Die Ausgangsposition vor dem drittletzten Heimspiel der Saison ist klar: "Es gibt keine Alternative zum Sieg", erklärt TSV-Trainer Jörg Bohrmann. Mit zwei Punkten gegen HC Empor Rostock könnte der TSV Bayer Dormagen sich weiterhin Hoffnungen auf den Verbleib in der 2. Bundesliga machen. Die Partie wird am Samstag, 25. April, um 19 Uhr im TSV Sportcenter von den Schiedsrichtern Florian Gerhard / Tobias Küsters (Ingelheim / Saulheim) angepfiffen. Tickets gibt es bis Samstag Nachmittag in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße und Online. Die Abendkassen öffnen um 17.30 Uhr.

Rostock wurde Anfang der Woche von einer Nachricht überrascht: Die Lizenz für die kommende Spielzeit hat der Traditionsverein im ersten Anlauf nicht erhalten. Doch die Verantwortlichen sind fest davon überzeugt, dass der eingelegte Einspruch Erfolg haben wird und die Lizenz doch noch in Rostock eintrifft. Die Spielberechtigung für die Saison 2015/16 erhielt der TSV Bayer ohne jede Auflage - doch ob der Verein dann auch tatsächlich in der 2. Liga weitermachen kann, wird sich in den ausstehenden fünf Spielen erweisen. Nach den Hochrechnungen benötigen die Dormagener noch mindestens sechs Punkte, um den Klassenverbleib zu sichern. Doch es ist nicht auszuschließen, dass in diesem Jahr nicht einmal 29 Punkte reichen. Insofern trauert Bohrmann auch den beiden Zählern nach, die im Hinspiel mit der 26:32-Niederlage verschenkt wurden: "Da führten wir bis in die zweite Halbzeit hinein, um dann doch den Sieg aus der Hand zu geben." Dass er acht Treffer in Rostock erzielte und damit der erfolgreichste Dormagener war, interessiert Alexander Kübler im aktuellen Tribünentalk nicht wirklich: "Das war zwar schön, aufgrund der Niederlage aber eher brotlose Kunst."

Tore des Kreisläufers werden auch am Samstag wieder benötigt. Kübler ist mit 113 Treffern der zweitbeste Werfer des TSV - nach Max Bettin (171/36). Ob der Rückraumshooter gegen Rostock dabei ist, erscheint mehr als fraglich. Die Kniebeschwerden, die ihm bereits in den letzten Spielen zusetzten, sind nicht geringer geworden. Fällt Bettin tatsächlich aus, "müssen alle hundert Prozent geben und zwar über die volle Spielzeit", fordert Bohrmann auch eine Wiedergutmachung im Interesse der "phantastischen Fans, die uns in Saarlouis sagenhaft unterstützten und die wir mit unserer schwachen Leistung enttäuscht haben." Und für Alex Kübler steht fest: "In Saarlouis haben wir die ersten Minuten verschlafen und mussten ständig einem Rückstand hinterher laufen. Das darf nicht noch einmal passieren."


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