Stop the war! Die Forderung nach einer Beendigung des russischen Angriffskrieges in der Ukraine begleitete das Vorspiel des Supercups - immerhin der Auftakt der 2. Handball-Bundesliga im Düsseldorfer PSD Bank Dome. Der TSV Bayer Dormagen nutzte die Chance, um vor einem großen und interessierten Publikum gegen den Liga-Gast aus der Ukraine positiv auf sich aufmerksam zu machen: Das Team von Matthias Flohr setzte sich mit einem überzeugenden 33:28 (17:15) gegen den HC Motor Zaporozhye durch und zeigte eine starke Reaktion auf das Pokalaus in Dresden. Die englische Woche wird mit dem ersten Heimspiel der Saison 2022/23 am Sonntag, 4. September, ab 17 Uhr abgeschlossen. Gegner im TSV Bayer Sportcenter ist der Dessau-Roßlauer HV. Zum Ticket-Shop

Zaporozhye hatte vor drei Wochen den Trainingstest gegen den TSV mit 34:27 gewonnen. Doch solche Vorbereitungsspiele dienen ja gerade dazu, Fehler zu erkennen und daraus zu lernen - die Hausaufgaben hatten die Gäste am Mittwoch-Nachmittag gemacht. In der riesigen Halle lagen die von vielen heimischen Jugendspielern unterstützten Wiesel von Beginn an vorne. Lediglich zweimal in der Anfangsphase und beim 10:10 und 11:11 konnte der mehrfache Champions League-Teilnehmer ausgleichen. Zumeist war es der wurfgewaltige Dmytro Horiha, der mit platzierten Würfen erfolgreich war. Mehr aber ließen die Dormagener nicht zu, sofort wurde wieder die Führung erobert. Am 17:15-Vorsprung zur Pause hatte Joshua Reuland großen Anteil mit sechs Treffern.

Der Linksaußen war es auch, der mit dem doppelten Kempa und dem sehenswerten Pass zu Jakub Sterba das Spiel nach dem Seitenwechsel wiederöffnete. Weil Christian Simonsen seine Sache im Kasten ausgezeichnet machte und Aron Seesing seine Chancen clever verwertete, blieb es bei dem Vorsprung mit zumeist zwei und drei Treffern. Es wurde in der Schlussphase noch deutlicher, als auch der erfahrene und gute Schlussmann Gennadiy Komok keine Mittel mehr gegen die TSV-Offensive fand und vom 19-jährigen Nazar Chudinov vertreten wurde. Angesichts der Dormagener Überlegenheit fiel übrigens gar nicht auf, dass Zaporozhye einen Treffer zugesprochen bekam, der gar nicht gefallen war. Sei´s drum - auch wenn so etwas eigentlich nicht passieren darf.

Matthias Flohr war natürlich zufrieden: „In der Abwehr hat jeder sensationell ausgeholfen. Wichtig war auch, dass wir in der Anfangsphase gut ins Tempo kamen.“ Besonders stellte der Coach Christian Simonsen und Sören Steinhaus heraus. „Es war aber eine tolle Teamleistung. Jeder Spieler hatte Anteil am Sieg.“ Motor-Trainer Gintaras Savukynas erkannte in der mangelnden Erfahrung und in 14 technischen Fehlern einen Grund für die Niederlage: „Wir haben elf Spieler verloren, nur noch neun sind aus dem letzten Jahr dabei. Wir werden hart arbeiten, um im Verlauf der Saison immer besser zu werden.“ Das sah auch der beste ukrainische Spieler Dmytro Horiha so, der in seinem Statement allen dankte, „die uns hier in Deutschland so großartig unterstützen.“

HC Motor Zaporozhye - TSV Bayer Dormagen 28:33 (15:17)
Zaporozhye: Komok (10 Paraden), Chudinov (bei einem 7m und ab 51.); Kubatko (2), Blyzniuk (2), Shcherbina, Denysov, Osadchyi (3), Turchenko (6), Molina (2), Kravchenko, Tomashevskyi, Onufriienko, Horiha (8), Kasai (1/1), Andjelic (2), Tiutiunnyk (2).
Dormagen: Simonsen (10 Paraden), Broy (n.e.); Reuland (7/3), Meuser (4), Senden (2), Karvatski (2), Klimpke (2), Zurga (1), Rehfus (1), Reimer (1), Grgic (3), P. Hüter, Sterba (2), Seesing (6), Steinhaus (2).
Schiedsrichter: Schulze / Tönnies.
Zuschauer: 2000.
Zeitstrafen: 6:16 Minuten.
Siebenmeter: 1/1:3/4 (Komok hält gegen Reuland).
Spielfilm: 2:4, 3:6, 6:7, 10:10 (19.), 12:15 (26.), 15:17 - 21:23 (44.), 22:26, 25:31, 28:33.


