Ein engagiertes Trainingsspiel lieferten sich Zweitligist TSV Bayer Dormagen und die Nationalmannschaft der Niederlande am Dienstag im TSV Sportcenter. Letztlich trennten sich beide Teams 25:25, zur Pause führten die Gäste 15:14. Beim TSV kam nach längerer verletzungsbedingter Pause Frederic Rudloff zum Einsatz. Auch Mattis Pestinger konnte auf sich aufmerksam machen. Erfolgreichster Werfer war mit sechs Treffern Max Bettin, der auch längere Zeit in der Abwehr spielte. Nicht dabei war Jonathan Eisenkrätzer, der am Montag erfolgreich an der Nase operiert wurde.

In der ersten Hälfte lag die Niederlande regelmäßig vorne. In der 36. Minute brachte Sebastian Damm den TSV erstmals mit 17:16 in Führung. Es folgten die Treffer von Andreas Simon und Pascal Noll. Der Drei-Tore-Vorsprung schmolz aber im weiteren Spielverlauf wieder zusammen. Der niederländische Coach Joop Fiege musste aus verschiedenen Gründen auf mehrere Stammspieler verzichten. Deshalb sah der norwegische Beobachter Glenn Solberg - ehemals in der Bundesliga für Nordhorn und Flensburg aktiv - nur bedingt die Mannschaft, auf die Norwegen Anfang November bei der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 trifft. Den stärksten Eindruck hinterließ Ronald Suelmann, der mit sieben Treffern seine variablen Wurfqualitäten unter Beweis stellte.

TSV Bayer Dormagen - Niederlande 25:25 (14:15)
Dormagen: Jäger, Bartmann; Bettin (6), Genz, Plaz (1), Simon (5), Pestinger (1), Rudloff, Doetsch, Kübler (3), Damm (1), Noll (5), Strosack (3), Hüter, Marquardt.
Niederlande: Tidey, Ravensbergen, Schellekens, Hoiting; Haenen (1/1), van den Beucken (1), Suelmann (7), Steins (1), van Dam (3), van Schie, de Raad (4), Polmann (2), Boomhouwer (2), Neuteboom (2), Benghanem, Baart (2).


Es gab für TSV-Trainer Jörg Bohrmann mehrere wesentliche Gründe für den ersten Heimsieg der Saison: Die Abwehr und Schlussmann Sven Bartmann waren überragend, die kämpferische Leistung des gesamten Teams herausragend und das Publikum phantastisch: "Die Fans haben uns auch in schwierigen Situationen nicht im Stich gelassen." Nur 17 Tore ließ die Dormagener Defensive zu, 22 Tore erzielte der Angriff gegen den TV Hüttenberg. Für Coach Axel Spandau war klar: "Mit nur 17 Treffern wird man in keiner Halle Punkte abholen." Eine sehr starke Partie lieferte Jonathan Eisenkrätzer ab - obwohl er sich beim Auswärtsspiel in Henstedt-Ulzburg einen Nasenbruch zugezogen hatte. Er wollte sich gegen Hüttenberg in den Dienst der Mannschaft stellen. Nächste Woche wird "Jonny" operiert und muss danach vermutlich drei Wochen pausieren.

Die 1214 Zuschauer erlebten einen eher untypischen Handballabend im TSV Sportcenter: Der zweite Dormagener Treffer fiel erst in der 15. Minute zum 2:3 durch Tobias Plaz. Die Abwehrreihen und die starken Torhüter waren entscheidend für die Torflaute auf beiden Seiten. Vor allem Sven Bartmann hatte einen Sahnetag erwischt und zeichnete sich auch mehrfach gegen freistehende Hüttenberger aus. Lange Zeit war die Begegnung völlig offen. In der 40. Minute lagen die Gäste mit 14:13 vorne. "Ich dachte, jetzt ist der Knoten geplatzt", rechnete Axel Spandau zu diesem Zeitpunkt zumindest mit einem Teilerfolg. Doch ein abgepfiffener Vorteil gegen Plaz und der Pfostenwurf von Alexander Kübler motivierten das Dormagener Team besonders. Die Beiden verwerteten die anschließenden Konter und Robin Doetsch erwies sich von der Bank kommend als sicherer Vollstrecker von der Siebenmeterlinie, nachdem ganz am Anfang noch der Pfosten im Weg stand. Spätestens nach Eisenkrätzers Treffer zum 20:15 in der 56. Minute war das Spiel zugunsten der Dormagener entschieden. Weil das so schön war nahm der in den Kreis fliegende Dennis Marquardt das Anspiel von Peter Strosack auf und markierte das begeistert gefeierte 21:15.

