Das letzte Heft der Saison ist abrufbar! Im Interview des Monats haben wir Ian Hüter kurz nach einem Lehrgang mit der US-Nationalmannschaft gesprochen. Ian erzählt, wen er dort getroffen hat und wie er über seinen Abschied vom Höhenberg denkt.

Im INTEAM-Steckbrief haben wir Krischa Leis, einige Jugend-Stories sowie aus der Rubrik „TSV-Historie“ eine Story über die „Drama von Willstätt 1999“.

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Hier noch eine wichtige Info für das ganze Vergnügen:

Die Sache mit dem Finger!

Im Februar 2022 hatten wir uns entschlossen - auch aus Gründen der Nachhaltigkeit - auf die gedruckte Ausgabe des Wiesel Inside Magazins zu verzichten. Ein Schritt, hinter dem wir auch nach wie vor zu einhundert Prozent stehen und für uns nur ein Baustein auf dem Weg in die richtige Richtung in diesen Zeiten ist.

Mit dem Magazin als E-Paper bieten sich als weiterer Aspekt auch viele neue Möglichkeiten, auf die wir gerne einmal hinweisen möchten. Denn das ist „die Sache mit dem Finger“!

Immer wenn dieser Finger im Heft auftaucht, kann man mit einem Klick darauf, einen interaktiven Inhalt oder Link finden. Dies macht vor allem Sinn bei der Tabelle, die sich ja aufgrund unserer monatlichen Erscheinungsweise von Woche zu Woche ändert.

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Also, Augen auf und viel Spaß mit dem Heft und dem Finger!


Die 20. Saison für den TSV Bayer Dormagen in der 2. Handball-Bundesliga ist zwar noch nicht ganz beendet, aber die neue Spielzeit wirft bereits ihre Schatten voraus.

„Ab sofort ist es möglich, die Dauerkarte für die Saison 2024/2025 vorzubestellen. Wer eine Dauerkarte besitzt, der braucht sich um die Tickets nicht weiter zu kümmern. Keine Lauferei, kein Anstehen, günstiger Preis – und die Karte ist übertragbar, wenn man mal aus persönlichen Gründen nicht zum Spiel kommen kann“ so Marie-Kristin Krupinski, Leiterin der Handball-Geschäftsstelle.

Für die schnellen Fans hält der TSV eine „Belohnung“ bereit. Wer sich bis zum 9. Juni seine Dauerkarte sichert, erhält einen Frühbucherrabatt von 10 Prozent. Der Rabatt gilt nur bei Bezahlung bis zum 30.06.24.

Da bestehende Dauerkartenbesitzer bereits vom Verein angeschrieben wurden, gibt es für Neu-Kunden hier detaillierte Informationen:
https://www.handball-dormagen.de/tickets/dauerkarten.html


In Spanien würde man den TV Hüttenberg aus Sicht des TSV Bayer Dormagen als „La Bestia Negra“ (Die Schwarze Bestie) bezeichnen, in der deutschen Sportberichterstattung nennt man das wohl schlicht einen „Angstgegner“.

Denn wie schon bei der deutlichen 31:38-Heimniederlage Ende November im Sportcenter gab es für die Wiesel auch in der Sporthalle Hüttenberg nichts zu bestellen.

Mit 35:29 (15:10) behielten die Mittelhessen auch im Rückspiel klar die Oberhand und festigten mit ihrem zwölften Saisonsieg den 14. Tabellenplatz, während der TSV Bayer weiterhin auf Rang 16 rangiert und so den Klassenerhalt noch nicht endgültig unter Dach und Fach hat.

Zwar gingen die Gäste nach zwei Minuten durch Peter Strosack in Führung, doch schnell ging die Tendenz in die andere Richtung, denn vier Minuten später führte der TVH bereits mit 4:1.

