Am 4. "Spieltag der Vielfalt" bot sich den 1125 Zuschauern im TSV Sportcenter eine wahrlich abwechslungsreiche Partie. Die Gäste aus Saarlouis lagen bereits mit 24:20 in Führung als der TSV in der letzten Viertelstunde aufdrehte und schließlich seinen vierten Saisonsieg mit dem dann doch überraschend deutlichen 31:26 (14:14) feiern konnte. Gehörigen Anteil am Erfolg hatte Linkshänder Robin Doetsch - mit sieben Treffern der erfolgreichste Dormagener. Trainer Jörg Bohrmann richtete auch ein dickes Kompliment an den in der 43. Minute eingewechselten Torwart Max Jäger, der mit drei Paraden in entscheidenden Situationen aufwartete.

Saarlouis hatte einen guten Start und führte nach einem "Dreier-Pack" des schnellen Dirk Holzner mit 4:2 - um bald 5:8 zurück zu liegen. Der TSV legte weiterhin mehrfach drei Tore vor, die Gäste ließen sich aber nicht wirklich abschütteln. Vor allem weil der für Torwart Patrick Schulz eingewechselte Darius Jonczyk unspektakulär stark hielt. Die Saarländer hatten sich nach dem Pausenremis einiges vorgenommen und brachten nach dem Seitenwechsel den TSV in arge Verlegenheit. Über 15:18 setzte die HG sich bis auf 20:24 Mitte der zweiten Hälfte ab. Doch urplötzlich kam Leben in die Dormagener Mannschaft. Jörg Bohrmann hatte eindringlich in der Auszeit an seine Jungs appelliert, den Versuch des Schönspielens einfach mal sein zu lassen und sich über den Kampf noch einmal ins Spiel zu bringen. Das Geschehen verlagerte sich auf die rechte Seite, wo immer wieder Rechtsaußen Robin Doetsch gesucht wurde und zum Matchwinner avancierte. Er war es auch, der per Strafwurf den Ausgleich zum 24:24 erzielte. Nach der letzten HGS-Führung war das Eis gebrochen, bei den Gästen lief kaum noch etwas zusammen. Auch dank der intensiven Unterstützung der Fans baute der TSV den Vorsprung Tor um Tor mit einem 7:0-Lauf aus.

"Ich denke jetzt noch nicht an unser nächstes Auswärtsspiel am Sonntag in Rostock", sagte Bohrmann. Jetzt dürfen wir uns erstmal über die zwei Punkte freuen. Dann werden wir uns gezielt auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Wir werden versuchen, uns in Rostock so gut wie möglich zu verkaufen." Goran Suton, dessen Sohn Tim ehemals in Dormagen spielte, erhielt beim "Talk danach" Beifall der Fans für seine Aussage: "Ich bin eng verbunden mit dem TSV und hoffe, dass wir auch in der nächsten Saison in der 2. Liga aufeinander treffen." Durch den Dormagener Erfolg sind beide Klubs näher zusammengerückt. Der TSV liegt nur noch einen Punkt hinter Saarlouis auf Platz 16 der Tabelle. Das nächste Heimspiel trägt der TSV am Donnerstag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr gegen die HSG Nordhorn-Lingen im TSV Sportcenter aus.

TSV Bayer Dormagen - HG Saarlouis 31:26 (14:14)
Dormagen: Bartmann, Jäger (ab 43.); Bettin (4), Genz (4/1), Plaz, Simon (2), Eisenkrätzer, Doetsch (7/2), Kübler (4), Damm (3), Noll, Strosack (3), Marquardt (4).
Saarlouis: Schulz (bis 14. und bei vier 7m), Jonczyk; Krings (1), Faulenbach (3), Leist (3), Janiszewski (1), Spiljak (5), Kessler, Walz (1), Weißgerber, Holzner (10/4), Schulz, Klyuyko, Riganas (2).

Schiedsrichter: Kilp/Maier.
Zuschauer: 1125.
Zeitstrafen: 8:10 Minuten.
Siebenmeter: 3/5:4/4 (Schulz hält gegen Doetsch und Genz).
Spielfilm: 2:1, 2:3, 5:4 (9.), 8:5 (14.), 11:8 (20.), 13:10 (25.), 13:13 (28.),14:14 - 14:15, 15:18 (36.), 18:20 (41.), 20:24 (45.), 24:24 (50.), 24:25 (51.), 31:25 (59.), 31:26.


