Beide Mannschaften haben in der laufenden Saison noch nicht gewonnen - im Gegensatz zum TSV Bayer Dormagen hat der ASV Hamm-Westfalen aber auch noch nicht verloren. Das Team von Ex-Nationalspieler Kay Rothenpieler spielte zweimal Unentschieden: 33:33 in Emsdetten, 28:28 gegen Bad Schwartau. "Wir haben Höhen und Tiefen in unserem Spiel. Es fehlt noch die Konstanz. Natürlich ist es zu diesem frühen Zeitpunkt normal, dass es Abstimmungsschwierigkeiten und einige technische Fehler mehr als sonst gibt. Aber das waren heute einfach zu viele", sagte Rothenpieler nach der Partie gegen Bad Schwartau. Die technischen Fehler hielten sich beim TSV Bayer in Neuhausen zwar in Grenzen, dafür zeigte der Aufsteiger bei der zweiten Niederlage (22:26) im zweiten Spiel erhebliche Abschlussschwächen. "Wir haben einfach zu viele Chancen nicht genutzt, sonst hätten wir in Neuhausen punkten können", war Coach Jörg Bohrmann enttäuscht über die verpassten Möglichkeiten. "Eigentlich müsste ich die ganze Woche ausschließlich Schusstraining machen."

Am Samstag, 6. September, empfängt der TSV die Westfalen aus Hamm ab 19 Uhr im TSV Sportcenter. Darunter ist auch ein alter Bekannter: Der Tscheche Ondrej Zdrahala trug ehemals das Dormagener Trikot, jetzt ist er Dreh- und Angelpunkt beim ASV. Mit bereits 22 Treffern (15 gegen Emsdetten) führt er auch die aktuelle Torschützenliste der 2. Liga an. Im linken Rückraum besitzt Hamm mit Marian Orlowski einen weiteren Shooter, der es in den beiden Spielen auf 15 Tore brachte. Der 21-Jährige zählt zu den deutschen Top-Talenten auf der Position. "Die Mannschaft auch mit ihren langen Kreisläufern hat Qualität. Das wird ganz schwer", setzt Jörg Bohrmann auf die Unterstützung von den Rängen: "Gegen Hamm brauchen wir Rückendeckung von allen Fans." Bis auf Frederic Rudloff sind alle TSV-Spieler an Bord.

Der TSV spielte in der 1. und 2. Liga insgesamt vier Mal gegen Hamm. Dabei gab es jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen. Nach der Partie gibt es am Samstag eine organisatorische Änderung: Künftig wird der Zuschauertreff nach dem Spielabpfiff geöffnet. Dort findet dann auch wieder der "Talk danach" mit den Trainern statt.

Fotos: Sebastian Seidel, Handballforum Dormagen


Das 2. Wiesel-Magazin liegt in vielen Dormagener Geschäften und Unternehmen aus. Es bietet reichlich Lesestoff. So enthält das 40 Seiten starke Heft Interviews mit Willy Wiesel Hersteller Bernd Sondergeld, mit U18-EM-Teilnehmer Pascal Blos und mit Walter Haase, TSV-Abteilungsleiter Handball. Das Magazin informiert über die Handballspiele im September und beschäftigt sich intensiv mit der 2. TSV-Mannschaft und der A-Jugend-Bundesliga.

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Zum Abschluss der Aktion "Dormagen bewegt sich" vor dem Dormagener Rathaus verfolgten viele Besucher das gleichzeitig laufende Auswärtsspiel des TSV Bayer Dormagen per Live-Ticker. Beifall gab es auch für die Video-Botschaft der Dormagener Handballer zur Bewegungs-Initiative, doch der entscheidende Jubel blieb aus: Beim TV Neuhausen verlor der TSV mit 22:26 (12:14). "Das war ein Arbeitssieg", sagte Neuhausens Trainer Aleksandar Stevic. Jörg Bohrmann bezeichnete den Sieg der Gastgeber als "verdient, weil Neuhausen cleverer war." Dabei war der TSV-Coach wenig erfreut über die eigene Chancenverwertung: "Wir haben 21 Bälle weggeworfen. Dann kannst du natürlich nicht gewinnen."


