Ante Grbavac freut sich auf seinen Wechsel in die 2. Handball-Bundesliga: Der Rückraumlinke wird ein Wiesel. Der aus Split in Kroatien stammende Handballer unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag beim TSV Bayer Dormagen. Zuletzt spielte er in Österreichs 1. Liga für HC Linz AG.

TSV-Trainer Dusko Bilanovic hatte einen direkten Draht zu dem 25-Jährigen und informierte die Verantwortlichen des Zweitligisten über die Möglichkeit, den 1,98m langen Shooter zu verpflichten. Das gemeinschaftliche Ja gab es nach dem Probetraining in dieser Woche. "Er wird zusammen mit Julian Köster die Lücke schließen können, die Lukas Stutzke nach seinem Wechsel zum Bergischen HC hinterlässt", betont Bilanovic. "Wir holen jetzt mit Ante Grbavac nach André Meuser einen weiteren langen und wurfstarken Spieler. Ich freue mich, dass dies in unserer aktuellen sportlichen Situation gelungen ist", sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel, der auch von den Qualitäten des jungen Familienvaters überzeugt ist: Ante Grbavacs Frau Ivona brachte vor drei Wochen Tochter Ani zur Welt. Das Geburtsdatum 3. Mai wird der künftige Dormagener auf dem Trikot mit der Nummer 35 zeigen.

Grbavac begann als 7-Jähriger mit dem Handballspiel bei dem Klub HRK Izvidac, der in Ljubuski in Bosnien und Herzegowina beheimatet ist. Dort studierte er auch und machte seinen Master of Law. Sein herausragender Erfolg ist die Vize-Weltmeisterschaft mit der kroatischen U19 im Jahre 2013. Nachdem die Mannschaft die deutsche Auswahl mit unter anderem Paul Drux, Jannik Kohlbacher und Tim Suton im Halbfinale mit 29:26 besiegt hatte, verlor Kroatien das Finale nach Verlängerung mit 26:32 gegen Dänemark. Ante Grbavac erinnert sich noch sehr genau an die Partie, in der er mit seinen beiden Treffern zum Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung erst möglich gemacht hatte.

Seine internationale sportliche Laufbahn setzte er vor drei Jahren mit seinem Wechsel zu Vaci KSE in Ungarn fort. Die nächste Station war AHC Dunărea Călărași in Rumänien, bevor Grbavac nach Österreich ging. Heute Abend wird er dem TSV die Daumen drücken und das Spiel gegen DJK Rimpar Wölfe im Livestream verfolgen.

Übersicht: Ante Grbavac
Geboren: 8. Januar 1994
Geburtsort: Split (Kroatien)
Größe: 1,98 m

Gewicht: 105 kg
Position: Rückraum Links
Bisherige Vereine: HRK Izvidac Ljubuski, Vaci KSE, AHC Dunărea Călărași, HC Linz AG

Noch zwei Heim- und ein Auswärtsspiel: Der TSV besitzt vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und kann den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga aus eigener Kraft schaffen. Einen weiteren bedeutenden Schritt wollen die Wiesel an diesem Freitag machen, allerdings haben sie es mit Wölfen zu tun. Gegner ist am 24. Mai die DJK Rimpar Wölfe. Der Spieltag wird präsentiert vom Autohaus Gottfried Schultz, das unter anderem Autos vorstellt und ein Gewinnspiel anbietet: Der Hauptgewinn ist ein Wochenende mit dem neuen Skoda Scala. Das Spiel wird von den Referees Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro (Kamp-Lintfort / Diepholz) um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter angepfiffen. Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online. Die Abendkassen öffnen um 18.30 Uhr.

Rimpar ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg. In Würzburg finden in der Regel die Heimspiele der DJK statt, die im sechsten Jahr der 2. Handball-Bundesliga angehört. Die bisher erfolgreichste Spielzeit war die Saison 2016/2017, als der Klub bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg in die 1. Bundesliga spielte und letztlich die Saison mit Rang 4 beendete. "Neue Impulse und Reize" soll der neue Trainer setzen, der den aktuellen Coach Prof. Dr. Matthias Obinger demnächst ablöst. Vor dem 36. Spieltag steht der Klub punktgleich mit Ferndorf auf Rang 9 und hat damit das Ziel "Mittelfeldfeldplatz" erreicht. Der geborene Rimparer Obinger spricht auf tvmainfranken von einer "gigantischen Saison", nachdem er bereits im Herbst über die Nichtverlängerung seines Vertrages informiert wurde. Sein Amt übernimmt Ceven Klatt, ehemals Übungsleiter der Rhein Vikings, der sich den Besuch im Sportcenter wohl nicht entgehen lässt. Obinger, der gerne bei seinem Heimatklub weitergearbeitet hätte, kann sich vorstellen, erst einmal eine Handballpause einzulegen.

