Der TSV Bayer Dormagen wird ohne Carl Löfström und Dr. Heider Thomas in die neue Saison gehen. Die beiden 2018 zum TSV gewechselten Spieler haben unterschiedliche Beweggründe für ihre Entscheidungen.

Heider Thomas (31) hatte schon im letzten Jahr angekündigt, dass er nach dieser Saison sportlich kürzer treten und sich nach dem Ende seiner juristischen Ausbildung mitsamt Promotion verstärkt um seine berufliche Zukunft kümmern wolle. Ganz auf Handball will er freilich nicht verzichten: Der 2,02m lange Rückraumspieler und Abwehrspezialist wird zur nächsten Saison den aktuellen HVN-Oberligisten Borussia Mönchengladbach verstärken, der dann von Ronny Rogawska trainiert wird. Der Abschied fällt Dr. Thomas nicht leicht: "Ich muss dieser intakten Dormagener Mannschaft ein dickes Kompliment machen. Alle Spieler sind charakterlich absolut einwandfrei. Es macht einfach Spaß, in diesem Team zu spielen und ich hätte mir vorstellen können, dies noch mehrere Jahre zu machen."

Auch Kreisläufer Carl Löfström (27) ist hervorragend im Dormagener Team integriert. Nach wie vor ist er aber sehr eng mit seiner schwedischen Heimat verbunden und hatte die Verantwortlichen des TSV Bayer Dormagen bereits in der Hinrunde gebeten, nach gemeinsamen Lösungen für einen vorzeitigen Wechsel zu suchen. In Frage kam ein Verein, der nicht ganz so weit entfernt von Göteborg ist. "Ligakonkurrent VfL Lübeck-Schwartau konnte unsere Bedingungen für diesen Wechsel erfüllen. Deshalb werden wir dem Wunsch von Carl entsprechen und ihm keine Steine in seinen Weg legen", betont Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. "Wir wünschen Heider Thomas und Carl Löfström alles Gute für die Zukunft und freuen uns, wenn wir sie in Dormagen als Besucher oder Gegner wiedersehen."


Das Interesse am ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen den Handball Sport Verein Hamburg ist riesengroß. "Bereits über 1200 Karten sind weg", betont Jil Falkenstein, die Marketing-Leiterin des Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. "Es hat sich herausgestellt, dass gerade unsere Gruppenticketangebote besonders interessant für Vereine und Organisationen sind." Der Verein weicht beim Neustart der Liga nach der EM-Pause auf Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr, aus, da am Samstag zuvor der traditionelle Säbel-Weltcup der Junioren im TSV Bayer Sportcenter stattfindet.

Der 19. Spieltag der 2. Bundesliga ist gleichzeitig der Spieltag der RheinLand-Versicherungsgruppe mit verschiedenen Aktionen. Und um den Tag rund zu machen bereitet die Handball-Abteilung des TSV einen schon um 15 Uhr startenden "Familientag" vor. Zwei Stunden vor dem Anpfiff werden dann auch die Tageskassen öffnen. Falkenstein weist darauf hin: "Wer sich Tickets im Tabakshop an der Kölner Straße 64 oder online besorgt, ist natürlich auf der sicheren Seite."

Für jüngere Besucher ist der Familientag ebenfalls von Interesse: Vor Ort ist eine Hüpfburg vorhanden, geplant ist zudem Kinderschminken. Auf alle Gäste wartet eine riesige Kuchentheke. Und bewegende Unterhaltung gibt es auch: Gegen 15.30 Uhr präsentieren die Tanzmäuse der Ahl Dormagener Junge ihr Können.