Die englische Woche zum Auftakt der Handball-Saison 2022/23 hat es in sich: Nach dem Pokal-Aus in Dresden trifft der TSV Bayer Dormagen an diesem Mittwoch, 31. August, in Düsseldorf auf das ukrainische Zweitliga-Gastteam von HC Motor Zaporozhye. Am Sonntag folgt das erste Heimspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV. Dass die Wiesel damit auch zusammen mit dem Top-Team der Ukraine die 2. HBL „eröffnen“, war zunächst nicht geplant, da es sich offiziell um die Partie des 2. Spieltags handelt. Doch mit der Aufnahme des HC als 20. Klub der 2. HBL kam auch der Gedanke auf, das erste Heimspiel der Ukrainer mit dem Supercup zwischen Meister SC Magdeburg und Pokalsieger THW Kiel zu verbinden. So kam es zu dem „Vorspiel“ zwischen Zaporozhye und Dormagen, das um 16.15 Uhr von den Schiedsrichtern Robert Schulze und Tobias Tönnies (Magdeburg) im Düsseldorfer PSD Bank Dome angepfiffen wird. Im Regelfall spielt Zaporozhye im Düsseldorfer Castello. Eine Anmerkung zur unterschiedlichen Schreibweise: Der TSV hat Zaporozhye so übernommen, wie der Klub sich selber auf Facebook schreibt.

Der HC Motor ist Serienmeister in der Ukraine: Seit 2013 gewann der Verein regelmäßig den Titel und sammelte deshalb auch reichlich Erfahrung in der Champions League. Viermal schaffte der HC den Einzug ins Achtelfinale und verpasste einmal knapp die Runde der letzten Acht. Da alle ukrainischen Spieler der Mannschaft auch dem ukrainischen Nationalkader angehören, durften sie das Land trotz der Ausreisesperre für Männer zwischen 18 und 60 Jahren verlassen. „Es gibt eine Sondergenehmigung der Regierung für Sportler, die in Nationalmannschaften sind“, sagt Motor-Teammanager Dmitriy Karpushchenko. Die mögliche Eingliederung der Mannschaft in die 1. Bundesliga wurde zunächst diskutiert, aber nicht umgesetzt. Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL: „Die Spielpläne sind viel zu eng getaktet. Für eine Reihe von Mannschaften kommen Europacupspiele hinzu.“

Die 2. Liga sollte ursprünglich wieder reduziert werden, doch einem vom Krieg betroffenen Team wollte man durchaus eine sportliche Heimat geben - die Verantwortlichen stimmten der Aufnahme zu. Wie stark die Auswahl ist, zu der auch Profis unter anderem aus Spanien gehören, hat der TSV bereits erfahren: Das inoffizielle Testspiel vor drei Wochen wurde mit 27:34 verloren. Jetzt folgt der zweite Vergleich: „Wir freuen uns auf den Ligaauftakt in einem besonderen Rahmen“, erklärt TSV-Coach Matthias Flohr. Sollte die Hoffnung auf einen Sieg nicht erfüllt werden, wäre das mit Blick auf die Tabelle nicht gar so entscheidend: Zum Ende der Saison werden die Punkte der Spiele mit Beteiligung von Zaporozhye rausgerechnet. HBL-Pressesprecher Oliver Lücke: „Wenn der Klub Zweitligameister wird, bekommt er eine Nachbildung der Schale.“

Der TSV wird wohl am Mittwoch ähnlich wie im Pokal antreten. Torwart Martin Juzbasic muss wegen seiner Handverletzung noch pausieren. Und Ian Hüter wird wahrscheinlich weiterhin geschont, damit er seine Fersenverletzung vollständig auskurieren kann. Das Spiel wird auf Sportdeutschland.tv übertragen. Tickets gibt es noch.


Wenn am Mittwoch die 2. Pokalrunde ausgelost wird, steht der TSV Bayer Dormagen auf keinem Loszettel. Das Team von Matthias Flohr patzte in Runde 1 an diesem Sonntag beim favorisierten HC Elbflorenz 2006 in der Ballsporthalle Dresden, verlor mit 21:31 (10:16) und kann sich nun voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Die startet für den TSV mit der vom 2. Spieltag vorgezogenen Partie bei HC Motor Zaporozhye am Mittwoch, 31. August, ab 16.15 Uhr im Düsseldorfer PSD Bank-Dome. Der Heimauftakt folgt am Sonntag, 4. September, um 17 Uhr gegen den Dessau-Roßlauer HV im TSV Bayer Sportcenter, zum Ticketshop.

