Im letzten Heimspiel des Jahres 2018 trifft der TSV Bayer Dormagen an diesem Sonntag, 16. Dezember, auf einen ambitionierten Gegner: Mittelfristig will die HSG Nordhorn-Lingen wieder der DKB Handball-Bundesliga angehören. Das Ziel in der laufenden Saison heißt "oberes Tabellendrittel". Oder wie es Trainer Heiner Bültmann ausdrückt: "Wir wollen in allen Bereichen besser sein als in der letzten Saison." Da belegte die HSG den siebten Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga. Nach dem 34:19-Kantersieg gegen Aue am jüngsten Spieltag nehmen die Niedersachsen Rang Sechs ein. Die Schiedsrichter Jan und Manuel Lier aus Stuttgart pfeifen die Partie des 18. Spieltages um 17 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Tickets gibt es im Tabakshop, Kölner Straße 64 und online.

Die Gäste haben trotz einer längeren Verletztenliste nur eine der letzten acht Partien verloren. So werden Alex Terwolbeck, Lutz Heiny und Jens Wiese wohl noch ausfallen. Rechtsaußen Nicky Verjans, Schwager von Dormagens Athletiktrainer und Ex-Spieler Dennis Marquardt, muss sich einer Operation unterziehen, bei der Gelenkkörperchen im Fuß entfernt werden. Vielleicht sehen wir den ehemaligen Dormagener und vor kurzem 39 Jahre alt gewordenen Nils Meyer auf dem Spielfeld. Er war auch gegen Aue mit dabei.

Personell sieht es beim TSV nicht gerade erfreulich aus: Linksaußen Joshua Reuland fällt weiterhin ebenso aus wie sein Positionskollege Tyron Hartmann. Potenzielle Kandidaten für den linken Flügel sind Benni Richter und Eloy Morante Maldonado. Und Nick Braun aus der A-Jugend wird eventuell zum Kader gehören. Heider Thomas muss wegen der hartnäckigen Leistenbeschwerden nach wie vor pausieren. Nach einer gezielten Physiotherapie mit einem abgestimmten Kraftaufbautraining wird im Januar entschieden, ob er das Mannschaftstraining wieder aufnehmen kann. Und auch wenig erfreulich: Kapitän Patrick Hüter wird nach einem Bänder- und Kapselriss in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen.

Einem Spieler dankt der TSV ganz besonders: Kurzfristig war der sympathische ungarische Keeper Gergö Rózsavölgyi nach dem Motorradunfall von Sven Bartmann zu Saisonbeginn verpflichtet worden. Und da sich auch Janis Boieck verletzte, bildete Gergö Rózsavölgyi zunächst das Torwartduo zusammen mit Matthias Broy. Nachdem "Barti" und Janis wieder fit sind endet die Zeit von Gergö in Dormagen. Er wird am Sonntag vor dem Spiel von Handball-Geschäftsführer Björn Barthel verabschiedet.

Der TSV hofft auch aufgrund des umfangreichen Rahmenprogramms auf regen Besuch.


Am Sonntag, 16. Dezember, wird Teichmann Racing vor Ort sein - ein Auto-Rennstall aus Dormagen, der reihenweise Top-Platzierungen am Nürburgring einfährt. In der Halle wird ein Rennsimulator aufgebaut. Der schnellste Fahrer am Spieltag gewinnt zwei Tickets für ein Rennwochenende (VLN Langstreckenmeisterschaft) am Nürburgring. Zusätzlich werden zwei weitere Rennwochenend-Tickets unter allen Käufern der Rückrundendauerkarte verlost. Jede Dauerkarten-Bestellung bis einschließlich 16. Dezember nimmt an der Verlosung teil. Die Dauerkarten für zehn Heimspiele gibt es für 122 Euro (Kat.1) bzw. 88,50 Euro (Kat.2) in der Geschäftsstelle der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH am Höhenberg.