Neue Sponsoren unterstützen die Handballer
Die TSV Bayer Dormagen Handball GmbH bedankt sich bei neuen Förderern zur Rückrunde der Saison 2019/20:
L’Osteria
AJT Jansen Schwarz & Schulte-Bromby Partnerschaftsgesellschaft mbB
Objektplan Bauträgergesellschaft mbH
VR Bank eG
Volksbank Düsseldorf Neuss eG

 


"Das war ein wichtiges und sehr gutes Testspiel", sagte TSV-Trainer Dusko Bilanovic trotz der 24:31 (11:13)-Niederlage bei Bundesligist HSG Wetzlar am Sonntag. "Letztlich fiel Wetzlars Sieg etwas zu hoch aus." Nach der Wiederaufnahme des Trainings vor einer Woche war das Spiel in Dutenhofen der erste Test vor dem Neustart der 2. Handball-Bundesliga am Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr gegen den Handball Sport Verein Hamburg. Der zweite Test ist ein interner Teamvergleich, bei dem wiederum alle Spieler Einsatzzeiten erhalten. "Wir hatten auch Torwart Conny Dahmen mit dabei - auch als kleine Belohnung für seine gute Trainingsarbeit", betonte Bilanovic.

In der ersten Hälfte spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, der TSV lag beim 8:7 (19.) erstmals in Führung, die bis zum 11:9 (26.) Bestand hatte. Auch ohne ihre EM-Spieler konnte Wetzlar dann einen Gang höher schalten und ging mit dem 13:11-Vorsprung in die Pause. Bis zehn Minuten vor Abpfiff blieb das Spiel beim Stande von 23:21 für die Gastgeber offen. Dann aber machten sich die "schweren Beine" bei den Rheinländern nach dem intensiven Training der vergangenen Woche mit täglich mehrfach zwei Einheiten bemerkbar. Während Sven Eberlein nach seiner Zeit bei den Rhein Vikings im TSV-Team zum Einsatz kam, konnte sich Nick Braun in der belgischen Nationalmannschaft bewähren: Der Linksaußen trug mit drei Toren in Hasselt und fünf Treffern in Nikosia zu den 24:7- und 31:16-Erfolgen gegen Zypern in der EM-Qualifikation bei.

Für Dusko Bilanovic war das Spiel in Wetzlar auch ein Zurückkommen an eine alte Wirkungsstätte: "Hier haben wir Handballgeschichte geschrieben. Zwei Jahre lang war die HSG Dutenhofen / Münchholzhausen in dieser Halle in der 2. Bundesliga ungeschlagen. Das war auch der Beginn des Aufstiegs, der zunächst ins deutsche Pokalfinale gegen Lemgo führte", erinnerte sich der Coach an vergangene Zeiten und sein Engagement bei der HSG von 1995 bis 1997 unter den damaligen Trainern Rainer Dotzauer und Enyi Okpara.

HSG Wetzlar - TSV Bayer Dormagen 31:24 (13:11)
Wetzlar: Klimpke, Suljakovic; Feld (2), Weber (2), Mirkulovski, Torbrügge, Weissgerber (5), Frend Öfors (4), Holst (4/1), Forsell Schefvert (6), Lindskog (2), Kunzendorf (6), J. Waldgenbach, T. Waldgenbach.
Dormagen: Bartmann, Boieck, Dahmen; Reuland (3/1), Köster (1) Meuser (3), Richter (4/2), Löfström (5), Thomas, Rebelo, Noll (1), P. Hüter (2), Morante Maldonado (2), Sterba (2), Grbavac (1), Eberlein.


Wenn der TSV Bayer Dormagen am kommenden Sonntag, 19. Januar, ab 17 Uhr ein Testspiel in der Sporthalle Dutenhofen gegen Bundesligist HSG Wetzlar bestreitet, dann geht es nicht nur um Sieg oder Niederlage sondern vor allem darum, langsam wieder Spielpraxis zu gewinnen. Seit Anfang dieser Woche sind die Spieler von Dusko Bilanovic nach dem Urlaub teilweise zweimal am Tag im Training. Dabei spielte das Lauf- und Athletiktraining eine besondere Rolle. Ein zweites geplantes Testspiel in der EM-Pause kam übrigens nicht zustande. "Stattdessen machen wir ein Spiel untereinander. Davon haben alle Spieler mehr, weil sie nahezu durchspielen können", betont Bilanovic. Ian Hüter wird immer noch nicht zum Einsatz kommen. Der operierte Ringfinger seiner rechten Hand bereitet immer noch Probleme.

