Gleich zwei Mal muss der TSV in dieser Woche auswärts antreten: An diesem Dienstag, 11. November, um 19.30 Uhr beim alten Rivalen TUSEM Essen, Am Hallo. Und fünf Tage später am Sonntag bei Mitaufsteiger Baunatal. Auf mindestens zwei Punkte aus den beiden Spielen hofft Trainer Jörg Bohrmann - und auf eine konsequentere Chancenverwertung: "Wir erarbeiten uns immer wieder beste Möglichkeiten, doch machen wir zu wenig daraus." Die Verhinderung des Torerfolgs hat sich freilich das Essener Bollwerk gegen den TSV vorgenommen: "Der TUSEM verfügt über eine der besten Abwehrreihen der Liga", betont Bohrmann. Tatsächlich kassierte der Ex-Meister bisher erst 279 Tore - 45 weniger als der TSV. Allerdings hat Essen nur 242 und damit die wenigsten Treffer aller 20 Mannschaften in der 2. Handball-Bundesliga erzielt. Auf 286 brachten es die Dormagener in elf Spielen. 

"Dormagen ist ein Gegner auf Augenhöhe", ahnt Mark Dragunski, der längste Trainer der Liga. Mit einem Sieg würde seine Mannschaft am TSV vorbeiziehen und damit einen Abstiegsplatz verlassen. Eine wichtige Rolle soll wieder Routinier Michael Hegemann spielen: Der für kurze Zeit in der Spielzeit 2011/12 auch beim DHC Rheinland eingesetzte Ex-Nationalspieler ist bislang für ein Viertel aller Essener Torerfolge verantwortlich. Mit 66 Treffern belegt der 37-jährige Rückraumschütze Platz 8 in der Torschützenliste der 2. Liga. Ein anderer Ex-Dormagener kann nicht helfen: Dennis Szczesny muss nach seiner schweren Knieverletzung noch ein paar Wochen pausieren.


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"Wenn der TSV bis auf ein Tor dran gekommen wäre, weiß ich auch nicht, was hätte passieren können", meinte Bad Schwartaus Trainer Torge Greve nach den 60 Minuten im TSV Sportcenter. Letztlich gelang der direkte Anschluss nicht und die Gäste feierten ihren dritten Auswärtssieg. Nachdem der TSV vor 946 Zuschauern die Partie noch einmal spannend gemacht hatte bis hin zum 22:24 in der 56. Minute gewann der Tabellensechste mit 28:23. "Wir haben 19 Bälle liegen gelassen und waren im Angriff zu ängstlich", stellte Bayer-Coach Jörg Bohrmann fest.

Die Gastgeber begannen furios mit den Treffern von Peter Strosack und Robin Doetsch und ließen sich auch nicht durch den 2:2-Ausgleich irritieren. Alexander Kübler brachte den TSV dank der schnellen Reaktion nach Max Bettins Pfostenwurf wieder in Führung, "Betti" setzte sich anschließend trotz eines Fouls durch. Strosacks 5:4 sollte dann aber der letzte Vorsprung in dieser Partie sein. Bad Schwartau zog mit vier Treffern in Folge bis auf 12:7 davon und lag zur Pause mit 14:9 vorne - auch weil die Dormagener beste Chancen nicht nutzten. Schwartaus Shooter Jan Schult hatte Jo Gerrit Genz derweil gut im Griff. Stattdessen machte allerdings Dennis Tretow auf sich aufmerksam. 

Nach dem Seitenwechsel ließ der TSV den Rückstand nicht größer werden und arbeitete sich immer wieder heran. In der 50. Minute durch Bettins Erfolg sogar bis auf 18:20. Doch der Anschlusstreffer war am Mittwochabend einfach nicht drin. Entweder berührte der Ball Pfosten oder Latte, ging am Gehäuse vorbei oder wurde von Dennis Klockmann gehalten. Zudem blühte in der Schlussphase VfL-Kreisläufer Henning Quade mit fünf Treffern auf. "Schlussendlich ist Bad Schwartaus Erfolg verdient, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben", ärgerte sich Jörg Bohrmann, dem die letzte Leidenschaft bei seinen Spielern fehlte. Trotz des Sieges war auch Torge Greve nur bedingt zufrieden: "Im Angriff hat bei uns die Spielstruktur gefehlt."

