Nach fünf nicht verlorenen Spielen kassierte der TSV Bayer Dormagen am Samstagabend die zweite Saisonniederlage. Die Rheinländer verloren beim Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck mit 28:30 (13:15) und rutschten in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf Platz 9. Die Bayern wiederum verbesserten sich nach ihrem zweiten Heimsieg vom letzten auf den 17. Rang. Bester TSV-Werfer war Linksaußen Joshua Reuland mit 9/2 Treffern, der mit Schmerzen im Rücken nach einer Sprungwurflandung auf die Zähne beißen musste. Weiter geht es mit dem Heimspiel im TSV Bayer Sportcenter am nächsten Freitag, 11. Dezember, gegen den ASV Hamm-Westfalen, der an diesem Wochenende spielfrei hatte.

Das Spiel begann mit klaren Vorteilen für den TSV. Joshua Reuland erzielte den ersten Treffer im Anschluss an eine Parade von Martin Juzbasic, der den nach vorne gestürmten Linksaußen sofort mit einem Zuckerpass bediente. Die Gastgeber beendeten ihren nächsten Angriff mit einem Stürmerfoul, verhinderten aber zunächst einen weiteren Treffer der Dormagener, die gegen die offensive und sehr bewegliche Deckung Mühe hatten. Mit dem siebten Feldspieler wollte der TSV die TuS-Taktik durchkreuzen und war dabei auch erfolgreich: Toni Juric agierte als zweiter Kreisläufer und nutzte das gelungene Anspiel von Andre Meuser zum 2:0. Mit der Überzahl der Gäste hatten die Bayern Probleme, der TSV verschaffte sich einen 5:2 (7.) und 8:5 (11.) Vorsprung. Dann aber nahm das Schicksal seinen Lauf: Fast eine Viertelstunde lang musste Fürstenfeldbruck keinen Anwurf mehr an der Mittellinie ausführen, weil die Abschlüsse der Rheinländer zumeist über dem Tor oder im gegnerischen Block landeten und der TuS sich zudem besser auf die Überzahl eingestellt hatte.

Die Konsequenz: Aus dem 5:8 machten die Panther das 13:8 in der 25. Minute. „Da haben wir teilweise kopflos nach vorne gespielt und schlecht geworfen“, kritisierte TSV-Coach Dusko Bilanovic. In den letzten fünf Minuten fing seine Mannschaft sich wieder und verkürzte bis zur Pause auf 15:13 aus Sicht des Aufsteigers, der mehrfach Glück bei Abprallern hatte. Die Hoffnung auf eine erneute Wende beim TSV war da, zumal das Team nach dem Seitenwechsel Anwurf hatte. Der Pass an den Kreis konnte aber nicht verwertet werden. Der überragende Linksaußen Felix Kerst machte hingegen weiter wo er vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatte und erhöhte auf 16:13. Fürstenfeldbruck bestrafte auch weitere TSV-Fehler und führte nach dem 4:0-Lauf in nicht einmal vier Minuten schon wieder mit 19:13.

Der TSV machte sich das Leben selber schwer, ließ zahlreiche Chancen liegen und leistete sich zu viele technische Fehler. Doch die Partie war längst nicht entschieden. So brachte Youngster Lucas Rehfus seine Mannschaft mit einem Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden bis auf 26:23 heran und erhielt ein Kompliment von Bilanovic: „Er hat seinen Job gut gemacht.“ Nach dem 27:24 durch den wegen einer blutenden Kopfwunde mit Verband spielenden Jakub Sterba war die folgende Doppelbestrafung mit zwei Minuten gegen Toni Juric und Siebenmeter nicht angebracht - aber auch ohne Folgen, denn Martin Juzbasic, der mit 13 Paraden einmal mehr überzeugte, wehrte den Strafwurf von Falk Kolodziej ab. Nachdem Ian Hüter und FFB-Spieler Julian Prause den Ball an die Querstange beförderten und der nächste Dormagener Angriff beim Gegner landete, traf Stephan Seitz zum 28:24. Jetzt waren nur noch vier Minuten zu spielen.

