Fürstenfeldbruck (und Dresden) sind mit rund 590 Kilometern die weitesten Auswärtsfahrten für den TSV Bayer Dormagen. Bei einer solchen Entfernung sind die Zweitligahandballer in der Regel an zwei Tagen unterwegs. Die Corona-Pandemie erleichtert die Planung allerdings nicht. So muss unter erschwerten Bedingungen ein Hotel gefunden werden, das auf der Strecke liegt - und geöffnet hat. Handball-Geschäftsführer Björn Barthel machte bei der Suche interessante Erfahrungen und war froh, dass er eine passende Unterkunft in Heidenheim an der Brenz entdeckte. Der Bus hat sich heute nach der abschließenden Trainingseinheit um 14 Uhr in Bewegung gesetzt und macht am Abend Halt in Heidenheim an der Brenz. Morgen geht es dann weiter zur Wittelsbacher Halle in Fürstenfeldbruck, in der die Partie des 11. Spieltages um 19.30 Uhr von den Schiedsrichtern Darnel Jansen und Lucas Hellbusch (Trebur) angepfiffen wird. Auf Sportdeutschland.tv kann das Spiel live und kostenlos verfolgt werden..

Der TSV fährt mit großem Selbstvertrauen nach Bayern. Schließlich steht die Mannschaft von Dusko Bilanovic auf dem 8. Tabellenplatz und spielt beim Schlusslicht. Doch das will überhaupt nichts heißen: „Der TuS Fürstenfeldbruck verfügt über eine starke Mannschaft, die am Samstag alles versuchen wird, um das Spiel zu gewinnen“, rechnet Bilanovic mit großer Gegenwehr. Denn er hat bei der Durchsicht der Spiele mit TuS-Beteiligung erkannt, dass der Aufsteiger in etlichen Begegnungen die Punkte unglücklich abgeben musste. Zwar verlor die Auswahl von Martin Wild die ersten fünf Spiele - gleich zum Auftakt gab es die 26:36-Heimklatsche gegen Eisenach und eine noch deutlichere Auswärtsniederlage (25:40) beim VfL Gummersbach. Doch bis zum letzten Wochenende, als N-Lübbecke überlegen mit 35:25 beide Punkte gegen den TuS holte, endeten alle weiteren Spiele knapp.

So verlor Fürstenfeldbruck die Gastspiele in Dessau (24:25), Ferndorf (29:30) und Hamburg (26:27) lediglich mit einem Tor. Den bisher einzigen Erfolg feierte die Mannschaft beim 33:30 gegen Dresden, als Spielmacher Falk Kolodziej mit neun Treffern auf sich aufmerksam machte. Der 27-Jährige ist mit 43/19 Toren auch der beste FFB-Werfer der Saison und rangiert auf Platz 10 der Liga-Torschützenliste. Max Horner sorgt derweil trotz angeschlagenem Ellbogen für erhebliche Torgefahr aus dem rechten Rückraum und steuerte bislang 32 Treffer bei. Der länger verletzte Positionskollege Alexander Leindl wird am Samstag vermutlich sein Comeback geben. Ob das auch für Mittelmann Johannes Stumpf gilt, lässt Martin Wild offen.

Für Dormagens verletzten Schlussmann Sven Bartmann ist wieder Mattes Broy dabei. Weiter pausieren müssen Julian Köster und Carlos Iliopoulos. Und Linksaußen Joshua Reuland wird sich wohl auf 60 Minuten im Angriff und in der Defensive einrichten müssen: Sowohl Pascal Noll als auch Tim Mast fuhren nicht mit nach Bayern: Noll erhielt gestern einen Schlag auf den Daumen und ist ebenso krankgeschrieben wie Mast, der über Halsschmerzen klagt.


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