Nach einer beeindruckenden Karriere beendet Tobias Plaz (33) seine aktive Zeit auf dem Spielfeld. "Natürlich ist das keine leichte Entscheidung, aber es ist nach reiflicher Überlegung der richtige Schritt", betont der Rückraumrechte des Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. Nach 13 Jahren in den obersten drei Spielklassen bestreitet Plaz am Sonntag, 7. Juni, sein letztes Spiel. Künftig wird er neben seinen Marketing-Aufgaben bei der TSV Bayer Handball GmbH auch weiter eine enge Bindung zur Mannschaft haben und als Assistent von Trainer Jörg Bohrmann gerade mit den jüngeren Spielern individuell arbeiten. An diesem Dienstag informierte Tobias Plaz die Mannschaftskollegen über seine Entscheidung.

2003 kam Plaz als 21-Jähriger an den Höhenberg und war nach der Besichtigung der Sportanlagen "sofort begeistert vom phantastischen Angebot in Dormagen." Die Nähe zur Sporthochschule Köln ermöglichte ihm kurze Fahrtzeiten zum Studium. Angesichts der idealen Bedingungen hatte er sich sich schnell entschieden. In der Folgezeit wurde er zu einem Leistungsträger in der Mannschaft, übernahm die Rolle des Kapitäns und übernahm immer mehr Verantwortung. Ein Höhepunkt war sicher der Aufstieg in die 1. Liga 2008 und das sensationelle 28:28 beim THW Kiel im ersten Meisterschaftsspiel. "Ich bin sehr dankbar, dass ich hier beim TSV meinen Traum verwirklichen und in der 1. Liga spielen konnte", betont der Linkshänder.

In der Folgezeit erlebte er die zahlreichen Hochs und Tiefs in der Geschichte des größten Dormagener Sportvereins. Wobei "nur die Hochs tatsächlich in der Erinnerung hängen bleiben." Vor einigen Monaten, zu Beginn des Jahres, machte er sich intensivere Gedanken über seine Zukunft. Die neue Heimat hatte "Tobi" längst gefunden, ein Haus mitten in Dormagen gekauft und renoviert, in dem er mit seiner Frau Jola und den beiden kleinen Töchtern lebt: "Ich fühle mich in dieser Stadt sehr wohl und bin hier sesshaft geworden. Natürlich fahre ich auch gerne Richtung Süden, aber ich bin immer froh, wenn ich wieder zurückkomme." Für sein Engagement auf dem Spielfeld galten immer klare Kriterien: "Die Leistung muss stimmen und ich will Spaß beim Spielen haben." Dass diese Voraussetzungen irgendwann nicht mehr gegeben sind, war ihm klar. "Ich merke immer häufiger, wenn der Körper sich meldet. Ich stoße langsam an meine Grenzen." In dieser Situation hat er mit seiner Frau gesprochen, mit Vertretern des Vereins und heraus kam die Entscheidung, den aktiven Leistungssport zu beenden. "Das ist nicht einfach nach so vielen Jahren, aber es ist die richtige Entscheidung", ist Tobias Plaz von der Entscheidung überzeugt.

Abruptes Aufhören wäre freilich der falsche Weg. Deshalb wird er sich zwei Mal in der Woche beim Training fit halten und eben auch mit den Spielern individuell arbeiten. Ob er denn noch mal im Notfall einspringen würde? "Daran denke ich jetzt nicht", erklärt Plaz. "Denn ich habe auch gesagt: Wenn ich als Spieler aufhöre, dann auch richtig." Aber immerhin: "Mein Pass bleibt beim TSV." Künftig wird er mehr Zeit haben, um sich um die Fragen des Marketings beim TSV zu kümmern. Und auch, um häufiger bei der Familie zu sein. Gerne wird er zudem dann mal wieder ein Buch lesen und dann zu einem Thriller in der Kategorie Dan Brown oder Stig Larsson greifen.

Am Sonntag wird es dann sicher "sehr emotional" werden: "Meine Eltern kommen, viele Freunde haben sich angesagt. Und ich freue mich natürlich über jeden Fan in der Halle. Wir alle haben einen großen Grund zur Freude: Wir haben das Saisonziel Klassenerhalt geschafft."

