Es war die überragende Abwehrleistung, die den ersten Dormagener Saisonsieg möglich machte: Vor fünf Monaten setzte sich der TSV mit 21:20 gegen die SG BBM Bietigheim durch. In keiner anderen Begegnung dieser Spielzeit hat die SG so wenige Tore erzielt. Jetzt fahren die Wiesel in den Landkreis Ludwigsburg nahe Stuttgart zum Rückspiel. Für Trainer Peer Pütz ist klar: „Wir brauchen in Bietigheim eine starke Defensive, um dort bestehen zu können. Das heißt aber auch: Gegenüber dem Spiel gegen Hamm muss eine deutliche Steigerung der Verteidigung her.“ Das Spiel Nr. 3 im Jahr 2022 findet an diesem Freitag, 18. Februar, in der Sporthalle am Viadukt statt und wird von den Schiedsrichtern Fabian Baumgart und Sascha Wild (Neuried / Offenburg) bereits um 19 Uhr angepfiffen. Sportdeutschland zeigt das Spiel live.

Wenn Bietigheim gegen Dormagen spielt, dann rückt auch immer eine Ergebnisliste in den Mittelpunkt, die den TSV zu einer Art Angstgegner für die SG stempelt: In den bisherigen 15 Vergleichen verbuchten die Baden-Württemberger lediglich zwei Erfolge - und die liegen schon eine Weile zurück, exakt zehn Jahre. Die Statistik ist natürlich interessant, hilft aber nicht bei der tatsächlichen Punkteverteilung. Eher schon die Einstellung, und die macht Ian Hüter deutlich: „Bietigheim hat momentan sicher einen guten Lauf. Doch wir werden alles dafür tun, um diesen Lauf zu stoppen.“ Die Kampfansage von Alexander Senden: „Wir sind überzeugt davon, dass wir am Freitag die ersten Punkte der Rückrunde holen werden.“ Die sind immens wichtig, um den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht weiter anwachsen zu lassen.

Jakub Sterba wird der Mannschaft in Bietigheim nicht helfen können. Zum Glück hat er sich bei seinem bösen Sturz im Spiel gegen Hamm nichts gebrochen. Über die Schwere seiner Schulterverletzung wird eine MRT-Untersuchung an diesem Freitag Auskunft geben. Auch Neuzugang Mislav Grgic kann nach einer Abszess-OP erst mal nicht auf der Bank Platz nehmen.

Die Ausgangsposition aus Sicht von Dominik Claus: „Dormagen ist für uns immer ein unangenehmer Gegner gewesen, wir dürfen uns von der Tabellensituation nicht täuschen lassen“, urteilt der SG-Linkshänder - mit 75 Treffern Bietigheims zweitbester Feldtorschütze hinter Kreisläufer Jonathan Fischer (77). Die bislang meisten Treffer stammen indes von Sven Weßeling: 106/45. Im letzten Jahr kam der Rückraumlinke vom TV Emsdetten zu den Schwaben, die er zum Saisonende wieder verlassen wird. Der Grund: „Ich sehe beim TuS N-Lübbecke die Chance, in der 1. Liga zu spielen, was immer mein Ziel war.“ Beim Gastgeber fehlt der Langzeitverletzte Patrick Rentschler. Und einen bisherigen Bietigheimer wird der TSV erst Ende nächster Woche in Würzburg begrüßen können: Kurz vor Ablauf der Frist verständigten sich die Vereine und der Rückraumlinke Jonas Link auf dessen sofortigen Wechsel zur DJK Rimpar Wölfe. Unter Trainer Iker Romero hatte der Rückraum-Shooter in dieser Saison nur geringe Spielzeiten erhalten.

Zum nächsten Heimspiel am Mittwoch, 23. Februar, erwartet der TSV den HSC 2000 Coburg - direkt zum Tickets Onlineshop


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