Freitag Mittag ist Abfahrt am Dormagener Höhenberg. Der Bus macht sich nach dem Abschlusstraining auf zum Aufsteiger HSG Konstanz, der zuletzt auswärts mit dem Punktgewinn (23:23) bei TuS N-Lübbecke überraschte. Bevor die Mannschaft des TSV Bayer Dormagen die größte Stadt am Bodensee erreicht, gibt es einen längeren Stop im Schwarzwald: Übernachtet wird in Bad Dürrheim, am Samstag geht es am späten Nachmittag weiter. Um 20 Uhr pfeifen die Schiedsrichter Darnel Jansen und Lucas Hellbusch (Darmstadt) die Partie des 11. Spieltages der 2. Handball-Bundesliga in der direkt am Wasser gelegenen Schänzle-Halle an. Sportdeutschland überträgt wieder live.

Der Gastgeber ist aus TSV-Sicht eher ein Unbekannter. Doch die Heimstärke der HSG hat sich natürlich herumgesprochen. Das Team von Daniel Eblen (45) hat Hamm einen Punkt abgeknöpft sowie die Spiele gegen Lübeck und Aue gewonnen. In der letzten Woche war nach der 23:21-Führung der erste Auswärtssieg in Greifweite, doch Lübbecke rettete etwas glücklich den einen Punkt. Die Mannschaft verfügt über Kontinuität: Ein Großteil des Kaders, der beim zweiten Aufstieg 2016 dabei war, gehört dem Club weiterhin an. Das erste Mal gelang Konstanz 2001 der Einzug in die damalige 2. Liga Süd.

Die Anwesenheit in dieser Trainingswoche war beim TSV überschaubar: Heider Thomas, Ian Hüter, Pascal Noll und Nuno Rebelo sind weiterhin verletzt. Kapitän Patrick Hüter musste aufgrund von Klausuren das Trainingsengagement etwas reduzieren. "Und der Wetterwechsel führte bei einigen Spielern zu Erkältungen", sagt Dusko Bilanovic. Der Trainer betont: "Konstanz ist in der Liga angekommen und zeichnet sich durch seine Heimstärke aus. Wir wissen, was uns erwartet und wollen etwas Zählbares aus Konstanz mitnehmen." Gerne hätte die Mannschaft am Samstag Vormittag noch eine Trainingseinheit eingelegt. Doch trotz intensiver Versuche konnte Geschäftsführer Björn Barthel keine Halle bekommen: "Sie werden insbsondere wegen der Benutzung von Harz an Externe nicht vermietet."

Einer ist gar nicht mehr dabei: Torwart Hendrik Halfmann wurde beim letzten Heimspiel nach seinen knapp zwei Monaten als Vertretung für den verletzten Torwart Janis Boieck verabschiedet. Barthel: "Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er bald wieder die Chance hat, im Kasten eines Clubs zu stehen."


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