Damit nicht genug: Die Handballer des TSV Bayer Dormagen wollen mit dazu beitragen, dass die Stadtwette von Bürgermeister Erik Lierenfeld und Martin Voigt (Vorsitzender der Bürgerstiftung) definitiv in Erfüllung geht. Dafür wird am Sonntag gesammelt - und wer sich mit einer Spende beteiligt, der bekommt das brandneue Handball-Sammelalbum mit der Sticker-Kollektion 2018/19 (so lange Exemplare vorhanden sind). Ein großer Schwerpunkt der mit der DKB Handball-Bundesliga aufgelegten Kollektion liegt in diesem Jahr auf der Männer-Nationalmannschaft, die bei der WM im eigenen Land für Furore sorgen soll. Integriert in die Sammlung sind auch Historien-Shots (WM Siege 1978 und 2007). Aber auch die DKB Handball-Bundesliga und die 2. Bundesliga sind wieder in der Kollektion vertreten.

Das Album gibt es auch im Handel und kann in ausgewählten Kiosken und Spielwarenhandel oder am Bahnhofsbuchhandel erworben werden. Außerdem ist die Kollektion im Webshop des Herstellers www.handballmeister.de/shop
 zu bestellen. Hier gibt es auch spezielle limitierte Sondersticker, die sonst nicht erhältlich sind. Die Kollektion umfasst ein Album mit insgesamt 96 Seiten (2,95 Euro) und 509 Sammelstickern, von denen 60 als ganz besondere Glitzersticker in aufwändigem Hologramm-Druck gestaltet sind. Ein Päckchen mit fünf Stickern kostet 0,80 Euro.

Mit himmlischer Unterstützung strebt der TSV zudem an, die Punkte im TSV Bayer Sportcenter zu halten. Und wenn der Weihnachtsmann schon da ist, dann hat er natürlich etwas für die kleinen Besucher dabei: Tolle Kinder-DVDs, die der HIT-Markt Dormagen zur Verfügung stellt. Das Spiel gegen den langjährigen Rivalen aus Nordhorn wird am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen.


Egal ob Urlaub, Auszeit oder sportliche Ferien – in Nauders kommen alle auf ihre Kosten. Auf 1400 Metern liegt der österreichische Urlaubsort im Dreiländereck von Österreich, Schweiz und Italien am Reschenpaß. Der TSV Bayer Dormagen freut sich auf die Kooperation mit den Ferien-Appartements Nowders-high living (www.nowders.at) - ein Bauernhaus aus dem  15. Jahrhundert, runderneuert und  mit  moderner  und  komfortabler  Ausstattung. Das Urlaubsdomizil für die ganze Familie wird unter anderem bei allen Heimspielen auf der Werberollbande im TSV Bayer Sportcenter vertreten sein. Die Bundesliga-Handballer des TSV Bayer Dormagen freuen sich sehr, zukünftig überregionaler Werbebotschafter für die Urlaubsregion zu sein.

Ein Aufenthalt bei Nowders, wird auch von Handball-Geschäftsführer Björn Barthel wärmstens empfohlen: "Ich war schon mehrmals vor Ort, die ruhige Atmosphäre lädt sowohl im Sommer, wie auch im Winter zum Entspannen ein. Aber auch diejenigen, die auf Action aus sind, werden hier schnell fündig. Für Handballfans die perfekte Auszeit." Wandern, Biken, Motorrad fahren und der Skisport sind das Aushängeschild für diese Region. Über 300 Sonnentage und ein schneesicheres Skigebiet sind der Garant für einen erholsamen Urlaub in Nauders.

"Wir freuen uns sehr, dass wir Sponsor dieser attraktiven und beliebten Liga werden. Handball steht wie kaum eine andere Sportart für Dynamik, Teamwork, Emotionen und Fairplay. Eigenschaften, die zu unserem Leitbild - einfach. nachhaltig. menschlich. fair. - passen, und die wir von Nowders Appartements voll und ganz teilen. Wir wünschen dem TSV Bayer Dormagen eine erfolgreiche Saison," sagt Inhaber Bernd Habicher.