Zwei Punkte benötigt der TSV Bayer an diesem 13. Spieltag ganz besonders. Denn es geht am Samstag, 22. November, ab 19 Uhr gegen den direkten Tabellennachbarn HG Saarlouis, der als 15. der 2. Bundesliga drei Punkte mehr auf dem Konto hat als der TSV. Eine Niederlage würde den Anschluss an das Mittelfeld erst einmal verbauen. Für Trainer Jörg Bohrmann ist denn auch klar: "Realistisch betrachtet stehen wir unter Druck und sind auch kein Favorit. Die Saarländer können schließlich am Samstag ganz locker aufspielen." Zumal die Gäste eine größere Erfahrung besitzen. Und mit Siegen in Aue und Emsdetten sowie dem bisher einzigen Erfolg gegen Spitzenreiter Leipzig aufwarten können. Zuletzt verlor die HG allerdings mit 22:29 daheim gegen Bad Schwartau.

Bohrmann hofft darauf, dass die Deckung mit dem wieder spielfähigen Kapitän Dennis Marquardt steht und sich nicht wie in Baunatal so oft ausspielen lässt. Und vorne muss einfach getroffen werden. "Die Jungs haben oft genug gezeigt, dass sie es können", erinnert der Coach. Auch dank des 4. Spieltags der Vielfalt, der der TSV zusammen mit dem städtischen Integrationsrat veranstaltet, werden mehr Zuschauer erwartet als zuletzt gegen Bad Schwartau. In Dormagen ansässige Migrantenorganisationen informieren an mehreren Ständen über ihre Arbeit und bieten Kulinarisches aus ihren Heimatländern an. Erstmals dabei sind Vertreterinnen des Vereins Kultur und Integration aktiv in Dormagen. „Handball ist längst ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Wo kann man einfacher so viele Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenbringen?“ fragt Marketingleiter Tobias Plaz vom TSV Bayer Dormagen. Gemeinsam mit dem Integrationsrat bietet der Verein daher die Gelegenheit, sich bei dem Heimspiel über neue Mitbürger in Dormagen zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Unterstützt wird diese Initiative vom Chempark Dormagen. „Handball ist ein gutes Stück Dormagen. Für uns ist es deshalb eine Ehre, bei dieser Initiative mitzumachen“, stellt Mehmet Güneysu, der Vorsitzende des Integrationsrates, den „verbindenden Charakter des Sports“ heraus.


An Infoständen gibt es Informationen über den Jugendmigrationsdienst (JMD) und den Verein Kultur und Integration aktiv in Dormagen (KIaD). Auf dem Speiseplan stehen die Angebote: Brasilianisch/Spanisch (diverse Tortillas, nur Kaltspeisen), Indisch (verschiedene kalte und warme Spezialitäten), Karibisch (verschiedene Spezialitäten, kalt und warm), Russisch/Kasachisch (Verschiedenes, auch Süßes, angeboten mit Tee und Brotgetränk).


Nun war es doch nur ein Punkt, den der TSV Bayer Dormagen bei seinen beiden Gastspielen in dieser Woche holen konnte. Nach dem 22:22 in Essen verlor die Mannschaft von Jörg Bohrmann am Sonntag beim Mitaufsteiger GSV Eintracht Baunatal mit 32:35 (14:14). In der Tabelle hat die Niederlage keine unmittelbare Auswirkung, da der TSV weiterhin den 16. Platz belegt und auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert. Allerdings ist jetzt auch Schlusslicht Baunatal nur noch zwei Zähler vom TSV entfernt.

Bereits nach zehn Minuten musste Jörg Bohrmann seine Deckung umstellen: Dennis Marquardt konnte aufgrund einer starken Erkältung nicht mehr mitmachen. Ohne den Kapitän offenbarten sich erneut große Lücken in der Defensive. "Das war schon erschreckend, wie wir uns teilweise haben vorführen lassen", war der Coach enttäuscht über viele individuelle Fehler. "32 Tore zu erzielen, das ist okay. Aber wenn man hinten so viele Treffer zulässt, dann kann man nicht gewinnen." Wiederum ein Manko: Gleich drei Siebenmeter landeten nicht im Netz, zweimal knallte der Ball ans Gehäuse.