TSV Bayer Dormagen - VfL Bad Schwartau 23:28 (9:14)
Dormagen: Bartmann (14 Paraden), Broy; Bettin (6/2), Genz (4), Plaz, Simon, Eisenkrätzer, Doetsch (2/2), Kübler (7), Damm, Noll, Strosack (3), Hüter, Marquardt (1).
Bad Schwartau: Klockmann (16 Paraden), Noel; Milde (4), Schwarz (1), Podpolinski, Hinrichsen (3), Waschul (1), Schult (3), Tretow (6), Claasen (3/3), Wischniewski (2), Quade (5), Hanisch, Bruhn.Schiedsrichter: Mücke/Titze.

Zuschauer: 946.
Zeitstrafen: 4:6 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:3/3.
Spielfilm: 2:0, 5:4 (8.), 5:6 (14.), 6:8 (17.), 7:12 (24.), 9:12, 9:14 - 12:17 (41.), 18:20 (50.), 22:24 (56.), 23:28.).


Glück im Unglück hatte Dormagens Zweitliga-Torwart Max Jäger beim Training an diesem Dienstag. Die Verletzung des 25-Jährigen stellte sich heute als Bluterguss hinter der Kniescheibe heraus. Jäger wird etwa zwei Wochen ausfallen. Vorsorglich reagierte der TSV Bayer Dormagen: "Matthias Broy steht der Mannschaft dank des Zweifachspielrechts ab sofort zur Verfügung", erklärt Handball-Geschäftsführer Björn Barthel. "Ich danke besonders Klaus Schuppert von den OSC Löwen Duisburg für die schnelle und reibungslose Unterstützung." Die Spielgenehmigung seitens der Handball-Bundesliga wurde heute Nachmittag erteilt.

Drittligist Duisburg bleibt weiterhin der Erstverein und entscheidet letztlich auch über die Einsätze des bald 23-jährigen Schlussmannes. Matthias Broy wechselte 2013 von Dormagen nach Duisburg.


Das Training lief natürlich auch ohne den Chefcoach weiter: Jörg Bohrmann musste eine Woche lang an einer Trainer-Fortbildung teilnehmen und stieß erst an diesem Montag wieder zur Mannschaft. Die trifft am Mittwoch, 5. November, auf den VfL Bad Schwartau. Das Schiedsrichtergespann Mücke/Titze pfeift die Partie gegen den Tabellensechsten der 2. Handball-Bundesliga um 19.30 Uhr im TSV Sportcenter an. Der Vorverkauf ist noch möglich in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58. Die Abendkassen öffnen um 18 Uhr. Jocky Krapp, Chef der Dormagener Bürgerstiftung und großer Handballfan, wird im Eingangsbereich des Sportcenters an einem Stand den neuen Kalender der Bürgerstiftung vorstellen und verkaufen.

Während Bohrmann unter anderem zusammen mit Dormagens A-Jugend-Trainer Ulli Kriebel beim Lehrgang büffelte, leiteten Walter Haase und Joachim Kurth das Training. "Wir können ja froh sein, dass solch qualifizierte Übungsleiter zur Verfügung stehen", sagt Bohrmann. Die Mannschaft studierte auch ein Video der Gäste. Dabei standen die besten Schützen der Norddeutschen im Mittelpunkt: Die Rückraumwerfer Jan Schult (45 Tore) und Toni Podpolinski (40) sind gemeinsam für ein Drittel der bisherigen 271 Schwartauer Treffer verantwortlich und zählen zu den Top-Shootern der 2. Bundesliga. Ihre Schussqualitäten testeten die Dormagener übrigens auch an anderer Stelle: In einer Paintball-Halle wurden die kleinen Farbkugeln gezielt abgeschossen - mit einem Ergebnis, das nicht zuletzt Routinier Tobias Plaz erfreute: "Alt setzte sich auch dort gegen Jung durch."