Rund 850 Kilometer hin und zurück fährt der TSV Bayer Dormagen am Samstag: Erster Auswärtsgegner in der 2. Liga ist der TV 1893 Neuhausen im Süden der Republik. Die Gastgeber schieden im Pokal gegen Saarlouis (16:20) aus und kassierten auch im ersten Ligaspiel in Bad Schwartau eine knappe Niederlage (21:23). Deshalb soll jetzt unbedingt ein Erfolgserlebnis folgen. Trainer Aleksandar Stevic: "Natürlich werden wir alles daran setzen, den ersten Sieg der Saison vor heimischem Publikum zu erringen. Wir sind aber auch gewarnt: Dormagen hat Nordhorn-Lingen aus dem Pokal geworfen und gegen Rimpar lange mitgehalten."


Nach dem Pokalsieg gegen Nordhorn landete der TSV Bayer Dormagen beim Comeback in der 2. Bundesliga auf dem harten Boden der Zweitliga-Realität. Zwar spielte der Aufsteiger gegen Rimpar lange Zeit auf Augenhöhe, doch nach dem Fünf-Tore-Rückstand in der 40. Minute waren die Wiesel nicht mehr ganz so flink auf den Beinen. Die Wölfe hielten den TSV auf Abstand und gewannen verdient 32:25 (15:14).

In der bis auf die Schlussphase spannenden Begegnung lag der TSV mehrfach vorne. Dank der platziert werfenden Max Bettin und Tobias Plaz führte der Gastgeber vor 1332 Zuschauern schnell mit 3:1. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen gerade in Unterzahl zu Erfolgen. Einen Vorsprung besaß das Team von Jörg Bohrmann zuletzt beim 11:10 in der 22. Minute, hielt aber auch bis zur Pause die Partie offen. Auch weil Bettin nach der von Bohrmann genommenen Auszeit unmittelbar vor dem Abpfiff zum 14:15 traf. Mehr Biss zeigte Rimpar nach dem Seitenwechsel und setzte sich bis auf 15:20 ab. Als Andreas Simon und Robin Doetsch auf 17:20 verkürzten, kam wieder Hoffnung im TSV Sportcenter auf. Aber die Chance auf das 18:20 wurde nicht genutzt und Rimpar zog erneut, diesmal bis auf 18:24 davon. Einen Vorteil hatte die DJK nicht zuletzt beim Vollstrecken der Strafwürfe: Die Wölfe verwandelten sechs von sieben Siebenmetern, der TSV nur drei von acht. "Wenn fünf Siebenmeter nicht genutzt und nur drei Bälle gehalten werden, dann kannst du gegen keinen Gegner gewinnen", stellte Bohrmann fest. Tatsächlich konnten weder Sven Bartmann noch Max Jäger an ihre zuletzt gezeigten Leistungen im Tor anknüpfen. Auf der anderen Seite wurde Max Brustmann mit zunehmender Spielzeit immer stärker.

Ein Grund für die dann doch hohe Niederlage war sicher der Ausfall von Dennis Marquardt: Der stark erkältete Kapitän konnte nach dem Einsatz zu Beginn nicht weitermachen. So hatte der TSV vor allem in der Abwehr erhebliche Probleme. Spätestens in der 52. Minute war die Partie entschieden als Julian Sauer das 26:20 für Rimpar machte. „Ich bin richtig glücklich, weil ich nicht erwartet habe, dass wir hier so deutlich gewinnen“, sagte Wölfe-Coach Jens Bürkle.

TSV Bayer Dormagen - DJK Rimpar Wölfe 25:32 (14:15)
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (6/2), Genz (1), Plaz (2), Simon (3), Eisenkrätzer (4), Rudloff, Doetsch (5/1), Kübler (1), Damm (3), Strosack, Hüter, Marquardt.
Rimpar: Madert, Brustmann; L. Spieß (1), Kraus (7/2), Schmitt (4), Schömig (4/4), Bötsch (1), Schäffer (2), Kaufmann (8), Drude, T. Spieß (1), Winkler, Brielmeier (1), Sauer (3).
Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro (Geldern/Diepholz).
Zuschauer: 1332.
Zeitstrafen: 6:16 Minuten.
Siebenmeter: 3/8:6/7.