Der TSV hatte zumindest einen Punkt noch nicht abgeschrieben. Das Team ging über zur offensiven Manndeckung, die Fürstenfeldbruck unter Druck setzte. Benni Richter, Andre Meuser, Joshua Reuland und erneut Meuser brachten den TSV bis auf 29:28 heran. Danach wurde es dramatisch mit dem besseren Ende für den Gastgeber: Max Horner erzielte den entscheidenden 30. Treffer für seine Auswahl, Ian Hüter scheiterte indes erneut an der Latte. Die restlichen elf Sekunden hätten aber wohl auch nicht mehr gereicht, um doch noch auszugleichen. Das Fazit von Dusko Bilanovic: „Wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen.“

TuS Fürstenfeldbruck - TSV Bayer Dormagen 30:28 (15:13)
Fürstenfeldbruck: Luderschmid (8 Paraden), Winkler (n.e.); Kaulitz, Leindl (4), Kolodziej (1/1), Borschel (1), Lex (5), Seitz (2), Riesner, Meinzer (1), Kerst (11), Engelmann, Prause, Hack (1), Horner (3), Prestele (1).
Dormagen: Juzbasic (13 Paraden), Broy (n.e.); Reuland (9/2), Senden, Meuser (3), Juric (3), Richter (2), I. Hüter (2), Reimer, P. Hüter (1), Johannmeyer (n.e.), Sterba (2), Grbavac (4), Blum (n.e.), Rehfus (2).
Schiedsrichter: Darnel Jansen / Lucas Hellbusch.
Zuschauer: -
Zeitstrafen: 12:10 Minuten.
Siebenmeter: 1/2:2/4 (Juzbasic hält gegen Kolodziej - Reuland scheitert an Luderschmid und wirft an die Latte).
Spielfilm: 0:2, 2:5 (7.), 5:8 (11.), 13:8 (25.), 13:10, 14:12, 15:12, 15:13 - 19:13 (34.), 19:15, 23:20 (44.), 26:21 (52.), 27:24, 29:25 (57:24), 29:28 (58:42), 30:28 (59:19).


Fürstenfeldbruck (und Dresden) sind mit rund 590 Kilometern die weitesten Auswärtsfahrten für den TSV Bayer Dormagen. Bei einer solchen Entfernung sind die Zweitligahandballer in der Regel an zwei Tagen unterwegs. Die Corona-Pandemie erleichtert die Planung allerdings nicht. So muss unter erschwerten Bedingungen ein Hotel gefunden werden, das auf der Strecke liegt - und geöffnet hat. Handball-Geschäftsführer Björn Barthel machte bei der Suche interessante Erfahrungen und war froh, dass er eine passende Unterkunft in Heidenheim an der Brenz entdeckte. Der Bus hat sich heute nach der abschließenden Trainingseinheit um 14 Uhr in Bewegung gesetzt und macht am Abend Halt in Heidenheim an der Brenz. Morgen geht es dann weiter zur Wittelsbacher Halle in Fürstenfeldbruck, in der die Partie des 11. Spieltages um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Darnel Jansen und Lucas Hellbusch (Trebur) angepfiffen wird. Auf Sportdeutschland.tv kann das Spiel live und kostenlos verfolgt werden..

Der TSV fährt mit großem Selbstvertrauen nach Bayern. Schließlich steht die Mannschaft von Dusko Bilanovic auf dem 8. Tabellenplatz und spielt beim Schlusslicht. Doch das will überhaupt nichts heißen: „Der TuS Fürstenfeldbruck verfügt über eine starke Mannschaft, die am Samstag alles versuchen wird, um das Spiel zu gewinnen“, rechnet Bilanovic mit großer Gegenwehr. Denn er hat bei der Durchsicht der Spiele mit TuS-Beteiligung erkannt, dass der Aufsteiger in etlichen Begegnungen die Punkte unglücklich abgeben musste. Zwar verlor die Auswahl von Martin Wild die ersten fünf Spiele - gleich zum Auftakt gab es die 26:36-Heimklatsche gegen Eisenach und eine noch deutlichere Auswärtsniederlage (25:40) beim VfL Gummersbach. Doch bis zum letzten Wochenende, als N-Lübbecke überlegen mit 35:25 beide Punkte gegen den TuS holte, endeten alle weiteren Spiele knapp.

So verlor Fürstenfeldbruck die Gastspiele in Dessau (24:25), Ferndorf (29:30) und Hamburg (26:27) lediglich mit einem Tor. Den bisher einzigen Erfolg feierte die Mannschaft beim 33:30 gegen Dresden, als Spielmacher Falk Kolodziej mit neun Treffern auf sich aufmerksam machte. Der 27-Jährige ist mit 43/19 Toren auch der beste FFB-Werfer der Saison und rangiert auf Platz 10 der Liga-Torschützenliste. Max Horner sorgt derweil trotz angeschlagenem Ellbogen für erhebliche Torgefahr aus dem rechten Rückraum und steuerte bislang 32 Treffer bei. Der länger verletzte Positionskollege Alexander Leindl wird am Samstag vermutlich sein Comeback geben. Ob das auch für Mittelmann Johannes Stumpf gilt, lässt Martin Wild offen.