Nach einem erfolgreichen Dormagener Auftakt wurde der Senior zum Matchwinner: Die TSV-Spieler scheiterten am Samstagabend reihenweise am 36-jährigen Max Brustmann im Kasten der DJK Rimpar Wölfe. Bis zur Pause (12:10) blieb die Partie des 17. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga zwar weiter offen. Und auch nach dem Seitenwechsel durften die Gäste noch geraume Zeit auf etwas Zählbares hoffen. Doch innerhalb von vier Minuten fiel zwischen der 43. und 47. Minute die Vorentscheidung, als die Unterfranken von 18:15 auf 22:15 erhöhten. Am Ende freute sich Rimpar vor 1407 Zuschauern in der s.Oliver Arena Würzburg über den 31:24-Erfolg und damit den vierten Sieg im fünften Vergleich der beiden Teams. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, will der TSV wieder punkten: Dann geht es ab 17 Uhr im letzten Heimspiel des Jahres im TSV Bayer Sportcenter gegen den langjährigen Rivalen HSG Nordhorn-Lingen.

"Ich bin erleichtert, denn wir wussten um die Stärke von Dormagen", sagte Rimpars Trainer Prof. Dr. Matthias Obinger nach den 60 Minuten. Mit der Forderung nach einem Pflichtsieg ist Obinger normalerweise "vorsichtig", doch vor der Partie sah er sich zum Undenken gezwungen und verlangte zwei Punkte: "Ich wollte den Druck artikulieren so wie er ist." Die Umsetzung auf dem Spielfeld gelang seinen Spielern in der zerfahrenen ersten Hälfte nur bedingt. Doch der TSV zog daraus kein Kapital, ließ beste Chancen liegen und warf Brustmann geradezu warm. "Er machte hinten dicht wie zuletzt Sven Bartmann bei uns", stellte TSV-Coach Ulli Kriebel fest.

Während Obinger "Fortschritte beim Tempospiel" erkannte, vermisste Kriebel dies bei seiner Mannschaft: "Das war nicht gut." Und weil sich die Fehlerzahl auch bei Risiko-Anspielen steigerte, lief der TSV nach der ersten Rimparer Führung (5:4, 13.) immer einem Rückstand hinter her. Der wurde vor der Pause noch mal knapper, als Nuno Rebelo den von ihm abgefangenen Ball zum 9:8-Anschluss in der 21. Minute verwertete. Und anschließend brachten auch Patrick Hüter und Tim Wieling die Rheinländer bis auf einen Treffer heran. Pech für Wieling: Brustmann kam noch an den dritten Strafwurf heran und verhinderte damit das 12:11 zur Halbzeit. Prompt traf Benedikt Brielmeier nach dem Seitenwechsel zum 13:10 und brachte damit auch das Publikum in Stimmung.

Durch Benni Richter - mit acht Treffern bester Werfer der Partie - kam der TSV zum letzten Mal bis auf zwei Treffer (14:12) heran. Danach spielte auch das Glück nicht mit: Erst bediente Bartmann mit einem Traumpass den zumeist auf Linksaußen eingesetzten Richter, der den Ball allerdings nicht an Brustmann vorbeibekam. Anschließend traf Lukas Stutzke die Latte. Und als Rimpars Rechtsaußen Julian Sauer den Ball an den Pfosten setzte, knallte der Abpraller an Bartmann und von ihm ins Tor. Rimpar erhöhte den Druck durch den konsequenten Einsatz des siebten Feldspielers, kam schließlich zum ungefährdeten dritten Heimsieg und überholte den TSV in der Tabelle.   

DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen 31:24 (12:10)
Rimpar: Brustmann (15 Paraden), Wieser (bei zwei 7m); Herth (5/2), Böhm (2), Schmidt (3), Kaufmann (2), Siegler (1), Brielmeier (3), Karle, Sauer (6), Bauer, Backs (4), Schulz (1), Gempp (4), Meyer.
Dormagen: Bartmann (12 Paraden), Boieck (ab 54., 1 Parade), Rózsavölgyi (n.e.); Pyszora, Eggert (1), Löfström (2), I. Hüter (1), Rebelo (1), Richter (8/4), P. Hüter (2), Morante Maldonado (3), Stutzke (2), Wieling (4/2).
Schiedsrichter: Heine / Standke.
Zuschauer: 1407 in der s.Oliver Arena Würzburg
Zeitstrafen: 8:2 Minuten.
Siebenmeter: 2/3:6/7 (Herth wirft neben das Tor - Brustmann hält gegen Wieling).
Spielfilm: 0:2, 3:4, 6:4 (13.), 8:5 (16.), 9:8 (21.), 11:10, 12:10 - 13:10, 16:12 (36.), 18:13, 18:15 (43.), 22:15 (47.), 27:18, 31:24.