Schade, das unglückliche 30:30 gegen Frankreich nach der 30:26-Führung zerstörte alle Medaillenträume der deutschen U18 Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen. Nach der tollen Vorrunden mit klaren Siegen gegen Polen, Tschechien und Weißrussland verpasste das Team von Christian Schwarzer den Einzug ins Halbfinale aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Frankreich. Deshalb wird auch unser junger Linksaußen Pascal Blos ohne Medaille nach Hause kommen und schon bald ins Training des TSV Bayer Dormagen einsteigen. Noch stehen zwei Spiele in Polen auf dem Programm und nicht nur Christian Schwarzer richtet den Blick nach vorne: „Jetzt geht es bis zum Samstag um die bestmögliche Platzierung hinter den ersten Vier.“


In einem Pflichtspiel trafen sie noch nicht aufeinander, wohl aber in einem Test beim Turnier Ende Juli in Würzburg. "Da hat uns Rimpar klar beherrscht, auch wenn wir noch mal rangekommen waren", erinnert Jörg Bohrmann an die 13:17-Niederlage beim Mainfrankenbahn Cup und lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass seine Mannschaft gegen die "Wölfe"im ersten Meisterschaftsspiel am Sonntag, 24. August, um 15 Uhr vor einer sehr schweren Aufgabe steht: "Rimpar verfügt über einen äußerst starken Rückraum." In Würzburg waren die beiden frisch gebackenen Junioren-Europameister Tom und Lars Spieß noch nicht einmal dabei. Ein Erfolgserlebnis hatte die DJK ebenfalls im Pokal: Beim Oberligisten TV Nieder-Olm siegten die Bayern am Mittwoch mit 35:10.

Jörg Bohrmann setzt auch darauf, dass der Dormagener Pokalerfolg für weiteres Selbstvertrauen gesorgt hat. Und er hofft auf möglichst viele Zuschauer, die den TSV beim Saisonstart unterstützen. Frederic Rudloff fällt verletzungsbedingt weiterhin aus. Er hofft darauf, in der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen zu können. Pascal Blos ist am Sonntag vermutlich zurück von der U18-Europameisterschaft in Polen, wo die deutsche Auswahl von Christian Schwarzer das Halbfinale nach dem 30:30 gegen Frankreich unglücklich verpasste und jetzt noch eine Chance auf Platz 5 hat. Bohrmann plant gegen Rimpar allerdings nicht mit dem jungen Linksaußen.


Der Handball-Hit steigt an diesem Sonntag, 24. August, 15 Uhr im TSV Sportcenter. Dann trifft Zweitliga-Aufsteiger TSV Bayer Dormagen auf die DJK Rimpar Wölfe. Einen speziellen Verkaufs-Hit gibt es einen Tag zuvor im HIT-Markt: Am Samstag packen die Dormagener Spieler und Trainer von 9.30 Uhr bis 11 Uhr an den Kassen die Einkäufe der Kunden ein. Alle Interessierten haben die Gelegenheit, Autogramme von den Spielern und weitere Informationen zum Handballgeschehen in Dormagen zu bekommen. Auch „Willy Wiesel“ wird an diesem Samstag vor Ort sein. Das Maskottchen begeisterte die Anhänger jüngst bei der Autogrammstunde im Chempunkt.

Gutscheine für ein Handball-Heimspiel warten am Samstag auf den ein oder anderen HIT-Kunden: Wenn die Kasse in Anwesenheit der Handballer einen Betrag von über 100 Euro für gekaufte Waren anzeigt, dann erhält der entsprechende Käufer den Gutschein. Das aufgestellte Spendenschwein freut sich derweil über die „Fütterung“. Die Spenden kommen den wohltätigen Zwecken im Rahmen des HIT-Schlemmerabends am 2. September zu Gute. „Ich finde es toll, dass die Mannschaft am Tag vor dem ersten Saisonspiel bei uns im HIT aktiv ist“, sagt Marktleiter Helmut Röder. „Natürlich drückt unser HIT-Team den Handballern beide Daumen.“


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