Zwischen der 10. und 20. Minute folgte die beste Phase des TSV, obwohl man durch Joshua Reuland und Jan Reimer zwei Siebenmeter vergab. Doch als Sören Steinhaus zum 6:6 (19. Minute) ausglich, sah sich Hüttenbergs Trainer Stefan Kneer genötigt, eine Auszeit zu nehmen.

Die zeigte offenbar Wirkung, denn es folgte ein 3:0-Lauf des TVH. Neben den zwei gehalten Strafwürfen geriet vor der Pause besonders Hüttenbergs Keeper Simon Böhne zum Faktor. Elf gehaltene Bälle mit einer Quote von 55 Prozent standen in der Statistik des Torhüters und so war die 15:10-Halbzeitführung durchaus nicht verwunderlich.

Zwar konnte der junge Schlussmann nach der Pause nicht an seine bärenstarke erste Halbzeit anknüpfen, doch der Dormagener Angriff blieb trotz aller Bemühungen zu uneffektiv.

TSV-Trainer Matthias Flohr versuchte es vorne wie hinten mit einigen Umstellungen, aber unter dem Strich blieb es dabei, dass die Gastgeber nicht mehr ernsthaft in Gefahr geraten sollten.

„Das war schon enttäuschend heute, denn Hüttenberg war uns in allen Belangen überlegen. Uns fehlte die einhundertprozentige Präsenz, die wir brauchen, um in dieser Liga zu punkten. Wir hatten nicht die Zielstrebigkeit und die Galligkeit des Gegners und das ist dann einfach zu wenig, zumal einige Spieler leider nicht ihr normales Level erreicht haben“, zeigte sich Matthias Flohr nach der Niederlage zerknirscht, dass es neben der schwachen Leistung auch nicht zum vorzeitigen Klassenerhalt gereicht hat: „Da haben wir eine Chance ausgelassen.“

Die Spielstatistik:

TV Hüttenberg– TSV Bayer Dormagen 35:29 (15:10)
TVH:
Böhne (11 Paraden), Rüspeler (2 P); Schwarz (5), Dahlhaus, Opitz, Ohl (3), Weber (6/1), Reichl (6), Rüdiger (7), Hofmann (1), Wrackmeyer, Klein (1), Scheibel (4), Kuntscher (2); Trainer: Stefan Kneer.
TSV: Oberosler (0 Paraden), Simonsen (10 P); Reuland (5), Kaysen, Senden (2), Leis, Boehnert (1), Rehfus (2), I. Hüter (1), Reimer, Schroven, Strosack (3), Träger (4), Schmidt (4), Pauli, Steinhaus (7/2); Trainer: Matthias Flohr.
SR: Fedtke/Wienrich (Berlin). – Z: 1.100. – Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Kuntscher/zweimal, Schwarz, Reichl – Reuland, I. Hüter, Träger). – Siebenmeter: 2/1:5/2 (Hofmann vorbei/16. - Boehne hält gegen Reuland/15. und Reimer/17., Steinhaus an die Latte/58.) – Spielverlauf: 0:1 (2.), 4:1 (6.), 6:4 (14.), 6:6 (19.), 9:6 (23.), 12:7 (25.), 14:8 (29.), 15:10 (30.) – 16:10 (31.), 18:11 (34.), 22:17 (41.), 28:20 (46.), 34:26 (57.), 35:29 (60./EN).


Der TSV Bayer Dormagen kann am Sonntag schon den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen. Punkten die Wiesel beim TV Hüttenberg, dann steht einer 21. Saison in der 2. Handball-Bundesliga nichts mehr im Wege.

Denn mit dem 31:24-Auswärtssieg des Aufstiegsaspiranten SG BBM Bietigheim beim Vorletzten TuS Vinnhorst am Freitag, haben sich die Chancen auf einen frühzeitigen Klassenverblieb der Rheinländer noch einmal erhöht.

Doch unabhängig von der guten Ausgangslage bei sechs Punkten Vorsprung inklusive eines deutlich besseren Torverhältnisse auf den Aufsteiger aus Hannover wollen die Dormagener ihr Auswärtsspiel beim Traditionsverein aus Mittelhessen gewinnen.