In der ersten Halbzeit ließ sich der TSV nicht abschütteln. Mehrfach lagen die Nordhessen mit drei Treffern vorne. Doch der mit acht Treffern erfolgreichste Werfer Alexander Kübler glich zum 6:6 und zum 12:12 aus - und brachte seine Mannschaft in der 30. Minute erstmals mit 14:13 in Führung. Zwei Sekunden vor dem Pausenpfiff glich allerdings Kreisläufer Marius Fuchs zum 14:14 aus. Der Treffer von Jonny Eisenkrätzer zum 15:14 war der letzte Dormagener Vorsprung. Danach setzte sich Baunatal ab, weil immer wieder Hendrik Pollex aus dem rechten Rückraum traf. In der 50. Minute hieß es sogar 29:25 für die Gastgeber. Noch einmal kam Hoffnung bei den Rheinländern auf als Max Bettin drei Minuten später auf 30:28 verkürzte. Doch nach drei weiteren Toren in Folge stand Baunatals zweiter Saisonsieg fest.

Am nächsten Samstag, 22. November, steht der TSV ab 19 Uhr im Sportcenter am "Spieltag der Vielfalt" vor einer besonderen Herausforderung: Gegner ist die HG Saarlouis, die mit drei Punkten vor dem TSV auf Tabellenplatz 15 steht.

GSV Eintracht Baunatal - TSV Bayer Dormagen 35:32 (14:14)

Baunatal: Kroll, Paar; Pollex (7), Räbiger (1), Fuchs (8), Gabriel (3), Weinrich (3), Bornemann (1), Gessner (5), Buhre (2), Koch, Schade (5).
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (6), Genz (6), Plaz (4), Simon, Eisenkrätzer (3), Rudloff, Doetsch (1), Damm (2), Kübler (8), Noll, Strosack (2), Marquardt.
Zuschauer: 1133.
Zeitstrafen: 6:8 Minuten.
Siebenmeter: 3/4:2/5.
Spielfilm: 5:2 (6.), 6:6 (11.), 12:9 (12:12), 13:14 (30.), 14:14 - 14:15, 17:15, 20:20 (39.), 24:21, 29:25 (50.), 30:28, 33:28, 35:32.


Fast wäre der TSV Bayer Dormagen vor dem Gastspiel am Sonntag in Baunatal auf einen Abstiegsrang gerutscht. Letztlich aber verlor TUSEM Essen an diesem Samstag doch in Hamm (26:28). Und Hüttenberg verpasste bei der 25:26-Niederlage in Rimpar knapp den Punktgewinn. Einen überraschenden 29:24-Sieg feierte indes der 14. der Tabelle Henstedt-Ulzburg in Neuhausen. Umso wichtiger wäre für den TSV ein Erfolg in dem "Vier-Punkte-Spiel", das um 17 Uhr in der Rundsporthalle Baunatal angepfiffen wird.

Eintracht Baunatal steht auf dem 20. und damit letzten Platz der 2. Bundesliga. In eigener Halle holten die Hessen bisher lediglich einen Zähler beim 26:26 gegen Aue vor einem Monat. Beide Punkte gewann der Aufsteiger beim 29:24 in Hamm. Nachdem der TSV gegen die beiden Mitaufsteiger Henstedt und Coburg bereits gewann, will das Team von Jörg Bohrmann auch beim vierten Aufsteiger Baunatal etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. "Wenn wir gewinnen, haben wir etwas Distanz zum Tabellenende", betont der Coach. Auch er hofft darauf, dass die Mannschaft sich mal wieder belohnt für ihre Leistung. "Das geht, wenn wir an die Leistung gegen Essen anknüpfen können und vorne auch noch treffen."

Einen Spieler kennt man in Baunatal übrigens ganz gut: Max Bettin stand in der letzten Drittliga-Saison im Team des TV Groß-Umstadt. Auf einen Sieg wartete "Betti" vergeblich - vielleicht klappt es an diesem Sonntag mit dem TSV...


Zwei Punkte waren drin für den TSV Bayer Dormagen, schlimmstenfalls aber auch keiner. Eher zufrieden mit dem 22:22 war freilich TUSEM Essen am Dienstagabend in der Sporthalle Am Hallo. Denn der Gastgeber musste ständig einem Rückstand hinterherlaufen und schaffte den Ausgleich erst kurz vor Schluss bei doppelter Unterzahl der Dormagener. Zur Pause lag der TSV mit 14:11 vorne. Bester Werfer der Partie war Max Bettin mit acht Treffern.