Für Dormagens verletzten Schlussmann Sven Bartmann ist wieder Mattes Broy dabei. Weiter pausieren müssen Julian Köster und Carlos Iliopoulos. Und Linksaußen Joshua Reuland wird sich wohl auf 60 Minuten im Angriff und in der Defensive einrichten müssen: Sowohl Pascal Noll als auch Tim Mast fuhren nicht mit nach Bayern: Noll erhielt gestern einen Schlag auf den Daumen und ist ebenso krankgeschrieben wie Mast, der über Halsschmerzen klagt.


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Es wurde besonders spannend, als die 60 Spielminuten bereits beendet waren: Joshua Reuland verwandelte auch seinen vierten Wurf von der Siebenmeterlinie, rettete den einen Punkt für den TSV Bayer Dormagen und erhöhte die kleine Serie auf nun fünf Spiele, in denen die Rheinländer nicht verloren haben. Letztlich war auch der TV Großwallstadt am Samstagabend mit dem 23:23 im TSV Bayer Sportcenter zufrieden. Beide Mannschaften verfügten über starke Abwehrreihen mit ausgezeichneten Schlussmännern. Um der Partie aber ein Prädikat zu verleihen hätte die Zahl der technischen Fehler und Fehlwürfe reduziert werden müssen. Zumindest für die Fehlabgaben bietet sich eine Erklärung an: Die in blau-weißen bzw. weiß-blauen Trikots ausgestatteten Spieler erleichterten das Erkennen des eigenen Mannes nicht unbedingt. Und so geht es weiter: Am kommenden Samstag, 5. Dezember, reist der TSV nach Bayern zum TuS Fürstenfeldbruck.

Zwar legten die Dormagener wie schon in der Vorwoche einen gelungenen Start hin und führten nach sieben ordentlichen Minuten mit 4:1. Doch dann kamen die weniger guten sieben: Mehrere Fehler nutzten die Unterfranken konsequent und lagen nach fünf Treffern in Folge in der 14. Minute mit 6:4 vorne. Weiter absetzen konnte die Mannschaft sich aber in der ersten Hälfte nicht, weil auch die Gäste oft auf eine Abwehrmauer aus Granit stießen. Und dahinter stand ein hervorragender Martin Juzbasic, der sich intensiv auf die Würfe des Großwallstädter Rückraums vorbereitet hatte. Eine Glanztat von ihm war auch der Sprint von der Bank Richtung eigenes Tor, um den Wurf von Pierre Busch rechtzeitig abzufangen. Weil direkt danach Ian Hüter traf, hieß es zur Pause 10:11 aus Sicht des TSV, der nicht zuletzt zurücklag, weil zu viele klare Chancen nicht verwertet wurden - allerdings zeigte auch TVG-Rückhalt Jan Steffen Redwitz seine ganze Klasse.

Kurz nach dem Seitenwechsel schaffte der TVG dann doch den Drei-Tore-Vorsprung (13:10), der freilich auch nur wenige Augenblicke andauerte. Der TSV schloss konzentrierter ab und kam in der 40. Minute durch einen Treffer von Jakub Sterba zur ersten, aber auch einzigen Führung in Halbzeit 2. Die Schlussphase war sicher nichts für Menschen mit Herzschwäche, denn zwischen zum Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt war alles möglich. Erst schafft Andre Meuser den 22:22-Ausgleich, dann bringt der wurfstarke Ballverteiler Marko Matijasevic seine Auswahl wieder in Führung. Der anschließende Wurf von Benni Richter klatscht an den Pfosten. Der letzte Angriff der Gäste hätte die Entscheidung zugunsten des Aufsteigers bringen können. Doch Juzbasic wehrt das Geschoss von Savvas Savvas ab. „Den Wurf hätten wir besser vorbereiten können“, sagte Trainer Ralf Bader. „Wir lernen jede Woche. Immerhin haben wir jetzt schon so viele Auswärtspunkte wie der TVG vor zwei Jahren insgesamt.“