Die HSG Wetzlar, die kurz vor Weihnachten mit einem klaren Sieg in Kiel überraschte, wird ohne ihre fünf EM-Teilnehmer antreten. Darüber hinaus fehlen die Spieler, die verletzungsbedingt weiterhin pausieren müssen. Deshalb wird Coach Kai Wandschneider Ian Weber, Torben Waldgenbach und Torhüter Anadin Suljakovic aus dem erweiterten Kader einsetzen. Aus der U23 stößt zudem Linkshänder Kevin Kunzendorf zum Kader. "Solche Spiele in der jetzigen Phase sind neben dem Training sehr wichtig, denn die Spieler müssen in ihren Rhythmus finden", sagt Wandschneider, der weiterhin eine gute Beziehung zum TSV hat. Immerhin war der 60-Jährige vor seinem Engagement in Wetzlar zehn Jahre lang Trainer der Rheinländer.


Joshua Reuland hat seinen Vertrag beim Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen um zwei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Der Linksaußen kam 2018 an den Höhenberg. „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Josh. Er ist in seinen Leistungen deutlich konstanter geworden. Daher war es keine große Überlegung, mit ihm auch weiterhin unseren Weg zu bestreiten“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel.

Der 25-jährige Joshua Reuland ist mit aktuell 75 Treffern (23 Siebenmetern) nach Ante Grbavac (81/14) der erfolgreichste Dormagener Schütze. „In der Hinrunde lief es gut - bei mir und dem gesamten Team. Ich hoffe natürlich, dass wir alle auf dem Niveau weiterspielen werden“, betont Reuland. Die gestiegene Konkurrenzsituation spiele für seine starke Leistung im abgelaufenen Jahr eine gewisse Rolle. „Entscheidender ist aber meiner Meinung nach der Sprung von der 3. in die 2. Liga. Der war doch sehr groß und da muss man sich erst zurecht finden.“

In die Schlussphase geht es mit seinem Sport- und Geschichtsstudium an der Kölner Uni und Sporthochschule. In diesem Jahr will Reuland gerne seine Masterarbeit schreiben und dann vor dem späteren Referendariat die Gelegenheit nutzen, um schon mal in den Lehrbetrieb einer Schule reinzuschnuppern. „Ich bin zuversichtlich, dass dies in Dormagen möglich sein wird. Der TSV verfügt ja im Rahmen seiner anerkannt guten Nachwuchsarbeit über beste Kontakte.“


„Natürlich sind wir glücklich über diese Auszeichnung - auch wenn wir aufgrund unserer hervorragenden Strukturen nicht daran gezweifelt haben", bewertet Nachwuchskoordinator Jamal Naji die erneute Vergabe des Jugendzertifikats an den TSV Bayer Dormagen. „Der Verein gibt sich mit dem Status Quo aber nicht zufrieden. Alle arbeiten kontinuierlich daran, die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und den Schulen weiter zu verbessern." Das klare Ziel ist, künftig das Jugendzertifikat mit Stern zu erhalten. „Wir werden mit der Neuaufstellung im Nachwuchsbereich auch die Voraussetzung einer zweiten Hauptamtlichkeit erfüllen", kündigt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel an.

Insgesamt werden in diesem Jahr 25 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga mit dem Jugendzertifikat für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Sieben der 36 Mannschaften bekommen das ligaübergreifende Gütesiegel mit Stern für eine hervorragende Qualität der Nachwuchsförderung. Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH: „Die Erfolge der Jugend-und Juniorennationalmannschaften zeigen, dass sich die Nachwuchsförderung in Deutschland auf internationalem Topniveau befindet. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jugendzertifikats bilden wir eine gute Grundlage für die hochwertige Ausbildung der Nachwuchstalente.“

Seit 2008 wird das Jugendzertifikat an Klubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Klub und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie zum Beispiel ausgereifte Betreuungs-und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen.


