Die für den Klassenverbleib notwendigen Punkte holte sich der HC Elbflorenz in der vergangenen Saison nicht zuletzt in Dormagen. Deshalb sagt TSV-Coach Dusko Bilanovic auch: "Wir haben mit Dresden noch eine Rechnung offen." Denn die Partie im Mai verlor der TSV mit 24:25 - nachdem die Dormagener das Auswärtsspiel in Dresden ebenso knapp mit 24:23 gewonnen hatten. An diesem Samstag, 16. November, stehen sich beide Klubs im TSV Bayer Sportcenter gegenüber. Die Schiedsrichter Frederic Linker und Sascha Schmidt (Herne) pfeifen die Partie des 12. Spieltages um 19.30 Uhr an. Tickets gibt es im Tabakshop an der Kölner Straße 64 und online.

Fast hätten die Gäste aus Sachsen in der Tabelle der 2. Handball-Bundesliga vor dem TSV gestanden. Denn gegen N-Lübbecke lag Dresden in der Vorwoche nahezu 59 Minuten in Führung, musste sich dann aber mit dem 28:28 begnügen. So haben beide Mannschaften 10:12-Punkte, der TSV als Neunter verfügt aber über die deutlich bessere Tordifferenz (+17 gegenüber -16) und hat weiterhin einen einstelligen Tabellenplatz inne. Auswärts zeigte Dresden bereits seine Stärke, holte etwa beide Punkte in Lübeck und in Krefeld. In der eigenen Halle nahm der HC Elbflorenz Spitzenreiter TUSEM Essen beim 33:33 einen Zähler ab.

Große Gefahr geht besonders von der rechten Dresdner Seite aus: Rechtsaußen Nils Gugisch ist mit 45 Treffern der bislang erfolgreichste Werfer der Gäste, der aus Aue gekommene Linkshänder Mindaugas Dumcius brachte es auch schon auf 36 Tore. Aber auch der linke Rückraum weist Qualitäten aus. So ist Sebastian Greß mit 39 Toren der bisher zweitbeste HC-Schütze. Mit der Verpflichtung von Kreisläufer Jonas Thümmler vom Erstligisten Erlangen ist Elbflorenz am Kreis flexibler geworden und ermöglicht Trainer Rico Göde, öfter mit zwei Kreisläufern zu spielen. Zwei Rückraumlinke sind gefühlte Neuzugänge: Marc Pechstein konnte in der letzten Spielzeit aufgrund von Fußproblemen kaum spielen. Und der im Winter verpflichtete Michal Kasal fiel wegen einer Ellenbogenverletzung lange aus.

Die Verletztenliste der Dormagener ist zum Glück nicht länger geworden. Doch von einer echten Entspannung kann auch keine Rede sein. Fortschritte macht der operierte Ringfinger von Ian Hüter. Dusko Bilanovic war jetzt mit Hüter in Dormagens Römer Therme und weiß: "Im Wasser besteht eine größere Chance der Heilung." Jan Reimer ist wieder einsatzfähig und soll direkt nach dem Spiel der 2. TSV-Mannschaft in Opladen zum Sportcenter kommen - gemeinsam mit Ali Kinanah. Der Allrounder war schon in der Vorbereitung gelegentlich dabei. "Er hat gut trainiert und kann uns vielleicht helfen", sagt Bilanovic. Er hofft darauf, dass wieder viele Fans den Weg ins Sportcenter finden und die Mannschaft unterstützen: "Was die Tribüne ausmachen kann, haben wir letzte Woche in Konstanz erlebt. Ohne diese Rückendeckung hätte die HSG nicht die beiden Punkte geholt. Und wir wissen ja längst, zu was unsere Fans in der Lage sind."

Es gibt am Samstag wieder den "Lattenkracher" in der Halbzeitpause: Vor dem Spiel werden von den Spielern drei T-Shirts auf die Zuschauerränge geworfen. Wer sie fängt, darf aufs Tor werfen und gewinnt einen Preis, wenn die Latte getroffen wird. Der geplante Verkauf der beliebten Adventskalender der Bürgerstiftung Dormagen kann hingegen doch nicht stattfinden: Aufgrund der großen Nachfrage sind aktuell die Kalender vergriffen.


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