Tobias Plaz
geb. 26. Januar 1982 in Geislingen
verheiratet mit Jola, 2 Töchter
Vereine: TSV Süßen, TSV Deizisau, TSV Bayer Dormagen
Erfolge: Aufstieg in die 1. Bundesliga, 2-facher Meister der 3. Liga, Aufstieg in die 2. Bundesliga, Klassenerhalt Saison 2014/15


Unmittelbar nach Bekanntwerden des Großwallstädter Insolvenzantrags hat der TSV Bayer Dormagen Kontakt mit dem Verein aufgenommen. Ziel war und ist, am Sonntag ein Spiel gegen den TVG durchzuführen. Aufgrund aktueller Erklärungen des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Jochen Heinzelmann ist allerdings davon auszugehen, dass die Zweitligamannschaft des Traditionsvereins nicht in Dormagen antreten wird. "Wir stehen aber weiterhin in Kontakt und haben darum gebeten, dass der TVG mit einer Mannschaft zum letzten Saisonspiel antritt, gerne auch mit der 2. Mannschaft", erklärt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. "Wir werden auf jeden Fall mit unseren Fans die Saison und den Klassenerhalt feiern und auch die Spieler, die uns verlassen, gebührend verabschieden. Spätestens am Mittwoch werden wir wissen, ob Großwallstadt mit einer Vereinsmannschaft antreten wird."

Sollte dies nicht der Fall sein wird der TSV versuchen, einen Ersatzgegner für das Saisonfinale zu finden. Da viele Vereine ihre Saison bereits beendet haben ist dies nicht einfach. Alternativ arbeitet der TSV auch an der Zusammenstellung einer Mannschaft, die aus ehemaligen TSV-Spielern besteht. Barthel: "Wir versuchen alles, um die Saison angemessen zu beenden und bitten um Verständnis für die Situation, die wir nicht zu verantworten haben."


Der TSV Bayer Dormagen hatte in Hildesheim einen hervorragenden Start und lag nach sechs Minuten bereits mit 3:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Niedersachsen bereits auf ihren etatmäßigen Kreisläufer Nikolaos Tzoufras verzichten, der in der 4. Minute als Angriffsspieler die Rote Karte nach einer bösen Tätlichkeit gegen Jonny Eisenkrätzer sah. Nach einer Viertelstunde hieß es sogar 8:4 für die von vielen Fans begleiteten Gäste. Doch so erfolgreich ging es nicht weiter: Vorne kamen die Abschlüsse nicht mehr mit der ausreichenden Präzision und landeten unglücklicherweise gleich drei Mal am Gehäuse. Zudem schlichen sich immer wieder technische Fehler ins Angriffsspiel. Da auch die Defensive mitunter die nötige Geschlossenheit vermissen ließ, drehte Hildesheim die Partie und lag plötzlich nach fünf Treffern in Folge in der 22. Minute mit 9:8 in Führung. Kurz drauf sogar mit 11:9, doch mit einem Doppelschlag sorgte Jo Gerrit Genz für den 11:11-Gleichstand. In die Pause ging es mit 12:12, weil zunächst der zu Saisonbeginn noch für Dormagen spielende Andreas Simon per Strafwurf traf und Max Bettin mit dem Schlusspfiff ausglich.

"Betti" war es auch, der den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel erzielte. Als Sven Bartmann innerhalb von fünf Minuten gleich drei Siebenmeter gegen Simon (2) und Savvas Savvas abwehrte, stieg die Hoffnung bei den Dormagenern auf den einen oder vielleicht auch zweiten Punktgewinn. Mehrfach ging der TSV auch in Führung, doch die weiterhin zu hohe Fehlerzahl verhinderte einen höheren Vorsprung. Ein letztes Mal lag die Mannschaft durch den vierten sicher verwandelten Siebenmeter von Marijan Basic mit 22:21 vorne. Nach zwei Toren der Hildesheimer glich Dennis Marquardt 39 Sekunden vor Schluss zum 23:23 aus. Doch die Freude sollte auf Seiten der Gastgeber bleiben: In der letzten Sekunde entschieden die Schiedsrichter nach einer unübersichtlichen Abwehraktion auf Siebenmeter. Und den verwandelte Lothar von Hermanni zum 24:23 für Eintracht Hildesheim.

"Heute hatten wir das glücklichere Ende", sagte Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck. Jörg Bohrmann hingegen konnte seine Verärgerung nicht verbergen: "Ich bin heute stinkesauer über diese Disziplinlosigkeit. Zu oft wurden die Absprachen nicht eingehalten." Da Saarlouis in Nordhorn mit 27:29 verloren hatte, liegt der TSV in der Tabelle der 2. Liga weiter vor den Saarländern. Beide Teams weisen 25:49-Punkte auf. Dormagen besitzt das um drei Treffer bessere Torverhältnis. Beide Teams haben zwar den Klassenerhalt geschafft. Doch im Fernduell geht es am kommenden Sonntag, 7. Juni, 17 Uhr, ums Prestige und Rang 16. Saarlouis erwartet den frisch gebackenen Aufsteiger Eisenach. Der TSV hat es im TSV Sportcenter mit Altmeister TV Großwallstadt zu tun, der nach der Nichterteilung der Lizenz künftig in der 3. Liga antreten muss.