Das Finale des Spiels geht noch weiter: Dusko Bilanovic nimmt die letzte Auszeit und bereitet den Schlussangriff vor. Andre Meuser soll wieder zum Abschluss kommen. Er versucht es, wird dabei aber von zwei Großwallstädtern regelwidrig gestoppt. Die Schiedsrichter Fratczak/Ribeiro zögern keinen Moment und zeigen auf die Linie. „Da war ich schon etwas angespannt“, schildert Joshua Reuland. „Ich hatte vorher dreimal per Siebenmeter getroffen und fing jetzt an, zu überlegen, wo ich hinwerfe.“ Der Ball geht rein. Und beide Mannschaften gewinnen einen Punkt - wie vor zwei Jahren mit umgekehrten Zahlen: Damals hieß es 32:32. „Nach der kämpferisch starken Leistung habe ich den Spielern den Montag frei gegeben“, reagierte Dusko Bilanovic.

TSV Bayer Dormagen – TV Großwallstadt 23:23 (10:11)
Dormagen: Juzbasic (14 Paraden), Broy (n.e.); Reuland (6/4), Senden (2), Meuser (6), Juric (1), Richter (1), I. Hüter (1), Reimer (n.e.), Rehfus (n.e.), Noll (n.e.), P. Hüter (3), Johannmeyer (n.e.), Sterba (2), Grbavac (1), Mast.
Großwallstadt: Redwitz (13 Paraden), Adanir (bei einem 7m); Jansen (5), Eisenträger (1), Bandlow (n.e.), Matijasevic (5), Bransche (n.e.), Natsia, Corak (2), Stark, Pfeifer, Spieß (1), Savvas (3), Busch (6/2).
Schiedsrichter: Fratczak / Ribeiro.
Zuschauer: -
Zeitstrafen: 6:4 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:2/2.
Spielfilm: 4:1 (7.), 4:6 (14.), 8:8 (20.), 9:11 (28.), 10:11 - 10:13, 16:15 (40.), 17:18, 18:18, 18:20 (51.), 22:22 (58.), 22:23, 23:23.

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An diesem Samstag, 28. November, treffen im TSV Bayer Sportcenter zwei Vereine aufeinander, die sich im Laufe der Jahrzehnte bereits 33 Mal gegenüberstanden - mit einer positiven Bilanz von 18 Siegen für die Gäste, sieben Begegnungen endeten unentschieden: Die Mannschaft von Dusko Bilanovic erwartet im vierten Heimspiel der Saison den TV Großwallstadt, der den direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga schaffte und in dieser Saison vor allem auswärts auf sich aufmerksam macht. Während die Unterfranken in den bisherigen vier Heimspielen keinen Punkt holten, lief es auswärts deutlich besser: Der TVG gewann in Emsdetten (30:24) und in Dresden (33:30) und musste sich nur knapp in Dessau geschlagen geben (28:29). Die Partie des 10. Spieltages beginnt um 19.30 Uhr mit dem Anpfiff der Schiedsrichter Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro (Geldern / Diepholz). Das Spiel ist live und kostenlos auf Sportdeutschland.tv zu sehen, die Übertragung beginnt schon um 19 Uhr.

Für Bilanovic ist der Blick in die Vergangenheit interessant, aber nicht von Bedeutung: "Wir schauen nach vorne und wollen versuchen, unsere kleine Serie in dieser Spielzeit fortzusetzen." Die lässt sich nach der Auftaktniederlage gegen Dessau mit nun 7:1-Punkten sehen. Dass Bilanovic auch den ersten sportlichen Erfolg gegen den 14. der Tabelle in diesem Jahrtausend holen will, ist klar: "Das wird nicht leicht, denn Großwallstadt zeichnet sich durch eine aggressive und körperbetonte Spielweise aus. Aber wir werden uns nicht verstecken." Der letzte Vergleich in Dormagen endete in der Saison 2018/19 mit dem 32:32-Unentschieden, in Großwallstadt verlor der TSV 28:33. Beide Punkte gingen übrigens im Juni 2015 an den TSV, allerdings ohne spielen zu müssen: Nach einem Insolvenzantrag traten die Unterfranken nicht mehr in Dormagen an.

