Sven Eberlein, einer der Youngster des Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen, erhält mit sofortiger Wirkung das Zweitspielrecht für den Neusser Nachbarklub HC Rhein Vikings. "Ich danke dem TSV für die Möglichkeit, verstärkt Spielpraxis sammeln zu können", sagt der 18-jährige Halblinke. "Und ich freue mich auf die Herausforderung in der 3. Liga Nord-West."

Der TSV reagierte auf eine entsprechende Anfrage der Rhein Vikings. "Ich halte den Schritt für richtig. Sven wird so in der 3. Liga wichtige Spielanteile erhalten können. Beim TSV stehen weitere acht Rückraumspieler im Kader, so dass die Konkurrenzsituation sehr groß ist", sind die sportlichen Gründe für Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel ausschlaggebend. "Sven wird in erster Linie in Neuss trainieren und spielen und bei Bedarf zu unserem Kader stoßen. Wir werden die Entwicklung von Sven intensiv beobachten", betont Barthel.

Sven Eberlein wechselte im letzten Jahr von Flensburg zur A-Jugend des TSV Bayer Dormagen und erreichte mit dem Team das DM-Viertelfinale.


Die klassischen Mittelrhein-Derbys liegen schon eine Weile zurück. In der Spielzeit 2019/20 aber können sich die Fans des TSV Bayer Dormagen und des VfL Gummersbach auf zwei Punktespiele der langjährigen Kontrahenten freuen. An diesem Mittwoch, 14. August, gibt es schon mal einen Testlauf: Die Partie zwischen dem TSV und dem VfL wird um 19 Uhr im TSV Bayer Sportcenter angepfiffen.

Der Abstiegskampf war in der letzten Saison an Dramatik kaum zu überbieten. Nach 53 Jahren konnte der "Dino" der Handball-Bundesliga alle Hoffnungen auf den Klassenverbleib begraben - denn in Bietigheim war der VfL Gummersbach nicht über ein 25:25 hinausgekommen. Die Eulen aus Ludwigshafen setzten sich hingegen mit 31:30 gegen Minden durch und durften im Gegensatz zu Bietigheim und Gummersbach über den Klassenerhalt jubeln. Besonders tragisch für Gummersbach: In der Endabrechnung fehlte bei Punktgleichheit ein einziger Treffer. Der Wiederaufstieg ist das erklärte Ziel der VfL-Verantwortlichen, sagt Manager Christoph Schindler, ein ehemaliger Dormagener Spieler. Doch da die halbe Gummersbacher Mannschaft ausgetauscht wurde und auch andere Klubs der 2. Bundesliga ambitionierte Ziele haben, müsse es nicht unbedingt ein direktes Comeback sein. Schindler und Trainer Torge Greve sprechen eher von einem Zwei-Jahres-Plan - haben aber sicher nichts dagegen, wenn es schon früher klappt.

Nach dem Jubiläumsspiel gegen Kiel besteht für die heimischen Fans am Mittwoch die erneute Möglichkeit, den TSV gegen einen renommierten Gegner zu beobachten. Auch wenn es noch nicht um Punkte geht, so ist doch eine interessante Begegnung zu erwarten. Der Eintritt für dieses letzte Testspiel beträgt 5 Euro (Kinder und Jugendliche im Alter von 7-17 Jahren zahlen 2 Euro, Kinder unter 7 haben freien Eintritt).


Eine tolle Kulisse, sportliche Highlights, kurze Ehrungen und schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten: Die Handball-Abteilung des TSV Bayer Dormagen feierte ihr 70-jähriges Bestehen mit 1834 begeisterten Gästen, die noch lange nach dem Spiel gegen den THW Kiel beiden Mannschaften applaudierten - dem deutschen Rekordmeister für den ungefährdeten 40:27 (19:11)-Sieg, dem TSV für den nicht nachlassenden Einsatz über die vollen 60 Minuten. Einen Erfolg feierte der TSV gleichwohl: Die B-Jugend erhielt den Siegerpokal nach dem gewonnenen Turnier-Finale gegen den niederländischen Klub Bevo HC. Direkt nach dem Spiel gegen Kiel dankte TSV-Coach Dusko Bilanovic den Zuschauern für ihr Kommen: "Wenn es Ihnen Spaß gemacht, dann kommen Sie doch bitte am 24. August zum Start der neuen Saison gegen Aue wieder."