Nach dem eher unglücklichen Pokalaus gegen Balingen und der trotz 37 Toren nicht zu vermeidenden Niederlage in Emsdetten will der TSV gegen Bad Schwartau an die gegen Coburg gezeigte Leistung anknüpfen. "Wir werden alles versuchen, um zu punkten", betont Jörg Bohrmann. Ob der angeschlagene Dennis Marquardt dabei helfen kann, wird auch vom Verlauf des Abschlusstrainings am Dienstag abhängen.


Er stand zwar auf dem Spielbericht, doch der Kapitän konnte in Emsdetten aufgrund seiner Handgelenksverletzung nicht spielen. „Dennis Marquardt hat an allen Ecken und Enden gefehlt“, sagte Trainer Jörg Bohrmann nach der Partie mit Torrekord: 80 Treffer wurden in dieser Saison in der 2. Handball-Bundesliga noch nicht registriert. Und 37 Tore hatten die Dormagener auch noch nicht erzielt. Trotz der guten Angriffsleistung reichte es am Samstag Abend in der Emshalle nicht: Der TV Emsdetten gewann 43:37 (24:21) gegen den TSV Bayer Dormagen.

Selbstbewusst begannen die Gäste vor 1800 Zuschauern. Bohrmann brachte Peter Strosack als Ballverteiler, der schon nach 30 Sekunden aus dem Rückraum traf. Max Bettin erhöhte auf 2:0, blieb aber kurz drauf zum ersten Mal liegen: Emsdettens Abwehr ging Dormagens Shooter immer wieder direkt an. "Betti" musste am Fuß, an der Schulter und später am Kopf behandelt werden. Doch er biss auf die Zähne und war mit insgesamt elf Toren - darunter fünf sicher verwandelten Siebenmetern - erneut der erfolgreichste Werfer des Spiels. Der gesamte TSV-Angriff präsentierte sich in den 60 Minuten weitgehend in guter Verfassung, immer wieder auch mit gelungenen Anspielen an den Kreis. Doch die geschwächte Abwehr blieb hinter ihren Möglichkeiten zurück. "Die Deckung hat keinen richtigen Zugriff bekommen und die Lösungen nicht gesucht", stellte der Trainer fest, ohne seine Spieler kritisieren zu wollen: "Emsdetten verfügt nun mal über eine starke Mannschaft, die gegen uns komplett antreten konnte." Da die Torwarte auf beiden Seiten zunächst nicht richtig ins Spiel kamen, waren schon zur Halbzeit (24:21 für Emsdetten) fast so viele Tore gefallen wie im gesamten Sonntagsspiel der beiden nächsten TSV-Gegner Essen und Bad Schwartau (25:25).

Die erstmals in der 8. Minute übernommene Führung gaben die Gastgeber derweil nicht mehr ab. Erstmals in der 36. Minute lag der TVE nach zwei Kontern in Folge technischer Fehler der Dormagener mit sechs Treffern vorne (29:23). Doch von einer Vorentscheidung konnte noch niemand in der Emshalle sprechen, denn der TSV näherte sich wieder bis auf drei Tore und hatte sogar Chancen, es noch spannender zu machen. Die Hoffnung schwand allerdings, als Kreisläufer Andre Kropp in doppelter Unterzahl auf 37:33 (49.) erhöhte. Das muntere Torewerfen ging weiter, die zwei Punkte gab Emsdetten aber nicht mehr aus der Hand.

