Es geht auch in dieser Partie "nur" um zwei Punkte, aber es ist eben ein klassisches "Vier-Punkte-Spiel", wenn zwei Mannschaften aus dem Tabellenkeller aufeinander treffen: Der TSV Bayer Dormagen reist am Samstag zum TV Hüttenberg. "Um noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben, müssen wir jetzt punkten - egal gegen wen", erklärt Hüttenbergs neuer Trainer Adalsteinn Eyjolfsson vor der Begegnung mit den Rheinländern. Der hessische Traditionsverein hat als Vorletzter der Zweitliga-Tabelle sieben Punkte Rückstand auf den TSV und steht damit erheblich unter Druck. "Wir haben gut trainiert in dieser Woche und suchen natürlich unsere Chance", kündigt TSV-Coach Jörg Bohrmann an. Das Spiel wird um 19.30 im Sportzentrum Hüttenberg, Hauptstraße 107, angepfiffen.

Den letzten der bislang drei Siege durften die Hüttenberger am 8. November mit dem 23:22 gegen Großwallstadt feiern. Seitdem holte der Klub noch zwei Remis - in Essen und überraschend gegen Spitzenreiter Leipzig. Das reichte für Trainer Axel Spandau nicht zum Weitermachen - der in Eisenach entlassene Adalsteinn Eyjolfsson übernahm im Januar den Trainerposten beim TVH. Die ersten beiden Spiele unter seiner Regie verlor Hüttenberg gegen Emsdetten (25:28) und in Bad Schwartau (20:26). Ob Eyjolfsson seinen isländischen Landsmann Ragnar Johansson morgen einsetzen kann, scheint noch fraglich. Der Neuzugang klagt weiterhin über eine Knieverletzung und muss wohl auf sein Debüt im TVH-Trikot warten. Neu ist auch der 35-jährige Ex-Magdeburger Damir Doborac, der sein Können bereits unter Beweis stellte. Die zuletzt angeschlagenen Kreisläufer Moritz Lambrecht und Rückraumspieler Dominik Mappes sind vermutlich wieder fit. 

Als "Bohrmanns Sklaven" waren die TSV-Spieler im Dormagener Karnevalsumzug dabei. Dem originellen Gag soll morgen ein spielerisch überzeugender Auftritt folgen. "Die Mannschaft hat das Potenzial, im Hüttenberg zu punkten", sagt der Trainer, der weiter auf Marijan Basic verzichten muss. "Das ist natürlich bitter, dass er sich die Oberschenkelverletzung in der ersten Trainingswoche bei uns zugezogen hat", erklärt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. "Doch wir brauchen ihn nicht nur für drei Spiele. Er wird uns sicher noch in vielen Spielen helfen können."


Nichts zu holen war für den TSV Bayer Dormagen am Mittwoch Abend beim ASV Hamm-Westfalen. "Wir wussten was uns erwartet. Hamm spielt derzeit mit den besten Handball in der 2. Liga", sagte Jörg Bohrmann. Dennoch hatte der Coach des TSV Bayer Dormagen nicht mit einer Niederlage in dieser Höhe gerechnet. 33:22 hieß es nach 60 Minuten für die Gastgeber vor 1603 Zuschauern in der Westpress Arena. Hamms erfolgreichste Werfer waren ausgerechnet zwei ehemalige Dormagener: Der tschechische Nationalspieler Ondrej Zdrahala (6) und der in der Vorwoche 21 Jahre alt gewordene Linksaußen Joscha Ritterbach (9/4), der sich leider deutlich übermotiviert nach jedem Treffer demonstrativ abreagierte.

Einmal ging der TSV beim 2:1 durch Jonny Eisenkrätzer in Führung. Doch mit dem folgenden 5:0-Lauf stellte der ASV unter Beweis, dass er seine Erfolgsserie von zuletzt 17:3-Punkten fortsetzen wollte. Daran änderten auch die vielen Zeitstrafen gegen Hamm nichts, da die Gäste erneut Schwächen im Überzahlspiel zeigten. Dormagen produzierte zu viele Fehler, hatte oft keine Geduld und ließ sechs gute Chancen vom Kreis aus. Auch die Hoffnung, nach dem 11:17 zur Pause noch einmal näher zu kommen, war schon bald nach dem Seitenwechsel verflogen: Innerhalb von knapp sechs Minuten zogen die Westfalen bis auf 23:11 davon. "Wir hatten uns vorgenommen, den Innenblock zu verstärken und Hamm mehr von außen werfen zu lassen", konnte Bohrmann aber nicht feststellen, dass seine Spieler diese Taktik konsequent umsetzten. Mit Nejc Poklar war der Trainer zufrieden: "Er hat Ruhe reingebracht." Darüber hinaus war der Slowene mit 7/3 Toren auch Dormagens bester Werfer. Und ein Lob galt für neun Paraden Max Jäger, der ab der 35. Minute Sven Bartmann im Tor ablöste. 