Als weitere Motivationshilfe gilt dabei ein Blick auf das Hinspiel, das im TSV Bayer Sportcenter mit 31:38 deutlich verloren ging und wohl die schlechteste Dormagener Vorstellung in dieser Saison war.

„Im Hinspiel sind wir gegen den TVH unter die Räder gekommen, dementsprechend haben wir noch eine Rechnung offen und werden am Sonntag alles geben, diese zu begleichen“, gibt Linkshänder Finn Schroven klar die Richtung vor.

„Das Hinspiel zählt nicht mehr. Das wird, unserer Situation geschuldet, auf keinem Fall so wieder passieren. Mit vollem Kader würde ich die Favoritenrolle auf alle Fälle annehmen. Aber nun sehe ich das Ganze auf Augenhöhe“, blickt TVH-Trainer Stefan Kneer, der auf einige verletzte Stammspieler verzichten muss, voraus.

Für TSV-Trainer Matthias Flohr spielt das Hinspiel ebenso kaum noch eine Rolle wie die Bietigheimer Vorlage vom Freitag: „Das Ergebnis in Vinnhorst ändert nichts an unserer Aufgabenstellung. Wir wollen mit einem Sieg den Deckel draufmachen.“

Damit letzte Zweifel am Klassenerhalt durch einen Sieg im Hüttenberger Sportzentrum endgültig ausgeräumt werden können, müssen die Wiesel gegen die unangenehme 3:2:1-Deckung der Hessen diesmal bessere Lösungen finden als noch im Hinspiel.

Ob Frederik Sondermann dann dabei helfen kann, ist noch ungewiss. Der Kreisläufer droht wegen einer Erkrankung ebenso auszufallen wie der weiterhin nicht spielfähige Kapitän Patrick Hüter.

Die Zweitligabilanz TSV – TVH:

Heim: 10 Spiele – 7 Siege, 0 Unentschieden, 3 Niederlagen.
Auswärts: 10 Spiele – 7 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen.
Gesamt: 20 Spiele – 14 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen.
Letzte Saison: 29:27 (H) – 28:30 (A).
Das Hinspiel: 31:38.

Anwurf: So., 05.05.2024, 17.00 Uhr, Sportzentrum Hüttenberg.
SR: Julian Fedtke/Nils Wienrich (Berlin).

TV: Der Streamingdienst Dyn überträgt per livestream:
Dyn - TV 05/07 Hüttenberg - TSV Bayer Dormagen


Der TSV Bayer Dormagen hat in der 2. Handball-Bundesliga den siebten Heimsieg der Saison verpasst. Eine Woche nach dem überzeugenden 34:28-Erfolg gegen den VfL Bad Lübeck-Schwartau unterlagen die Wiesel am 30. Spieltag dem ASV Hamm-Westfalen mit 34:37 (19:16).

40 Minuten war der Glaube unter den 1.400 Zuschauern im TSV Bayer Sportcenter auf einen zweiten Heimsieg innerhalb einer Woche durchaus vorhanden, doch nach Finn Schrovens Treffer zum 24:21 kam in der Folge ein Bruch ins Spiel der Gastgeber.

Bis dahin zeigten sich die Wiesel mit dem Bundesliga-Absteiger mehr als nur auf Augenhöhe, doch zu viele technische Fehler und Fehlwürfe kippten das Spiel zu Gunsten der Gäste, die mit dem elffachen Torschützen Jan von Boenigk den überragenden Schützen in ihren Reihen sowie mit dem zur Pause eingewechselten Torhüter Marcos Colodeti einen sicheren Rückhalt hatten.

So machte der ASV innerhalb von fünf Minuten aus dem 24:21 mit einem 5:0-Lauf ein 24:26, ehe Joshua Reuland per Siebenmeter die zwischenzeitliche Dormagener Torflaute beendete.