Der sportliche Vergleich fällt zu Gunsten der Unterfranken aus, die in den bisherigen fünf Spielen seit 2014 vier Mal gewannen. Den einzigen Sieg feierte der TSV im März 2016 mit 34:29. "Hauptsache wir haben ein Tor mehr erzielt als Rimpar", will Dusko Bilanovic mit seiner Dormagener Mannschaft am Freitag vorlegen. "Die ganzen Rechenbeispiele mit Blick auf den Tabellenstand interessieren mich nicht, Mathematik hatte ich in der Schule", erklärt der Dormagener Trainer und betont: "Wir haben im Kampf um den Klassenerhalt die beste Ausgangsposition und alles in unserer Hand. Außerdem haben wir noch etwas gutzumachen nach den letzten beiden Heimspielen." Dass der TSV gegen die abwehrstärkste Mannschaften bestehen kann, hat das Team gegen Lübeck unter Beweis gestellt. Rimpar weist lediglich 858 Gegentore auf und steht damit in der Verteidigungsstatistik auf Rang 3. Mit 868 Treffern war der Angriff allerdings nur erfolgreicher als der Tabellenletzte Rhein Vikings.

Wie bedeutsam das Spiel aus Sicht des TSV ist, unterstreicht Bilanovic die Bitte an die Fans mit einem Shakespeare-Zitat: "To be or not to be. Es ist eins der wichtigsten Spiele dieser Saison. Dafür brauchen wir die Hilfe der Sportstadt Dormagen." Auch Bürgermeister Erik Lierenfeld appellierte bereits mittels Video an die Handballfreunde und forderte zum Besuch der Partie auf.

Spiel gegen Kiel: Letzte Möglichkeit für rabattierte Tickets
Die Handballabteilung des TSV Bayer Dormagen wird 70 Jahre alt und feiert das Jubiläum am 10. August mit einem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Ein spezielles Angebot für die Fans: Noch einmal besteht an diesem Freitag, 24. Mai, beim Spiel gegen Rimpar die Möglichkeit, Tickets zum Vorzugspreis von 8 Euro (freie Platzwahl) zu erwerben. Für Kinder unter 7 Jahren sind kostenlose "Schoßkarten" ohne Sitzplatzanspruch erhältlich. Ab dem 27. Mai gibt es Eintrittskarten für das Jubiläumsspiel an den bekannten Vorverkaufsstellen zum Preis von 10 Euro.


Nach dem Erfolg in Dessau kam es zu einem überraschenden Kontakt für die Delegation des TSV Bayer Dormagen: Der ehemalige Spieler des TSV Karl-Heinz Heise begrüßte Handball-Geschäftsführer Björn Barthel und Trainer Dusko Bilanovic. Der inzwischen 91-jährige Dessauer Unternehmer gratulierte zum Dormagener Sieg und freute sich, an frühere Zeiten erinnern zu können. Im letzten Jahr erhielt er die höchste Auszeichnung, die Dessau zu vergeben hat: Heise wurde nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtrates zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Karl-Heinz Heise verließ 1947 Dessau und ging nach Köln. Der TSV Bayer Dormagen gründete 1949 die Handball-Abteilung, bei der Heise seiner sportlichen Leidenschaft zusammen mit Spielern wie Ansgar Vogt nachging. Im Rheinland wurde der junge Kaufmann nach und nach heimisch, stieg in den Fahrzeughandel der Schwiegereltern ein und übernahm schließlich als Volkswagen- und Audi-Händler ein eigenes Autohaus. Als 61-Jähriger kehrte er zurück nach Dessau, übernahm das Autohaus am Leipziger Tor und überführte es 1993 in die Autohaus Heise GmbH. Heute zählt die Heise-Gruppe über 200 Mitarbeiter in Dessau. Köthen und Aken und noch einmal 120 in Köln. Odendahl & Heise ist auch ein TSV-Partner.