Carl Löfström untermauerte seine gute Form und war für die ersten drei Dormagener Treffer verantwortlich. Weil auch Ante Grbavac mit zwei platzierten Abschlüssen Kiels Schlussmann Dario Quenstedt keine Chance ließ, Pascal Noll seine Konterqualitäten unter Beweis stellte und Sven Bartmann gleich zweimal Kiels Rechtsaußen Ole Rahmel entnervte, führten die Kieler nach 17 Minuten lediglich mit 10:7. Doch im Laufe der Partie machte sich nicht zuletzt die körperliche Überlegenheit der Norddeutschen bemerkbar. So ging immer Gefahr von Schwergewicht Patrick Wiencik aus, der mitunter auch von zwei TSV-Spielern nicht zu halten war und auch in der Abwehr dafür sorgte, dass mancher Dormagener Angriff gestoppt wurde. Ein Rückkehrer verhinderte Kiels Tor Nummer 20 in Halbzeit 1: Der lange verletzte Janis Boieck wehrte den von Steffen Weinhold geworfenen Siebenmeter ab.

Nach dem Seitenwechsel schöpfte Kiels neuer Trainer Filip Jicha aus dem Vollen und setzte auch Domagoj Duvnjak, Harald Reinkind, Lukas Nilsson und Niclas Ekberg ein. Die Folge war die erste zweistellige Führung, die Hendrik Pekeler nach 42 Minuten auf 29:16 schraubte. Der TSV ging das Tempospiel mit und versuchte ein einstelliges Ergebnis zu erreichen. Doch neben der starken Kieler Abwehr spielten auch die Schiedsrichter nicht mit, die ihren großen Respekt vor dem THW selbst in einem solchen Freundschaftsspiel nicht ablegen konnten. Doch die 27:40-Niederlage störte die heimischen Fans eher nicht. Denn sie sahen ein attraktives Spiel mit vielen Highlights. Dusko Bilanovic war mit dem Einsatz seiner Jungs zufrieden. Ebenso wie Filip Jicha, der sich noch an seine aktiven Einsätze im Sportcenter erinnern konnte: "Die Stimmung war immer toll hier in Dormagen." Seine Spieler hätten insgesamt das umgesetzt, was man sich vorgenommen hatte: "Jeder hat Spielzeit bekommen und sie wollten auch das Tempospiel hoch halten."

Alle Spieler beider Mannschaften nahmen anschließend ein Bad in der Menge, machten Selfies mit Fans und unterschrieben bereitwillig Autogramme. Kiels Nationalspieler Rune Dahmke freute sich im Interview über die Atmosphäre und war angetan vom Interesse an dem Spiel: "Das war unser bisher bestbesuchtes Testspiel." Dass so viele gekommen waren fand auch Ehrengast Andreas Thiel toll. Er selber spielte beim TSV bis zum Jahr 2000 - zwei Jahre bevor das Sportcenter eingeweiht wurde. Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi, ebenfalls ein Ex-Dormagener, freute sich zusammen mit seinem TSV-Kollegen Björn Barthel, darüber, dass die vor einigen Monaten vereinbarte Partie einen solchen Zuspruch hatte. Und er stellte dem TSV-Team ein positives Zeugnis aus: "Die junge Mannschaft ist willig und gibt Gas."

Respekt vor Karl-Heinz Heise: Dessaus Ehrenbürger war eigens angereist, um das Spiel zu erleben. Der 91-Jährige ist einer der Gründer der Dormagener Handball-Abteilung und wurde mit großem Beifall bedacht. Besonders vorgestellt von Abteilungsleiter Jocky Krapp wurden zahlreiche Mitglieder, die sich um den Handball von Dormagen verdient gemacht haben: Günter Bieber, Peter Gennen, Reinhard Hahn, Joachim Kurth, Olaf Mast, Ralf Mießen, Fritz Rottländer, Ralf Stamer und Otto Vallbracht. Und ein Urgestein durfte eine besondere Ehrung vornehmen: Walter Meier gründete einst die erste Dormagener C-Jugend und nahm jetzt die Ehrung der jungen Spieler vor, die mit der C-Jugend der vergangenen Saison besonders erfolgreich waren. Jocky Krapp dankte allen, die zum Gelingen der 70. Geburtstagsfeier beigetragen haben. So auch den Schützen vom Jägerzug des Dormagener Bürger-Schützen-Vereins "Voll Dropp", die sich bereit erklärt hatten, an einem Getränkestand für den Ausschank zu sorgen.