Eintracht Hildesheim - TSV Bayer Dormagen 24:23 (12:12)
Hildesheim: Wetzel, Kinzel (8 Paraden); Struck (1), Nikolov (2), Simon (6/1), Przybylski, Zechel (4), Lungela (1), Tzoufras, von Hermanni (4/2), Stüber (1), 
Gorenac, Savvas (5).
Dormagen: Jäger, Bartmann (15 Paraden); Bettin (5), Genz (4), Plaz, Eisenkrätzer (1), Poklar, Doetsch (4), Kübler (1), Damm (2), Noll, Strosack, Marquardt (1), Basic (5/4).
Schiedsrichter: Kern / Kuschel.
Zuschauer: 1531.
Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Rote Karte mit Bericht für Tzoufras nach 3:47).
Siebenmeter: 3/6:4/4 (Bartmann hält gegen Simon/zweimal und Savvas).
Spielfilm: 0:3 (6.), 1:3 (7.), 3:7 (12.), 4:8 (14.), 9:8 (22.), 9:9, 11:9 (27.), 12:12 - 12:13, 13:14, 15:14, 19:19, 21:22, 23:22, 23:23, 24:23 (60:00).


Zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2014/15 fährt der TSV Bayer Dormagen mit der festen Absicht, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. "Wir wollen gewinnen, darauf haben wir uns die ganze Woche über intensiv vorbereitet", sagt Trainer Jörg Bohrmann, der auch an diesem Samstag seine Spieler zur abschließenden Trainingseinheit eingeladen hatte. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag, 31. Mai, um 17 Uhr in der Sparkassen-Arena Hildesheim vom Gespann Thomas Kern und Thorsten Kuschel. Mit dabei sind viele Dormagener Fans, die mit dem von der Internationalen Spedition EMS gesponserten Wiesel-Bus nach Hildesheim fahren.

Auch wenn der TSV nach den starken Auftritten bei der HSG Nordhorn-Lingen und gegen Eisenach mit gesundem Selbstvertrauen Richtung Niedersachsen reisen kann, so ist Bohrmann natürlich klar, dass "die Gastgeber sich trotz des Abstiegs in die 3. Liga bestimmt noch mal mächtig ins Zeug legen werden." Das hat Hildesheim bislang vor allem in der heimischen Arena getan, wo die Eintracht 14 der insgesamt 16 Punkte holte. Zuletzt jubelte die Mannschaft über den 32:27-Erfolg gegen Aufstiegsanwärter TV Bittenfeld Anfang April. Ein Ziel hat der Klub noch: In der Tabelle an Mit-Absteiger TV Hüttenberg vorbei auf Platz 18 ziehen. Bis auf Maurice Herbold wird Coach Gerald Oberbeck alle Spieler beisammen haben. Zudem könnten auch die Youngster Sergej Gorpishin und Paul Hoppe in den Kader rutschen.

Ein Wiedersehen gibt es mit Andreas Simon, der zu Saisonbeginn noch für den TSV spielte. Trotz der deutlich weniger Spiele im Hildesheimer Trikot ist er mit 124/49 Treffern der drittbeste Werfer der Eintracht hinter Nikolaos Tzoufras (133) und Matthias Struck (127). Ein Comeback könnte TSV-Rechtsaußen Peter Strosack nach dreimonatiger Zwangspause wegen seiner in Hüttenberg erlittenen Knieverletzung feiern. Das Hinspiel gewann der TSV 28:24.


Unabhängig von der Frage der Lizenzentscheidung gegen den TV Großwallstadt und dem damit verbundenen Klassenerhalt für den 17. der Tabelle will der TSV Bayer Dormagen auch im letzten Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim punkten und würde sich über einen vollen Wiesel-Bus freuen, in dem 50 Fans mitfahren können.

Der Bus startet am Sonntag, 31. Mai, um 11.30 Uhr am Schützenplatz Dormagen und ist dank der Unterstützung durch die Firma EMS Internationale Spedition Dormagen GmbH kostenfrei. Die Fans müssen lediglich ihr Ticket bezahlen. Ticketpreise Sitzplatz in Hildesheim: Erwachsene 17 Euro, ermäßigte Karten 15 Euro, Studenten, Schüler über 18 Jahre: 8 Euro, Jugendliche 15-17 Jahre: 6 Euro, Kinder 6-14 Jahre: 4 Euro.