Ein Spieler, der in den letzten beiden Aufeinandertreffen insgesamt 18 Treffer erzielte, sitzt beim TVG "nur" noch auf der Bank: Michael Spatz ist inzwischen Team-Manager der Gäste. Mit dem aus Gummersbach gekommenen Pierre Busch ist die Rechtsaußenposition aber weiterhin stark besetzt. Erfolgreichster Werfer mit bislang 37 Toren ist der Slowene Marko Matijasevic vor Busch (35). Der für den Langzeitverletzten Goran Bogunovic nachverpflichtete Savvas Savvas befindet sich auf der Aufholjagd mit bereits 18 Toren in nur drei Spielen.

Beim TSV fällt Torwart Sven Bartmann weiterhin aus. Für den 33-Jährigen feiert der gerade 29 Jahre alt gewordene Matthias Broy sein Comeback im Team der 1. Mannschaft. Dem Rückraum fehlen nach wie vor Julian Köster und Linkshänder Carlos Iliopoulos. Dafür gehören der A-Jugendliche Lucas Rehfus und der mit Zweifachspielrecht ausgestattete Fynn Johannmeyer zum Aufgebot. Wieder mit dabei ist Ante Grbavac, der seine Verletzung auskuriert hat und am Samstag da weitermachen will, wo er mit acht Treffern gegen N-Lübbecke aufhörte.

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Mit einem Blitzstart überraschte der TSV Bayer Dormagen die Gäste aus Konstanz: Nach nur 123 Sekunden hieß es 4:0 für die Gastgeber und ein wenig begeisterter Trainer Daniel Eblen griff so früh zur Grünen Karte wie selten zuvor. Mit der Auszeit war der Lauf aber nicht gestoppt: Der TSV setzte sich bis auf 7:1 ab und hielt die HSG im Verlauf der Partie auf Abstand. Dank des 31:25 (15:10)-Erfolges kletterten die Dormagener in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf den sechsten Tabellenplatz. Da das für den kommenden Sonntag in Aue vorgesehene Spiel wegen der Corona-Quarantäne des EHV abgesagt wurde, kann der TSV am Wochenende eine Pause einlegen und erwartet den TV Großwallstadt am Samstag, 28. November, zum nächsten Heimspiel.

Nach dem Abschlusstraining am Dienstag hatte die Dormagener Verletztenliste sich weiter verlängert. So fiel Tormann Sven Bartmann aufgrund eines Bänderrisses aus, Carlos Iliopoulos konnte wegen einer Muskelzerrung nicht spielen. Dusko Bilanovic machte aus der Not eine Tugend und ließ die jüngste Mannschaft seiner Trainerzeit in Dormagen auflaufen. Seine Auswahl hatte schon nach wenigen Minuten Grund zur Annahme, dass am ersten Heimsieg dieser Saison kaum zu rütteln sein wird: Nach 50 Sekunden hieß es 2:0 durch Patrick und Ian Hüter, Jakub Sterba schloss den nächsten Konter erfolgreich ab und passte beim nächsten Gegenstoß uneigennützig zum besser postierten Joshua Reuland. Bedanken durfte der TSV sich bei den Gäste-Spielern, die zum munteren Konterspiel eingeladen hatten. Deren Coach Daniel Eblen war dementsprechend sauer und versuchte sein Team wach zu rütteln. Das ging aber nicht ganz so schnell, vielleicht steckten die 550 Reisekilometer noch zu stark in den Knochen. Jedenfalls verschaffte der TSV sich mit den weiteren Toren von Ian Hüter und Joshua Reuland (2) ein komfortables Polster bis hin zum 7:1 - auch weil Martin Juzbasic mit etlichen starken Paraden aufwartete.

Auf der Gegenseite war es Michael Haßferter, der einen höheren Rückstand verhinderte. Das sehenswerte Zusammenspiel der HSG zwischen Rückraum und Kreisläufer führte zum 8:5 durch den Doppelpack von Markus Dangers. Näher als bis auf drei Tore ließ der TSV die Gäste aber nicht heran, auch weil Juzbasic mit seiner Glanztat gegen Matthias Hild in der 29. Minute das 13:11 nicht zuließ. Ian Hüter und Reuland stellten schließlich den 15:10-Pausenstand her. In die Kabine ging der Linksaußen mit einem schmerzverzerrten Blick, weil er wegen der ablaufenden Uhr noch mal einen Zahn zugelegt hatte und nach dem erfolgreichen Abschluss unglücklich mit der Hand auf dem Boden aufkam. Reuland blieb nach dem Seitenwechsel draußen, Bilanovic gab aber Entwarnung: "Er hätte spielen können, ich wollte ihn lieber schonen."

