Auch Tusem Essen hatte einen guten Start in die Saison, rutschte aber inzwischen auf den 13. Platz der 2. Handball-Bundesliga ab. Die Mannschaft von Stefan Krebietke sammelte die bisherigen elf Punkte fast ausschließlich in den Heimspielen - fünf von sechs Partien in der Sporthalle Am Hallo wurden gewonnen. Nur gegen Coburg verlor der Tusem mit 24:29, deutlich höher als der TSV (25:27). Die drei Punkte Vorsprung auf den TSV wollen die Essener heute ausbauen. Doch die Spiele zwischen den beiden Klubs haben immer eine spezielle Eigendynamik. Die Schiedsrichter Van Hoang Chung und Jannik Otto pfeifen das Derby um 19.30 Uhr an.

Gerade mal 44 Tore fielen im Vergleich der letzten Saison: In Essen trennten sich beide Teams 22:22. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Dormagener damals noch mit zwei Treffern vorne. Deshalb auch warnt Krebietke, der zur neuen Saison als Trainer auf Mark Dragunski folgte: "Aus der Vorsaison wissen wir, was Dormagen imstande ist zu leisten." Das Rückspiel in Dormagen gewann der TSV 30:25. Mal sehen, wie es heute läuft. Immerhin hat der TSV zwei Punkte mehr auf dem Konto nach der Routine-Passkontrolle der HBL im Anschluss an das Spiel gegen Henstedt-Ulzburg. So ist es doch noch möglich, vier Zähler im Oktober zu holen. Doch die Voraussetzungen haben sich nicht gerade verbessert, denn jetzt hat es Linksaußen Sebastian Damm erwischt. Dormagens aktuell erfolgreichster Werfer fällt mindestens vier Wochen nach seinem Innenbandriss im linken Fuß aus. Da auch Pascal Noll kaum vor Ende November wieder einsatzfähig ist und der A-Jugendliche Gertjan Bongaerts ebenfalls verletzt ist, wird heute wohl Mikk Pinnonen auf Linksaußen beginnen. Eine Position, die ihm nicht ganz fremd ist und die er in der Nationalmannschaft Estlands häufiger spielt.

Viele TSV-Fans wollen heute die Mannschaft unterstützen. Wer es nicht schafft, kann den Spielverlauf im Liveticker verfolgen.


Nicht jeder weiß, was unter einer SLAP-Läsion zu verstehen ist, zahlreiche Handballer aber schon. Betroffen von der speziellen Variante der Verletzung im Bereich der Schulterblattgelenkpfanne ist Dennis Marquardt. Diese Verletzung hat sich der Kapitän des TSV Bayer Dormagen im Spiel gegen den Wilhelmshavener HV im September zugezogen. Seitdem konnte er, wenn überhaupt, nur mit extremen Schmerzen spielen.

Nach intensiver Rücksprache mit Fachärzten hat der 30-Jährige sich nunmehr für einen operativen Eingriff entschieden. Die Operation im Bereich der linken Schulter wird Mitte Dezember in der Kölner MediaPark Klinik durchgeführt. Mit dem Einsatz des Rechtshänders in der Rückrunde der 2. Bundesliga ist deshalb nicht zu rechnen. „Bis zur OP werde ich aber versuchen, der Mannschaft gerade in dieser aktuell schwierigen Phase zu helfen“, sagt Dennis Marquardt. „Und dann greife ich in der neuen Saison wieder an.“


Liebe TSV-Fans,

wir als Mannschaft des TSV Bayer Dormagen möchten uns bei Euch, unseren treuen Fans, recht herzlich bedanken. Auch wenn die letzten Spiele nicht so erfolgreich waren wie wir es uns erhofft haben, steht Ihr trotzdem hinter uns! Wir glauben fest daran, dass wir mit Euch den Klassenerhalt wie im letzten Jahr erreichen.

Uns allen ist bewusst, dass das unser gemeinsames Ziel ist und wir werden in jedem Spiel alles dafür geben. Wichtig ist nur, dass wir zu jeder Zeit zusammenstehen. Denn nur gemeinsam können wir um die nötigen Punkte für das Ziel „Ligaverbleib“ kämpfen, weshalb wir auch in Essen und bei den kommenden Heimspielen auf zahlreiche Unterstützung hoffen.