Doch da bis zur 50. Minute nur ein weiterer Treffer hinzukam, war zehn Minuten vor dem Ende beim 25:30 eine Art Vorentscheidung zugunsten der Hammer gefallen. Mit der Routine und Klasse eines Aufstiegsaspiranten brachte das Team von Trainer Michael Lersch schließlich den Vorsprung ins Ziel und gewann am Ende verdient mit 37:34.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, denn Siege in dieser Liga sind immer sehr hart zu erkämpfen. Wir wussten, dass es hier sehr schwer wird, und das haben wir auch am Ende der ersten Halbzeit gesehen. Aber wir kommen dann gut aus der schwierigen Phase raus und haben am Ende dann eine gute Torhüterleistung und das dreht dann auch in Summe mit einer engagierten Mannschaftsleistung das Spiel und so freuen wir uns über die Punkte“, zeigte sich Michael Lerscht zufrieden über den zwölften Auswärtssieg der Saison.

„Hamm ist eine Spitzenmannschaft, die immer noch aufsteigen kann. Aber wir waren drauf und dran dieses Spiel zu gewinnen und geben es dann her und das tut enorm weh. Ich bin enttäuscht, da es heute möglich, Hamm zu schlagen. Wenn man diese Möglichkeit hat, muss man sie nutzen. Aber am Ende aber hat Hamm auch aufgrund einer starken kämpferischen Leistung verdient gewonnen“, resümierte TSV-Trainer Matthias Flohr.

Die Spielstatistik:

TSV Bayer Dormagen – ASV Hamm-Westfalen 34:37 (19:16)
TSV:
Oberosler (1 Parade), Simonsen (9 P, 1 Tor); Reuland (3/1), Senden (1), Boehnert, Rehfus (3), I. Hüter (1), Reimer (1), Schroven (5), Strosack (4), Träger (1), Schmidt (2), Pauli (1), Steinhaus (8), Sondermann (3); Trainer: Matthias Flohr.
ASV: Hertlein (4 Paraden), Colodeti (6 P); Huesmann (5/2), Fuchs, Scheerer, Artmeier, Schulze, Sterba (5), Zintel (5), Haunold (5), Bornemann, Stüber (6), von Boenigk (11); Trainer: Michael Lerscht.
SR: Linker/Schmidt (Recklinghausen/Bochum). – Z: 1.400. – Zeitstrafen: 2:10 Minuten (Schroven – Fuchs/zweimal, Scheerer/zweimal, Huesmann). – Siebenmeter: 2/1:3/2 (Colodeti hält gegen Reimer/37. – Oberosler hält gegen Huesmann/30.) – Spielverlauf: 1:0 (1.), 1:3 (4.), 4:6 (12.), 9:12 (18.), 13:12 (22.), 15:15 (25.), 17:15 (28.), 19:16 (30.) – 19:17 (32.), 20:20 (35.), 24:21 (40.), 24:26 (45.), 25:26 (46.), 25:30 (50.), 29:34 (56.), 32:36 (59.), 34:37 (60./EN).


Der TSV Bayer Dormagen feiert am Samstag erneut eine Party im TSV Bayer Sportcenter. Zumindest steht das Programm nach dem drittletzten Heimspiel der Saison gegen den ASV Hamm-Westfalen (Anwurf: 19.30 Uhr) schon fest, denn die 3. Mannschaft des TSV lädt ein zur After-Game-Party mit Musik und Spaß.

Den Fans erneut Spaß bereiten wollen zuvor auf dem Spielfeld auch die Zweitligaspieler eine Woche nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen Lübeck-Schwartau.

Zwar ist der Tabellendritte aus Hamm, der nach wie vor Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga hat, auf dem Papier klar in der Favoritenrolle, doch wie ausgeglichen und unvorhersehbar sich diese Liga mitunter präsentiert, ist mittlerweile bekannt.