"Wir haben das heute wieder souverän gelöst", freute sich ASV-Trainer und Manager Kay Rothenpieler. Gut ist, dass wir einfach weitermachen und diese Spiele sehr konsequent angehen. Das war auch heute wichtig, denn wenn die junge Truppe von Dormagen ins Laufen kommt, kann sie gefährlich sein." Doch ins Laufen kam der TSV an diesem Abend nicht. Das soll am Samstag, 21. Februar, wieder anders sein. Dann müssen die Dormagener erneut auswärts spielen - beim Vorletzten TV Hüttenberg.

ASV Hamm-Westfalen - TSV Bayer Dormagen 33:22 (17:11)
Hamm: Mrkva, Doden (ab 31.); Huesmann (3/3), Doldan, Brosch (3), Fuchs (2), Landim, Macke (2), Ritterbach (9/4), Zdrahala (6/1), Gudat, Wiencek (2), Gaubatz (3), Possehl (3), Wiegers.
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (1), Genz (1), Plaz (2/1), Eisenkrätzer (5), Poklar (7/3), Doetsch (3), Kübler (1), Noll (1), Strosack, Hüter (1), Marquardt, Arnaud.
Schiedsrichter: Kropp/Siebert.
Zuschauer: 1603.
Zeitstrafen: 14:6 Minuten.
Siebenmeter: 5/7:4/6 (Bartmann hält gegen Ritterbach, Jäger gegen Zdrahala - Bettin scheitert an Mrkva, Poklar an Doden).


Eine wichtige Nachricht für alle Dormagener Fans, die an diesem Mittwoch Abend nicht in Hamm dabei sein können: Interessierte Fans haben die Möglichkeit, unter www.lippewelle.de den kostenlosen Live-Stream im Internet anzuhören. Die Lippewelle überträgt bereits ab 19 Uhr mit ausführlichen Live-Einblendungen aus der Westpress-Arena. Anpfiff des Spiels ist um 19.45 Uhr. Die Gastgeber stapeln zwar tief, sind aber natürlich der klare Favorit. Trainer Kay Rothenpieler, ehemals für den TV Niederwürzbach gemeinsam mit Dormagens Coach Jörg Bohrmann im Einsatz - unterstreicht dies mit der Absicht, in dieser Saison überhaupt keinen Punkt mehr in eigener Halle abgeben zu wollen. Ganz ohne Warnung vor dem Gegner kommt Rothenpieler freilich nicht aus: "Der TSV deckt teilweise unorthodox, spielt sehr aggressiv und ist hoch motiviert."

Im Hinspiel führte der TSV 12:10 zur Pause, verlor aber schließlich 25:29. Das lag nicht zuletzt an gleich sechs vergebenen Siebenmetern. Für eine bessere Qualität von der Linie soll Neuzugang Nejc Poklar sorgen, der gegen Henstedt-Ulzburg zwei Strafwürfe sicher verwandelte. Marijan Basic ist ebenfalls ein potenzieller Siebenmeterschütze. Doch auch gegen Hamm wird er wie schon von Bohrmann am Sonntag befürchtet nicht mitspielen können. Er wird wegen seiner Muskelprobleme im Oberschenkel weiter geschont und soll erstmals in Hüttenberg am 21. Februar das Dormagener Trikot tragen. Der Trainer erwartet im Vergleich zum 20:19-Jahresauftaktsieg gegen Henstedt vor allem eine bessere Leistung im Angriff. "Da lief es häufig nicht rund. Das Überzahlspiel hat mich gar nicht überzeugt."

Am Sonntag stand der TSV natürlich im klassischen "Vier-Punkte-Spiel" gegen Henstedt unter Druck, weil zwei Punkte zwingend notwendig waren, um im Kampf um den Klassenerhalt keinen Rückschlag zu erleiden. Das sieht gegen Hamm anders aus, der TSV ist gegen die mit dem Gummersbacher Jan-Lars Gaubitz und Edgar Landim aus Portugal verstärkten Westfalen Außenseiter. "Das heißt aber nicht, dass wir keine Chance haben. Warum sollen wir nicht auch mal für eine Überraschung sorgen?" fragt Jörg Bohrmann. 