So bekam Tim Mast (19) seine Chance, die er bestens nutzte: Alle drei Würfe landeten im Netz. In die Torschützenliste trugen sich zudem die 17-jährigen Matthis Blum und Lucas Rehfus ein. Und kurz vor Schluss feierte der ebenfalls 17 Jahre alte Benjamin Ludorf seine Zweitliga-Premiere im Tor des TSV. Auf dem Spielfeld brannte nichts mehr an, nachdem wie schon zu Beginn Patrick und Ian Hüter die ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielt hatten. Da Benni Richter erneut wie schon in Hüttenberg als Anspieler und Schütze glänzte und zudem stärkerer Widerstand der HSG ausblieb, lagen die Dormagener in Halbzeit 2 immer mit mindestens fünf Toren vorne. Darüber war HSG-Coach Daniel Eblen wenig erfreut: "Die Mannschaft muss endlich ihr Zweitliga-Niveau unter Beweis stellen."

Dusko Bilanovic verriet später, dass es durchaus zum Matchplan gehörte, den Kreisläufer werfen zu lassen, aber ansonsten den Rückraum dicht zu machen. "Wir haben mit unserer Abwehr den Gegner zu Fehlern gezwungen. Daran hat auch Andre Meuser großen Anteil", bescheinigte der Coach dem längsten Spieler ein gutes Defensivspiel. Nicht gefiel Bilanovic hingegen die Chancenverwertung seines Angriffs: "22 Fehlwürfe sind nicht okay. Wir haben zu viele Hundertprozentige vergeben." Betreuer Axel Schoenen freute sich indes riesig über die beiden Punkte: Die hatte er sich an seinem 46. Geburtstag von der Mannschaft gewünscht.

TSV Bayer Dormagen - HSG Konstanz 31:25 (15:10)
Dormagen: Juzbasic (15 Paraden), Ludorf (ab 59.); Reuland (4/1), Senden (2), Meuser, Juric, Richter (6/2), I. Hüter (7), Reimer (1), Blum (1), Rehfus (1), Noll (n.e.), P. Hüter (3), Johannmeyer (n.e.), Sterba (3), Mast (3).
Konstanz: Haßferter (18 Paraden), M. Wolf (bei einem 7m); Ebert (n.e.); Stotz (1), Czakó (2), Hild (3), T. Wolf (6/4), Dangers (9), Krüger (n.e.), Maier-Hasselmann (1), Beckmann (1), Braun, Jud (1), Wendel, Schramm (1), Knezevic (n.e.).
Schiedsrichter: Hillebrand / Umbescheidt.
Zuschauer: -
Zeitstrafen: 8:6 Minuten.
Siebenmeter: 3/4:4/4 (Haßferter hält gegen Reuland).
Spielfilm: 4:0 (3.), 7:1 (7.), 8:5 (14.), 11:6 (23.), 12:9 (27.), 15:10 - 19:12 (37.), 20:15 (41.), 25:17 (49.), 25:20 (52.), 29:21, 31:25.


Es sollte für den TSV Bayer Dormagen eine klassische englische Woche werden, mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen. Doch heute Nachmittag kam die Eilmeldung aus dem Erzgebirge: „Nach dem erfolgreichen Re-Start gegen die SG BBM Bietigheim wird der EHV Aue abermals ausgebremst. Im Rahmen der regelmäßigen Testungen wurden am gestrigen Montag mehrere positive Corona-Befunde innerhalb der Mannschaft festgestellt.“ So muss auch das für den kommenden Sonntag geplante Heimspiel gegen den TSV Bayer verschoben werden. An diesem Mittwoch, 18. November, allerdings wird im TSV Bayer Sportcenter gespielt: Der TSV erwartet die HSG Konstanz. Die Schiedsrichter Christopher Hillebrand und Stefan Umbescheidt (Kaiserau) pfeifen die Partie um 19.30 Uhr an. Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen. Auf Sportdeutschland.tv bietet sich die ideale Möglichkeit, das Spiel live und kostenlos zu verfolgen.