Björn Barthel lud Karl-Heinz Heise spontan zur Feier des 70-jährigen Bestehens der Handball-Abteilung mit dem Highlight des Spiels zwischen dem TSV und dem deutschen Rekordmeister THW Kiel am 10. August ein. Heise hat vor, dann im TSV Bayer Sportcenter dabei zu sein.

Weitere Informationen zum Spiel gegen Kiel


Der TSV Bayer Dormagen hat Linkshänder André Meuser vom Drittligisten HC Empor Rostock verpflichtet. Der 21-jährige Halbrechte wechselt zur neuen Saison zum Handball-Zweitligisten. Er hat beim TSV einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Die laufende Saison wäre für Rostock fast schon vorbei gewesen. Doch in letzter Sekunde verpasste der HCE im ersten Anlauf das Comeback in der 2. Liga durch die Niederlage gegen die HSG Krefeld am Sonntag. So verlängert sich auch für André Meuser die Spielzeit mit den noch anstehenden Quali-Spielen gegen Konstanz. "Natürlich wäre es schön, wenn ich mit Dormagen in der nächsten Saison an die Ostsee reisen und auf Rostock treffen könnte", sagt der 2,07 lange Rückraumspieler. Dabei blickte er zuletzt häufiger auf die 2. Liga und freute sich natürlich über den Dormagener Sieg in Dessau: "Ich bin nun sehr zuversichtlich, dass der TSV in der Klasse bleibt."

Nach sieben Jahren bei Empor verspürte André Meuser "einfach mal das Bedürfnis, handballerisch etwas Neues zu probieren", sagte er bei seiner Verabschiedung. Der mit 127 Treffern drittbeste Torschütze der Rostocker möchte in Dormagen nicht zuletzt sein Abwehrspiel verbessern. Mit der sportlichen Entwicklung zeigt sich Trainer Till Wiechers sehr zufrieden. Handball hat übrigens in der Familie Meuser lange Tradition: Schon Vater und Großvater waren erfolgreiche Handballer. Die ersten Erfahrungen sammelte André als D-Jugendlicher beim Bad Doberaner SV, ehe er sich 2012 dem HC Empor Rostock anschloss.    

Im TSV Bayer Sportcenter gehörte er bereits als Youngster zweimal zum Rostocker Aufgebot: In der Saison 2014/15 gewannen die Gäste 26:25, ein Jahr später hieß es 23:23 gegen Dormagen. "Das war toll, direkt am Rhein", erinnert sich Meuser, der vor einem Jahr das Abitur machte und sich danach auf die Berufsorientierung konzentrierte. Er hat nach seinem Umzug vor, ein duales Studium aufzunehmen oder Soziale Arbeit zu studieren. Noch ist er auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung und freut sich über jede Unterstützung. Nach einem Jahr will ihm seine Freundin Hanna folgen und im Rheinland Zahnmedizin studieren. Sein Hobby gefällt sicher auch dem TSV-Vorsitzenden Karl-Josef Ellrich, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Angler ist.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass André Meuser sehr gut in unser Team passt und freue mich, dass er sich für den TSV entschieden hat", betont Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. "Trainer Dusko Bilanovic wird ihn behutsam in die Mannschaft einbauen."

Übersicht: André Meuser
Geboren: 16. Juli 1997
Geburtsort: Rostock
Größe: 2,07 m
Gewicht: 102 kg
Position: Rückraum Rechts
Bisherige Vereine: Bad Doberaner SV, HC Empor Rostock
Hobby: Angeln

Linkshänder Daniel Eggert wird den TSV nach der Saison verlassen. Der Däne wechselt zum niederländischen Spitzenklub Herpertz Bevo HC nach Panningen, unweit von Venlo.

Der TSV Bayer Dormagen hat seine Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga durch den 36:29-(18:16)-Erfolg in Dessau deutlich verbessert. Da Großwallstadt nur einen Punkt holte, Hagen in Hamburg verlor und Dresden überraschend gegen Wilhelmshaven das Nachsehen hatte, besitzen die Rheinländer jetzt als Tabellenvierzehnter vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Nächster Gegner am kommenden Freitag, 24. Mai, um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter ist die DJK Rimpar Wölfe, Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online,