Anmeldungen sind möglich per Mail: info@handball-dormagen.de oder telefonisch: 02133-515082.


Für beide Mannschaften ging es um viel: Eisenach wollte die vorentscheidenden Punkte für die Rückkehr in die Bundesliga holen, der TSV den Klassenerhalt in der 2. Liga auch sportlich untermauern. So sahen die 1871 Zuschauer eine spannende Begegnung, in der die Dormagener immer wieder gegen die drohende Niederlage ankämpften. Letztlich gab die bessere Chancenverwertung den Ausschlag: Eisenach gewann 27:24 (15:13) und kann den Aufstieg in der nächsten Woche gegen Baunatal perfekt machen. Der TSV bleibt aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Saarlouis auf Rang 16 und damit dem ersten Nichtabstiegsplatz.

"Ihr habt es uns heute sehr schwer gemacht", lobte Eisenachs Coach Velimir Petkovic den TSV und gratulierte TSV-Trainer Jörg Bohrmann für die "Riesensteigerung in den letzten Wochen." Aber Petkovic war auch mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Wir haben uns zumindest über 10-15 Minuten wie ein Aufsteiger präsentiert." Bohrmann gab die Komplimente zurück: "Velimir hat Eisenach wieder Leben eingehaucht." So konnte er auch mit der Niederlage leben: "Schließlich haben wir heute nicht gegen irgendeine Mannschaft verloren." Mehrfach ging Eisenach in der ersten Halbzeit mit bis zu drei Toren in Führung, konnte den TSV aber nicht abschütteln. Das lag vor der Pause nicht zuletzt an Pascal Noll, der gerade bei Kontern wieder den Turbo eingeschaltet hatte. Der Linksaußen profitierte auch von der Uneigennützigkeit von Jo Gerrit Genz, der dem günstiger stehenden Noll den Ball zuspielte.

Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV mehrfach der Ausgleich, auch weil Max Bettin immer besser ins Spiel kam. Pech spielte in der Schlussphase mit, als Sebastian Damm am Pfosten scheiterte und der überragende Bjarki Elisson auf 26:23 in der 55. Minute erhöhte. Als kurz drauf der zweite Eisenacher Shooter Dener Jaanimaa traf, war das vorletzte Heimspiel gegen den TSV entschieden. Auf dem Programm stehen jetzt noch zwei Spiele: Für das Spiel in Hildesheim setzt der TSV am Sonntag, 31. Mai, einen Fanbus ein. Das Finale der 2. Liga steigt am Sonntag, 7. Juni, um 17 Uhr gegen den TV Großwallstadt im TSV Sportcenter.

TSV Bayer Dormagen – ThSV Eisenach 24:27 (13:15)
Dormagen:
Bartmann, Jäger; Bettin (5), Genz (3), Plaz (2), Eisenkrätzer, Poklar (1), Doetsch (4/3), Kübler (3), Damm, Hüter, Noll (5), Marquardt, Basic (1).
Eisenach: Gorobtschuk, Matosevic; Elisson (11/4), Wöhler, Jurdzs (6), Jonsson, Luther (1), Jaanimaa (7), Forstbauer, Schliedermann (1), Hansen, Heinemann (1), Lilienfelds, Koloper.
Schiedsrichter: Dedens / Geckert (Magdeburg).
Zuschauer: 1871.
Zeitstrafen: 12:8 Minuten.
Siebenmeter: 3/3:4/4.
Spielfilm: 1:0, 3:5, 4:7, 7:8, 8:11, 10:11, 10:13, 13:14, 13:15 – 13:16, 16:16 (37.), 18:18, 18:20,22:23, 23:24, 23:26 (55.), 24:27.


Ohne zu spielen zog der TSV Bayer Dormagen heute Abend an der HG Saarlouis vorbei auf Tabellenplatz 16. Dabei profitierte der Aufsteiger von der 29:35-Heimniederlage der Saarländer gegen HCE Rostock. Saarlouis hat nun zwei Minuspunkte mehr und das um fünf Tore schlechtere Torverhältnis gegenüber dem TSV. Jetzt können die Dormagener am Montag nachlegen und den Vorsprung untermauern. Gegner ist Traditionsklub ThSV Eisenach, der nach Bittenfelds 32:23-Erfolg gegen Henstedt-Ulzburg auf den dritten Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga rutschte und sowohl Nordhorn als auch Rimpar im Nacken hat. Das Spiel gegen Eisenach wird an Pfingstmontag um 18 Uhr im TSV Sportcenter von den Schiedsrichtern Ronny Dedens und Nico Geckert (Magdeburg) angepfiffen.

