Das Los wollte es so: Bereits zum Auftakt der Saison musste der TSV Bayer Dormagen nach Dresden reisen - und schied aufgrund der deftigen 21:31-Niederlage aus dem DHB-Pokal aus. Nun geht es erneut nach Sachsen: An diesem Sonntag, 20. November, ist der HC Elbflorenz in der Ballsportarena Dresden Gastgeber der Meisterschaftspartie des 12. Spieltags. Die Schiedsrichterinnen Jennifer Eckert und Maria Ludwig (Leipzig) pfeifen die Begegnung um 17 Uhr an. Zu sehen ist das Spiel live und kostenlos auf Sportdeutschland.tv.

Am Samstag Vormittag startet die Reise mit Unterbrechung: Weil im TSV Bayer Sportcenter mit musikalischer Unterstützung aus Köln „Dormagen feiert Kölsch“ veranstaltet wird, ist dort kein Training möglich. Not macht erfinderisch: Der Bus stoppt in Melsungen, wo die Möglichkeit besteht, das Abschlusstraining durchzuführen. „Die Pause ist auch für die Beine gut“, sagt Matthias Flohr. Der Dormagener Trainer fährt durchaus mit Zuversicht nach Dresden: „Noch einmal werden wir nicht so auftreten wie Ende August im Pokal. Die Jungs haben in dieser Woche prima trainiert und wollen mit zwei Punkten nach Hause fahren“, kündigt Flohr an. Ian Hüter, der wegen einer Verletzung im August nicht dabei war, musste indes bei den Übungseinheiten wegen einer Erkrankung passen. Es besteht aber die Hoffnung, dass er am Sonntag auf dem Spielfeld stehen kann. Definitiv nicht dabei ist Florian Träger, dessen Zeh-Verletzung einen Ausfall bis Ende des Jahres erwarten lässt. Als weiterer Linkshänder erhält so der A-Jugendliche Robin Kremp die Chance auf sein erstes Zweitligaspiel.

Für den HC Elbflorenz begann die Saison ordentlich mit Heimsiegen gegen die Wölfe Würzburg und die HSG Nordhorn. Danach aber holte die Mannschaft von Rico Göde nur noch zwei Remis in Konstanz und Coburg. Auf einen Erfolg in Form von zwei Punkten warten die Sachsen mithin seit acht Spieltagen. Nun stehen sie auf Tabellenrang 16 und sehen ihre ehrgeizigen Ambitionen gefährdet. „Für jeden Bereich gibt es die Verantwortung, ich weiß um meine“, wird Göde auf Tag24 mit Blick auf seine Zukunft zitiert. Und: „Im Ergebnissport ist das nun einmal so. Wenn die sportliche Situation es so hergibt, ist das immer das Naheliegendste. Ob es richtig ist, weiß man immer erst danach.“


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