Euer Team des TSV


"Das hilft uns natürlich in der aktuellen Situation. Aber die Punkte hätten wir gerne sportlich gewonnen", kommentiert Björn Barthel, Geschäftsführer Handball des TSV Bayer Dormagen, die heute von der Liga bekanntgegebene Wertung der Partie gegen den SV Henstedt-Ulzburg. Am Sonntag hatte der TSV mit 23:30 gegen die Norddeutschen verloren. Doch aufgrund eines Regelverstoßes wird das Spiel mit 2:0-Punkten und 0:0-Toren für den TSV Bayer Dormagen gewertet.

Die spielleitende Stelle der Handball-Bundesliga GmbH hat als zuständige Instanz heute so entschieden, weil der TSV Henstedt-Ulzburg am Sonntag einen Spieler ohne vertragliche Bindung eingesetzt hatte. Da der Spieler bereits in zwei vorherigen Punktspielen ebenfalls ohne Vertragsbindung im Spielbericht vermerkt worden war, wäre diese nach der DHB-Rechtsordnung (§19) in Verbindung mit der Spielordnung (§50) des Deutschen Handball-Bundes für seinen dritten Einsatz zwingend erforderlich gewesen. Neben dem Punktabzug wurde gegen den SV Henstedt-Ulzburg eine Geldbuße verhängt.


Der TSV Bayer Dormagen verlor am Sonntag Abend auch das fünfte Spiel in Folge mit 23:30 (11:15) gegen den SV Henstedt-Ulzburg. Die Punkte allerdings behält der TSV aufgrund eines Regelverstoßes. Vor der Länderspielpause spielt sein Team am kommenden Freitag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr beim langjährigen Rivalen TUSEM Essen.

Die Gäste standen bei der Anfahrt im Stau und kamen verspätet in Dormagen an. Auf dem Spielfeld war ihnen der Anreisestress nicht anzumerken. Dabei profitierten sie aber auch von schlecht platzierten Würfen und untauglichen Anspielversuchen der Gastgeber an den Kreis. Nach 12 Minuten führte Henstedt bereits mit 9:4. Bohrmann baute die Abwehr um, die sich in der Folgezeit offensiver gegen die Angreifer wehrte. Doch am Spielverlauf änderte sich nichts, die Norddeutschen lagen in der 21. Minute mit 13:7 vorne. Der TSV konnte sich sogar noch bei Sven Bartmann bedanken, der mit seinen 17 Paraden ähnlich stark agierte wie SV-Schlussmann Jan Peveling (15 Paraden).

Nach dem Seitenwechsel drehte der TSV auf und kam durch Dennis Marquardt in der 41. Minute zum Ausgleich (18:18). Doch wie schon beim letzten Heimspiel gegen den TV Emsdetten konnte der TSV trotz guter Möglichkeiten genau bei diesem Spielstand nicht mehr für die Wende sorgen. Leichte Hoffnung kam auf, als Robin Doetsch das 21:23 markierte. Mit vier Treffern in Folge untermauerte aber Henstedt die Absicht, die zwei Punkte mitzunehmen. „Es tut mir leid für die Fans, die uns so phantastisch unterstützt haben“, schickte Jörg Bohrmann ein dickes Dankeschön an die Zuschauer.  Dabei mussten die Anhänger „große Schwächephasen überwinden, die nicht immer sehr viel mit Handball zu tun hatten.“

TSV Bayer Dormagen – SV Henstedt-Ulzburg 23:30 (11:15)
Dormagen:
Jäger, Bartmann; Bettin (2), JG Genz, Eisenkrätzer (2), Linnemannstöns (1), Doetsch (2), Kübler (4), Damm (6/3), Strosack, P. Hüter, Marquardt (3), Pinnonen (3).
Henstedt: Rundt, Peveling; Bitterlich, Sasse (1), Kibat (7/5), Eggert (1), Lauenroth (4), Völzke (9), Stefan (3), Lange, Schulze (4), Laursen (1).
Schiedsrichter: Lier/Lier.
Zuschauer: 1184.
Zeitstrafen: 6:6 Minuten (Genz/zweimal, Marquardt – Bitterlich, Kibat, Schulze).
Siebenmeter: 3/5:5/6 (Rundt und Peveling halten gegen Damm – Bitterlich scheitert an Bartmann).
Spielfilm: 3:4, 4:9 (12.), 7:10 (17.), 7:13 (21.), 9:15, 11:15 – 16:17 (39.), 18:18 (41.), 18:21, 20:22, 21:27, 23:27, 23:30.