Und vielleicht gelingt wie schon zuvor gegen die HSG Nordhorn auch gegen den Bundesliga-Absteiger im dritten Spiel der ersehnte erste Sieg. In der Vorbereitung Mitte August in Lünen zog man noch mit 25:34 deutlich den Kürzeren. Im Hinspiel gab es dann Ende November beim 27:28 eine unglückliche und auch schmerzhafte Niederlage.

Schmerzhaft besonders für Ian Hüter, der sich in letzter Sekunde beim Versuch das Siegtor von Jan van Boenigk zu verhindern, eine schmerzhafte Platzwunde zugezogen hatte. Doch nicht nur deshalb wird der Wiesel-Spielmacher am Samstag hochmotiviert in die Partie gehen, denn der 26-Jährige wird am Saisonende den TSV nach 16 Jahren in Richtung Hamm verlassen.

„Beim ersten Mal hat uns der ASV deutlich die Grenzen aufgezeigt, im Hinspiel waren wir ganz dicht dran. Da hat man gesehen, dass es etwas möglich ist, und so wollen wir nach dem tollen Schwartau-Spiel unseren Fans erneut einen packenden Fight präsentieren“, verspricht TSV-Trainer Matthias Flohr, weiß aber um die Stärken des ASV im Sieben-gegen-Sechs und in der 3:2:1-Abwehr.

Ob Sören Steinhaus nach seiner Verletzung schon wieder mithelfen kann, diese Deckung zu knacken, ist ebenso noch ungewiss wie der Einsatz von Patrick Hüter und Alexander Senden.

Doch in der Vorwoche ging es ohne Hüter und Steinhaus auch sehr gut und so stehen die Chancen auf ein weiteres Handball-Fest noch vor der After-Game-Party gar nicht so schlecht…

Die Zweitligabilanz TSV – ASV:

Heim: 6 Spiele – 2 Siege, 0 Unentschieden, 4 Niederlagen.
Auswärts: 8 Spiele – 1 Sieg, 0 Unentschieden, 7 Niederlagen.
Gesamt: 14 Spiele – 3 Siege, 0 Unentschieden, 11 Niederlagen.
Letzte Saison: keine Spiele.
Das Hinspiel: 27:28.

Anwurf: Sa., 27.04.2024, 19.30 Uhr, TSV Bayer Sportcenter, Dormagen.
SR: Frederik Linker/Sascha Schmidt (Recklinghausen/Bochum).

TV: Der Streamingdienst Dyn überträgt per livestream:
Dyn - TSV Bayer Dormagen - ASV Hamm-Westfalen


„Es hat heute unheimlich viel Spaß gemacht heute hier Handball zu spielen beziehungsweise das Spiel zu coachen. Ich war vor dem Spiel extrem angespannt, denn ich wusste, dass es ein wegweisendes Spiel sein kann. Umso euphorisierter bin ich, dass die Mannschaft das so überragend gemacht hat“, freute sich Matthias Flohr, Trainer des TSV Bayer Dormagen, nach dem am Ende deutlichen 34:28-Heimerfolg gegen den VfL Lübeck-Schwartau.

Dabei standen die Vorzeichen vor der Partie aus personeller Sicht nicht günstig, denn mit Kapitän Patrick Hüter und Sören Steinhaus fielen zwei Leistungsträger aus, zudem war Alexander Senden leicht erkrankt, stellte sich aber zur Verfügung. Da die Gäste aus Lübeck allerdings ähnliche Personalprobleme hatten, unter anderem fehlten Dennis Klockmann und Jan-Eric Speckmann, durfte man auf die Partie gespannt sein

Den etwas besseren Start erwischten die Gäste aus Lübeck, die angetrieben vom starken zehnfachen Torschützen Janik Schrader nach 13 Minuten mit 7:5 in Führung lagen. Die Dormagener kamen dann besser in die Partie und gingen zwischenzeitlich in Führung.

Als der Ex-Dormagener Carl Löfström nach 21. Minuten zum 10:10-Zwischenstand traf, ahnte wohl noch niemand unter den 1.576 Zuschauern im Sportcenter, dass dies der letztmalige Gleichstand in der Partie sein sollte. In der Folge lief der VfL einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und so ging es mit einem 18:16 für die Hausherren in die Kabinen.