Nach drei Siegen in Folge und dem höchsten Saisonerfolg gegen Dessau-Roßlau fährt der TSV Bayer Dormagen an diesem Samstag mit großem Selbstvertrauen nach Würzburg. Dabei weiß die Mannschaft von Ulli Kriebel, dass Gastgeber DJK Rimpar Wölfe stärker ist als es Tabellenplatz 16 aussagt. "Rimpar spielt einen guten Handball und verfügt über einen starken Rückraum vor allem mit dem Halbrechten Steffen Kaufmann und Patrick Schmidt in der Mitte", sagt der TSV-Coach. Die Beiden sind auch die erfolgreichsten Werfer der Unterfranken aus dem Landkreis Würzburg. Bester Schütze mit sechs Treffern bei der 27:33-Niederlage zuletzt in Aue war zudem der Halblinke Benedikt Brielmeier. In der Würzburger s.Oliver Arena wird die Partie um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Steven Heine und Sascha Standke (Braunschweig / Friedland) angepfiffen.

Mit insgesamt vier Heimspielen im Dezember hat Rimpar durchaus die Chance, sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten - hin zum Saisonziel einstelliger Mittelfeldplatz. Coach Prof. Dr. Matthias Obinger weiß freilich, dass er gerade gegen den TSV die Einsatzzeiten richtig verteilen muss. Schließlich steht am Dienstag auch noch das Nachholspiel des 2. Spieltages gegen Emsdetten an. Die Heimbilanz der Gastgeber ist mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen negativ. Zuletzt aber setzte sich Rimpar mit 29:28 gegen Nettelstedt-Lübbecke durch. "Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche", zog Ulli Kriebel am Freitag nach dem Abschlusstraining eine positive Bilanz der letzten Tage. Jetzt ist die Hoffnung groß, dass auch Nuno Rebelo wieder einsatzfähig ist, um Daniel Eggert im rechten Rückraum zu entlasten.

Auf Teddy Bear Toss folgt Rennsimulator
Derweil laufen die Vorbereitungen für das Rahmenprogramm beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Nordhorn-Lingen. Nach dem erfolgreichen Teddybärwerfen gegen Dessau wird a
m 16. Dezember Teichmann Racing vor Ort sein - ein Auto-Rennstall aus Dormagen, der reihenweise Top-Platzierungen am Nürburgring einfährt. In der Halle wird ein Rennsimulator aufgebaut. Der schnellste Fahrer am Spieltag gewinnt zwei Tickets für ein Rennwochenende (VLN Langstreckenmeisterschaft) am Nürburgring.

Zusätzlich werden zwei weitere Rennwochenend-Tickets unter allen Käufern der Rückrundendauerkarte verlost. Jede Dauerkarten-Bestellung bis einschließlich 16. Dezember nimmt an der Verlosung teil. Die Dauerkarten für zehn Heimspiele gibt es für 122 Euro (Kat.1) bzw. 88,50 Euro (Kat.2) in der Geschäftsstelle der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH am Höhenberg.

 


Nach dem gelungenen "1. Dormagener Teddy Bear Toss" mit mehr als 700 aufs Spielfeld geworfenen Kuscheltieren zu Gunsten der Dormagener Tafel gab es am Samstagabend auch sportlich allen Grund zur Freude: Der TSV Bayer Dormagen feierte am 16. Spieltag vor 1058 Zuschauern mit 33:22 den höchsten Saisonsieg gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 und verließ die Abstiegsränge der 2. Handball-Bundesliga. Das Wort "Zufriedenheit" hört TSV-Trainer Ulli Kriebel in diesem Zusammenhang freilich nicht gerne: "Zufriedenheit ist der größte Feind im Abstiegskampf." Denn da geht es am nächsten Samstag, 8. Dezember, bei der DJK Rimpar in der s.Oliver Arena in Würzburg weiter. "Heute wird gefeiert, dann starten wir in die Vorbereitung gegen Rimpar", betonte Kriebel.