Schon um 16 Uhr beginnt ein buntes Programm als familiäres Fest vor der Halle. Zum Angebot für Kinder gehören Hüpfburg, Pänz-Mobil und Kinderschminken. Vor dem Sportcenter gibt es einen zusätzlichen Getränkewagen, weitere Essensangebote und musikalische Unterhaltung. Wenn mehr als 2000 Zuschauer in die Halle kommen, wird ein Toyota Aygo im Rahmen der Aktion "Knackt die 2000" verlost. Neben Kindern unter 14 Jahren haben in den beiden letzten Heimspielen auch die 14- bis 18-Jährigen freien Eintritt. Zu den Besuchern zählen am Montag auch die "Partner für Sport und Bildung" im Rhein-Kreis Neuss.

Gestärkt nach dem Sieg in Nordhorn geht der TSV optimistisch in das vorletzte Heimspiel der Saison. "Wenn bei uns alles zusammenläuft, dann sind wir in der Lage, jeden Gegner der Liga zu schlagen", sagt Tobias Plaz im aktuellen Tribünentalk. "Wir haben eine Chance, wenn wir die in Lingen gezeigte Leistung und die Einstellung über die volle Stunde wiederholen", betont Trainer Jörg Bohrmann. Schon in Eisenach war mehr drin. Letztlich verlor der TSV das Hinspiel mit 26:31, als die Thüringer direkt nach der Pause vorentscheidend in Führung gingen. Damals waren auf Dormagener Seite Marijan Basic und Nejc Poklar nocht nicht dabei - Eisenach verpflichtete vor kurzem Doppel-Olympiasieger Valter Matosevic (44) als Ersatz für den verletzten Torhüter Rene Villadsen.

Wiesel-Bus fährt auch nach Hildesheim
Unabhängig von der Frage der Lizenzentscheidung gegen den TV Großwallstadt und dem damit verbundenen Klassenerhalt für den 17. der Tabelle will der TSV Bayer Dormagen auch im letzten Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim punkten und würde sich über einen vollen Wiesel-Bus freuen, in dem 50 Fans mitfahren können. Der startet am Sonntag, 31. Mai, um 11.30 Uhr am Schützenplatz Dormagen und ist dank der Unterstützung durch die Firma ems kostenfrei. Die Fans müssen lediglich ihr Ticket bezahlen. Ticketpreise Sitzplatz in Hildesheim: Erwachsene 17 Euro, ermäßigte Karten 15 Euro, Studenten, Schüler über 18 Jahre: 8 Euro, Jugendliche 15-17 Jahre: 6 Euro, Kinder 6-14 Jahre: 4 Euro. Anmeldungen sind möglich per Mail: info@handball-dormagen.de oder telefonisch: 02133-515082.


Nach der heute erfolgten Information über die Nichterteilung der Lizenz für den TV Großwallstadt und dem damit verbundenen Klassenerhalt für den TSV Bayer Dormagen ist die Begeisterung am Dormagener Höhenberg groß: "Natürlich freuen wir uns riesig darüber, dass wir auch in der Saison 2015/16 in der 2. Handball-Bundesliga spielen können", erklärt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. "Wir wollen nun aber auch in den ausstehenden drei Spielen an die bei der HSG Nordhorn-Lingen gezeigte Leistung anschließen und den Verbleib in der 2. Liga sportlich untermauern. Die bestmögliche Einstellung ist schon aus Gründen der Fairness erforderlich. Wir sind sie aber auch unseren phantastischen Fans schuldig."

Die von so vielen Dormagener Anhängern begleitete Mannschaft hatte letzten Samstag in Lingen für den 29:25-Paukenschlag gesorgt und zog nach Punkten gleich mit Saarlouis. Das nächste Spiel findet Pfingstmontag, 25. Mai, um 18 Uhr im TSV Sportcenter gegen ThSV Eisenach statt. Die Gäste aus Thüringen stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und streben die Rückkehr in die 1. Bundesliga an. "Meine Jungs sind mit einer disziplinierten Spielweise in der Lage, auch gegen Eisenach zu punkten", betont TSV-Trainer Jörg Bohrmann. Er hat einen weiteren Grund zur Freude: Über ein Jahr erstreckte sich der Lehrgang, den Bohrmann jetzt erfolgreich abschloss und stolzer Besitzer der A-Trainerlizenz ist.


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