Freud und Leid nach den 60 Minuten in der Anhalt-Arena: Nach den unglücklichen Niederlagen in Hamm und gegen Elbflorenz waren die zwei Punkte Balsam für die Seele der Dormagener Mannschaft. Die TSV-Spieler feierten tanzend den sechsten Auswärtssieg. Doch Dessau war geknickt, ein Erfolg wäre die einzige Chance gewesen, dem Abstieg noch zu entgehen. "Das ist für uns ein bitterer Moment", stellte Coach Uwe Jungandreas enttäuscht fest. Trost erhielt der Tabellenvorletzte von Dusko Bilanovic: "Ihr schafft das und kommt bald zurück in die 2. Liga." Doch natürlich galten die ersten Worte des TSV-Trainers seinem Team, das "vor allem in der zweiten Hälfte konsequent und diszipliniert gespielt hat. Das hat uns in den letzten Spielen gefehlt. Es war heute eine hervorragende Mannschaftsleistung."

Dabei mussten die Gäste vor 906 Zuschauern eine schwierige Anfangsphase überwinden, in der Philip Ambrosius zwei Würfe von Tim Wieling abwehrte. Doch die bestens aufgelegten Lukas Stutzke und Benni Richter sorgten mit jeweils zwei Doppeltreffern für die erste TSV-Führung in der 9. Minute. Zweimal noch glichen Phillip Jungemann und Geburtstagskind Bruno Zimmermann (24) aus. Doch dann gaben die Dormagener den Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand. Das lag auch daran, dass Ian Hüter und Eloy Morante Maldonado immer wieder ihre Zweikämpfe gewannen und die drei eingesetzten Dessauer Schlussmänner vor unlösbare Aufgaben stellten. Ein entscheidender Trumpf war freilich die Abwehrmauer, an der sich die Gastgeber die Zähne ausbissen. Etliche abgefangene Bälle, aber auch Dessaus technische Fehler führten zu kompromisslos genutzten Gegenstößen. Lediglich Dessaus Rechtsaußen Tomas Pavlicek und Shooter Johannes Wasiliewski nutzten ihre Freiräume. Und der angeschlagene Daniel Zele biss auf die Zähne.

Mitte der zweiten Halbzeit setzten die Dormagener sich mit fünf Treffern in Folge spielentscheidend von 26:23 auf 31:23 ab. Auf der Tribüne wurde es jetzt immer ruhiger, die relativ kleine Gruppe der Dormagener Anhänger war unüberhörbar. Nach dem Schlusspfiff lief das gesamte TSV-Team unter das Dach der Halle, wo es von den jubelnden Fans empfangen wurde. Die letzte Rückreise nach einer Übernachtung setzte den Musikboxen schwer zu und führte zu einem Live-Kontakt mit dem aus Rostock nach Hause fahrenden Bus der HSG Krefeld, die sich am Sonntag Nachmittag mit einem Last-Second-Sieg für die 2. Bundesliga qualifiziert hatte. Der Dormagener Glückwunsch galt sowohl den Seidenstädtern als auch dem ThSV Eisenach, der in die 2. Liga zurückkehrt.

Dessau-Roßlauer HV 06 - TSV Bayer Dormagen 29:36 (16:18)
Dessau: Ambrosius, Motlik, Martinovic; Pavlicek (8/1), Hanisch (1), Vanco (n.e.), Pfeiffer (n.e.), Wasiliewski (5), Hönicke (2), Jungemann (2), Zimmermann (2), Hanner (1), Milkow (4), Zele (3), Zahradnicek (1/1), Scheithauer (n.e.).
Dormagen: Bartmann, Broy; Reuland (2), Pyszora (n.e.), Eggert (2), Löfström (1), I. Hüter (8), Köster, Rebelo (n.e.), Richter (5/3), P. Hüter, Braun, Morante Maldonado (6), Stutzke (10), Wieling (2).
Schiedsrichter: Schulze / Tönnies (Magdeburg).
Zuschauer: 906.
Zeitstrafen: 4:10 Minuten.
Siebenmeter: 2/2:3/4 (Ambrosius hält gegen Wieling).
Spielfilm: 3:4 (9.), 5:7 (13.), 6:9 (15.), 11:12, 12:15, 14:15, 16:18 - 16:19, 20:21 (37.), 20:23, 21:25, 23:26 (42.), 23:31, 26:32, 26:35, 29:36.