TV Emsdetten – TSV Bayer Dormagen 43:37 (24:21)
Emsdetten: Nippes, Babin; Terhaer, Lokkebo (6), Krämer, Sluijters (4), Höhn, Rivesjoe, Brevik (10), Adams (6), Kropp (8), Runnarsson, Arnason (9/3), Gretarsson.
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (11/5), Genz (3), Plaz (4), Simon (6), Eisenkrätzer (2), Doetsch (2), Kübler (6), Noll, Strosack (2), Hüter (1), Marquardt.

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel.
Zeitstrafen: 16:6 Minuten (Rote Karte gegen Arnarson nach dritter Zeitstrafe, 56.)
Siebenmeter:  3/4:5/6 (Bartmann hält gegen Arnarson – Doetsch scheitert an Nippes).
Spielfilm: 4:5 (7.), 10:8 (11.), 17:14 (22.), 23:19, 24:21 – 26:21, 31:25 (37.), 33:30 (41.), 38:33 (50.), 39:36 (54.), 41:37, 43:37.


Sie konnten sich wie die moralischen Sieger fühlen: Der TSV Bayer Dormagen setzte dem Favoriten HBW Balingen-Weilstetten im Pokalspiel der 2. Runde enorm zu und hielt die Partie bis kurz vor Schluss offen. Letztlich gewann der Erstligist 28:25 (12:14) - das auf der Anzeigetafel stehende 29:25 wurde später von den Schiedsrichtern korrigiert. "Das war ein glückliches Ende für uns", sagte selbst Gäste-Trainer Markus Gaugisch. Er hatte den TSV beim Meisterschaftsspiel in Neuhausen beobachtet und kam zu dem Fazit: "Dormagen hat inzwischen eine absolut positive Entwicklung genommen. Die Jungens spielen einen klasse Handball."

Dormagens Coach Jörg Bohrmann hatte sich kurzfristig für eine Überraschungsdefensive mit doppelter Manndeckung entschieden: "Ich dachte, nach der langen Reise sind die verspätet eingetroffenen Balinger noch müde." So kümmerte sich Pascal Noll um den zuletzt herausragenden Franzosen Olivier Nyokas, Peter Strosack um Nationalspieler Martin Strobel. Die doppelte Manndeckung hatte Erfolg, auch weil nach Balinger Fehlern der Dormagener Angriff verblüffend frei zu Torerfolgen kam. Dabei zeichneten sich vor allem Shooter Max Bettin und Alexander Kübler am Kreis aus. Und weil Max Jäger im TSV-Tor mit mehreren Glanztaten aufwartete, führten die Gastgeber nach ihrem 7:0-Lauf bis zur 16. Minute sogar mit fünf Treffern (9:4). Zur Pause stand es 14:12 für Dormagen vor 447 Zuschauern.

Auch nach dem Wechsel ein ähnlicher Verlauf: Der Zweitligist baute die Führung wieder bis auf 18:14 in der 35. Minute aus. Damit wollte sich vor allem Christoph Theuerkauf nicht zufrieden geben, der die Wende mit mehreren Einzelaktionen herbeiführte. Erstmals nach der Pause ging Balingen in der 42. Minute mit 20:19 in Führung. Wer jetzt aber dachte, die Partie würde völlig kippen, der hatte nicht mit dem leidenschaftlichen Kampf der Rheinländer gerechnet. Der TSV blieb dran auch dank der Paraden von Sven Bartmann und machte die Begegnung weiter spannend - selbst in doppelter Unterzahl traf Rechtsaußen Peter Strosack per Kempa-Trick. Die Spannung hielt bis in die Schlussphase an. Die Vorentscheidung dann in der 58. Minute: Radivoje Ristanovic lenkte den Strafwurf von Robin Doetsch an den Pfosten, auf der anderen Seite war Bartmann zwar am von Theuerkauf geworfenen Siebenmeter dran, doch der Ball rutschte über die Torlinie zum 28:25 für die glücklichen Balinger.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft", erklärte Jörg Bohrmann. Sorgenfalten bereitet ihm allerdings mit Blick auf das Spiel am Samstag in Emsdetten die Handgelenksverletzung von Dennis Marquardt. Ob der Kapitän beim punktgleichen Rivalen ab 19 Uhr in der Emshalle Emsdetten, Friederichstraße, spielen kann, ist fraglich. Tickets für das Auswärtsspiel gibt es auch in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 58.