Es war allen klar, dass es schwer werden würde, den Hinspielerfolg zu wiederholen. Denn der SV Henstedt-Ulzburg entwickelt in dieser Saison gerade auswärts seine Qualitäten. Aufatmen konnten die 1325 Anhänger des TSV Bayer Dormagen heute tatsächlich erst 51 Sekunden vor dem Abpfiff. Da machte Dennis Marquardt das umjubelte 20:18, der Schlusstreffer von Tim Völzke kam zu spät. Der TSV bleibt trotz des Erfolges auf dem ersten Abstiegsplatz 17, da Essen sein Heimspiel gegen Eisenach mit 32:31 gewann.

Eine Hiobsbotschaft schon vor dem Spiel: Der frisch verpflichtete Marijan Basic sollte dem TSV im Rückraum helfen, musste aber wegen einer Muskelverhärtung im Oberschenkel passen. "Wir hätten ihn gut gebrauchen können, weil er Zug zum Tor hat. Aber wir wollten kein Risiko eingehen", sagte TSV-Coach Jörg Bohrmann. So feierte nur Nejc Poklar seine Premiere im neu gestylten Dormagener Trikot. Er traf erstmals für die Rheinländer in der 18. Minute zum 8:6 - per Siebenmeter, nachdem zuvor Max Bettin und Peter Strosack sich regelmäßig im Torewerfen abgelöst hatten. Nur "Bettis" Strafwurf kurz zuvor kratzte noch am Pfosten, ging aber neben das Tor. Jonny Eisenkrätzer erhöhte anschließend auf 9:6, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Zur Pause hieß es 11:9 für die Gastgeber.

Selbst Bettins sechstes und letztes Tor zum 14:10 brachte keine Sicherheit. Henstedt gab sich nicht auf und kam erst in der 52. Minute zum 18:18, weil Sven Bartmann mit insgesamt 17 Paraden zum Matchwinner avancierte und sein ebenfalls starkes Gegenüber Jan Peveling (15 Paraden) knapp ausstach. In der Folgezeit wurden beste Möglichkeiten auf beiden Seiten vergeben. In der 58. Minute war es erneut Poklar, der Verantwortung übernehmen wollte und seinen zweiten Siebenmeter sicher verwandelte. Die Treffer von Marquardt und Völzke setzten den Schlusspunkt in der spannungsgeladenen Begegnung.

"Hinten standen wir gut, aber der Angriff spielte ohne Mut", war Jörg Bohrmann nur bedingt mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Unser Sieg war nicht unverdient, wir haben aber auch Glück gehabt." Er selber hatte ein glückliches Händchen, als er Dennis Marquardt am Ende ganz vorne platzierte und der Kapitän entscheidend traf. Henstedts Trainer Matthias Karbowski machte deutlich, dass "wir heute gerne Punkte mitgenommen hätten, aber letztlich haben wir die freien Bälle nicht reingeworfen."

Die nächste Aufgabe wartet am kommenden Mittwoch, 11. Februar, auf den TSV. Dann reist die Mannschaft zur Westpress-Arena nach Hamm-Werries. Gegner ab 19.45 Uhr ist dann der ASV Hamm-Westfalen.

TSV Bayer Dormagen - SV Henstedt-Ulzburg 20:19 (11:9)
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (6), Genz, Plaz (2), Eisenkrätzer (1), Poklar (2/2), Doetsch (1), Kübler (2), Damm, Noll (1), Strosack (4), Hüter, Marquardt (1).
Henstedt-Ulzburg: Peveling, Schmidt; Bitterlich (1), Kibat (5/3), Eggert (2), Karacic (n.e.), Laurenroth (2), Völzke (4), Thöneböhn (1), Todosijevic, Laursen (4), Demovic (n.e.).
Schiedsrichter: Heine / Standke.
Zuschauer: 1325.
Zeitstrafen: 4:8 Minuten.
Siebenmeter: 2/3:3/3 (Bettin an den Pfosten).


Der TSV Bayer Dormagen würde gerne das neue Jahr so beginnen wie das letzte endete - mit zwei gewonnenen Punkten. Doch auch wenn das Team von Jörg Bohrmann im Hinspiel beim SV Henstedt-Ulzburg den ersten Saisonsieg mit 32:27 feierte, so hat der Trainer großen Respekt vor den Norddeutschen: "Henstedt ist enorm auswärtsstark. Da müssen wir von Beginn an voll konzentriert zur Sache gehen." Das erste Pflichtspiel des Jahres 2015 wird am Sonntag, 8. Februar, um 16 Uhr im TSV Sportcenter vom Gespann Steven Heine / Sascha Standke (Halberstadt / Klostermansfeld) angepfiffen.

