Das Spiel an Gründonnerstag ist ein echter Kracher. Denn es ist das einzige klassische Lokal-Derby für den TSV Bayer Dormagen. Und die Erinnerung an viele legendäre Spiele zwischen den Klubs in der 1. und 2. Liga ist noch wach. Aktuell geht es für Gastgeber Dormagen und TUSEM Essen um den Klassenerhalt, wobei der TUSEM im Augenblick die Nase knapp vorne hat. Die Partie des 31. Spieltags wird am 2. April um 19.30 Uhr von den Berliner Schiedsrichtern Martin Thöne und Marijo Zupanovic im TSV Sportcenter angepfiffen. Tickets gibt es im Vorverkauf in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58 oder auch online. Die Abendkassen öffnen am Donnerstag um 18 Uhr.

Während Essen vier Unentschieden in dieser Spielzeit aufweist, gab es für den TSV nur eine Punkteteilung: Beim Hinspiel trennten sich die beiden Teams 22:22. Aus Sicht der Dormagener war es am 11.11.2014 nach der Zwei-Tore-Führung in der Schlussphase eher ein verlorener Punkt, als Simon Keller 32 Sekunden vor dem Abpfiff den Endstand herstellte. Die Ausgangsposition hat sich für das Rückspiel verändert: Als sich die Essener Marcus Bouali und Pasqual Tovornik fast gleichzeitig einen Kreuzbandriss zuzogen, mussten sie handeln und waren froh, dass Hannes Lindt wieder zur Verfügung stand. Der Linkshänder, der auch schon das Dormagener Trikot getragen hat, kehrte zurück vom Erstligisten SG BBM Bietigheim, wo er nicht mehr zur Stammbesetzung zählte. Außerdem ist der ehemalige TSV-Akteur Dennis Szczesny wieder fit und zählt mit Routinier Michael Hegemann zum wurfstarken Rückraum der Essener.

Der 38-Jährige Hegemann belegt mit 165/31 Toren den achten Rang in der Torschützenliste der 2. Bundesliga und liegt damit drei Plätze vor dem besten TSV-Werfer Max Bettin (158/34). Dessen Einsatz ist allerdings genau wie der von Sebastian Damm unwahrscheinlich: Die Knie der Beiden wurden gestern in der Kölner MediaPark Klinik vom Dormagener Arzt und Ex-Spieler Peter Sieberger intensiv in Augenschein genommen. "Betti" und "Basti" hatten Glück im Unglück, die Verletzungen führen zu keinem sehr langen Ausfall. Es gab aber ein striktes Trainingsverbot bis Mittwoch. "Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass sie gegen Essen dabei sind", sagt Trainer Jörg Bohrmann.

Der bei der Stadtverwaltung beschäftigte Jonathan Eisenkrätzer hat derweil einen kurzen Videoclip unter dem Motto "Wir sind Dormagen – für eine gemeinsame Stadt" erstellt. Das Video wird vor Spielbeginn im Sportcenter gezeigt. "Der Film soll zu einem künftig noch besseren Miteinander von Menschen jeglicher Herkunft in Dormagen beitragen. Ziel ist, dass wir uns alle gemeinsam als Dormagener fühlen können – unabhängig davon, woher wir oder unsere Familien auch stammen", erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld, der auch noch einmal im Tribünentalk zum Besuch des Handballspiels aufruft.


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