nahm Torwart Sven Bartmann oft die Arbeit ab.

Vom Feinsten war die Zusammenarbeit zwischen Rückraum und Kreis. Carl Löfström und Patrick Hüter nutzten die meisten Anspiele und gaben Lübecks Torhütern nur wenige Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Der lange Dennis Klockmann, im Hinspiel Garant für Lübecks 31:27-Erfolg, konnte lediglich zwei Bälle abwehren und machte nach 21 Minuten Platz für Marino Mallwitz. Aber auch der konnte die 16:11-Pausenführung der Gastgeber nicht verhindern. Der Vorsprung zur Halbzeit hätte sogar noch höher ausfallen können, nachdem der TSV von 13:9 auf 16:9 davongezogen war. Sei´s drum. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Die torgefährlichen Ian Hüter und Benni Richter machten weiterhin durch Traumanspiele auf sich aufmerksam. Und Lukas Stutzke sorgte in der 48. Minute für den Zehn-Tore-Vorsprung (26:16). Eine kurze Phase der Unaufmerksamkeit ermöglichte den Gästen drei Tore in Folge. Aber ernsthafte Sorgen musste sich kein TSV-Fan machen. Der TSV brachte die Partie sicher nach Hause und konnte auch noch etwas für´s Torverhältnis tun.

TSV Bayer Dormagen - VfL Lübeck-Schwartau 31:23 (16:11)
Dormagen: Bartmann (5 Paraden), Broy (n.e.); Reuland (4), Pyszora (1), Eggert (n.e.), Thomas (1), Löfström (5), I. Hüter (4), Köster (n.e.), Rebelo, Richter (4), P. Hüter (2), Jagieniak (n.e.), Morante Maldonado, Stutzke (5), Wieling (5/4).
Lübeck: Klockmann (2 Paraden), Mallwitz (ab 21., 4 Paraden); Glabisch (4/1), Ottsen (4), Hansen (3), Ranke, Schult (1), Köhler (2), Schrader, Kretschmer (3), Möller (n.e.), Bruhn (3), Metzner (3).
Schiedsrichter: Hörath / Hofmann.
Zuschauer: 1358.
Zeitstrafen: 8:8 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:1/1.
Spielfilm: 3:0 (4.), 5:4, 11:6 (21.), 16:9 (29.), 16:11 - 17:11, 21:14 (37.), 26:16 (48.), 26:19, 28:19, 31:23.


sponsor startseite selectsponsor startseite sparkassesponsor startseite buergelsponsor startseite cityringsponsor startseite egnsponsor startseite brandenburgsponsor startseite therapiezentrumsponsor startseite evdsponsor startseite Orthopaediesponsor startseite ineos