In der Anfangsphase sah es nicht nach einem solch deutlichen Ergebnis aus, dreimal glichen die Wiesel aus. Dann aber schlichen sich die ersten Fehler ein, die Dresden zu erfolgreichen Kontern und der ersten Drei-Tore-Führung (6:3) nach einer Viertelstunde verhalfen. Der erfolgreichste TSV-Werfer Andre Meuser verkürzte auf 6:4 und auch fünf Minuten später war noch alles offen, als Alexander Senden den Anschluss zum 9:6 erzielte. Nach weiteren fünf Minuten fiel der Blick auf den Spielstand allerdings nicht mehr ganz so angenehm aus: Der HC lag mit 15:8 vorne und der TSV konnte sich bei Torwart Christian Simonsen dafür bedanken, dass der Rückstand nur sieben Tore betrug. Insgesamt 23 Fehlwürfe, darunter drei von Dresdens neuem Torwart Marino Mallwitz gehaltene Siebenmeter, sprechen ebenfalls eine klare Sprache.

Das 16:10 zur Pause war zwar noch keine Vorentscheidung - das 20:11 in der 36. Minute aber wohl. Über 23:13 (42.) und 28:16 (53.) feierten die Sachsen dank des 31:21-Erfolges ihren ersten Einzug in Pokalrunde 2. Coach Rico Göde hatte allen Grund, Mallwitz und die Defensive besonders zu loben. Matti Flohr konnte hingegen nach dem Ergebnis nicht anders, als die Überlegenheit der Dresdner bei diesem Spiel anzuerkennen. „Wir haben jetzt eine lange Heimfahrt, müssen uns regenerieren und konzentrieren uns anschließend voll auf das erste Meisterschaftsspiel am Mittwoch.”

Das verletzungsbedingte Fehlen von Martin Juzbasic fiel deshalb nicht ins Gewicht, weil „Christian Simonsen eine gute Leistung zeigte”, betonte Flohr. Und er fand es gut, „einen solchen Keeper wie Mattes Broy zu haben.” Der hatte ein Erfolgserlebnis am Samstag beim Sieg der 2. Mannschaft gegen Longerich, flog später zur 1. Mannschaft nach Dresden und zeigte in den Schlussminuten zwei starke Paraden. Ein schwer wiegender Verlust war indes der Ausfall von Spielmacher Ian Hüter. Er wurde wegen Fersenbeschwerden geschont.

HC Elbflorenz 2006 - TSV Bayer Dormagen 31:21 (16:10)
Dresden: Mallwitz (17 Paraden), Noack (ab 51./ 2 P.); Zobel (1), Wucherpfennig (7/3), Emanuel, Dierberg (4), Buschmann (1), Dumcius (4), Kretschmer, Jungemann (2), Stavast (7), Greß, Vanco (2), Klepp, Mylonas (2), Julio Wellner (1).
Dormagen: Simonsen (15 Paraden), Broy (ab 54., 2 P.); Reuland (1), Meuser (6), Senden (1), Karvatski (1), Klimpke (1), Zurga (2), Rehfus, Reimer (1), Grgic (1), P. Hüter (2), Sterba (1), Seesing (1), Steinhaus (3/1).
Schiedsrichter: Fabian Friedel / Rick Herrmann.
Zuschauer: 520.
Zeitstrafen: 8:2 Minuten.
Siebenmeter: 3/3:1/4 (Mallwitz hält gegen Reuland, Reimer und Grgic).


Ein Auswärtsspiel bei einem ambitionierten Ligakonkurrenten ist sicher kein Vorteil beim Versuch, die 2. Runde des DHB-Pokals zu erreichen. „Wir sind in Dresden nicht der Favorit“, sagt denn auch Matthias Flohr vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2022/23. Der Coach des TSV Bayer Dormagen und sein Team fahren gleichwohl mit gesunder Zuversicht Richtung Sachsen: „Nach der intensiven Vorbereitung freuen wir uns auf den Saisonstart und werden alles versuchen, dieses Spiel zu gewinnen.“ Mit einer Anreise von rund 600 Kilometern zählt der erste Vergleich der neuen Spielzeit zu den sieben Begegnungen mit Übernachtung. Die Wiesel fahren am Samstag los; angepfiffen wird die Partie beim HC Elbflorenz 2006 in der Ballsportarena Dresden am Sonntag, 28. August, um 17 Uhr von den Schiedsrichtern Fabian Friedel und Rick Herrmann (Leipzig / Zschorlau). Eine Live-Übertragung ist nicht vorgesehen.