Die Zahl der Punktspiele gegen Konstanz im letzten Jahrzehnt ist überschaubar. In der letzten Saison verlor der TSV am Bodensee mit 28:31, das Rückspiel fiel Corona zum Opfer. Jetzt peilt der TSV die verspätete Revanche an. Doch von einer Favoritenrolle will Dusko Bilanovic nicht sprechen: „Wir sind natürlich auch nicht die Außenseiter. Manchmal aber brauchen gerade die Gastgeber einen Anschub von den Zuschauern. Den gibt es aber derzeit leider nicht.“ Die Wiesel haben sich freilich am Samstag mit der starken Leistung und dem 34:30-Erfolg beim TV Hüttenberg für das Spiel gegen Konstanz selber gepusht. „Und jetzt wollen wir nachlegen“, betont Kapitän Patrick Hüter. Es läuft die gleiche Mannschaft auf wie in Wetzlar. Die A-Jugendlichen Lucas Rehfus und Matthis Blum sind also wieder mit dabei. Bilanovic: „Sie trainieren fleißig mit und sollen ihre Chance kriegen.“

Die HSG Konstanz verlor ihr Heimspiel gegen Lübbecke am letzten Freitag deutlich mit 24:33. „Für viele war es nicht das beste Spiel“, blickt Trainer Daniel Eblen zurück und hofft, dass seine Auswahl in Dormagen „wieder ihr wahres Gesicht zeigt. Wir wollen hartnäckig dranbleiben.“ Die Süddeutschen stehen nach gespielten fünf Partien mit 2:8-Punkten auf dem dritten Abstiegsplatz 17. Der bisher einzige Sieg (31:26) gelang daheim gegen Dessau.


Die Serie hält: Spiele gegen Hüttenberg sind zumeist äußerst spannend und enden mit einem Erfolg des TSV Bayer Dormagen. Die Rheinländer nahmen am Samstagabend beide Punkte aus der großen, aber leeren Rittal-Arena Wetzlar mit nach Hause und feierten den verdienten Sieg gegen die Mittelhessen. Auch wenn bei den Gastgebern in der zweiten Halbzeit noch mal Hoffnung aufkam, so reagierten die Dormagener abgeklärt und verbuchten mit 34:30 (14:11) den zweiten Erfolg im zweiten Auswärtsspiel. Schon am Mittwoch geht es weiter: Am 18. November kommt es im TSV Bayer Sportcenter zum Vergleich mit der HSG Konstanz. Aufgrund der Corona-Pandemie sind weiterhin keine Zuschauer zugelassen.

Dormagens Shooter Ante Grbavac zitterte auf der Tribüne in Wetzlar mit. Er wäre gerne dabei gewesen, aber seine Fußverletzung ließ einen Einsatz noch nicht zu. So konzentrierte er sich auf die wichtigste Arbeit gestern und schoss das Kabinen-Selfie mit den jubelnden Teamkollegen. Der TSV hatte mit Benni Richter und Andre Meuser zwei Rückraumasse im Ärmel, die mit ihren platzierten Abschlüssen für die Erfüllung des Matchplanes sorgten. Ian Hüter stellte erneut seine Leader-Qualitäten unter Beweis, stand allerdings ab der 38. Minute wegen einer umstrittenen Roten Karte nicht mehr zur Verfügung. Nicht zu vergessen Alex Senden, der in der Abwehr glänzte und vorne in wichtigen Phasen traf. Und ein Comeback war ebenfalls von großer Bedeutung: Linksaußen Joshua Reuland schloss nach seiner verletzungsbedingten Pause nahtlos an seine Leistung der Vorsaison an, in der er der erfolgreichste TSV-Schütze war. Im Kasten überzeugte Sven Bartmann vor allem in der ersten Hälfte und machte ab der 49. Minute Platz für Martin Juzbasic, der ebenfalls mit starken Paraden aufwartete.

