Coburgs Trainer Jan Gorr will gerne mit seiner Mannschaft einen „ambitionierten einstelligen Tabellenplatz” erreichen. Den Aufstieg schließt er dabei ausdrücklich nicht aus und sagt: „Hinter den Topfavoriten Erlangen und Minden streiten sich acht Mannschaften um den dritten Aufstiegsplatz.“ Schon in der letzten Saison sollte für den damaligen Aufsteiger mehr als Platz 8 herausspringen, doch in der Rückrunde ging dem Klub ein wenig die Luft aus. Nun hat der HSC aufgerüstet und mehrere internationale Spieler mit großer Erfahrung verpflichtet. Sie kommen an diesem Samstag, 19. September, ins TSV Sportcenter. Die Schiedsrichter Frederic Linker und Sascha Schmidt (Herne / Bochum) pfeifen das Spiel um 19 Uhr an. Tickets gibt es weiterhin im Vorverkauf und online, die Abendkassen öffnen um 17.30 Uhr.

Der Coburger Rückraum ist gegenüber der letzten Saison noch einmal verstärkt worden und besitzt Erstliga-Qualität. Neu dabei sind der aus Wetzlar gekommene Adnan Hamandic, der frühere Eisenacher Girts Lilienfelds und der Ex-Bietigheimer Romas Kirveliavicius. Immerhin müssen Handballer aus sechs Nationen zu einem Team zusammenwachsen. Im Pokalwettbewerb lief es schon ganz ordentlich, Coburg erreichte die Runde der letzten 16 durch einen Erfolg im Finale des Turniers der 1. Runde gegen Bundesligist Wetzlar. Zum Saisonauftakt hatte die Auswahl sich freilich mehr erhofft - sie verlor in Rostock mit 25:26. Inzwischen aber hat sich Coburg eingeworfen und gewann gegen Henstedt 34:31, in Hagen mit 40:25 und zuletzt gegen Aue 33:26.

Gegen die Gäste bietet TSV-Coach Jörg Bohrmann sein „Jugend forscht“-Team auf. Denn nach Routinier Dennis Marquardt hat es nun auch noch Marijan Basic erwischt, der wegen eines Muskelfaserrisses pausieren muss. 21,9 Jahre wird das Durchschnittsalter  seiner Mannschaft sein, die gegen den aktuellen Tabellendritten Coburg aufläuft. Aus der A-Jugend stoßen Lukas Stutzke, Eloy Morante Maldonado und Julian Mumme zum Team, dem Rechtsaußen Robin Doetsch nach seinem kurzfristigen Ausfall in Nordhorn wieder angehört. „Wir werden wie in Nordhorn kämpfen bis zum Umfallen und versuchen, für Coburg ein Gegner auf Augenhöhe zu sein“, kündigt Bohrmann an. Vor einem Jahr überraschte der TSV die Coburger und gewann 33:29 auch dank der 12 Tore von Max Bettin. Doch der steht am Samstag noch nicht wieder zur Verfügung.

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