Der TSV Bayer Dormagen hat seine Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt durch den 36:29-(18:16)-Erfolg in Dessau deutlich verbessert. Da Großwallstadt nur einen Punkt holte, Hagen in Hamburg verlor und Dresden überraschend gegen Wilhelmshaven das Nachsehen hatte, besitzen die Rheinländer jetzt als Tabellenvierzehnter vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang.
Nächster Gegner am kommenden Freitag, 24. Mai, um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter ist die DJK Rimpar.
Weitere Informationen folgen.


Würden wir bereits das Jahr 2020 schreiben, dann hätte der TSV Bayer Dormagen den Klassenerhalt nach 34 Spielen geschafft. Denn in der 2. Handball-Bundesliga sind ja künftig nur noch 18 Mannschaften vertreten. Doch noch läuft die Spielzeit 2018/19 mit 20 Teams und fünf Absteigern. Mit zwei Punkten Vorsprung auf die mit Platz 16 beginnende Abstiegszone "haben wir noch alles in unserer Hand", sagt Trainer Dusko Bilanovic. Nach vier Niederlagen gibt es jetzt aber nur noch wenig Spielraum: Die Rückreise aus Dessau am Sonntagabend will der TSV mit zwei Punkten im Gepäck antreten. Die WM-Schiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies (Magdeburg) pfeifen die Partie des 35. Spieltages in der Anhalt-Arena Dessau-Roßlau um 17 Uhr an.

Dessau hat den eigenen Klassenerhalt zwar noch nicht abgeschrieben, sieht allerdings kaum Hoffnung: "Unter realistischer Betrachtung der aktuellen sportlichen Situation wird der Klassenerhalt ein äußerst schweres Unterfangen. Da müssten tatsächlich größere Wunder geschehen", ist die aktuelle Einschätzung der Verantwortlichen des Tabellenachtzehnten, der vier Punkte hinter dem TSV liegt. Die Bewertung hat etwas zu tun mit den Ergebnissen der letzten zehn Spiele, in denen Dessau keinen Sieg mehr verbuchen konnte und lediglich drei Mal Unentschieden in fremden Hallen spielte: in Ferndorf, Düsseldorf und Nettelstedt. Der letzte Erfolg am 3. März mit 32:28 gegen den HSV hamburg. Der Verein formuliert bereits das vermutliche Ziel für die nächste Meisterschaftsrunde: "Falls der Abstieg in die 3. Liga nicht zu verhindern ist, wurde von allen Beteiligten ein ganz klares Ziel ausgesprochen: sofortiger Wiederaufstieg in die 2. Handball- Bundesliga in der kommenden Saison."

Für Dusko Bilanovic ist denn auch klar: "Das Spiel gegen uns ist die letzte Chance für Dessau. Sie werden es uns natürlich nicht einfach machen." Die Konsequenz könne für seine Mannschaft nur heißen: "Wir müssen diszipliniert und konzentriert zur Sache gehen und endlich die Matchbälle wieder nutzen, nachdem wir zuletzt zwei, drei davon liegen gelassen haben." Nur bedingt trainieren konnten in dieser Woche die Angeschlagenen Joshua Reuland und Nuno Rebelo. Bilanovic: "Ich hoffe, sie sind am Sonntag fit." Mit nach Sachsen-Anhalt fahren Julian Köster und Nick Braun. Sie werden auch in den nächsten Spielen zum Kader gehören, nachdem die Saison für die A-Jugend beendet ist. Der Bus fährt nach dem Morgentraining am Samstag bis Magdeburg, wo das Dormagener Team übernachten wird.


Die TSV Bayer Dormagen Handball GmbH freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Medikus-Praxis für Physiotherapie Dormagen. Ab der Saison 2019/20 wird das Unternehmen im TSV Bayer Sportcenter auf Werbemitteln vertreten sein. Das Praxisteam begrüßt die Patienten in der Lübecker Straße 1 in hochmodernen Behandlungsräumen. Die Leistungen reichen von Krankengymnastik über Fußreflexzonentherapie bis zur Lymphdrainage.

Markus Hufer, Geschäftsführer der Medikus-Praxis, liegt der Dormagener Handball am Herzen: „Ich habe früher selbst Handball gespielt und bin stolz darauf, dass in unserer Stadt solch ein toller Spitzensport betrieben wird. Diesen möchte ich gerne ab der kommenden Spielzeit unterstützen.“ Auch Handball-Geschäftsführer Björn Barthel blickt positiv auf die Kooperation:„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die Unterstützung durch ein weiteres regional ansässiges Unternehmen.“



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