TSV Bayer Dormagen - HBW Balingen-Weilstetten 25:28 (14:12)
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (6), Feindt, Genz (2), Plaz (1), Simon (3), Eisenkrätzer, Doetsch (1/1), Kübler (5), Noll, Strosack (6), Hüter (1), Marquardt.
Balingen: Ristanovic, Ketelaer; König (4), Foth, Nyokas (3), Wilke (2/2), Hausmann (3), Vasilakis, W. Strobel (1), Theuerkauf (7/3), M. Strobel (4), Djozic, Ilitsch (1), Ruß (3). Schiedsrichter: Hörath/Hofmann (Zirndorf/Münchberg)
Zuschauer: 447
Zeitstrafen: 8:6 Minuten
Siebenmeter: 3/1:7/5
Spielfilm: 2:4 (7.), 9:4 (16.), 12:8 (23.), 12:11, 14:12 - 18:14 (35.), 19:20 (42.), 23:23 (50.), 25:26 (55.), 25:28.


"Wir freuen uns auf den Erstligisten und wollen das Spiel genießen", sagt TSV-Trainer Jörg Bohrmann. Dass die Gäste aus Balingen-Weilstetten in der 2. Runde des DHB-Pokals favorisiert sind, ist kein Geheimnis. "Es wäre natürlich eine Sensation, wenn wir am Mittwoch gewinnen", sagt Kreisläufer Alexander Kübler im aktuellen Tribünentalk. Aber der Pokal lebt ja nun mal auch von Überraschungen. Das Gespann Thomas Hörath und Timo Hofmann pfeift die Begegnung am 22. Oktober um 19.30 Uhr im TSV Sportcenter an. Die Abendkassen öffnen um 18 Uhr.

Nach der ersten Heimniederlage in der laufenden Saison gegen Bundesliga-Tabellenführer Rhein-Neckar-Löwen (27:32) haben die "Gallier von der Alb" in der Meisterschaftsrunde eine fast vierwöchige Pause vor sich. Noch aber wartet die Pokalhürde Dormagen auf den alten Bekannten aus Balingen. Die Duelle zwischen beiden Klubs waren in der Vergangenheit zumeist eng. In den bisherigen acht Pflichtspielen gewannen Dormagen und Balingen jeweils vier Mal. Doch derzeit stehen sich die Mannschaften nicht gerade auf Augenhöhe gegenüber. Immerhin sorgte Balingen mit Siegen gegen Kiel und Hamburg für Furore. Mit jetzt 11:11-Punkten steht HBW auf dem sechsten Tabellenplatz.

Für die Dormagener ist klar: "Wir haben gegen Balingen nichts zu verlieren", betont Kapitän Dennis Marquardt. HBW-Trainer Markus Gaugisch weiß denn auch, dass "wir Dormagen nicht unterschätzen dürfen." Auch wenn die Gäste verletzungsbedingt nicht ihren kompletten Kader zur Verfügung haben, so verfügen sie doch über namhafte Spieler wie Kreisläufer Christoph Theuerkauf oder den soeben von Bundestrainer Dagur Sigurdsson für die EM-Qualifikationsspiele gegen Finnland und Österreich nominierten Rückraumspieler Martin Strobel. Als Goalgetter präsentierte sich letzten Mittwoch der Franzose Olivier Nyokas, der gegen die Rhein-Neckar Löwen trotz Manndeckung mit elf Treffern glänzte. Eventuell kommt Fabian Böhm wieder zum Einsatz. Der vor drei Jahren für Dormagen spielende Rückraumlinke hatte sich Ende September einen Fingerbruch zugezogen und musste deshalb zuletzt pausieren.


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