"Jetzt haben wir sehr schwere Gegner vor der Brust", blickte Jörg Bohrmann auf die kommenden Spiele am Freitag, 26. September, in Bittenfeld und am Samstag, 4. Oktober, im Sportcenter gegen Leipzig. "Aber wir haben uns vier Punkte erarbeitet und können befreit aufspielen."

TSV Bayer Dormagen - TV Hüttenberg 22:17 (9:8)
Dormagen: Bartmann (18 Paraden), Jäger; Bettin, Genz, Plaz (2/1), Simon, Eisenkrätzer (3), Doetsch (6/6), Kübler (4), Damm (3), Strosack (2), Marquardt (2), Hüter.
Hüttenberg: Ritschel (6 Paraden), Schomburg; Höpfner, Lambrecht (1), Wernig (4/2), Warnke (1), Scholz (5), Mraz, Fernandes, Bubalo, Mappes, Schmidt (5), Liebald (1), Ludwig.
Schiedsrichter: Mücke / Titze.
Zuschauer: 1214.
Zeitstrafen: 0:6 Minuten.
Siebenmeter: 7/9:2/4 (Doetsch wirft an den Pfosten, Ritschel hält gegen Plaz - Bartmann hält gegen Wernig und Ludwig).
Spielfilm: 1:3 (14.), 4:5 (20.), 7:5 (23.), 7:7, 9:8 - 11:9 (34.), 13:14 (40.), 18:14 (52.), 22:15, 22:17.


An die Begegnungen mit dem TV Hüttenberg in der 2. Liga erinnert der TSV Bayer Dormagen sich gerne: Fünf von sechs Spielen wurden im Zeitraum von 2005 bis 2007 gewonnen. Doch an diesem Freitag, 19. September, ist die Vergangenheit nicht von Bedeutung: "Wir gehen keineswegs als Favorit in das Spiel", sagt TSV-Coach Jörg Bohrmann. Daran ändert auch der Verlauf des letzten Wochenendes nichts. Die Dormagener sammelten die ersten Punkte beim 32:27-Erfolg in Henstedt-Ulzburg, Hüttenberg hingegen verlor auch die vierte Partie mit 22:27 gegen Bad Schwartau. Das dritte Saison-Heimspiel im TSV Sportcenter wird um 19.30 Uhr angepfiffen. Tickets gibt es weiterhin im Vorverkauf und an der Abendkasse, die um 18 Uhr öffnet.

"Die Spieler haben sich beim Training mächtig ins Zeug gelegt. Denn nach dem Erfolg in Henstedt/Ulzburg wollen wir auch unsere engagierten Fans mit einem Sieg belohnen", will Bohrmann am Freitag mit seiner Mannschaft nachlegen. Doch der TSV-Coach warnt: "Hüttenberg spielt einen schnellen Handball mit einer sehr guten zweiten Welle." Und der TVH besitzt mit dem Halblinken Alois Mraz, dem Halbrechten Andreas Scholz und Mittelmann Sven Pausch einen Rückraum, der zu den erfahrensten in der gesamten 2. Liga zählt. Für die bislang meisten Hüttenberger Treffer sorgte indes Daniel Wernig. Der ehemalige Dormagener war mit 17 Toren exakt so erfolgreich wie TSV-Rechtsaußen Robin Doetsch. Der wird in seinem Team nur von Shooter Max Bettin übertroffen (20 Tore). 

Der TV Hüttenberg, auch ein traditionsreicher Handball-Klub in Deutschland, rechnet sich gute Chancen aus: "Dormagen wie anschließend Baunatal, Saarlouis und Rostock sind Gegner unserer Kragenweite", soll es laut Coach Axel Spandau in den nächsten Spielen in der Tabelle nach oben gehen. "Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir besser als Vorletzter sind." Der TSV verließ dank des Erfolges am letzten Samstag einen Abstiegsrang und könnte sich mit dem ersten Heimsieg weiter dem Mittelfeld nähern. Zwei Punkte wären gerade vor den nächsten Aufgaben mit den schweren Spielen in Bittenfeld, gegen Leipzig und in Aue von Bedeutung.


Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte der TSV Bayer Dormagen die ersten Punkte dieser Saison aus Henstedt-Ulzburg mit. Das Team von Jörg Bohrmann setzte sich beim Mitaufsteiger mit 32:27 (16:10) durch und kletterte in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga auf den 14. Rang. "Wir haben vor allem unsere Absprachen in der Abwehr umgesetzt", war der Trainer mit der Defensive sehr zufrieden. Und vorne wurden die Chancen konsequenter verwertet als in den ersten Begegnungen. Bohrmanns Sonderlob galt dem Senior der Mannschaft: "Tobi Plaz lieferte eine sehr starke Partie."