TSV Bayer Dormagen - THW Kiel 27:40 (11:19)
Dormagen: Bartmann, Boieck, Dahmen; Reuland (1), Meuser (3), Richter (3/2), Löfström (5), I. Hüter (4), Reimer, Rebelo (3), Noll (4), P. Hüter (n.e.), Braun (1), Sterba (1), Grbavac (2), Eberlein, Mircic (n.e.).
Kiel: Quenstedt, N. Landin; Duvnjak (2), Reinkind (4), M. Landin (5), Kristjánsson (1), Weinhold (5/1), Wiencek (4), Ekberg (4/2), Rahmel (3), Dahmke (3), Zarabec (3/1), Horak, Bilyk (2), Pekeler (3), Nilsson (1).


YNCORIS ist neuer Partner der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Bei den Handballspielen wird das Unternehmen unter anderem mit Bodenwerbung im TSV Bayer Sportcenter vertreten sein. "Engagement und Leidenschaft zeichnen nicht nur die Handballer des TSV Bayer Dormagen aus, sondern sind auch eine der wichtigsten Tugenden der YNCORIS-Mitarbeiter, genauso wie der gemeinsame Erfolg. So lag es nicht fern einen Verein zu unterstützen, dessen Sportlerinnen und Sportler das verkörpern was zu unserer Firmenphilosophie passt", sagt Wilbert Meier, Marketingleiter YNCORIS. "Wir freuen uns über die Partnerschaft und sind fest davon überzeugt, dass schon aufgrund der Gemeinsamkeiten die Verbindung zwischen beiden Seiten mit Leben gefüllt wird", betont TSV-Handball-Geschäftsführer Björn Barthel.

YNCORIS ist einer der führenden Industriedienstleister für die chemisch-pharmazeutische Industrie mit Hauptsitz in Hürth sowie weiteren Standorten in Dormagen, Duisburg, Düren, Köln, Krefeld und Leverkusen. Ob technische Services oder Infrastrukturleistungen: Mit rund 1300 motivierten und qualifizierten Mitarbeiterrinnen und Mitarbeitern, davon aktuell 95 Auszubildenden, entwickelt YNCORIS für jede Herausforderung eine passende Lösung. Der neue Name des Unternehmens (vormals InfraServ Knapsack) wurde bewusst gewählt: "Unseren erfolgreichen Wachstumskurs wollen wir 2019 fortsetzen. Dabei erwarten wir weitere Impulse durch seinen einzigartigen Namen", erklärt Ralf Müller, Vorsitzender der Geschäftsleitung YNCORIS. Der Industriedienstleister hatte im Juni 2019 seinen Namen geändert, um sich am Markt noch stärker abgrenzen zu können.

Yncoris zählt im sechsten Jahr in Folge zu den 20 umsatzstärksten Industriedienstleistern in Deutschland. Auch unter seinem neuen Namen belegte das Unternehmen Platz zehn im Ranking der unabhängigen Lünendonk®-Studie „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland 2019“. Yncoris verbuchte mit einem Plus von 8,2 Prozent erneut ein überdurchschnittlich erfolgreiches Geschäftsjahr: So betrug der Umsatz fast 220 Millionen Euro, davon 131,6 Millionen über Industriedienstleistungen.


Er trug das Trikot des TSV Bayer Dormagen und ging dann zum THW Kiel. Mit dem deutschen Rekordmeister wurde Nikolaj Jacobsen drei Mal Meister, holte fünf Mal den DHB-Pokal und zwei Mal den EHF-Cup. Für den dänischen Weltmeistertrainer und Handball-Experten ist nunmehr klar: „Die Zebras sind wieder reif für den Titel. Kiel ist in der Saison 2019/20 mein Favorit Nummer 1.“ Und genau dieser THW Kiel präsentiert sich an diesem Samstag, 10. August, dem Publikum im TSV Bayer Sportcenter. „Die ganze Mannschaft freut sich riesig darüber, gegen ein solch prominent besetztes und hoch eingeschätztes Team zu spielen“, sagt TSV-Coach Dusko Bilanovic. „Wir wollen das Spiel genießen und mit hoffentlich vielen Besucherinnen und Besuchern ein tolles Handballfest feiern.“ Die Partie ist das Highlight des 70-jährigen Bestehens der Handball-Abteilung des TSV Bayer Dormagen, der in der 75 Klubs zählenden "Ewigen Rangliste der 1. Bundesliga" immer noch Platz 18 einnimmt.