21 und 22 Tore in den beiden Auswärtsspielen gegen Hagen und Rostock waren zu wenig für ein Erfolgserlebnis. Zum Ende der "englischen Woche" will der TSV Bayer Dormagen nun wieder punkten. Gegner an diesem Sonntag, 25. Oktober, ist der SV Henstedt-Ulzburg. "Wir hatten nach dem Spiel in Rostock eine lange, aber auch sehr gute Rückfahrt, bei der wir intensiv über den Spielverlauf gesprochen und Schlussfolgerungen für das Spiel gegen Henstedt gezogen haben", sagt TSV-Trainer Jörg Bohrmann. Angepfiffen wird die Partie um 17 Uhr im TSV Sportcenter von den Schiedsrichtern Manuel und Jan Lier aus Schmiden. Bereits um 14 Uhr trifft die A-Jugend des TSV auf die mJSG Melsungen / Körle / Guxhagen. Auf Kinder warten am Familienspieltag des HIT-MARKTES wieder zahlreiche Angebote vom Kinderschminken bis zur Hüpfburg. Noch können Karten im Vorverkauf oder online geordert werden. Die Kassen öffnen um 15.30 Uhr.

Warum es beim Abschluss vor dem gegnerischen Tor zuletzt nicht wie erhofft lief, ist für die Beteiligten ein Rätsel. Immerhin kommt nun mit den "Frogs" des SV Henstedt-Ulzburg eine Mannschaft an den Rhein, gegen die der TSV in der letzten Saison beide Spiele gewann. Und vor einem Jahr gab es nach den drei Auftaktniederlagen den 32:27-Erfolg in Henstedt. Doch die Vergangenheit zählt nicht. Die Gäste sind nach wie vor auswärtsstark und hatten nach drei Misserfolgen an diesem Freitag wieder Grund zur Freude: Sie setzten sich in eigener Halle knapp mit 28:27 gegen Eintracht Hagen durch. Dabei ging die größte Gefahr von den Halblinken Florian Bitterlich (8/4) und Tim Völzke (6) sowie von Rechtsaußen Julian Lauenroth (6) aus.

Noch arbeitet die medizinische Abteilung auf Hochtouren, um Dennis Marquardt vielleicht doch einen Einsatz zu ermöglichen. Ob es klappt, wird sich am Sonntag zeigen. Wegen Schulterbeschwerden steht auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marijan Basic. Torwart Sven Bartmann dürfte nach seiner Blutvergiftung wieder fit sein. Um den Kader zu ergänzen kann Jörg Bohrmann kaum auf Spieler der A-Jugend zurückgreifen, die ja das Vorspiel bestreitet. Die ganze Dormagener Mannschaft hofft auf jeden Fall auf eine breite Unterstützung der Fans: "Wir brauchen euch und wollen endlich wieder gemeinsam nach dem Schlusspfiff feiern."


"Wir waren spielerisch nicht schlechter", stellte Jörg Bohrmann nach der Partie in Rostock fest. Doch die Punkte blieben in der Hansestadt. Der entscheidende Grund war die erneut unzureichende Chancenverwertung. "Allein  in der 2. Halbzeit haben wir 15 Bälle verworfen. So kann man auswärts natürlich nicht gewinnen", betonte der Trainer des TSV Bayer Dormagen nach der 22:28-Niederlage an diesem Mittwochabend.

Mit vier Toren (8:4) lag Rostock in der 17. Minute vorne, doch der TSV kämpfte sich heran. Sebastian Damm, der mit insgesamt zehn Treffern wieder die Führung in der Torschützenliste der 2. Handball-Bundesliga übernahm, glich sieben Minuten später zum 9:9 aus. Er war auch für die nächsten vier Dormagener Erfolge bis hin zur 13:11-Pausenführung verantwortlich. Die Rostocker wiederum kamen kurz nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich durch Rückraumspieler Marc Pechstein, der bei seinem Comeback mit insgesamt acht Treffern großen Anteil am Heimsieg seines Teams hatte. In der Folgezeit setzte sich Empor bis auf 22:15 ab. Patrick Hüter beendete die Dormagener Torflaute in der 47. Minute. Dann wurden die 1100 Zuschauer in der Rostocker Stadthalle ruhiger: Jeweils zwei Treffer durch Jo Gerrit Genz und dem sicheren Siebenmetervollstrecker Basti Damm machten die Partie beim 23:20 wieder spannend. Doch ein Pfostenknaller und weitere nicht genutzte Chancen verhinderten ein besseres Abschneiden der Gäste. 