Der jüngste Vergleich der beiden Mannschaften endete in der 2. Liga mit dem bislang höchsten Dormagener Erfolg gegen Dresden: Der TSV gewann Ende März 29:23. Personell hat sich seitdem bei beiden Klubs nicht sehr viel geändert - auch der HC Elbflorenz geht nahezu mit den Spielern in die neue Saison, die zuletzt Tabellenplatz 9 belegten. Neu sind Torwart Marino Mallwitz, der aus Würzburg kam, und der griechische Halblinke Christodoulos Mylonas, der zuvor das Trikot von AEK Athen trug. Gewachsen sind derweil die Ansprüche: Trainer Rico Göde - wie Matti Flohr 40 Jahre alt - strebt mindestens Rang 4 an. Zufrieden sind die Gastgeber mit dem Verlauf der Vorbereitung und dem Highlight der Teilnahme am Sparkassencup, bei dem Elbflorenz den vierten Rang belegte. „Ich habe sehr viel Gutes von uns in diesem Turnier gesehen“, erklärte Göde nach dem 32:31-Erfolg gegen HC Erlangen und den beiden Niederlagen gegen die ebenfalls Erstligisten Hannover-Burgdorf (25:29) und TBV Lemgo Lippe (28:36).

Nach seiner gegen die Limburg Lions erlittenen Handverletzung muss TSV-Torwart Martin Juzbasic noch pausieren und wird in Dresden von Matthias Broy vertreten. Positiver sieht es bei Alexander Senden aus. Der Halblinke nahm wieder am Mannschaftstraining teil und wird auf jeden Fall im Bus die Reise nach Dresden antreten.


Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2022/23 stellten sich Verantwortliche und Spieler des Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen den Fragen der Presse und der interessierten Öffentlichkeit. „Der Ehrgeiz ist bei uns allen stark ausgeprägt“, sagt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. „Nach dem Verlauf der letzten Spielzeit empfehle ich aber, demütig in die Saison zu gehen.“ Deshalb ist auch der Klassenerhalt das entscheidende Ziel der Rheinländer. Neu-Trainer Matthias Flohr und Kapitän Patrick Hüter lassen freilich keine Zweifel an den sportlichen Absichten: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Mit den Rückraumspielern Mislav Grgic und Artur Karvatski, die der TSV zur Rückrunde 2021/22 verpflichtete, „haben wir zwei halbe Neue, die nun zum ersten Mal die komplette Vorbereitung mitgemacht haben“, erklärte Barthel. Faktisch ist Rückraumspieler Ole Klimpke der einzige Neuzugang. „Wir haben uns sehr gefreut, dass die HSG Wetzlar auf uns mit der Absicht zukam, Ole den nächsten Schritt mit möglichst viel Einsätzen in der 2. Liga zu ermöglichen“, ist Flohr froh über die Möglichkeit, den Lizenzspielkader von 15 auf 16 Spieler zu erweitern und stellt dem 21-Jährigen ein gutes Zeugnis aus: „Ole ist hervorragend ausgebildet.“ Der Hesse - der in einer Handballfamilie groß wurde und die Karriere seines Bruders Till in der Nationalmannschaft natürlich intensiv verfolgt - hat sich nach eigener Aussage bereits „super in Dormagen eingelebt, was sicher auch darin liegt, dass die meisten im Team ähnlich alt sind.“

Der TSV spricht bewusst auch von Kontinuität, da das Mannschaftsgerüst der letzten Saison weiter zur Verfügung steht. „Der Kader ist von der Papierform her besser aufgestellt als in der letzten Saison“, betont Walter Haase vom sportlichen Kompetenzteam, der auch sieht, dass Youngster wie Sören Steinhaus und Lucas Rehfus noch lange nicht an ihrem Limit angelangt sind.“ Zur Mannschaft kommen - wie bereits jetzt in den sechs erfolgreichen Vorbereitungsspielen - immer wieder Nachwuchsspieler aus der A-Jugend und der U23, die seit Juli von Martin Berger gecoacht werden. Der aus Berlin gekommene Trainer weiß einerseits, dass die Trainingsarbeit mit dem Nachwuchs durch die Abgabe an die „Erste“ nicht leichter wird. „Aber es ist schön für die jungen Spieler, denn sie kommen anschließend mit einem breiten Lächeln zurück. Diese Erfahrung ist Gold wert“, erklärt Berger, der „zusammen mit Matthias Flohr eine gute Brücke für die Spieler bauen will.“ Der Wunsch von Walter Haase: „Nach dem sehr stressigen letzten Jahr will ich stärker dabei unterstützen und mir mehr Zeit für die A-Jugend und die U23 nehmen.“