Jörg Bohrmann schaute nicht besonders zufrieden. Denn erneut musste er mit ansehen, wie seine Spieler beste Möglichkeiten zum Ausbau der Führung vergaben. Spielerisch dominierten die Gäste vor 1352 Zuschauern, darunter vielen mitgereisten Dormagener Fans. Aber aufgrund von vier nicht verwandelten Siebenmetern und nicht genutzten klaren Chancen von außen und vom Kreis machten die Gäste sich das Leben selber schwer. Nur kurz in der Anfangsphase lag Essen vorne, dann aber verschaffte der TSV sich einen Vorsprung von mehrfach drei Toren. Mit der 14:11-Führung gingen die Dormagener in die Kabine, nachdem Jo Gerrit Sekunden nach seiner Einwechselung den Pausenstand herstellte.

Direkt nach dem Seitenwechsel gaben beide Teams ihren Schlussmännern die Gelegenheit zur Auszeichnung: Lediglich vier Tore fielen insgesamt in 13 Minuten, weil der in der 22. Minute eingewechselte Sebastian Bliß die TSV-Werfer zur Verzweiflung trieb - und Sven Bartmann im TSV-Kasten auftrumpfte. Er konnte den Essener Ausgleich allerdings nicht verhindern. Da vor allem Max Bettin immer wieder die Verantwortung übernahm und der gegenüber den letzten Spielen deutlich verbesserte Tobias Plaz traf, ging der TSV aber wieder in Führung. Kurz vor Schluss wurde es dramatisch: Plaz setzte den Siebenmeter knapp neben das Tor, Jonathan Eisenkrätzer musste für zwei Minuten auf die Bank und Bartmann entschärfte den Strafwurf von Michael Hegemann. Anschließend erhöhte Plaz auf 22:20. Dem Anschlusstreffer von Marcus Bouali folgte die dritte Zeitstrafe gegen Dennis Marquardt. So musste der TSV fast die gesamte letzte Minute in doppelter Unterzahl spielen. Den freien Raum nutzte Simon Keller zum 22:22-Ausgleich.

Am kommenden Sonntag, 16. November, muss der TSV etwas weiter reisen: Gastgeber ab 17 Uhr in der Rundsporthalle ist Mitaufsteiger GSV Eintracht Baunatal.

TUSEM Essen - TSV Bayer Dormagen 22:22 (11:14)
Essen: Donderis Vegas (4 Paraden), Bliß (ab 22., 16 Paraden); Ellwanger (1), Keller (2), Hegemann (4), Hansen (5), Bouali (2), Seidel (1), Hornyak (1), Tovornik (1), Ridder, Trodler (5).
Dormagen: Bartmann (16 Paraden), Broy; Bettin (8), Feindt, Genz (1), Plaz (5/1), Eisenkrätzer, Doetsch (3/2), Kübler (1), Damm, Noll (1), Strosack, Marquardt (3).

Schiedsrichter: Kropp/Siebert.
Zuschauer: 1352.
Zeitstrafen: 10/8 Minuten.
Siebenmeter: 0/1:3/7.
Spielfilm: 3:2 (7.), 4:7 811.), 7:7 15.), 8:11 (19.), 10:13 (27.), 11:14 (29.) - 13:15 (42.), 16:16 (45.), 19:19 (52.), 20:22 (59.), 22:22 (60.).

Weitere Informationen folgen.


Gleich zwei Mal muss der TSV in dieser Woche auswärts antreten: An diesem Dienstag, 11. November, um 19.30 Uhr beim alten Rivalen TUSEM Essen, Am Hallo. Und fünf Tage später am Sonntag bei Mitaufsteiger Baunatal. Auf mindestens zwei Punkte aus den beiden Spielen hofft Trainer Jörg Bohrmann - und auf eine konsequentere Chancenverwertung: "Wir erarbeiten uns immer wieder beste Möglichkeiten, doch machen wir zu wenig daraus." Die Verhinderung des Torerfolgs hat sich freilich das Essener Bollwerk gegen den TSV vorgenommen: "Der TUSEM verfügt über eine der besten Abwehrreihen der Liga", betont Bohrmann. Tatsächlich kassierte der Ex-Meister bisher erst 279 Tore - 45 weniger als der TSV. Allerdings hat Essen nur 242 und damit die wenigsten Treffer aller 20 Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga erzielt. Auf 286 brachten es die Dormagener in elf Spielen. 