Der aktuelle Stand des Vorverkaufs lässt eine sehr gut gefüllte Halle erwarten: Es sind knapp 1500 Karten bei freier Platzwahl (bis auf zwei Blöcke) verkauft. Deshalb sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel: „Kommen Sie am Besten möglichst frühzeitig ins Sportcenter.“ Die Tageskassen werden extra bereits um 15 Uhr geöffnet, anderthalb Stunden vor dem Anpfiff des Top-Spiels um 16.30 Uhr. Vorher besteht noch die Möglichkeit, Tickets zum Preis von 10 Euro online oder im Tabak-Shop an der Kölner Straße 64 zu erwerben.

Schon vor dem Hauptspiel kommt es zu interessanten sportlichen Vergleichen bei einem Turnier der vier B-Jugend-Mannschaften TuSEM Essen, VfL Gummersbach, Bevo HC (Niederlande) und Gastgeber TSV Bayer Dormagen. Der Eintritt hierfür ist frei, jeder Besucher nimmt an der Verlosung von 3x2 Tickets für eine besondere Veranstaltung teil: Die glücklichen Gewinner erhalten Eintrittskarten für die „Der Dennis - Ich seh voll reich aus!“-Tour am 8. November 2019 im Kölner E-Werk.
Der Spielplan des  B-Jugend-Turniers:
11.00: TSV Bayer Dormagen - TuSEM Essen
12.00: Bevo HC - VfL Gummersbach
13.00: Spiel um Platz 3
14.00: Finale

Der HIT Markt Dormagen sponsert am Samstag 500 Brühwürstchen, die der TSV Bayer an die Besucher des Turniers verschenken wird. Am Eingang erhalten die Gäste einen Verzehrbon. Eine klasse Geste: Die Siegerehrung wird von den Trainern Filip Jicha (Kiel) und Dusko Bilanovic (Dormagen) gegen 15.45 Uhr vorgenommen. Vor dem anschließenden Spiel wird Jocky Krapp (TSV-Abteilungsleiter Handball) einige ehemalige Gesichter des Dormagener Handballs vorstellen. Zugesagt hat unter anderem „Hexer“ Andreas Thiel. Die (kurze) Vorstellung der neuen Dormagener Mannschaft erfolgt nach dem Einlaufen beider Mannschaften. In der Halbzeit des Jubi-Spiels wird die C-Jugend des TSV Bayer für ihre erfolgreiche Saison 2018/19 geehrt.

Nach dem Spiel dürfen sich die Fans auf die Spieler der beiden Bundesliga-Mannschaften freuen. Dann besteht die Gelegenheit, Autogramme von Spielern wie Niklas Landin über Domagoj Duvnjak bis hin zu Patrick Wiencek und von Sven Bartmann bis Carl Löfström zu bekommen. Auf einen Kieler Spieler wartet übrigens eine besondere Erfahrung: Gisli Kristjanssons Vater Kristjan Arason war Mitte der 90er Jahre Trainer des TSV Bayer Dormagen. Bis auf Julian Köster (bei der U19-WM in Skopje) und Heider Thomas (beruflicher Auslandsaufenthalt) werden alle TSV-Spieler im Sportcenter sein.


Nach zuletzt drei Turniersiegen beim Select Cup setzte der TSV Bayer Dormagen sich auch im internationalen Testspiel gegen die SK Hawks durch. Die Gastgeber gewannen am Mittwochabend im TSV Bayer Sportcenter mit 27:22 (15:9) gegen den ambitionierten südkoreanischen Erstligisten, der sich lange gegen die drohende Niederlage wehrte und vier Minuten vor dem Abpfiff bis auf 23:22 herankam. "Das war in dieser Phase der Vorbereitung der ideale Testgegner", sagte TSV-Coach Dusko Bilanovic. Über eine Anfrage aus Gummersbach war der Kontakt zu den Koreanern zustande gekommen. Die sympathische Mannschaft führt derzeit ein mehrwöchiges Trainingslager in der Region durch. Prominentester Akteur ist Nationalspieler Vuk Lazovic aus Montenegro.