Schon der Auftakt war nach dem Geschmack der mitgereisten Dormagener Fans: Während Robin Doetsch den Strafwurf zur 1:0-Führung ins Netz setzte, wehrte Sven Bartmann den Siebenmeter von Daniel Eggert ab, Plaz und Alex Kübler erhöhten auf 3:0. Den ersten Treffer verbuchten die Gastgeber erst in der 5. Minute. Der TSV dominierte das Spiel, konnte den 7:7-Ausgleich nach einer Viertelstunde allerdings nicht verhindern. Doch auch davon erholten die Gäste sich schnell und zogen durch einen 6:0-Lauf bis auf 16:9 davon. Elf Minuten lang erzielte der SV überhaupt keinen Treffer. Trotz der deutlichen Führung ärgerte sich Bohrmann kurz vor der Pause: Patrick Hüter sah nach der zweiten Zeitstrafe gleich auch die Rote Karte wegen Meckerns. Den Vorsprung verwalteten die Dormagener aber auch nach dem Seitenwechsel ausgezeichnet. Erstmals lag der TSV nach dem erfolgreichen Wurf von Tobias Plaz zum 24:16 in der 45. Minute mit acht Toren vorne. Das reichte aus, um den ersten Saisonsieg einzufahren - auch wenn Henstedt noch mal bis auf 26:30 herankam, als die Kräfte bei den Gästen etwas nachließen. Da waren aber nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen.

Premiere übrigens für den jüngsten Dormagener: Zum ersten Mal stand im Spielbericht sein neuer Name Pascal Noll. Bis zu der vor kurzem erfolgten förmlichen Adoption hieß der 18-Jährige Blos. Er hatte zusammen mit seinem älteren Bruder Marcel bis zur Volljährigkeit gewartet, um die Änderung zu veranlassen und durch den gemeinsamen Nachnamen die Beziehung zur Familie deutlich zu machen. "Wenn ich unterschreibe, ertappe ich mich schon mal dabei, ein halbes "B" zu schreiben", sagt Pascal Noll, "doch auch das ist sicher bald Geschichte."

Der TSV will am Freitag, 19. September, ab 19.30 Uhr den ersten Heimsieg gegen den TV Hüttenberg folgen lassen. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung der Fans, denn "die brauchen wir in jedem Spiel, schließlich gibt es in der 2. Liga keine leichten Gegner", betont Jörg Bohrmann. "Was in der Liga abgeht, haben wir doch an diesem Wochenende gesehen. Da siegt Baunatal doch tatsächlich in Hamm."

SV Henstedt-Ulzburg - TSV Bayer Dormagen 27:32 (10:16)
Henstedt-Ulzburg: Peveling; Demovic (3), Kibat (4/1), Bitterlich (1), Wendlandt (1), Völzke (10), Schulze, Lauenroth (2), Thöneböhn (2), Mehrkens, Karacic (1), Eggert (1), Laursen (2).
Dormagen: Bartmann, Jäger; Simon (4), Plaz (5), Marquardt (2), Eisenkrätzer (1), Doetsch (7/3), Kübler (5), Strosack, Hüter (1), Noll, Genz (1), Damm (1), Bettin (5).

Schiedsrichter: Karamuk/Seliger.
Zuschauer: 500.
Zeitstrafen: 2:12 Minuten.
Siebenmeter: 1/2:3/4.
Spielfilm: 0:3, 3:4, 7:7 (14.), 9:16, 10:16 - 10:17, 16:24, 26:30, 27:32.


Die beiden Meister der 3. Ligen Nord und West stehen sich an diesem Samstag ab 19 Uhr im Schulzentrum Maurepasstraße ("Frosch-Hölle") in Henstedt-Ulzburg gegenüber. "Nachdem unsere Frogs das Wochenende mit dem wohligen Gefühl des Auswärtssiegs gegen Bad Schwartau genossen haben, sollen die nächsten Punkte vor heimischem Publikum eingefahren werden", erklärt der nördlich von Hamburg gelegene Klub. Und Trainer Matthias Karbowski lässt vor dem Anpfiff keinen Zweifel an der Zielsetzung aufkommen: "Die beiden Punkte in Bad Schwartau sind erst dann etwas wert, wenn wir gegen Dormagen nachlegen. Die Mannschaft will die gute Ausgangsposition, die wir uns erarbeitet haben, weiter ausbauen."