„Spieler bleiben beim Verein, neue kommen, einige verlassen uns“, erinnerte Björn Barthel beim Neujahrsempfang des TSV Bayer Dormagen an übliche Veränderungen zum Saisonende. Dabei wusste der Handball-Geschäftsführer, dass er einen Spieler auf jeden Fall am letzten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga am 23. Mai verabschieden wird: Eloy Morante Maldonado hatte den TSV nämlich darüber informiert, dass er nach fünf Jahren in Dormagen eine neue Herausforderung sucht.

„Natürlich hätten wir Eloy sehr gerne in unserem gewachsenen Team weiterhin halten wollen. Wir können jedoch den Wunsch sich verändern zu wollen nachvollziehen“, sagt Barthel. Morante Maldonado, der am 25. Februar seinen 22. Geburtstag feiert, werde sicher Spuren in Dormagen hinterlassen. Barthel: „Dafür sorgen schon seine Leistungen in der Dormagener A-Jugend, in der 3. und nun in der 2. Liga.“ Deutschlandweit ist er in der Handballszene durch seine Einsätze in den Nachwuchs-Nationalmannschaften bekannt. Man werde auch die loyale und freundliche Ausstrahlung des aus Wermelskirchen stammenden Rückraumspielers - der auch Linksaußen kann - vermissen. „Wir bedanken uns bereits jetzt bei Eloy für die zurückliegende gemeinsame Zeit und wünschen ihm ab Sommer 2020 alles Gute“, betont Barthel.

„Wir spielen eine tolle Saison. Und ich werde bis zur letzten Sekunde Vollgas für den TSV geben“, kündigt Eloy Morante Maldonado an.


Der EHV Aue nahm am Freitagabend Revanche für die 25:35-Niederlage im Hinspiel und setzte sich in der Erzgebirgshalle Lößnitz mit 32:29 gegen den TSV Bayer Dormagen durch. Zur Pause stand es exakt wie im August im Sportcenter 14:14. Doch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein vollständig anderes Spiel. Schnell setzten die Gastgeber sich bis auf 18:14 ab, ehe Benni Richter in der 38. Minute den ersten TSV-Treffer in der zweiten Hälfte erzielte. Der Vorsprung reichte den Gastgebern vor 1932 Zuschauern, um den TSV bis zum Schlusspfiff auf Distanz zu halten. "Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft, die sich in dieser Saison hervorragend entwickelt hat", sagte TSV-Coach Dusko Bilanovic. "Die Spieler brauchen jetzt die Pause." Nach der Europameisterschaft startet der TSV als Tabellensechster der 2. Handball-Bundesliga am Sonntag, 2. Februar, um 17 Uhr gegen den Handball Sport Verein Hamburg ins neue Jahr.

"Fünf Mal war ich hier und habe noch nie zwei Punkte mitgenommen", stellte TSV-Kapitän Patrick Hüter fest, nachdem er zum Gäste-Spieler der Partie gekürt worden war. Nach der ersten Halbzeit wäre es zumindest ein Punkt gewesen. Da lagen die Rheinländer zumeist vorne - in der ersten Viertelstunde fast immer durch Joshua Reuland, der für fünf der sechs Treffer verantwortlich war. Es hätten sogar zwei mehr sein können. Doch Aues Schlussmann Erik Töpfer entschärfte gleich zwei Strafwürfe des zuletzt so sicheren Vollstreckers. So kam die Zeit von Benni Richter, der zwei Siebenmeter hintereinander zur Dormagener Zwei-Tore-Führung (9:7) verwandelte. Dann machte ein EHV-Spieler auf sich aufmerksam, der in den vergangenen Spielen eher im Schatten der wurfstarken Rückraum-Kollegen stand: Der lettische Nationalspieler Austris Tuminskis drehte die Parte mit einem sauberen Hattrick zum 11:10. Den Pausenstand 14:14 stellte Carl Löfström her.