Schon früh begeisterten die Dormagener Spieler die Zuschauer mit gekonnten Spielzügen und Einzelaktionen. Für den schönsten Treffer der Partie sorgte Jakub Sterba bereits nach zehn Minuten, als er den Luftpass von Pascal Noll nach einem Riesenflug durch den Kreis unhaltbar zum 6:3 verwandelte. Carl Löfström wurde immer wieder von seinen Mitspielern am Kreis gesucht und erzielte alle fünf Tore in der ersten Hälfte. So auch den Treffer zum 15:9-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel sah es nach einem sicheren Erfolg der Gastgeber aus, denn nach einer Dreiviertelstunde führte der TSV durch einen sehenswerten Abschluss von André Meuser mit 22:16. Doch plötzlich lief es nicht mehr ganz so rund. Im Angriff schlichen sich mehrere Abspielfehler an. Zudem entschärfte der in der zweiten Halbzeit eingesetzte koreanische Schlussmann Ji Hyeong-jin acht Bälle. Da die TSV-Abwehr gegen die sehr platziert werfenden Gäste jetzt zu inkonsequent agierte, hieß es plötzlich 23:22.

Doch zwei starke Paraden von Sven Bartmann verhinderten das Remis. Im Gegenzug erzielte erst Jan Reimer das 24:22, dann verwandelte Benni Richter den geklauten Ball zum 25:22. Die jeweils am Kreis freistehenden André Meuser und Pascal Noll stellten den Endstand 27:22 her. Mit dem Ergebnis konnte Dusko Bilanovic gut leben, doch unter dem Strich sah er nicht auf allen Positionen das, was er sich gewünscht hatte: "Klar, wir hatten vormittags noch hart trainiert, die Beine waren schwer. Aber das darf keine Ausrede für den fehlenden Druck aus dem Rückraum sein."

TSV: Bartmann, Dahmen (n.e.); Noll (3), Richter (4/2), Löfström (5), Sterba (2), Grbavac (2), Reuland (2), Rebelo (1), Reimer (4), Eberlein (2), Meuser (2), Braun.

Vor dem ersten Pflichtspiel im DHB-Pokal gegen die Rhein Vikings in Göppingen am 17. August stehen jetzt noch zwei Begegnungen auf dem Programm: Das Jubiläumsspiel anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Dormagener Handballs gegen den THW Kiel am Samstag, 10. August, ab 16.30 Uhr und das Mittelrhein-Duell gegen Bundesliga-Absteiger VfL Gummersbach am Mittwoch, 14. August, ab 19 Uhr.


Nach den Siegen in den Gruppenspielen gegen Sporting NeLo aus Belgien sowie die SG Langenfeld gewann der TSV Bayer Dormagen auch das Finale des Handball-Select Cup 2019 in Langenfeld. Das Team von Dusko Bilanovic setzte sich gegen Zweitliga-Aufsteiger HSG Krefeld mit 28:24 (14:12) durch und durfte als Belohnung einen Sack voller Select-Bälle mit nach Hause nehmen. "Die Bälle geben wir weiter an unsere 2. Mannschaft als Dankeschön für die Abgabe mehrerer Spieler, die uns in den ersten Spielen gut geholfen haben", sagte Bilanovic.