Von Beginn an lagen die Gäste dank Andre Meuser vorne: Er erzielte den ersten Treffer, scheiterte anschließend an der Latte und bediente dann den an den Kreis eingelaufenen Jakub Sterba. Es folgte die schnelle Reaktion von Joshua Reuland, nachdem Hüttenbergs Schlussmann Dominik Plaue einen Wurf von Alexander Senden abgewehrt hatte. Und Reuland legte mit dem verwandelten Siebenmeter zum 1:4 in der 8. Minute nach. Nachdem Benni Richter sein erstes Erfolgserlebnis hatte und Ian Hüter den Ball abfing und sicher verwandelte, legte TVH-Coach Frederick Griesbach die Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Nach der Auszeit kam Ian Weber und die Hüttenberger näher heran. Doch der TSV spielte clever weiter und ließ sich auch nicht von mehreren Paraden irritieren: Als Plaue zweimal hintereinander gegen Reuland abwehrte, nahm Meuser den Abpraller auf und tunnelte den Tormann. Es schien, als hätten die Gäste das Spiel im Griff: Nach einer starken Abwehraktion von Bartmann gegen Johannes Klein führten die Dormagener kurz vor der Pause dank eines Treffers von Senden wieder mit vier Toren (14:10). Das letzte Tor vor dem Halbzeitpfiff durch Vit Reichl änderte nichts an der allgemeinen Zufriedenheit im Lager des TSV Bayer Dormagen.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst beim bisherigen Spielverlauf. Dann aber stellten sich leichte Sorgenfalten bei Dusko Bilanovic ein, weil Ian Hüter die nicht angemessene Rote Karte sah: Zuvor wurde ein Foul gegen Alexander Senden nicht gepfiffen, der zumeist weit vorgezogene Hendrik Schreiber startete den Gegenstoß und blieb nach einer scheinbaren Berührung mit Hüter theatralisch liegen - anstatt den Fairnesspreis zu gewinnen. Doch eine Schwächung war beim TSV durch Ian Hüters Ausfall zunächst nicht zu erkennen: Jakub Sterba, Andre Meuser, Alex Senden und Patrick Hüter schraubten den Vorsprung auf 23:17 in der 42. Minute. Jetzt durfte auch der A-Jugendliche Lucas Rehfus ran, der bei seinem ersten Einsatz in der 2. Liga einen guten Eindruck hinterließ. Seinen ersten Treffer verhinderte lediglich der Pfosten.

Gleichwohl schmolz die Dormagener Führung plötzlich zusammen, auch weil sich einige Fehler einschlichen. Hüttenberg mobilisierte und näherte sich kontinuierlich. Erst glich Ryuga Fujita in der 53. Minute zum 27:27 aus, nach Meusers Treffer machte Merlin Fuß das 28:28. Der TSV ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen: Benni Richter traf sicher von der Siebenmeterlinie, Martin Juzbasic verhinderte mit seiner erstklassigen Parade gegen Schreiber das neuerliche Unentschieden. Prompt ließ Sterba das 30:28 folgen. Und den weiten Pass von Juzbasic nahm Reuland in der 56. Minute dankbar auf und netzte zum 31:28 ein. Das war die Vorentscheidung, auch wenn es Christoph Rompf noch mal spannend hätte machen können: Sein Wurf aufs leere Tor ging aber daneben, Senden und Reuland stellten den höchsten Sieg gegen Hüttenberg seit sechs Jahren her.

„Es war sehr knapp, aber wir hatten immer ein wenig Luft und konnten uns ein, zwei Fehler leisten“, sagte Dusko Bilanovic später. „Die Rote Karte ggen Ian Hüter verursachte etwas Sand im Getriebe, aber der Charakter des ganzen Teams war super. Alle haben volle Konzentration gezeigt, der Sieg ist verdient, schon weil wir nie in Rückstand waren.“ Sein Kollege Frederick Griesbach war sichtlich geknickt: „Wir wollten die Niederlagenserie gegen Dormagen beenden, aber wir verlieren das Spiel in der Abwehr.“

TV Hüttenberg - TSV Bayer Dormagen 30:34 (11:14)
Hüttenberg: Plaue (8 Paraden), N. Weber (ab 42., 2 Paraden), Böhne (n.e.); Fuß (6), Opitz (n.e.), Theiss (n.e.), Fujita (2), I. Weber (6/1), Rompf (6), Reichl (4), Mubenzem, Hübscher, Hahn, Klein (1), Jockel (n.e.), Schreiber (5).
Dormagen: Bartmann (9 Paraden), Juzbasic (ab 49., 3 Paraden); Reuland (7/1), Senden (4), Meuser (7), Juric, Richter (8/3), Iliopoulos, I. Hüter (3), Reimer, Blum (n.e.), Noll (n.e.), P. Hüter (2), Sterba (3), Mast (n.e.), Rehfus.
Schiedsrichter: Malte Frank / Leonard Bona.
Zuschauer: -
Zeitstrafen: 10:10 Minuten.
Siebenmeter: 1/2:4/5 (Bartmann hält gegen Hahn - Reuland wirft an den Pfosten).
Spielfilm: 0:2 (5.), 2:6 (11.), 4:6 (13.), 5:8 (19.), 6:10 (23.), 10:12, 10:14, 11:14 - 13:17 (34.), 16:18, 17:23 (42.), 22:26 (47.), 25:27 (51.), 27:27 (53.), 28:28, 28:31 (56.), 30:32, 30:34.


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