"Dormagen ist ein Gegner auf Augenhöhe", ahnt Mark Dragunski, der längste Trainer der Liga. Mit einem Sieg würde seine Mannschaft am TSV vorbeiziehen und damit einen Abstiegsplatz verlassen. Eine wichtige Rolle soll wieder Routinier Michael Hegemann spielen: Der für kurze Zeit in der Spielzeit 2011/12 auch beim DHC Rheinland eingesetzte Ex-Nationalspieler ist bislang für ein Viertel aller Essener Torerfolge verantwortlich. Mit 66 Treffern belegt der 37-jährige Rückraumschütze Platz 8 in der Torschützenliste der 2. Liga. Ein anderer Ex-Dormagener kann nicht helfen: Dennis Szczesny muss nach seiner schweren Knieverletzung noch ein paar Wochen pausieren.


Die November Ausgabe von "Wiesel Inside" ist da. Das 40 Seiten starke Heft enthält zahlreiche Informationen zum Handballgeschehen in Dormagen mit Berichten und Daten über die Leistungsteams des TSV Bayer Dormagen. Es gibt auch wieder etwas zu gewinnen - gesucht wird ein spezielles Lösungswort. Wiesel Inside liegt in zahlreichen Einrichtungen und Geschäften in Dormagen aus. Die Ausgabe kann auch HIER herunter geladen werden.

Wer einen Beitrag für Wiesel Inside schreiben möchte: Einfach eine Mail an presse@handball-dormagen.de schicken.


"Wenn der TSV bis auf ein Tor dran gekommen wäre, weiß ich auch nicht, was hätte passieren können", meinte Bad Schwartaus Trainer Torge Greve nach den 60 Minuten im TSV Sportcenter. Letztlich gelang der direkte Anschluss nicht und die Gäste feierten ihren dritten Auswärtssieg. Nachdem der TSV vor 946 Zuschauern die Partie noch einmal spannend gemacht hatte bis hin zum 22:24 in der 56. Minute gewann der Tabellensechste mit 28:23. "Wir haben 19 Bälle liegen gelassen und waren im Angriff zu ängstlich", stellte Bayer-Coach Jörg Bohrmann fest.

Die Gastgeber begannen furios mit den Treffern von Peter Strosack und Robin Doetsch und ließen sich auch nicht durch den 2:2-Ausgleich irritieren. Alexander Kübler brachte den TSV dank der schnellen Reaktion nach Max Bettins Pfostenwurf wieder in Führung, "Betti" setzte sich anschließend trotz eines Fouls durch. Strosacks 5:4 sollte dann aber der letzte Vorsprung in dieser Partie sein. Bad Schwartau zog mit vier Treffern in Folge bis auf 12:7 davon und lag zur Pause mit 14:9 vorne - auch weil die Dormagener beste Chancen nicht nutzten. Schwartaus Shooter Jan Schult hatte Jo Gerrit Genz derweil gut im Griff. Stattdessen machte allerdings Dennis Tretow auf sich aufmerksam. 

Nach dem Seitenwechsel ließ der TSV den Rückstand nicht größer werden und arbeitete sich immer wieder heran. In der 50. Minute durch Bettins Erfolg sogar bis auf 18:20. Doch der Anschlusstreffer war am Mittwochabend einfach nicht drin. Entweder berührte der Ball Pfosten oder Latte, ging am Gehäuse vorbei oder wurde von Dennis Klockmann gehalten. Zudem blühte in der Schlussphase VfL-Kreisläufer Henning Quade mit fünf Treffern auf. "Schlussendlich ist Bad Schwartaus Erfolg verdient, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben", ärgerte sich Jörg Bohrmann, dem die letzte Leidenschaft bei seinen Spielern fehlte. Trotz des Sieges war auch Torge Greve nur bedingt zufrieden: "Im Angriff hat bei uns die Spielstruktur gefehlt."

TSV Bayer Dormagen - VfL Bad Schwartau 23:28 (9:14)
Dormagen: Bartmann (14 Paraden), Broy; Bettin (6/2), Genz (4), Plaz, Simon, Eisenkrätzer, Doetsch (2/2), Kübler (7), Damm, Noll, Strosack (3), Hüter, Marquardt (1).
Bad Schwartau: Klockmann (16 Paraden), Noel; Milde (4), Schwarz (1), Podpolinski, Hinrichsen (3), Waschul (1), Schult (3), Tretow (6), Claasen (3/3), Wischniewski (2), Quade (5), Hanisch, Bruhn.Schiedsrichter: Mücke/Titze.

Zuschauer: 946.
Zeitstrafen: 4:6 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:3/3.
Spielfilm: 2:0, 5:4 (8.), 5:6 (14.), 6:8 (17.), 7:12 (24.), 9:12, 9:14 - 12:17 (41.), 18:20 (50.), 22:24 (56.), 23:28.).


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