Wie wichtig ein Erfolg für den TSV wäre, lässt sich mit Blick auf die Tabelle erkären: Die Dormagener liegen zwei Punkte hinter den Gästen auf dem 17. Platz, Henstedt belegt Rang 15. Mit einem Sieg würde der TSV demnach mit dem SV gleichziehen und könnte je nach Ausgang der Begegnungen mit Beteiligung von Essen (gegen Eisenach) und Hildesheim (gegen Nordhorn-Lingen) im Idealfall den Abstiegsplatz verlassen. Mit den Neuzugängen Nejc Poklar und Marijan Basic ist der TSV breiter aufgestellt, beide haben kurzfristig die Spielberechtigung erhalten. "Nejc und Marijan sind in der Lage, der Mannschaft sofort zu helfen. Die Feinabstimmung muss natürlich in den nächsten Wochen erfolgen." Frederic Rudloff muss wegen einer Schulterverletzung erneut pausieren. Ob die erkrankten Jo Gerrit Genz und Jonathan Eisenkrätzer eingesetzt werden können, wird sich erst kurz vor dem Anpfiff zeigen.

Mit Dormagener Beteiligung fand übrigens an diesem Freitag das Vorspiel zum All Star Game in Nürnberg statt: Der kurzfristig nachnominierte Max Bettin beteiligte sich mit zwei Treffern am 37:32 (19:12)-Erfolg der B-Nationalmannschaft gegen den Zweitligisten HSC 2000 Coburg. In der Mannschaft standen mit Moritz Preuss (6 Tore), Tim Suton (4) und Simon Ernst (3) drei ehemalige Dormagener. 

Wichtig für die Dormagener Handballfans: Noch kann die preislich reduzierte Dauerkarte für die restlichen Spiele der Rückrunde erworben werden. Diese gilt zugleich als Dauerlos für die Gewinnaktion „Knackt die 2.000!“, bei der es als Hauptpreis einen Toyota Aygo zu gewinnen gibt. Tickets gibt es weiterhin am Samstag in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58. Die Kassen am TSV Sportcenter öffnen am Sonntag um 14.30 Uhr.


Der TSV Bayer Dormagen hat Rückraumspieler Marijan Basic (28) verpflichtet. 
Der gelernte Bauingenieur trainierte bereits mit der Mannschaft und soll beim Heimspiel gegen Henstedt-Ulzburg am Sonntag erstmals das TSV-Trikot tragen. Der Transfer vom Drittligisten Stralsunder HV zum TSV wurde dank des spontanen Engagements des heimischen Personaldienstleisters GIS möglich, der Marijan Basic unter Vertrag genommen hat. "Ich freue mich sehr über diese neue Form der Kooperation mit GIS. Damit wird nicht zuletzt unser Modell, Leistungssport mit beruflicher Karriere zu verbinden, weiterentwickelt", sagt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Marijan Basic ist stark daran interessiert, in seinem Berufsfeld Fuß zu fassen. "Wir gehen als Personaldienstleister jederzeit auf individuelle Wünsche ein und bieten allen Beteiligten langfristige Möglichkeiten", erklärt Martina Weichert, Niederlassungsleiterin von GIS mit Sitz in Delrath.

Nach Nejc Poklar verfügt Jörg Bohrmann damit über einen weiteren neuen Rückraumspieler: "Marijan Basic kann dort auf allen Positionen spielen und besitzt auch eine gute Qualität in der Abwehr", betont der TSV-Trainer. "Es war eine sehr schöne Zeit in Stralsund. Ich wünsche dem Team und Trainer Danny Anclais viel Erfolg für die Zukunft", sagt Rechtshänder Basic, der mit 99 Treffern großen Anteil daran hatte, dass der Stralsunder HV in der 3. Liga Nord aktuell den sechsten Platz belegt.

