Nach einer enormen Leistungssteigerung gewann der TSV Bayer Dormagen die zweite Halbzeit bei der TSG Lu-Friesenheim mit 17:14. Doch die Gastgeber bleiben in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle in dieser Spielzeit ungeschlagen, am Ende setzten sie sich aufgrund ihres Polsters aus der ersten Hälfte mit 26:23 durch. „Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu statisch und zu ängstlich“, stellte TSV-Coach  Jörg Bohrmann fest. „Da haben wir vorne leider keinen Druck entwickelt.“ Die Abwehr stand ordentlich, Sven Bartmann wehrte gleich zwei Siebenmeter von Philipp Grimm ab. Doch die Verteilung der Strafwürfe und die nicht genutzte Vorteilsregelung seitens der Schiedsrichter erschwerte insbesondere die Arbeit der TSV-Defensive. Dass in diesem Spiel für beide Teams jeweils fünf Zeitstrafen vergeben wurden, war nicht nachvollziehbar. So musste auch Bartmann für zwei Minuten auf die Bank, nachdem er lediglich den Ball von Nico Büdel holen wollte. Der Friesenheimer blockierte das Spielgerät, verhinderte dadurch einen Dormagener Konter und ließ sich theatralisch fallen.

Beim Pausenstand von 12:6 schien die Partie gelaufen, doch der TSV arbeitete sich bereits kurz nach dem Wiederanpfiff und Mitte der zweiten Halbzeit wieder bis auf drei Tore heran. Nachdem Max Bettin das 21:18 erzielt hatte, lag der nächste Anschlusstreffer in der Luft. Doch erst wurde das klare Foul gegen Bettin nicht gepfiffen, dann war es ein unglücklicher Abschluss von Robin Doetsch, der ansonsten mit einer herausragenden Trefferquote glänzte. Friesenheims Schlussmann Kevin Klier wehrte den Wurf des frei vor ihm stehenden Rechtsaußen ab und anschließend erhöhte Büdel auf 22:18. „Dies war für unsere Mannschaft noch mal ein Weckruf“, bewertete TSG-Coach Benjamin Matschke die Szene. „Schön für Klier, schlecht für uns“, urteilte Bohrmann. Mit dem Verlauf der zweiten Hälfte konnte er gut leben: „Da haben wir flüssiger gespielt, das war in Ordnung.“ Neben Doetsch überzeugte vorne Kreisläufer Alexander Kübler, der ebenfalls acht Treffer erzielte.

Der TSV beendet die Hinrunde auf dem 20. und damit vorletzten Platz der 2. Handball-Bundesliga. Noch in diesem Jahr startet die Rückrunde mit insgesamt elf Heim- und neun Auswärtsspielen: Am 2. Weihnachtsfeiertag reisen die Dormagener zum TuS Ferndorf. Die Partie am Samstag, 26. Dezember, wird um 18 Uhr in der Sporthalle Kreuztal angepfiffen. Tickets für dieses Spiel gibt es auch in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58.
 
TSG Lu-Friesenheim – TSV Bayer Dormagen 26:23 (12:6)
Friesenheim:
Klier, Schulte; Grimm (6/1), Dietrich (2), Lex (4), Kupijai, Durak (8/5), Büdel (6), Weber (n.e.), Dippe, Slaninka, Schmidt.
Dormagen: Bartmann, Jäger; Bettin (5/2), Stutzke, Genz (2), Eisenkrätzer, Brüren, Doetsch (8), Kübler (8), Damm, Morante Maldonado (n.e.), Strosack (n.e.), P. Hüter, Pinnonen.
Schiedsrichter: Arndt/Kobilke.
Zuschauer: 1310.
Zeitstrafen: 10:10 Minuten.
Siebenmeter: 6/9:2/3 (Bartmann hält zweimal gegen Grimm, Büdel wirft an den Pfosten und verwandelt den Nachwurf – Damm scheitert an Klier).
Spielfilm: 1:2, 4:3 (9.), 8:3 (15.), 8:5 (19.), 10:5 (23.), 12:6 – 14:11 (35.), 16:11, 19:13, 20:16 (45.), 21:18 (49.), 25:21, 26:23.

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