Von Beginn an drehte der TSV auf und zwang Gäste-Trainer Uwe Jungandreas nach dem 4:0 in der 4. Minute zur frühen Auszeit. Doch diese und auch die "Aufwachen, aufwachen"-Rufe von Dessaus Fans änderten nichts am Spielverlauf. Erst in der elften Minute verbuchte das Team aus Sachsen-Anhalt den ersten Treffer zum 6:1 durch den mit Doppelspielrecht ausgestatteten Leipziger Gregor Remke. Für die mangelnde Ausbeute waren die Gastgeber dank der beweglichen Abwehr und dem wie schon in Dresden überragenden Sven Bartmann wesentlich verantwortlich. "Barti" feiert in diesem Herbst seinen dritten Frühling und zeichnete sich neben seinen 16 Paraden auch durch zwei Würfe ins leere Gästetor aus.

Jungandreas musste später eingestehen: "Wir wurden heute abgewatscht. In der Abwehr haben wir die Räume nicht verdichtet und vorne konnten wir gegen einen allerdings hervorragenden Torwart viele Chancen nicht nutzen." So gratulierte er nach der Partie zum "auch in dieser Höhe verdienten Sieg." Weder Abwehrumstellungen, Torwarttausch noch der zumeist eingesetzte siebte Feldspieler konnten Dessaus klarste Niederlage in dieser Spielzeit verhindern. Denn der TSV war in allen Belangen überlegen. Nach dem 14:8 durch Tim Wieling - einmal mehr der erfolgreichste Werfer der Partie - konnten die Dormagener ihre Pausengetränke genießen.

Alle Versuche der Gäste, nach dem Seitenwechsel näher als fünf Tore an den TSV heranzukommen, gelangen nicht. "Und unsere Abwehr wurde noch löchriger", registrierte Jungandreas. Das nutzten jetzt vor allem Daniel Eggert in einem seiner besten Spiele für den TSV sowie Lukas Stutzke, der sechs seiner sieben Treffer zwischen der 42. und 55. Minute erzielte. In der Schlussphase bedankte sich Nico Pyszora bei seinem Comeback nach längerer Verletzung mit zwei Treffern. Linksaußen Nick Braun kam zu seinem zweiten Samstag-Einsatz, nachdem er mit der A-Jugend durch den 28:27-Erfolg gegen Minden die Halbzeitmeisterschaft in der Jugend-Bundesliga West unter Dach und Fach gebracht hatte. Eine weitere Personalie: Janis Boieck löste Sven Bartmann in der 56. Minute ab und hielt mit drei Paraden den zweistelligen Erfolg fest. "Es war auch wichtig, dass wir heute etwas für das Torverhältnis tun konnten", sagte Ulli Kriebel.

TSV Bayer Dormagen - Dessau-Roßlauer HV 06 33:22 (14:8)
Dormagen: Bartmann (2 Tore, 16 Paraden), Boieck (ab 56. und bei einem 7m, 3 Paraden), Rózsavölgyi (n.e.); Pyszora (2), Eggert (5), Löfström (3), I. Hüter (1), Rebelo (n.e.), Richter (3), P. Hüter, Morante Maldonado (2), Stutzke (7), Braun, Wieling (8/4).
Dessau-Roßlau: Plaue (7.-38., 8 Paraden), Ambrosius (0 P.); Pavlicek (1), Hanisch, Vanco (2), Mlotek (3), Remke (5), Pfeiffer, Wasielewski, Schmidt, Hönicke (1), Jungemann (3), Zimmermann, Hanner, Zele, Zahradnicek (7/4).
Schiedsrichter: Schaban / Westphal.
Zuschauer: 1058.
Zeitstrafen:12:6 Minuten.
Siebenmeter:4/4:4/5 (Pavlicek wirft über das Tor).
Spielfilm: 6:0 (9.), 6:1 (11.), 10:4 (21.), 14:8 - 16:9 (35.), 18:13, 21:14, 22:17, 29:19 (55.), 33:22.