Nach dem Wechsel war es Kaj Geenen, der per Gegenstoß den Torreigen eröffnete und auf 18:17 verkürzte. Doch die Wiesel antworteten mit einem 5:0-Lauf bis zum 23:17 und hatten das Spiel nun weitgehend im Griff.

Unter den Torschützen war auch Christian Simonsen, der nicht nur zum 21:17 ins verwaiste VfL-Tor traf, sondern auch mit zahlreichen und wichtigen Paraden seinem Team den Rücken freihielt. Am Ende standen 14 gehaltene Bälle, darunter ein Siebenmeter, für den Wiesel-Keeper zu Buche.

In der Folge sollte der sechste Heimsieg der laufenden Saison nicht mehr in Gefahr geraten und der TSV konnte somit zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.

„Wir haben nach der Pause den Faden verloren und schon in der ersten Halbzeit in der Abwehr rapide abgebaut. Zudem hat Christian Simonsen überragend gehalten und so haben wir heute verdient verloren und gratulieren dem TSV zum Sieg“, analysierte VfL-Trainer David Röhrig an alter Wirkungsstätte.

Für den TSV geht es bereits am kommenden Samstag mit dem nächsten Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen weiter. „Ich freue mich darauf. Mit der Leidenschaft von heute und der großartigen Unterstützung von den Rängen ist auch dann etwas möglich“, blickte „Matti“ Flohr erwartungsvoll voraus.

Die Spielstatistik:

TSV Bayer Dormagen – VfL Lübeck-Schwartau 34:28 (18:16)
TSV:
Oberosler (bei einem 7m), Simonsen (14 Paraden, 1 Tor); Reuland, Senden (1), Leis, Boehnert (4), Rehfus (1), I. Hüter (4), Reimer (8/2), Böckenholt (3), Schroven (4), Strosack (2), Träger, Schmidt (2), Pauli (2), Sondermann (2); Trainer: Matthias Flohr.
VfL: Conrad (6 Paraden), Dreyer (4 P); Leitz (2), Hagedorn, Löfström (1), Skorupa (1), Blaauw (5), Ciudad Benitez (2), Krause, Schrader (10/3), Kretschmer, Geenen (6), Bruhn (1); Trainer: David Röhrig.
SR: Schmitz/Schmitz (Mönchengladbach). – Z: 1.576. – Zeitstrafen: 4:8 Minuten (Schmidt, Sondermann – Benitez/zweimal, Bruhn/zweimal). – Siebenmeter: 4/2:5/3 (Conrad hält gegen Reimer/5., Dreyer hält gegen Reimer/53. – Simonsen hält gegen Blaauw/34., Schrader wirft über das Tor/58.) – Spielverlauf: 0:1 (2.), 2:4 (8.), 5:7 (13.), 8:7 (18.), 10:10 (21.), 16:14 (27.), 18:16 (30.) – 18:17 (31.), 23:17 (39.), 26:18 (42.), 29:21 (48.), 33:25 (57.), 34:28 (60./EN).


Ausgabe Nr. 8 der Saison 2023/24 ist online!

Das neue Jahres ist abrufbar! Im Interview des Monats verrät uns Jan Reimer einige spannende sportliche, aber auch private Einblicke.

Im INTEAM-Steckbrief haben wir Janis Beckers und Felix Böckenholt sowie aus der Rubrik „TSV-Historie“ eine Story über die „Dramen in der Relegation“.

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Die Sache mit dem Finger!

Im Februar 2022 hatten wir uns entschlossen - auch aus Gründen der Nachhaltigkeit - auf die gedruckte Ausgabe des Wiesel Inside Magazins zu verzichten. Ein Schritt, hinter dem wir auch nach wie vor zu einhundert Prozent stehen und für uns nur ein Baustein auf dem Weg in die richtige Richtung in diesen Zeiten ist.

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