Henstedt-Ulzburg spielte bereits in der 2. Liga und schaffte nach dem Abstieg in diesem Jahr den direkten Wiederaufstieg. Im ersten Heimspiel führten die Norddeutschen bereits 6:0 gegen Emsdetten, um dann knapp mit 26:28 zu verlieren. "Das Spiel hätten sie gewinnen können", sagt TSV-Coach Jörg Bohrmann nach Ansicht des Videos. Im ersten Auswärtsspiel beim HSC Coburg war für den SV beim 22:28 nichts zu holen. Dann aber gab es die ersten Punkte dank des 29:25-Erfolgs in Bad Schwartau. Bohrmann: "Keine Frage, Henstedt besitzt einen wurfgewaltigen Rückraum. Den müssen wir in den Griff kriegen." Zu den erfahrensten Spielern gehören der Halblinke Florian Bitterlich und Verteiler Nico Kibat, der ein gutes Auge an den Kreis hat.

Trotz der drei Niederlagen in den ersten drei Spielen reist der TSV gut gelaunt in den Norden. "Wir haben ordentlich trainiert und fahren mit gesundem Optimismus nach Henstedt", betont Bohrmann, der eine kontinuierliche Steigerung seines Teams gesehen hat: "Wir arbeiten uns langsam an die Punkte heran, vielleicht klappt es ja schon am Samstag."

Foto: Heinz Zaunbrecher


"Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren", sah TSV-Trainer Jörg Bohrmann die vergebenen Chancen bereits vor der Pause als wesentlichen Grund für die 25:29-Niederlage gegen den ASV Hamm-Westfalen an. "Wenn wir unsere Möglichkeiten genutzt hätten, dann wären wir mit einer 16:10 statt 12:10-Führung in die Kabine gegangen." Neben mehreren frei vergebenen Würfen patzten vor allem die Siebenmeterschützen: Hamms Torwart Tomas Mrkva wehrte bis zur 20. Minute alleine fünf Strafwürfe ab. Robin Doetsch traf eine Minute vor der Halbzeit erstmals von der Linie. Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste die Partie mit vier Treffern in Folge, wobei sich drei Mal hintereinander Hamms bester Werfer Julian Possehl durchsetzte. Erst in der 38. Minute konnten die Dormagener nach Dennis Marquardts Tor wieder jubeln. Der Kapitän und Robin Doetsch im Wechsel sorgten nach einer Dreiviertelstunde für den 19:19-Ausgleich. Zu einer erneuten Führung der Gastgeber sollte es aber nicht kommen, der ASV legte immer einen Treffer vor. Andreas Simon, in der letzten Saison noch in Diensten der Westfalen, glich letztmals zum 23:23 aus. Nach erneut vier Treffern in Folge feierte der mitgereiste Anhang Hamms ersten Saisonsieg.

Erleichtert war denn auch Kay Rothenpieler nach dem Erfolg: "Das war ein Arbeitssieg nach einem harten Spiel. Zum Glück hatten wir einen ausgezeichneten Torwart," sagte Hamms Coach. Die Dormagener Taktik mit der engen Deckung gegen Hamms bislang beste Werfer Ondrej Zdrahala und Marian Orlowski passte dem ASV gar nicht. Der frühere Dormagener Zdrahala ging völlig leer aus und scheiterte auch mit zwei Siebenmetern an Sven Bartmann. Und Orlowski musste sich mit zwei Treffern begnügen. In die Bresche sprang freilich der von der TSV-Deckung nicht aufmerksam genug bewachte Julian Possehl auf der rechten Seite. Hinzu kam später das doppelte Kreisläuferspiel, vor dem Bohrmann intensiv gewarnt hatte.

Auf der anderen Seite machte sich bemerkbar, dass die langen Abwehrspieler in der 6:0-Formation ein Dormagener Anspiel an den Kreis kaum zuließen. Da Max Bettin einen Tag vor seinem 20. Geburtstag nicht gleichermaßen zielte wie in den ersten beiden Begegnungen, ging Torgefahr aus dem Rückraum fast nur von Dennis Marquardt aus. "Mit einer Angriffseffektivität von unter 50 Prozent können wir nicht gewinnen", sagte Bohrmann, der auch seine Enttäuschung über die Zahl der Besucher nicht verbergen konnte: "Die ganze Mannschaft hatte mit mehr als 1100 Zuschauern gerechnet." Wer nicht den Weg ins TSV Sportcenter gefunden hatte, der verpasste ein packendes Handballspiel mit einer ungemein kämpfenden Dormagener Defensive. Das nächste Heimspiel steht am Freitag, 19. September, 19.30 Uhr gegen den TV Hüttenberg an. Zuvor spielt der TSV am kommenden Samstag beim Mitaufsteiger SV Henstedt-Ulzburg.