Nach den beiden Erfolgen gegen Hamm und in Dresden will der TSV Bayer Dormagen an diesem Samstag, 1. Dezember, nachlegen. Im TSV Bayer Sportcenter geht es gegen den Dessau-Roßlauer HV. Die Gäste haben einen Pluspunkt mehr als der TSV und liegen als 14. der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga drei Ränge vor dem TSV. Die Schiedsrichter Matthes Westphal und Alan Schaban aus Berlin pfeifen die Partie um 19.30 Uhr an - nach dem "1. Dormagener Teddy Bear Toss". "Ich hoffe, dass die Aktion der Dormagener Tafel und damit auch Dormagener Kindern viele Kuscheltiere beschert", sagt Jil Falkenstein. Darüber hinaus können viele Fans mit einem Geschenk nach Hause gehen, kündigt die Handball-Marketingleiterin an: "Ein Sponsor stellt 300 Christsterne zur Verfügung, die nach dem Spiel abgegeben werden." Tickets für das achte und vorletzte Heimspiel im Jahr 2018 gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online. Die Abendkassen öffnen um 18.30 Uhr.

Vergleiche mit dem Team aus Sachsen-Anhalt gab es bislang nicht. Allerdings ist Trainer Uwe Jungandreas als Ex-Coach von Concordia Delitzsch und DHfK Leipzig kein Unbekannter in Dormagen. Gemeinsamkeiten gibt es bei der Zielsetzung: Auch Dessau-Roßlau kämpft um den Klassenerhalt. Nach zuletzt drei Unentschieden verlor der HV in der Vorwoche sein Heimspiel gegen Aue mit 28:31. TSV-Coach Ulli Kriebel erwartet einen Gegner auf Augenhöhe: "Dessau verfügt über sehr gute Qualität vor allem auf den beiden Halbpositionen und hat jetzt mit dem Doppelspielrecht für den Leipziger Gregor Remke noch mal nachgelegt." Lukas Stutzke kennt den Rückraumspieler aus der Junioren-Nationalmannschaft. Aufgrund einer Knieverletzung konnte Remke an der EM im Sommer nicht teilnehmen. Nachdem seine Verletzung ausgeheilt ist, möchte er zusätzliche Spielzeit bei Dessau sammeln. Kriebel: "Wir müssen uns beweisen gegen eine kampfstarke Mannschaft, die nicht aufgibt und dafür bekannt ist, dass sie auch höhere Rückstände aufholen kann. Zudem beherrschen sie das Spiel mit dem siebten Feldspieler ausgezeichnet."

Beim TSV wird Joshua Reuland auf jeden Fall fehlen. Kriebel: "Josh hat seit Wochen muskuläre Probleme und muss jetzt ein Spiel pausieren." Da Tyron Hartmann zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist aber erst im neuen Jahr wieder im Zweitliga-Team zum Einsatz kommt, wird wohl Eloy Morante Maldonado auf Linksaußen rücken. Zudem steht Nick Braun im Kader, der im Vorspiel ab 16 Uhr mit der A-Jugend auf GWD Minden trifft. Nach dem kurzfristig vereinbarten Zweitspielrecht trägt Lars Jagieniak am Samstag im Spitzenspiel der 3. Liga erstmals das Trikot der HSG Krefeld gegen Schalksmühle-Halver. "Er bekommt damit Spielpraxis auf hohem Niveau", begrüßt Ulli Kriebel.


Der bald 20-jährige Lars Jagieniak erhält ab sofort eine Zweifachspielberechtigung und kann damit weiterhin für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen und auch für den Drittligisten HSG Krefeld - Die Eagles zum Einsatz kommen. Der gelernte Kreisläufer kam in der bisher absolvierten Saison 2018/19 in der 2. Bundesliga nur sporadisch zum Einsatz und erhofft seinerseits auf mehr Spielanteile bei dem aktuellen Tabellenführer der 3. Liga West.


Seit 2015 ist Jagieniak bei den Wieseln aktiv und hat eine erfolgreiche Jugend in Dormagen durchlaufen. Der 1,94 m große und 90 kg schwere Nachwuchsmann hat gerade in der Defensive seine Qualitäten und soll in Krefeld dabei helfen den Ausfall des länger verletzten Damian Janus zu kompensieren.
Ein besonderer Dank der HSG Krefeld gilt der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH, die der Zweifachspielberechtigung schnell und unbürokratisch zugestimmt hat.



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