In Unterzahl musste der TSV nach der Strafe gegen Patrick Hüter kurz vor dem Pausenpfiff das Spiel wieder aufnehmen. Und das gelang weniger gut. Nun war es der Rückraumlinke Benas Petreikis, der mit drei Toren innerhalb von knapp acht Minuten besonders auf sich aufmerksam machte. Da auch Kevin Roch exakt ins zwischenzeitlich verwaiste TSV-Tor zielte und der erfolgreichste Werfer der Partie Bengt Bornhorn traf, wuchs Aues Vorsprung kontinuierlich an. Denn vorne ließen jetzt die Dormagener gute Chancen aus oder erhöhten die Zahl der technischen Fehler. Bitter war, dass der Aufsetzer des freistehenden Löfström an den Pfosten knallte und auch Julian Kösters Wurf nur knapp das Gehäuse verfehlte. Der nächste Wurf von Eloy Morante Maldonado landete zwar im Netz, doch die Schiedsrichter hatten zuvor bereits auf Freiwurf für Aue entscheiden. Weil Morante trotzdem abgeschlossen hatte, musste er für zwei Minuten auf die Bank - auf der schon Hüter nach seiner zweiten Zeitstrafe saß.

Mit diesem Handicap kam der TSV durchaus zurecht. Und als die Mannschaft wieder vollzählig war verkürzte Ante Grbavac auf 19:16. Doch um den elften Saisonsieg zu feiern hätte nun in der Erzgebirgshalle alles klappen müssen. Das war aber nicht der Fall. Die heimstarken Auer nutzten vor zahlreichen eingeladenen prominenten Ex-DDR-Nationalspielern jeden Fehler der Gäste eiskalt aus und sorgten für eine mehrfache Sechs-Tore-Führung. "Es war sicher mitentscheidend, dass wir Dormagen nach der Pause eine Viertelstunde lang auf drei Tore halten konnten", betonte EHV-Coach Stephan Swat. Dass es letztlich nur ein Sieg mit drei Toren Vorsprung wurde lag am TSV, der seine insgesamt sehr positive Torbilanz nicht in Gefahr bringen wollte. Der starke Kampfgeist mit zwei Treffern von Patrick Hüter in der Schlussminute ließ ein Spiel hinter sich, das nicht das beste aus Dormagener Sicht war. Aber auch das ist zu verzeihen: "Unser junges Team spielt eine glänzende Saison. Da kann es nicht zuletzt nach diesen Reisestrapazen in der Weihnachtswoche dazu kommen, dass es einmal nicht so gut läuft", räumte Walter Haase vom sportlichen Kompetenzteam ein.

EHV Aue - TSV Bayer Dormagen 32:29 (14:14)
Aue: Töpfer (1 Tor, 12 Paraden), Rasimas (bei einem 7m), Musil (n.e.); De Santis (2), Schröder, Roch (4), Ebert (3), Bornhorn (9/5), Petreikis (3), Roth (1), Brykner (2), Slachta, Kammlodt (1), Paraschiv, Tuminskis (5), Faith (1).
Dormagen: Bartmann (7 Paraden), Boieck (ab 43., 3 Paraden); Reuland (8/1), Köster, Meuser (2), Richter (6/4), Löfström (2), Thomas, Rebelo, Noll, P. Hüter (4), Morante Maldonado (1), Sterba (3), Grbavac (3).
Schiedsrichter: Fratczak / Ribeiro.
Zuschauer: 1932 in der Erzgebirgshalle Lößnitz.
Zeitstrafen: 8:12 Minuten.
Siebenmeter: 5/5:5/7 (Töpfer hält zweimal gegen Reuland).
Spielfilm: 2:3, 4:3 (9.), 4:5, 7:9 (21.), 8:10, 11:10 (25.), 11:12, 13:12, 14:14 - 18:14, 18:15, 23:17, 25:21 (50.), 29:23, 30:26, 32:29.



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