Daten zu Marijan Basic
Geb.: 6. August 1986 in Split (Kroatien)
Größe: 1,88 m
Vereine, u.a.: Stralsunder HV, TuS Ferndorf, RD Ribnica (1. Liga Slowenien)


Das Ergebnis war am Freitag Abend nicht ganz so wichtig: Über 300 Zuschauer erlebten in der Zonser Dreifachhalle ein Handballfest zu Gunsten eines guten Zwecks. Die Neuauflage des Stadtduells nach über zehn Jahren machte allen Beteiligten sichtlich Spaß. "Das war eine gute Entscheidung unseres Fördervereins, das Spiel zu ersteigern und so auch mal wieder Handball von hoher Qualität in Zons zu zeigen", sagte Joachim Fischer, der Vorsitzende der SG Zons. Und auch Björn Barthel war angetan von dem Benefizspiel: "Das war ein gelungener Handballabend. Vielleicht haben wir ja auch den ein oder anderen Zonser Handballfan davon überzeugen können, mal wieder ins TSV Sportcenter zu kommen." Zweitligist TSV Bayer Dormagen gewann 46:19 (23:8) gegen den Bezirksligisten SG Zons.

Der TSV Bayer Dormagen hatte sich im Dezember an der Aktion HANDBALL HILFT! beteiligt und das Angebot unterbreitet, in der WM-freien Zeit gegen das Team von Jörg Bohrmann zu spielen. Der Förderverein Handball der SG Zons hatte darauf hin das Spiel ersteigert, 300 Euro flossen in die Spendenkasse der Deutschen Krebshilfe. Darüber hinaus hatten die Organisatoren die Idee, den Erlös des Spiels heimischen Vereinen zur Verfügung zu stellen. Sechs interessierte Vereine beteiligten sich und konnten per Online Voting "gewählt" werden. Mit 30 Prozent erhielt die St. Hubertus-Schützengesellschaft die meisten Klicks, knapp vor dem Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Zons (29 Prozent). Die Ausschüttung der Beträge erfolgt im prozentualen Verhältnis.

Marc Vallbracht, Abteilungsleiter Handball der SG Zons, sah auf dem Spielfeld, dass "die Zweitligisten natürlich schneller und robuster sind." Die Dormagener hatten sich schon bald daran gewöhnt, den Ball auch mal ohne den in Zons verbotenen Harzkleber zu spielen. So führte der TSV nach fünf Minuten 4:0, ehe die SG stärker aufkam. Am Widerstand beteiligten sich vor allem die Jarosch-Brüder Paul und Thomas mit jeweils sechs Treffern. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass der TSV in der 23. Minute erstmals mit zehn Toren vorne lag (17:7). Zur Halbzeit stand es 23:8, am Ende 46:19. Die beiden Trainer Peter Weiß und Jörg Bohrmann waren zufrieden: "Niemand hat sich verletzt, es gab keine Strafzeit und alle hatten Spaß am Spiel."

SG Zons - TSV Bayer Dormagen 19:46 (8:23)
Zons: Rasselnberg, Solf, Gülich; Vallbracht (1), Spill (1), P. Jarosch (6), Moll (1), T. Jarosch (6), Daniel (2/1), Toruniak, Freis, Strecha (2).
Dormagen: Bartmann, Jäger; Damm (12/1), Eisenkrätzer (1), Genz (5), Strosack (7), Poklar (3/1), Plaz (7), Doetsch (2), Bettin (3/1), Rudloff (1), Hüter (2), Arnaud (3), Marquardt.


Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen hat sich mit dem 28-jährigen Slowenen Nejc Poklar verstärkt. Mit seiner in Champions League- und Europacupspielen gewonnenen Erfahrung soll der Rückraumspieler vor allem dem Dormagener Angriff Stabilität verleihen und mithelfen, das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Als Gastspieler hat er nach wenigen Trainingseinheiten im Freundschaftsspiel gegen HSG Krefeld mit acht Treffern auch seine Torgefährlichkeit sowie seine Abwehrqualitäten unter Beweis gestellt. Trainer Jörg Bohrmann ist davon überzeugt, dass „Nejc Poklar im Abstiegskampf eine wertvolle Hilfe sein wird.“

Björn Barthel dankt ausdrücklich allen an dem Transfer beteiligten Sponsoren insbesondere aus dem Kreise der „Partner für Sport und Bildung“ (PSB) sowie der Bayer AG für die Unterstützung. „Ohne diese Hilfestellung hätten wir Nejc Poklar nicht verpflichten können“, sagt der Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Poklar erhält zunächst einen Vertrag bis Ende der Saison 2014/15.

Daten zu Nejc Poklar
Geboren: 6. September 1986 in Koper (Slowenien)
Größe: 1,89 m
Gewicht: 89 kg
Position: Rückraum links / Rückraum Mitte
Ehemals Spieler bei u.a. RK Cimos Koper und HC Celje Pivovarna Lasko


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