Spielten andauernde Ausfälle in der letzten Saison eine unschöne Rolle, so ist die Zuversicht groß, dass sich eine solche Situation nicht wiederholt. „Ich gehe davon aus, dass wir weniger längerfristige Verletzungen haben“, vermutet Björn Barthel. „Matti“ Flohr lobt in diesem Zusammenhang die Arbeit von Athletiktrainer Nico Brandt. Und er sieht sich bestens unterstützt durch die analytische Arbeit von André Nicklas.

Die Spielfreude der Mannschaft und den neuen Schwung will Björn Barthel nutzen, um das Wir-Gefühl in der Region zu stärken. „Ich habe große Lust darauf, gemeinsam etwas zu entwickeln“, will der Geschäftsführer den TSV auch aus dem unteren Drittel der Zuschauertabelle holen. „Alle Vereine haben aufgrund der Coronazeiten Zuschauer eingebüßt. Nun hoffen wir alle, dass wir von der Pandemie verschont bleiben und die Hallen wieder stärker gefüllt sind“, spricht Barthel gezielt auch den Kölner Norden und den Neusser Süden an: „Handball hat sich nach Fußball als die bedeutendste Sportart etabliert. Es lohnt sich, die Heimspiele im TSV Bayer Sportcenter zu besuchen.“

Am Samstag reisen die Wiesel nach Dresden, wo sie am Sonntag, 28. August, ab 17 Uhr in der 1. Runde des DHB-Pokals auf den HC Elbflorenz 2006 treffen. „Die erste Woche hat es mit drei Spielen in sich“, betont Matthias Flohr: Am Mittwoch, 31. August, trifft der TSV in Düsseldorf auf den ukrainischen Vertreter HC Motor Zaporozhye. Und am Sonntag, 4. September, ist der Dessau-Roßlauer HV beim Heimauftakt im TSV Bayer Sportcenter zu Gast.

Das Video zur Pressekonferenz


Der TSV Bayer Dormagen gewann das letzte Testspiel vor dem ersten offiziellen Spiel der Saison 2022/23 mit 42:26 (23:14) gegen den niederländischen Top-Klub Limburg Lions. „Zum Abschluss der Vorbereitung war das eine gute Leistung, die Bock auf mehr macht“, kommentierte TSV-Coach Matthias Flohr. „Wir freuen uns riesig auf den Saisonstart.“ Los geht es mit dem DHB-Pokalspiel beim HC Elbflorenz Dresden am kommenden Sonntag, 28. August, 17 Uhr.

Die von Christoph Jauernik trainierten Niederländer fanden gut ins Spiel und führten in der Anfangsphase. Das von Andre Meuser in der 6. Minute erzielte 4:3 war der erste Vorsprung für die Gastgeber, den sie im Verlauf der Partie im TSV Bayer Sportcenter nicht mehr abgaben. Über 13:8, 18:11 und 21:13 hieß es zur Pause 23:14, auch weil die Dormagener Abwehr sich gut bewegte und mit den Torwarten bestens kooperierte. Leichte Sorgenfalten bei Matthias Flohr: Martin Juzbasic zog sich eine Verletzung an der linken Hand zu, die noch eingehend untersucht werden muss. So rückte Christian Simonsen bereits in der ersten Hälfte ins Tor und wehrte unter anderem zwei Strafwürfe der Gäste ab.

Der TSV ging auch nach dem Seitenwechsel mit viel Tempo nach vorne und „fand zudem gute Lösungen gegen verschiedene Abwehrsysteme der Lions“, war Flohr zufrieden. Zur Verfügung stehen nun auch wieder die beiden Außen Jan Reimer und Jaka Zurga. Geschont wurde Lucas Rehfus wegen einer Zerrung im Arm. Auch Artur Karvatski und Alexander Senden konnten noch nicht aufs Spielfeld zurückkehren.