TSV Bayer Dormagen - ASV Hamm-Westfalen 25:29 (12:10)
Dormagen: Jäger (bei einem Siebenmeter), Bartmann (11 Paraden); Bettin (1), Genz (2), Plaz, Simon (1), Eisenkrätzer (2), Doetsch (4/3), Kübler (2), Damm (2), Blos (3), Strosack (2), Hüter, Marquardt (6).

Hamm-Westfalen: Doden (42.-51., 1 Parade), Mrkva (15 P.); Schrage, Huesmann, Brosch (3), Fuchs (4), Wiegers (1), Schneider (1/1), Macke (4), Zdrahala, Gudat (3), Wiencek, Orlowski (2), Possehl (11/3).

Schiedsrichter: Linker / Schmidt.
Zuschauer: 1107
Zeitstrafen: 12:14 Minuten
Siebenmeter: 3/9:4/7 (Mrkva hält gegen Bettin/zweimal, Genz, Simon, Eisenkrätzer und Doetsch - Bartmann hält gegen Zdrahala/zweimal und Schneider).
Spielfilm: 4:2 (7.), 4:4 (10.), 9:7 (18.), 9:9 (20.), 11:9 (27.), 12:10 - 12:14 (37.), 19:19 (45.), 23:23 (53.), 23:27 (57.), 25:29.

Fotos: Heinz Zaunbrecher


Beide Mannschaften haben in der laufenden Saison noch nicht gewonnen - im Gegensatz zum TSV Bayer Dormagen hat der ASV Hamm-Westfalen aber auch noch nicht verloren. Das Team von Ex-Nationalspieler Kay Rothenpieler spielte zweimal Unentschieden: 33:33 in Emsdetten, 28:28 gegen Bad Schwartau. "Wir haben Höhen und Tiefen in unserem Spiel. Es fehlt noch die Konstanz. Natürlich ist es zu diesem frühen Zeitpunkt normal, dass es Abstimmungsschwierigkeiten und einige technische Fehler mehr als sonst gibt. Aber das waren heute einfach zu viele", sagte Rothenpieler nach der Partie gegen Bad Schwartau. Die technischen Fehler hielten sich beim TSV Bayer in Neuhausen zwar in Grenzen, dafür zeigte der Aufsteiger bei der zweiten Niederlage (22:26) im zweiten Spiel erhebliche Abschlussschwächen. "Wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt, sonst hätten wir in Neuhausen punkten können", war Coach Jörg Bohrmann enttäuscht über die verpassten Möglichkeiten. "Eigentlich müsste ich die ganze Woche ausschließlich Schusstraining machen."

Am Samstag, 6. September, empfängt der TSV die Westfalen aus Hamm ab 19 Uhr im TSV Sportcenter. Darunter ist auch ein alter Bekannter: Der Tscheche Ondrej Zdrahala trug ehemals das Dormagener Trikot, jetzt ist er Dreh- und Angelpunkt beim ASV. Mit bereits 22 Treffern (15 gegen Emsdetten) führt er auch die aktuelle Torschützenliste der 2. Liga an. Im linken Rückraum besitzt Hamm mit Marian Orlowski einen weiteren Shooter, der es in den beiden Spielen auf 15 Tore brachte. Der 21-Jährige zählt zu den deutschen Top-Talenten auf der Position. "Die Mannschaft auch mit ihren langen Kreisläufern hat Qualität. Das wird ganz schwer", setzt Jörg Bohrmann auf die Unterstützung von den Rängen: "Gegen Hamm brauchen wir Rückendeckung von allen Fans." Bis auf Frederic Rudloff sind alle TSV-Spieler an Bord.

Der TSV spielte in der 1. und 2. Liga insgesamt vier Mal gegen Hamm. Dabei gab es jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen. Nach der Partie gibt es am Samstag eine organisatorische Änderung: Künftig wird der Zuschauertreff nach dem Spielabpfiff geöffnet. Dort findet dann auch wieder der "Talk danach" mit den Trainern statt.

Fotos: Sebastian Seidel, Handballforum Dormagen


Das 2. Wiesel-Magazin liegt in vielen Dormagener Geschäften und Unternehmen aus. Es bietet reichlich Lesestoff. So enthält das 40 Seiten starke Heft Interviews mit Willy Wiesel Hersteller Bernd Sondergeld, mit U18-EM-Teilnehmer Pascal Blos und mit Walter Haase, TSV-Abteilungsleiter Handball. Das Magazin informiert über die Handballspiele im September und beschäftigt sich intensiv mit der 2. TSV-Mannschaft und der A-Jugend-Bundesliga.

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