Im Finale setzte der Coach indes auf sein Stamm-Team: "Es war drei Wochen vor dem ersten Meisterschaftsspiel ein wichtiger Test gegen einen unserer Liga-Konkurrenten. Deshalb habe ich im Wesentlichen nur sieben Feldspieler eingesetzt." Die Partie verlief lange auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für den TSV, der nach einer Viertelstunde mit 9:6 vorne lag. Doch kurz drauf hieß es plötzlich 11:10 für die Krefelder. Bilanovic reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte: Der starke Kreisläufer Carl Löfström - mit neun Treffern bester Werfer - glich erst aus und brachte anschließend seine Mannschaft wieder in Führung. Beim Stande von 14:12 für den TSV gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel kam die HSG wieder heran, bis zur 45. Minute war das Endspiel des Select-Cups völlig offen. Dann legte der TSV einen Gang zu und setzte sich innerhalb von fünf Minuten mit fünf Treffern in Folge bis auf 25:20 ab. Sechs Minuten vor dem Abpfiff hieß es sogar 28:21, nachdem das Spiel stärker über die rechte Seite lief und Neuzugang Jakub Sterba zu erfolgreichen Abschlüssen kam. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die gute Verteidigung und Torwart Sven Bartmann vor dem Jubel über den Turniersieg noch drei Treffer zu.

TSV: Bartmann, Dahmen (n.e.); Noll (2), Grbavac (5), Richter (1), Meuser (4), Rebelo (1), Sterba (5), Löfström (9), Baup (n.e.), Kinanah, Reimer (n.e.), Braun (1), Eberlein (n.e.).

Nächstes Testspiel am Mittwoch, 7. August
Nach den drei Turnierspielen haben die Spieler an diesem Montag trainingsfrei. Weiter geht es am Dienstagmorgen mit Athletiktraining und abends einer Taktikeinheit. Ein weiteres Testspiel bestreitet der TSV am Mittwoch, 7. August, ab 18.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter gegen die SK Hawks aus Südkorea. Dusko Bilanovic hofft, dass dann auch wieder Joshua Reuland zur Verfügung steht, der gegen Krefeld geschont wurde. Die Hüter-Brüder Patrick (spielte nicht gegen Peru) und Ian sind dann von den Panamerikanischen Spielen in Peru zurück, müssen sich aber sicher erst akklimatisieren. Die US-Auswahl gewann das vorletzte Turnierspiel mit 22:16 gegen den Ausrichter gewonnen und spielen am Montag um Platz 5 gegen Kuba.


Der TSV Bayer Dormagen hat erneut das Finale des Select Cups erreicht: Nach dem Erfolg über die belgische Mannschaft Sporting NeLo gewann das Team von Dusko Bilanovic auch das zweite Gruppenspiel mit 28:18 (16:7) gegen die SG Langenfeld. Im Endspiel kommt es heute ab 17 Uhr in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Langenfeld zu einem interessanten Vergleich mit Zweitliga-Aufsteiger HSG Krefeld.

"Wir haben Langenfeld sehr ernst genommen. Schließlich hatten sie auch gegen die Belgier gewonnen", sagte Dusko Bilanovic. Über die konzentrierte Defensive mit einem starken Sven Bartmann (15 Paraden) und einer guten Chancenverwertung sorgte der TSV bereits über 12:4 und 16:7 zur Halbzeit für einen klaren Vorsprung. Bilanovic: "Es spricht für die Abwehr, wenn der Gegner in 30 Minuten nur sieben Tore erzielt." Torhungrig zeigten sich vor allem Ante Grbavac und Carl Löfström, die für acht der ersten zehn Dormagener Treffer verantwortlich waren. Pascal Noll stellte erneut seine Konterqualitäten unter Beweis.

Angesichts der deutlichen Führung setzte der TSV-Coach in der zweiten Hälfte den Nachwuchs und die Spieler der 2. TSV-Mannschaft ein, die den zweiten Erfolg beim Select-Cup sicher über die Zeit brachten. Mit vier Treffern zeichnete sich dabei vor allem Ali Kinanah aus. Im Tor kamen Hendrik Schultze (5 Paraden) und Conny Dahmen (4) zum Einsatz. Geschont wurde indes Joshua Reuland, der sich am Freitag eine Daumenprellung zugezogen hatte.

TSV: Bartmann, Schultze, Dahmen; Noll (4), Grbavac (5), Richter (1/1), Meuser (2), Sterba (1), Löfström (5), Rebelo (3/1), Eberlein, Baup (1), Kinanah (4), Braun, Reimer (2).



sponsor startseite selectsponsor startseite sparkassesponsor startseite buergelsponsor startseite cityringsponsor startseite egnsponsor startseite brandenburgsponsor startseite therapiezentrumsponsor startseite evdsponsor startseite Orthopaediesponsor startseite ineos