Nach den ersten Testspielen in leerer Halle waren gestern wieder Zuschauer im TSV Bayer Sportcenter dabei. Rund 200 Besucher*innen nutzten die Chance, nach langer Pause mal wieder ein Handballspiel live zu verfolgen. Sie sahen streckenweise ein gutes Zweitligaspiel zwischen dem TSV und den Gästen aus Ferndorf. Die Partie endete mit dem Dormagener 26:24 (14:9)-Erfolg. Am Mittwoch, 16. September, 20.15 Uhr, folgt das nächste Trainingsspiel: Der Kölner Nachbar Longericher SC kommt ins Sportcenter. Dann gelten die gleichen Corona-Regeln wie schon gegen Ferndorf: Tickets (6 bzw. 4 Euro) müssen online gebucht werden.

Nur ein Mal ganz zu Beginn des Spiel konnte Ferndorf 2:1 in Führung gehen. Dann bestimmte der wacher wirkende TSV die Partie: Die mangelnde Präsenz der Siegerländer in der Abwehr nutzten die Außen Jakub Sterba und Joshua Reuland zu platzierten Abschlüssen, nachdem Andre Meuser bereits zwei Mal Maß genommen hatte. Als Benni Richter in der 11. Minute durch die TuS-Abwehr spazierte und Torwart Lucas Puhl keine Chance ließ, führten die Gastgeber erstmals mit zwei Toren. Der Vorsprung wurde bis auf 7:3 nach einer Viertelstunde ausgebaut: Erst fing Ian Hüter den Ball nach einem Ferndorfer Pass ab und dann ging es blitzschnell nach vorne über Ante Grbavac zum Schützen Sterba; dann setzte sich der klug angespielte Tim Mast am Kreis durch und ließ Ferndorfs Trainer Robert Andersson zur grünen Karte greifen. Doch auch die Auszeit half nicht wirklich, da Sven Bartmann im TSV-Kasten nach wie vor beste Ferndorfer Möglichkeiten zunichte machte. Und vorne setzten die Dormagener einiges aus dem im Training erarbeiteten Repertoire um. Aber eben nicht alles: "Wir treffen ja in sechs Wochen in der Meisterschaft auf Ferndorf, da wollten wir jetzt noch nicht alles zeigen", schmunzelte TSV-Coach Dusko Bilanovic. Reuland und Richter mit weiteren je drei Treffern sowie ein Geschoss von Grbavac sorgten für die 14:9-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst beim bisherigen Spielverlauf, auch wenn vor allem der TSV das Unterzahlspiel nach mehreren Zeitstrafen üben konnte. Das gelang ganz ordentlich, die Fehlerzahl wuchs allerdings im Verlaufe der Partie an. Bilanovic: "Wir wollten bewusst viel ausprobieren. Da läuft auch schon mal etwas schief. Aber wir hatten das Spiel die ganze Zeit im Griff." Dazu trug auch Linksaußen Pascal Noll bei, der nahtlos an die Leistung seines Positionskollegen Reuland anschloss. Und der in der 44. Minute eingewechselte Martin Juzbasic machte sofort mit einer Siebenmeterparade auf sich aufmerksam. Gleichwohl kamen die Gäste eher zufällig zum Ausgleich, als nach einem mißglückten Abwehrversuch der Ball ins leere TSV-Tor rollte. Die Dormagener steckten das 19:19 und das 20:20 weg und setzten sich durch Treffer von Noll, zweimal Julian Köster und Sterba auf 24:21 ab. Als Ian Hüter seinen Bruder Patrick clever am Kreis anspielte und nach dessen Tor den eigenen Treffer folgen ließ, war die Partie beim 26:22 entschieden - und alle Dormagener Feldspieler hatten sich in die Torschützenliste eingeschrieben.

TSV Bayer Dormagen - Tus Ferndorf 26:24 (14:9)
TSV: Bartmann, Juzbasic (ab 44.); Meuser (2), Sterba (3), Reuland (4), Richter (4), Mast (1), Grbavac (2), Noll (4/2), Iliopoulos (1), Juric (1), Köster (2), P. Hüter (1), I. Hüter (1).


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