Punktgleich belegen der TSV Bayer Dormagen und die DJK Rimpar Wölfe die Plätze 7 und 8 der 2. Handball-Bundesliga. „Wir wollen auch nach dem 21. Spieltag vor Rimpar stehen“, sagt TSV-Coach Dusko Bilanovic. Mit anderen Worten: „Wir wollen Revanche nehmen für die knappe 23:24-Niederlage in Würzburg.“ Das zehnte Heimspiel pfeifen die Schiedsrichter Tobias Schmack und Philipp Dinges (Stutensee / Linkenheim-Hochstetten) an diesem Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr im TSV Bayer Sportcenter an. Zuvor findet ab 16 Uhr das erste Spiel der Meister-Rückrunde in der Jugend-Bundesliga statt: Die Dormagener A-Jugend erwartet die SG Pforzheim-Eutingen.

Ceven Klatt kommt in die Nähe seiner früheren Wirkungsstätte: Der 36-jährige Trainer des Klubs aus der Marktgemeinde Rimpar in direkter Nähe von Würzburg coachte ehemals die inzwischen insolventen Rhein Vikings. Bei der DJK Rimpar löste er im letzten Jahr Dr. Matthias Obinger ab. Das war aber auch schon der einzige bedeutende Wechsel bei den Gästen, die bis auf den Abgang von Max Bauer unverändert in die neue Spielzeit gingen. Das Hinspiel verlor der TSV nach einer dramatischen Schlussphase: Rimpar führte bereits mit 24:21, doch Eloy Morante Maldonado und Benni Richter machten es mit ihren Treffern zum 24:23 noch einmal spannend. An dem Spielstand änderte sich aber nichts mehr.

Das relativ knappe Resultat hat viel mit der taktischen Einstellung der Gäste zu tun: „Ich war immer ein Freund einer starken Abwehr, und das habe ich auch mit nach Rimpar genommen,“ sagt Klatt im Interview mit der Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Mit 482 Gegentreffern stellt die DJK die drittbeste Defensive der Liga hinter dem VfL Gummersbach und dem TuS N-Lübbecke (beide 469). Da die Mannschaft vorne häufig die Angriffe lange ausspielt, kommt sie auch nicht so oft zum Abschluss. Nach Krefeld (434) hat Rimpar mit 458 Toren die wenigsten Bälle ins gegnerische Netz geworfen. Exakt 120 Treffer mehr erzielte der TSV.

Verletzungsbedingt wird Rechtsaußen Philipp Meyer Rimpar weiterhin fehlen. Der Rückraumlinke Lukas Siegler konnte bei der 26:29-Heimniederlage gegen Gummersbach vor einer Woche nicht mitmachen. In Dormagen wird er aber vermutlich wieder dabei sein. Auf Dormagener Seite fällt Linkshänder Andre Meuser nach wie vor aus. Passen müssen auch Heider Thomas und Pascal Noll. Während Thomas nach einer Zerrung in der nächsten Woche ins Mannschaftstraining zurückkehrt, kommt Noll um eine Knöchel-OP nicht umhin.

Handball im Kostüm: Fässchen für Fans
In Dormagen beim Handball beginnen und anschließend weiter feiern: Der TSV freut sich über alle jecke Gruppen, die das Dormagener Team beim Heimspiel gegen die Unterfranken der DJK Rimpar Wölfe unterstützen. Und dafür gibt es auch eine kleine Belohnung: Die Gruppe mit dem verrücktesten Kostüm und die zahlenmäßig größte Gruppe erhalten in der Halbzeitpause einen Gutschein für ein Fässchen Bier. Die Fässchen werden von TSV-Partner Sünner Kölsch gesponsert. Teilnehmen an dem karnevalistischen Wettbewerb können Gruppen ab zehn Personen.


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