HC Empor Rostock - TSV Bayer Dormagen 28:22 (11:13)
Rostock: Kominek, Porath; Becvar (2), Meuser, Hovels (4), Dethloff (1), Barten, Gruszka (6/3), Flodl (1), Papadopoulos (5/1), Zboril (1), Zemlin, Pechstein (8/1), Porath,
Dormagen: Jäger, F. Genz; Bettin (1), JG Genz (4), Eisenkrätzer, Mumme, Doetsch (1), Kübler, Damm (10/6), Strosack (3), Hüter (3), Basic, Pinnonen.
Schiedsrichter: Schaban/Westphal (Berlin).
Zuschauer: 1100.
Zeitstrafen: 6:6 Minuten.
Siebenmeter: 8/5:7/6.
Spielfilm: 3:1 (8.), 4:3 (13.), 6:3, 6:4, 8:4 (17.), 9:6 (20.), 9:9 (24.), 10:11 (29.), 11:13 - 13:13, 13:14, 18:14 (39.), 18:15, 22:15 (47.), 23:20 (53.), 26:22 (57.), 28:22.


Zum heutigen Duell zwischen Rostock und Dormagen sagen die Gastgeber selber: "Wir sind zum Siegen verdammt. Es ist ein Vier-Punkte-Spiel", meint etwa Rückraumakteur Kenji Hövels. Der TSV hatte vor, aus den Spielen im Oktober mindestens vier Punkte zu holen. Das ist noch möglich - auf dem Programm stehen die Spiele heute, am Sonntag um 17 Uhr im TSV Sportcenter gegen Henstedt-Ulzburg und am 30. Oktober bei TUSEM Essen. Angepfiffen wird die Partie des 11. Spieltages in der Stadthalle Rostock um 19.30 Uhr vom Gespann Alan Schaban / Matthes Westphal aus Berlin.

Die Hansestädter wollen erklärtermaßen an den 32:26-Sieg Ende November 2014 anknüpfen. "Dafür müssen wir vor allem das Dormagener Zusammenspiel mit dem Kreis unterbinden", betont Rostocks Jens Dethloff. Damals profitierte Alex Kübler immer wieder von Max Bettins Anspielen und war mit acht Treffern bester Dormagener Schütze. Trotz Überlegenheit und der häufigen Führung verlor der TSV auch das Heimspiel im April mit 25:26. Aktuell hat Rostock vier der sechs Heimspiele gewonnen, zuletzt mit 24:22 gegen Springe. Da waren die Flügelspieler Rene Gruszka (Rechtsaußen) und Vyron Papadopoulos (Linksaußen) mit sechs bzw. acht Treffern die erfolgreichsten Werfer. Was auch ein Hinweis für den TSV ist: Fehler sollten tunlichst vermieden werden, um die schnellen Konter gar nicht erst zu ermöglichen.

Die Spieler des TSV hatten sich zuletzt im Verlauf des Trainings nach der 21:28-Niederlage in Hagen engagiert mit der Analyse dieses Spiels beschäftigt. "Das war eine intensive uns sicher sehr lehrreiche Diskussion", sagt Sebastian Damm, der mit 6,6 Treffern im Schnitt weiter zu den Top 5 der Torschützenliste in der 2. Handball-Bundesliga gehört. "Ich hoffe, dass wir in Rostock nicht nur spielerisch besser sind sondern auch was Zählbares mit nach Hause nehmen."

Der Mannschaftsbus machte sich heute Morgen um 9.30 Uhr auf die rund 600 Kilometer lange Strecke. Vor 6 Uhr werden sie am Donnerstag Morgen kaum zurück sein. Abends beginnt dann die Vorbereitung auf den 2. Spieltag des HIT-MARKTES am kommenden Sonntag, 17 Uhr, gegen den SV Henstedt-Ulzburg.


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