TSV Bayer Dormagen - Limburg Lions 42:26 (23:14)
Juzbasic (1), Simonsen (1); Reuland (9/5), Meuser (5), Klimpke (3), Zurga (5), I. Hüter (5), Reimer (2), Grgic (1), P. Hüter (3), Träger, Sterba (3), Seesing (1), Steinhaus (3).


Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten sahen die rund 100 Zuschauer am Mittwochabend in der Hilgener Max-Siebold-Halle: Bis zur Pause lag Drittligist Bergische Panther mit 17:15 vorne. Doch nach dem Seitenwechsel drehte der TSV Bayer Dormagen das letzte Auswärtsspiel der Vorbereitung und gewann letztlich souverän mit 36:25.

TSV-Coach Matthias Flohr wollte nach dem nur knapp gewonnenen Spiel in Opladen (34:32) eine Reaktion seiner Auswahl auf dem Spielfeld sehen. Darauf musste er allerdings 30 Minuten warten. „In der ersten Halbzeit fehlte die Aggressivität in der Defensive. Und vorne haben wir gleich neun freie Bälle nicht nutzen können“, sagt der 40-Jährige. Das Lob von Panther-Coach Marcel Mutz galt derweil Torwart Robin Eigenbrod, der immer wieder mit starken Paraden aufwartete. Flohr: „Nach dem Rückstand war ich in der Kabine zur Pause sicher etwas lauter als sonst in Testspielen.“

Tatsächlich präsentierten die Wiesel sich nach dem Seitenwechsel stark verbessert. Flohr: „Es war beeindruckend, wie die Mannschaft sich zurückarbeitete.“ Bis zur 40. Minute (19:19) blieben die Gastgeber dran, mussten dann aber den Klassenunterschied eingestehen. „Die Jungs haben das auch konsequent bis zum Schlusspfiff durchgezogen“, lobte Dormagens Trainer seine Mannschaft. Wobei er den A-Jugendlichen Luis Pauli hervorhob: „Das war eine ordentliche Leistung von ihm.“ Der Linksaußen vertrat Jaka Zurga, der sich weiterhin im Aufbautraining befindet.

Bergische Panther - TSV Bayer Dormagen 25:36 (17:15)
Dormagen: Juzbasic, Simonsen; Reuland (2), Meuser (4), Klimpke (3), Zurga, I. Hüter (3), Reimer (4), Grgic (4), P. Hüter (4), Sterba (6), Seesing (3), Steinhaus, Pauli (3).

Letzter Test gegen die Limburg Lions
Heute und morgen führt der Zweitligist ein Kompakt-Trainingslager in Dormagen mit dem Fokus Teambuilding durch. Das letzte Testspiel vor dem Pokalspiel am 28. August in Dresden findet am kommenden Samstag, 20. August, ab 17 Uhr im TSV Bayer Sportcenter statt. „Wir wollen gegen die Limburg Lions an die zweite Hälfte in Hilgen aknüpfen und damit die Saisonvorbereitung ordentlich abschließen“, betont Flohr.

Das Ticket gegen den niederländischen Spitzenklub beträgt 5 Euro. Inhaber von Dauerkarten für die Saison 2022/23 haben freien Eintritt, ebenso Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre.


Einmal mehr ein optisches Highlight: Die Fans haben über das Heimtrikot der Saison 2022/23 abgestimmt - und so ist es jetzt da und kann ab sofort im Online-Shop des Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen bestellt werden. Bei den Heimspielen im TSV Bayer Sportcenter dann natürlich auch direkt am Fanshop-Stand. Die ersten Kommentare zu den neuen Spielhemden sind eindeutig: „Dieses Trikot sieht super aus, das will ich haben“, schreibt Michaela. Und auch Christian ist überzeugt: „Die blau-weißen Streifen sind wirklich gelungen.“

Die Preise bleiben konstant: Das Trikot kostet wie im letzten Jahr 63 Euro - oder aber mit einer speziellen Individualisierung 69 Euro. Möglich ist nahezu alles vom Wunschspieler bis zum eigenen Namen. Und die Größen können flexibel gewählt werden von „S“ bis „3XL“, zudem gibt es die speziellen Kindergrößen 6, 8, 10, 12, und 14 years. Kapitän Patrick Hüter drückt aus, was die ganze Dormagener Mannschaft denkt: „Wir freuen uns darauf, die Heimspiele in diesem Trikot zu bestreiten. Und wenn viele Fans das Trikot tragen und uns damit anfeuern und unterstützen, macht es auf dem Spielfeld besonders viel Spaß.“

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