In den ausstehenden sieben Spielen sind noch 14 Punkte zu vergeben. Die würden dem TSV Bayer Dormagen sicher reichen, um den Klassenerhalt in der 2. Handball-Bundesliga am 11. Juni feiern zu können. Doch bis dahin warten noch Gegner auf die Wiesel, die selber auf Punkte hoffen. So an diesem Samstag, 7. Mai, der TV Hüttenberg. Weil die Gummersbach-Verfolger HSG Nordhorn-Lingen und der ASV Hamm-Westfalen schwächeln, hat die Mannschaft von Johannes Wohlrab plötzlich wieder eine kleine Chance, doch noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden. Hamm musste sich am Freitagabend mit dem 32:32 gegen den VfL Lübeck-Schwartau zufrieden geben. Nordhorn verlor gar 30:31 gegen VfL Eintracht Hagen. Der Tabellenfünfte Hüttenberg liegt damit lediglich drei Minuspunkte hinter dem Zweiten und Dritten.

Wenn die Schiedsrichter Tobias Biehler und Fabian Dietz (Offenburg / Ohlsbach) heute die Partie des offiziell 33. Spieltages um 19.30 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg anpfeifen, dann spielt auch die Historie mit: Hüttenberg gewann zwar die letzten beiden Spiele in Dormagen, hat aber erst einmal in der eigenen Halle den TSV bezwungen: Das war im Januar 2006, als die Hessen mit 26:25 vorne lagen. Aus den bisherigen 14 Vergleichen gingen die Rheinländer elf Mal als Sieger hervor. Auch ohne den Blick auf diese Zahlen weiß Hüttenbergs Coach, was auf seine Auswahl wartet: „Es ist verdammt schwer gegen eine Mannschaft zu spielen, die im Abstiegskampf steht“, sagt Wohlrab.

Umkämpft war schon das Hinspiel. „Letztlich waren wir vielleicht um ein „My“ besser“, urteilte Wohlrab nach dem 30:28-Erfolg im TSV Bayer Sportcenter. Entscheidender Schütze war am 1. Dezember der Hüttenberger Dominik Mappes, der im letzten Jahr zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war und auf jeden Fall bis zum Ende der Saison 2024/25 bleiben wollte. Doch schon im Februar sah alles wieder anders aus, Mappes bat um die Auflösung seines Vertrages und wird in der kommenden Saison das Trikot des VfL Gummersbach tragen.

TSV-Trainer Peer Pütz geht davon aus, dass die Hüttenberger mit einer 3:2:1-Deckung verteidigen werden. „Auch darauf haben wir uns vorbereitet und versuchen unser Bestes.“ Immerhin ist es das fünfte Spiel innerhalb von 16 Tagen für die Dormagener. Und es folgt eine weitere englische Woche mit den Spielen am Mittwoch in Hagen und am Samstag gegen den HCE Rostock im TSV Bayer Sportcenter.


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